Office PC speziell für CAD und 3d Berechnungen?

Justus_jonas

Cadet 4th Year
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Apr. 2008
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Hallo zusammen,

mein Kumpel ist gestern sein PC gestorben.
Nun möchte er ca 600 Euro in einen neun investieren.

Premisse dabei liegen auf:

-office und 3d Berechnungen (Autocad).
-Silent PC


Was für Komponenten würdet ihr da empfehlen?

Hab noch nicht mal nen plan ob besser intel oder amd für solche Programme besser ist..
Wäre dankbar für Tips
CPU
Mainboard
GPU

würden schon mal weiterhelfen...
Danke
 
AutoCAD ist ja, was das Anwendungsprofil angeht, sehr heterogen.

Mein Vater plant beispielsweise mit AutoCAD Elektro und dass rein in 2D auf einem Athlon XP 2400+ mit einer Radeon 8500.

Das ganze ist jetzt nicht so der riesen Resourcen Fresser.

Es wäre ja ganz interessant was er bisher hatte und wie zufrieden er damit war.

Wenn er bisher mit einem sagen wir Pentium 4 System ganz zufrieden war, dann kann man da relativ günstig was schönes zusammenstellen (Beispielweise auf Athlon II Basis) und das ganze bei 600€ sogar noch mit einem großen Monitor versehen. Solche Dinge sind bei Zeichnern wesentlich wichtiger als das letzte Quäntchen CPU oder Grafikperformance.
 
Moin,

grundsätzlich sind da weder Intel noch AMD vorne, sondern vielmehr die Grafikkarten.
NVIDIA bietet eine Unterstützung für Autocad, mit der CUDA Schnittstelle. Damit rendert eine Grafikkarte
Autocad x-fach schneller, als jeder aktuelle Prozessor.
Es kommt halt auf den Kostenrahmen an und was modelliert wird (2D oder 3D?), aber ich würde für so eine 3D-Maschine folgendes wählen:

CPU: Intel i7 930 (kommt Anfang 2010, sonst i7 920)
MTB: ASUS X58 Workstation
RAM: 4x4 GByte DDR-1333 MHz Corsair oder Kingston (Markenspeicher halt)
GFX: NVidia GTX 285 2 GByte (idealerweise für CUDA mit SLI) - wenn er nur einfache Modelle rechnet reicht auch eine Geforce 275 GTX
NT: Enermax Netzteil, mit ausreichend Watt (SLI 800 Watt, Single GPU 600 Watt)
HDD: Intel SSD Postville mit 80 oder 160 GByte
2 HDD: 1 TByte Eco-Drive von Samsung oder Hitachi

Kommt so halt nicht grad günstig, wäre aber ne sehr schnelle Rechenmaschine... dank CUDA.
Für die Zukunft ausreichend gewappnet..
Wie gesagt, man kann am Anfang auch erst mal 1x Grafikkarte kaufen und nur 8 Gybte RAM.. und schauen wie es läuft.
Wenn man mehr Leistung brauch, zweite Grafikkarte, oder Dritte, deswegen auch der X58 Chipsatz, der kann 4x 16 PCi Lanes anbinden, ergo kann er bis auf 4 Grafikkarten erweitern.
Damit hat man dann eine Monsterrechenmaschine... dank CUDA.
Die CPU ist nicht weiter wichtig.. sollte halt i7 und mit X58 Chipsatz sein.

Eine SSD Festplatte macht auf jeden Fall sind, Windows und die Programme sind um einiges schneller..

Gruß
Dozer
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, Dozer3000, netter Vorschlag.

Aber wie willst du ihn damit kombinieren:

Nun möchte er ca 600 Euro in einen neun investieren.
??

Interessant wäre wirklich, was der bisherige PC so konnte. Für das Budget sollte da schon was machbar sein.

CUDA gibts übrigens ab den geforce8000ern, da muss dafür nicht die teuerste rein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Dozer

Ähm... ich hab ja keine Ahnung, aber bei einem Budget von 600€ einen High End PC vorzuschlagen ist schon was unangemessen oder?

Am sinnvollsten ist einfach zu wissen was er bisher hatte und wie er damit auskam.
 
Hier wird unter dem Deckmantel "Cuda" mal wieder eine geballte Ladung Blödsinn zum Besten gegeben, dass sich die Marketingabteilungen von Nvidia nur so die Hände reiben dürften.

Ausser mit "Quadro" Nvidiakarten hast du bei AutoCad keinen wirklichen Performancevorteil und derartige Workstationlösungen stehen hier sicherlich nicht zur Diskussion.
 
ich hätte jetzt auch gefragt wie dein kumpel mit dem alten rechner zurecht kam was vorher verbaut gewesen ist. wenn nur ein paar bauteile dargestellt werden ist es blödsin einen highend PC dafür zu nehmen. wenn aber komplexe baugruppen mit zig teilen dargestellt werden, sieht das schon wieder anders aus. darum vorwech ein paar mehr infos bitte
 
naja aber alleine ne Quadro sprengt schon den Preisrahmen ... daes max 600 € sein sollen geh ich mal davon aus das auch im bisherigen PC keine Quadro gearbeitet hat ... d.h. jeder der hier immer empfohlenen 08/15 PC reicht da vollkommen aus ... also hier in den PC Empfehlungen den 600€ 08/15 raussuchen und glücklich werden ...

PS: ebenso bringt dir ne SSD hier ned wirklich Vorteile ausser teuer ... der Rechner wird die meiste Zeit mit "Rechnen" beschäftigt sein und nicht ständig neugestartet werden ;P

und ne gute Standard Graka tuts auch (ne Quadro ist schliesslich auch nur ne NvidiaGPU: nur mit angepassten Treibern und besserem Service --> dafür dann teurer)

und die Quadro Treiber kriegt man auch auf ner normalen Nvida zum laufen ... erfodert halt etwas Kentnisse im Umgang mit Treiberinstallationen ... (bei ATI siehts auch ned anders aus ...) Quadro und FireGL haben eigentlich nur in der Professionellen Geschäftswelt ihre Berechtigungen wo der Service eben notwendig ist und da auch gerne bezahlt wird ...

wenn aber komplexe baugruppen mit zig teilen dargestellt werden, sieht das schon wieder anders aus. darum vorwech ein paar mehr infos bitte
selbst da reichen die PC aus der Beratung hier im Forum aus ... Spielegrafik ist schliesslich auch nur 3D Berechnung ^^ und ich denke mal nicht das hier an Nobelpreisträchtigen Projekten gearbeitet werden soll ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, mehr als deutlich gesagt zu haben, dass wenn nur Quadro (sofern wir von Nvidia reden) etwas bringen würden und dass diese preislich den Rahmen mehr als sprengen habe ich auch erwähnt - müssen wir also nicht noch 5x durchkauen.

Sinn und Zweck der Info ist und: die Empfehlung einer HighEnd Nvidia VGA mit der Behauptung "CUDA wird was bringen" basiert auf Unwissenheit und ist eine schlechte Empfehlung.

Eine Mittelklasse ATI der 5000 Serie wäre als allgemeine Lösung ratsamer, da mehr als flott und stromsparender.
 
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Ich denke, mehr als deutlich gesagt zu haben, dass wenn nur Quadro (sofern wir von Nvidia reden) etwas bringen würden und dass diese preislich den Rahmen mehr als sprengen habe ich auch erwähnt - müssen wir also nicht noch 5x durchkauen.

Sinn und Zweck der Info ist und: die Empfehlung einer HighEnd Nvidia VGA mit der Behauptung "CUDA wird was bringen" basiert auf Unwissenheit und ist eine schlechte Empfehlung.

naja auch nur "besserer Quatsch" ... wie gesagt aus fast jeder Nvidia lässt sich ne Quadro machen (sind schliesslich nix anderes als die Standardkarten mit anderen Treibern und besserem Service )

und CUDA bringt dir schon was: vorausgesetzt du hast darauf angepasste Software ... generell zu sagen CUDA bringt nix ist auch " Quatsch"
 
Also für Office braucht man sowieso überhaupt keine Rechenpower...
ich mache Office auf einem ULV Notebook, und merke genau 0 Unterschied zu einem dicken Desktoprechner.

Für AutoCAD tuts je nach Anwendungsprofil auch locker ein kleiner 4Kerner (Athlon2, Phenom2) und eine halbwegs aktuelle Mittelklassegraka (4850, 5770 oder eben NV Pendents) vollkommen.

Wenn man sich die alten CAD-Workstations im Professionellen Arbeitsumfeld so ansieht, sollte das überhaupt kein Problem sein.

Wer bitte hat nen iCore7 und ein SLI Gespann in einer Workstation?! O.o Das machen doch nur Kiddis für die Lanparty zum posen.

Ich verwende privat einen Phenom2 mit einer 5770 für Catia, Wildfire2 und Ariadne, und habe überhaupt keine Probleme, es sei denn ich mache thermische Simulationen, aber da schafft dann auch der 128Kern Cray-Server bei uns auf Arbeit mal eben nen Tag lang (je nach Detailstufe).

SSD für CAD?! O.o da werden doch genau Null Datenmengen hin und hergeschrieben. Ein komplettes Automodell (habe hier z.B. die aktuelle S-Klasse) incl. aller Fertigungsformen und CNC Programme braucht gerade einmal 120MB.

Und der einzige Unterschied zwischen einer Quadro und einer normalen NV-Karte ist der Service. Die Karten sind identisch (halt selektiert für bessere Zuverlässigkeit). Aber genauso gut kann man auch eine AMD-Pro nehmen, oder eben auch nicht.

CUDA ist zwar auf dem Papier nett (wie OpenCL), aber ich habe das noch nie in einem Produktiveinsatz gut funktionieren gesehen. Vielleicht kenn ja jmd Beispiele, wo sowas in einer CAD-Workstation ausser zu werbezwecken verbaut wurde?!
 
serra.avatar schrieb:
naja auch nur "besserer Quatsch" ... wie gesagt aus fast jeder Nvidia lässt sich ne Quadro machen (sind schliesslich nix anderes als die Standardkarten mit anderen Treibern und besserem Service )

und CUDA bringt dir schon was: vorausgesetzt du hast darauf angepasste Software ... generell zu sagen CUDA bringt nix ist auch " Quatsch"

Es geht hier aber nicht um "Hätte-Wäre-Wenn" sondern um AutoCAD

Wenn du kundtun kannst, wie du gewaltige Leistungssteigerungen auf der empfohlenen Nvida erreichen kannst, würden sich ganze Nutzerschichten vor dir in Ehrfurcht verneigen.

Bis dahin kann ich das von dir Gesagte ebenfalls nur als Rumgerede abtun und es bleibt dabei, dass CUDA für AutoCAD nichts Nennenswertes stemmen kann.
 
Nun gut, die 600 € hab ich überlesen, aber Fakt ist, Geforce Grafikkarten für AutoCad Modelle und andere Berechnungen hervorragend geeignet sind und mitunter auch wesentlich schneller dank CUDA.
Vorausgesetzt, es gibt eine CUDA Unterstützung seitens der Applikation.

Ein Rechner mit nem I750, 4 GB RAM auf dem ASUS Workstation und ner ordentlichen CUDA Karte 275GTX ohne Netzteil und Gehäuse kostet nur 600 € ;)
Wäre das ne Alternative... dazu dank des Boards die Wachstumsmöglichkeit bei den PCIe Slots besteht.. in einem Jahr bekommst du ne zweite 275GTX sehr preiswert, ebenfalls den RAM.. und die Rechenleistung wächst um mind. 50%

Ich sage nicht, dass das CUDA jetzt schon der Hit ist, aber die Zukunft.
Und die Unterstützung für CUDA seitens AutoCAD ist gut..

so far.

BTW: http://www.heise.de/ct/artikel/Supercomputer-zu-Hause-291944.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Dozer3000 schrieb:
Ein Rechner mit nem I750, 4 GB RAM auf dem ASUS Workstation und ner ordentlichen CUDA Karte 275GTX ohne Netzteil und Gehäuse kostet nur 600 € ;)
ich glaube, ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch. Was soll denn das für ein Workstation Motherboard von ASUS sein?
Was hat es denn damit auf sich?
 
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