Office PC + Monitor für 450 Euro.

Wußte ich's doch, Fehlinformationen sind die Quelle aller Vorurteile:
asteriks_0 schrieb:
Ich habe mich gerade erst mit einem alten E-350 herumgeärgert, der hat eine ähnliche Single Thread Performance.
In einem "richtigen" PC hätte bzw. würde ich sowas nie einbauen.

Der altehrwürdige e-350 ist tatsächlich von der Performance schlechter als der Tablett-Atom Z3735F, im Single-Thread Cinebench ähnlich schnell. Wie ich erwähnte, ist der Pentium N3700 bei Ein-Kern-Anwendungen 67% schneller als der BayTrail-Atom und gibt bei normaler Nutzung keinen Anlass, sich zu ärgern. Mein Notebook mit Core2Duo T5800 hatte eine ähnliche Singlethread-Geschwindigkeit. Wenn nicht die unterirdische Grafikleistung gewesen wäre, hätte ich es heute noch in Gebrauch, weil zum Surfen, Schreiben und etwas Excel war es mir echt schnell genug.
Der Idle-Verbrauch des Haswell ist im oben zitierten Link auf Fall realistisch. Bei max. 25W Verbrauch im Idle, was will ich da noch sparen?
Mindestens die Hälfte des Verbrauches kannst Du sparen. Mit 8 GB RAM und 256 GB SSD sieht der Verbrauch des Braswell-Pentiums so aus:
Situation ASRock N3700-ITX
Ausgeschaltet (PicoPSU, nach 5min gemessen) 3,1W
Standby mit WOL (PicoPSU, nach 5min gemessen) 3,4W
Standby mit WOL (PicoPSU, nach 300min gemessen) 2,7W
Win 8.1 Desktop Single Channel - 11,3W
Win 10 Desktop Single Channel (PicoPSU) 10,3W -
Win 10 Desktop Dual Channel (PicoPSU) 11,3W

Quelle: ASRock N3700-ITX Test bei TechnikAffe

Es wäre sicher keine schlechte Idee, wenn Du den Test oder z.B. den Techspot Reviewlesen oder Dich sonstwie schlau machen würdest, bevor Du etwas verreißt, von dem Du offensichtlich keine Ahnung hast.
 
...ich finde es sehr Schade das der TE sich jetzt, Aufgrund von gefährlichem Nichtwissen, dazu entschieden hat so einen Unfug zu kaufen.

Leider passiert das hier immer öfter.
 
Danke für den aktuelleren Link zu Techspot. Den hatte ich übersehen. Aber auch die neuen dort getesteten Prozzis ändern nicht an meinem Fazit.
Juri-Bär schrieb:
Der altehrwürdige e-350 ist tatsächlich von der Performance schlechter als der Tablett-Atom Z3735F, im Single-Thread Cinebench ähnlich schnell.
Ja für ein Tablett mögen die Prozessoren super sein, keine Frage. Denn das ist der eigentliche Anwendungsbereich.
Aber bereits in einem "richtigen" Notebook würde ich mir das nicht antun.
Der E-350 war nur ein "übertriebenes" Beispiel. Aber diese Gurke verhält sich bei Anwendungen des Alltags die heute leider immer noch noch von der Single Thread Performance bestimmt sind, ähnlich.
Juri-Bär schrieb:
Mein Notebook mit Core2Duo T5800 hatte eine ähnliche Singlethread-Geschwindigkeit. Wenn nicht die unterirdische Grafikleistung gewesen wäre, hätte ich es heute noch in Gebrauch, weil zum Surfen, Schreiben und etwas Excel war es mir echt schnell genug.
Nochmal: Es geht nicht darum was bei einem "neuen" Rechner gerade noch erträglich ist und Excel und Schreiben hat mit meinem 15 Jahre alten AMD-K6 auch funktioniert. Es geht um solche Sachen, wo ich kurzfristig eine hohe Leistung benötige, wie diverse Programmstarts, Browser öffnen, Browsen an sich usw. Bei solchen Anwendungen wird man im 1 zu 1 Vergleich deutliche Unterschiede bemerken können.


Ich habe den Verbrauch bei den ganzen Celeron-PCs die ich gebaut habe nicht nachgemessen, aber bereits mein über 5 Jahre alter i-5 Rechner benötigt im Idle keine 30 Watt. Ich schätze verschlechtert wird sich der Wert mittlerweile nicht haben. Wenn ich einem meiner selbst gebauten Rechner mal wieder habhaft werde, kann ich aber mal nachmessen.
Nightfly09 kommt sogar auf beachtliche 9 Watt im Idle. Hut ab!
Situation ASRock N3700-ITX
Ausgeschaltet (PicoPSU, nach 5min gemessen) 3,1W
Standby mit WOL (PicoPSU, nach 5min gemessen) 3,4W
Standby mit WOL (PicoPSU, nach 300min gemessen) 2,7W
Win 8.1 Desktop Single Channel - 11,3W
Win 10 Desktop Single Channel (PicoPSU) 10,3W -
Win 10 Desktop Dual Channel (PicoPSU) 11,3W
Siehst du, solch hohen Verbräuche wie du oben mit deinem N3700-ITX für die Zustände "Ausgeschaltet" bzw. "Standby" hast, sind für einen aktuellen PC schon länger nicht mehr statthaft. Erlaubt sind hier für alle diese Zustände noch max. 0,5 Watt. Mein o.g. Bauvorschlag käme hier deutlich sparsamer weg.
Da die meisten Rechner, die ich kenne, über die 24h des Tages tendenziell eher aus oder im Standby sind, hast du eher den hohen Verbrauch. ;)
http://www.heise.de/ct/artikel/Ein-Watt-Verordnung-291868.html

Egal was wir uns hier an den Kopf hauen, wir werden wohl keinen Konzens finden. Da wir beide einfach komplett unterschiedlich herangehen. Ich stehe zu meinem "Office-Konzept", du auch. gg...

lg asteriks
 
@NachtFlug:
Wenn man einen Haswell undervolted und eine PicoPSU verwendet, lassen sich in der Tat erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Im Hardwareluxx-Forum berichtet z.B.jemand von solchen Ergebnissen:
Messergebnisse im Überblick:
Energieprofil: Ausbalanciert
Idle: 6,5-6,6W (mit einfarbigem Desktop-Hintergrund)
GPU Load (Furmark): 41W
CPU Load (Prime): 43W
CPU+GPU Load: 67W

Messergebnisse aus dem Alltags-Gebrauch:
Ruhender Desktop: 6,5-6,6W (ab und zu hoch bis 6,9W)
Mauszeiger im Kreis drehen: 9-9,1W
Wordpad öffnen: kurz 20W (etwa 1 Sekunde)
In Wordpad schreiben: langsam (Buchstabe für Buchstabe) 7-8W, schnell tippen 9-10W
Firefox öffnen: kurz 25W (etwa 1 Sekunde)
Firefox Leerlauf (Flash-Animation vom Fuchs mit brennendem Sch w anz auf der Startseite anschauen): 10W
Surfen mit Firefox (www.heise.de aufrufen): beim Tippen der Adresse 15W, beim Laden der Seite kurz 20W, sobald Seite geöffnet 7w, beim Hoch- und Runterscrollen auf der Seite 17-21W
Das sind gute Ergebnisse, auch wenn das Scrollen auf einer Internet-Seite soviel Energie schluckt, wie der ganze N3700-PC unter Last zieht.
Das sind aber bei weitem nicht die Ergebnisse, die ein Einsteiger ohne Unervolting mit einem 300Watt-Netzteil erreicht, auf die sich mein Vergleich bezog.
@Sternchen_0:
Da wir beide einfach komplett unterschiedlich herangehen
Stimmt, ich würde nie vom Sollen auf's Sein schließen. Wenn es eine Vorschrift gäbe, wonach ein Computer im Standby maximal 0,5 Watt verbrauchen darf, würde ich ie unüberprüft behaupten, mein Computer verbraucht - weil es diese Vorschrift gibt - im Standby weniger als 0,5 Watt. Wenn ich Deinen Link richtig verstanden habe, gilt die Vorschrift explizit nicht für Bürocomputer, ob sie für Heimcomputer gilt erscheint mir mehr als fraglich.
 
Hallo Juri-Bär,
EU-Vorschrift klingt erstmal schlimm, aber ist es diesmal nicht. gg...
Der Link von Heise ist übrigens von 2009!. Insofern hat sich seit dem einiges geändert.
Die Hauptarbeit hatten die Netzteilhersteller zu leisten. Die Vorgaben erfüllt mittlerweile eigentlich jedes gängige ATX-NT der letzten 3 Jahre. In Kombination mit den Stromsparmechanismen der aktuellen Sockel von AMD und Intel werden die Vorgaben daher eigentlich immer erreicht. Wenn du dir einen neuen PC zulegst, dürften somit die Vorgaben automatisch erfüllt sein. Schau dir einfach hier auf CB mal ein paar NT-Tests der letzten 2-3 Jahre an. Da werden sich kaum NT finden, die sich nicht an die Vorgaben halten (bitte div. Chinaböllertests dabei ausblenden!).

Das Problem ist, dass die Verordnung nicht für die kleineren (und im Lastfall eigentlich effizienteren) externen Steckernetzteilen gilt:
Zitat aus dem Heise Link:
Eine Verordnung für die oft ineffizienten externen (Stecker-)Netzteile ist bereits in Arbeit. Ein typisches 65-Watt-Laptop-Netzteil darf demnach in einigen Jahren höchstens noch 0,5 Watt im Leerlauf schlucken und muss 87 Prozent Wirkungsgrad erreichen, Netzteile mit bis zu 51 Watt müssen sich ohne Last mit 0,3 Watt begnügen.
Eine Vorschrift die nach dem Artikel von 2009 nun mittlerweile auch die externen Netzteile einschließt ist mir nicht bekannt. Fall wer ein Update dazu hat, ich wäre interessiert.
Solange die Hersteller offensichtlich nicht per Gesetz gezwungen werden, sich an die Vorschrift zu halten, solange passiert wahrscheinlich auch nichts. ..und so entsteht die paradoxe Situation, dass die kleinen Steckernetzteile für die Lastzustände "Aus" und "Standby" extrem ineffizient sind.

lg asteriks
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehler im letzten Satz. :-()
Juri-Bär schrieb:
Das sind aber bei weitem nicht die Ergebnisse, die ein Einsteiger ohne Unervolting mit einem 300Watt-Netzteil erreicht, auf die sich mein Vergleich bezog.
mein g1820 läuft mit der normalen spannung, uv bringt da auch nur noch sehr kleine vorteile.
netzteil und mainboard machen hier den größten unterschied.
deswegen verstehe ich auch nicht so ganz, warum ihr so lange diskutiert, welcher prozessor im idle sparsamer ist, wenn die unterschiede dann nachher hauptsächlich vom mainboard und vom netzteil kommen.
wenn es einem auf das letzte stück effizienz ankommt, dann sollte man speziell bei mainboard un netzteil sehr genau darauf achten, was man kauft.
wenn du meinen beitrag genau durchliest, gehe ich auch nicht davon aus, das die im gespräch befindliche konfiguration die 9w schafft, allerdings sollten die 25w aus dem test (die zwecks vergleichbarkeit über verschiedene tests hinweg vermutlich auf einem sehr gut bestückten mainboard ohne jegliche rücksicht auf die leistungsaufnahme und einem netzteil mit deutlich mehr als 300w) locker zu unterbieten sein.
asteriks_0 schrieb:
Wenn du dir einen neuen PC zulegst, dürften somit die Vorgaben automatisch erfüllt sein.
etwa 15w im idle sollten mit einem einigermaßen effizienten atx netzteil der 300w klasse gut möglich sein, unter 1w im ausgeschalteten zustand (soft off) sollte auch jedes aktuelle atx netzteil schaffen, allerdings sollte man da beachten, das durch diverse bios einstellungen auch schnell eine leistungsaufnahme von gut 3w entstehen kann.
mit pico psu und externem 12v oder 19v netzteil habe ich auch schon sehr oft eine leistungsaufnahme von 3-4 watt (soft off) gemessen, es gab da allerdings auch die ein oder andere positive ausnahme, die unter 2w gekommen ist. testberichte zu tischnetzteilen sind leider recht selten, bestenfalls findet man einige vergleichsmessungen von verschiedenen systemen mit angabe der verwendeten netzteile, so das man sich da ein wenig orientieren kann.

hier mal eine grobe rechnung zu den werten, wie ich sie bei den genannten systemen in etwa erwarten würde:

Celeron G1840 + H81M-HDS + 300W SystemPower
soft off: ca. 1w
idle: ca. 15w
last: ca. 35w

N3700M + Pico PSU + Tischnetzteil (12V)
soft off: ca. 3w
idle: ca. 10w
last: ca. 20w

last: ca. 0,5h/tag
idle: ca. 7,5h/tag
soft off: ca. 16h/tag

strompreis: 0,3€/kwh

macht im jahr dann:
N3700M ~ 14,56€
G1840 ~ 11,88€

durch eine simple änderung einiger bios einstellungen und dem daraus resultierenden wert im idle beim g1840, wären dann vermutlich beide systeme schon wieder gleich auf, wenn man sich dann noch für den n3700m ein sehr effizientes tischnetzteil sucht, dann sieht das ergebnis vermutlich genau anders rum aus wie in meiner rechnung, wobei sich natürlich auch beide systeme mit der jeweils anderen netzteilkombi betreiben lassen und wie bereits erwähnt, das verwendete mainboard auch nochmal einen erheblichen einfluss hat.

fazit:
die ganze diskussion über die leistungsaufnahme kann man sich eigentlich schenken, sofern nicht ausdrücklich ein extrem sparsames system gewünscht wird.

ps: den kaufpreis kann man übrigens auch durch auswahl entsprechender komponenten zu gunsten von beiden systemen drehen, grob über den daumen sind aber beide in etwa gleich. die diskussion an dieser stelle kann man sich dann also auch weitgehend schenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Nightfly09 das du das ganze relativierst. Ich wollte von meiner Seite auch nur darlegen, dass der Verbrauch der beiden Systeme sich nicht so exorbitant voneinander unterscheidet.

Das war mir vorher auch schon bewußt:
Nightfly09 schrieb:
netzteil und mainboard machen hier den größten unterschied.
Wenn man aber den Schwerpunkt auf besonders sparsam legt, wird es meist schnell teuer in der Anschaffung.

In Anbetracht deines m.E. beachtlichen Idle-Verbrauches von 9W, verrätst du mir deine verbauten Komponenten?
Beim Mainboard tippe ich auf eines von Intel (Gibt es leider nicht mehr.) oder Fujitsu (schicke Teile, aber hundeteuer)?
Beim Netzteil habe ich eher keine Ahnung.
 
@NightFly: wenn Deine Werte stimmen, sähe bei Verwendung einer Steckdosenleiste mit Ein-/Aus-Schalter, den man bei Nichtgebrauch des Computers auch betätigt, der Verbrauch so aus:
Celeron mit ATX-Netzteil
Idle: 7,5h x 365 Tage x 15 Watt = 41 kWh
Last: 0,5h x 365Tage x 35 Watt = 6,4 kWh
Summe: 47,4 kWh
Pentium N3700 mit Stecker-Netzteil
Idle: 7,5h x 365 Tage x 10 Watt = 27,4 kWh
Last: 0,5h x 365Tage x 20 Watt = 3,6 kWh
Differenz: 16,4 kWh 0,30 €= 4,92 €
Deine Werte halte ich allerdings für völlig unrealistisch. Im Internet kann ich z.B. zum von Astericks empfohlenen Pentium G3220 folgende Praxiserfahrung lesen:
Der Stromverbrauch ist auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Das ganze System mit 128 GB SSD und 4 GB Ram (2 Module wegen Dual Channel) an einem nicht mehr taufrischen BeQuiet 300 Watt Netzteil zieht bei 1080i TV gerade mal 35 Watt aus der Steckdose (billiges Messgerät von Conrad). Im Idle geht das praktisch überhaupt nicht runter. Vermutlich ist das NT am (unteren) Ende. Unter Vollast (XmediaRecode beim umrechnen) ist ein kaum merklicher Anstieg von ca 5 Watt zu verzeichnen.
Quelle: http://forum.team-mediaportal.com/threads/test-intel-pentium-g3220-haswell.125507/
Das ist noch ein Stück schlechter als die Erfahrung, die ich Post #24 zitiert habe.
Nichts finden konnte ich allerdings zu dem angeblichen Verbrauch von 1 Watt bei Wake of LAN oder im Soft Of. Gefunden habe ich Berichte, wonach ein Bequiet! von 2013 8 Watt im ausgeschalteten Zustand zieht. Vielleicht kannst Du oder das Sternchen mich mal mit Quellen versorgen?
Aber noch einmal zum Sternchen:
Du meinst, es bräuchte der hohen Singlecore-Leistung eines Pentium G 3220 (Cinebench 11.5 1core=1,27) um Office, Internet und Amazon-Prime zu meistern.
Ich nutze für diese Aufgaben aktuell eine Full-HD-Notebook mit i3-4010U. Nach Deiner Einschätzung viel zu lahm. Es hat halt nur eine Singlecore-Leistung von Cinebench 11.5 1core=0,68, halb soviel wie Dein pentium.
Ich hingegen finde, mein Notebook macht alles prima. Ich tue mir nichts an. Mit drei Dokumenten in Word offen, 20 Tabs in Chrome und 15 in Opera, 2 Excel-Tabellen, Verwaltung von drei Imap-Ordnern in Outlook, dem Angucken eines Silverlight-Videos von Amazon Prime merke ich 0 Prozent Geschwindigkeitsnachteil zu meinem Desktop-PC, der es immerhin auf einen Cinebench 11.5 1core-Score von 1,67 bringt.
Das erschreckende für Dich, Sternchen, wird aber sein, dass sich mein lahmer Notebook-Prozessor von den beschriebenen Aufgaben völlig unterfordert fühlt. Trotz Einstellung des Energie-Profil auf Höchstleistung taktet der bei Office, Internet und Multimedia nicht auf seine maximalen 1700 Mhz sondern stelllt den Multiplikator auf 8, also knapp 800 Mhz. Gut, beim Einschalten des Prime-videos geht der Multiplikator kurz auf 9, um aber dann das ganze wiederum mit nur 798,1 Mhz ruckelfrei wiederzugeben.
Wie hoch schätzt Du die Singlethread-Leistung meines i3 bei 0,8 Ghz ein? Das wird ganz gut über den Takt skalieren und so bei einem Cinebench 11.5 1core-Score von 0,32 liegen.
Der Pentium N3700 hat einen Cinebench 11.5 1core-Score von 0,47, 41% mehr, als mein Notebook für die Aufgabenstellung für erforderlich hält.
Warum glaubst Du, dass der Pentium N3700 zu langsam ist? Bist Du etwa schlauer als mein Notebook?
 
Zuletzt bearbeitet:
Juri-Bär schrieb:
@NightFly: wenn Deine Werte stimmen, sähe bei Verwendung einer Steckdosenleiste mit Ein-/Aus-Schalter, den man bei Nichtgebrauch des Computers auch betätigt, der Verbrauch so aus:
.........
Differenz: 16,4 kWh 0,30 €= 4,92 €
Hehe.. da versucht einer die Bilanz zu verfälschen. Hat der doch glatt die miesen "Aus" und "Standby"-Werte eliminiert. :eek: Lach... :D Nee Spaß beiseite. Ich habe selbst seit ca. 10J div. Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz und An/Aus-Schalter im Einsatz. Eine (die vom PC) hat während dessen schon das zeitliche gesegnet. Kam auch 20€. :(
...btw. die Werte von NightFly sind realistisch. Beispiel: Haswell 4-Kern PC, 8GB Ram und nur 10 Watt im Idle!
Die Prozessoren packen sich mit den C6/C7 Low-Power States in den Tiefschlaf, so dass fast kein Verbrauch mehr messbar ist.

Zu deinem Zitat oben. Das liest sich grauslich. Keinen Unterschied zwischen Idle und 1080i TV kann ich (bei altem Netzteil) nachvollziehen, denn die CPU-Last wird sich hier nicht groß ändern. Wenn ich auf einen Haswell aber Volllast gebe merke ich das auch am Messgerät! Wobei die Angabe "Vollast" eine völlige Nonsenangabe ist, die maximal zur Bemessung des Netzteils relevant wird. ....und das ganze wird mit einem "Billigmessgerät" untermauert. Leider messen selbst die Testseiten meist nur den Volllastwert, anstatt mal ein paar Effizienzbenchmarks durchlaufen zu lassen.
Und wie von NightFly bereits bemerkt können die dort gemessenen 35W im Idle auch durchaus korrekt sein. Dieser Wert wird in erster Linie vom Mainboard und genauso vom Netzteil bestimmt, da hat der Prozessor quasi keinen Einfluss mehr. Wenn diese beiden Hauptbauteile "unbedacht" gewählt wurden kann es auch noch höher gehen im Idle.


Juri-Bär schrieb:
Nichts finden konnte ich allerdings zu dem angeblichen Verbrauch von 1 Watt bei Wake of LAN oder im Soft Of.

1. VERORDNUNG (EG) Nr. 1275/2008 DER KOMMISSION
Am besten du blätterst gleich bis Seite 6, Anhang 2 und dort ab Punkt 2.
Laut der dort formulierten Aussage schließt das aus meiner Sicht auch WOL mit ein. WOL wird allerdings bei Wikipedia zum selben Thema explizit ausgeschlossen, warum auch immer:
2. Ökodesign-Richtlinie
Dort findest du das relevante unter Punkt 5.3 "Lot 6".
"Lot 7" schreibt übrigens auch Vorgaben für externe Netzteile vor. Leider kenne ich keine externen NT die sich dran halten. Bei den ATX-NT ist das aber mittlerweile Usus. Beispiel:
- FSP HEXA+ 500 WATT IM TEST
Der Verbrauch ist mittlerweile bei (fast) jedem neuen NT so.

Juri-Bär schrieb:
Aber noch einmal zum Sternchen:
Du meinst, es bräuchte der hohen Singlecore-Leistung eines Pentium G 3220 (Cinebench 11.5 1core=1,27) um Office, Internet und Amazon-Prime zu meistern.
Du bist hartnäckig. gg...
..btw. den Pentium habe ich nur hier vorgeschlagen, der billigste Celeron für ca. 33€ ist mehr als ausreichend.
Auch alle deine o.a. Rechner meistern die Aufgaben sehr gut. Ein Notebook mit i3-4010U ist doch schick. Das würde ich dem N3700 auf jeden Fall vorziehen. Auch die Leistung eines Haswell-Celeron ist "nicht erforderlich", aber schön, wenn Sie da ist. Insofern nehme ich mein "gähnend langsam" aus dem ersten Post zurück und ersetze es durch "langsamer".
Wir drehen uns hier im Kreis. ICH bin kein Fan von CPUs mit möglichst vielen Kernen aber einer mauen Single-CPU-Leistung. ICH würde mir für das gebotene Budget und die Anforderungen immer einen Haswell zulegen. Das Ding kostet nicht mehr im Gesamtpaket und hat die größeren Leistungsreserven. Es gibt auch immer wieder Anwendungen wo diese Prozessoren mal kurz auf 100% Single-Core hochschnellen, warum du keine findest weiß ich nicht.
Wenn es extrem klein sein soll in der Zusammenstellung, ist so eine System-on-Chip-lösung auf jeden Fall in Betracht zu ziehen. Wenn Platz nicht die erst Geige spielt, würde ich mir immer einen richtigen PC hinstellen. Der ist flexibler, falls benötigt kann eine GraKa nachgerüstet werden oder auch die CPU ausgetauscht werden. Ich habe intern mehr SATA-Anschlüsse für weitere Platten oder andere Laufwerke usw.
..und bei bedacht gewählten Komponenten wird der sogenannte Verbrauchsvorteil irrelevant. Wie es sich mit der Effizienz der kleinen Quadcores verhält weiß ich nicht. So muss erstmal Schluss machen. -> Arbeitsende. :)
 
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