Test Onyx Boox Mira im Test: E-Ink-Monitor für Schreibwütige

mischaef

Kassettenkind
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Der Boox Mira von Onyx vereint dank E-Ink-Panel Mobilität mit augenschonendem Arbeiten. Dieser Zuwachs an Komfort schlägt sich jedoch in einem hohen Preis von 800 Euro nieder, was den mobilen Monitor zu einem vielversprechenden, aber teuren Nischenprodukt macht. Vielschreiber sollten dennoch einen Blick riskieren.

Zum Test: Onyx Boox Mira im Test: E-Ink-Monitor für Schreibwütige
 
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Wow!
Meiner bescheidenen Meinung nach die erste wirklich sinnvolle Neuentwicklung / NeuVERWENDUNG in diesem Bereich. Energiesparend, augenschonend, und außendiensttauglich.. genau das, was "Arbeiter" brauchen.
 
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Das Gerät ist für mich, aufgrund des Preises, ziemlich uninteressant.

Aber ein paar Fragen habe ich trotzdem.
Wie verhält sich das Gerät gegenüber dem Betriebssystem. Simuliert es einen normalen Monitor?
Macht es einen unterschied, wenn man im OS die Bildfrequenz manuell reduziert?
Wurde das Gerät an einem Linux-PC getestet, oder nur an einem Windows-PC? Ist es kompatibel mit Apple?

Dir Software ist vermutlich nur für Windows, richtig?
 
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An sich eine tolle Sache, aber bei dem Preis vollkommen uninteressant. Für 250 bis 300 € ja, aber alles darüber hinaus ist einfach zu viel.
 
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Ich denke, der Preis ist gerechtfertigt. Wer das braucht, hat keine guten Alternativen.
 
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Interessantes neues Konzept, aber braucht wohl doch noch einige Reifungszeit.
 
Ich habe damals schon einen uralten Kindle als Schreibmaschinendisplay benutzt.

Aber Geld ausgeben würde ich dafür nicht. :D
 
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Für die schreibende Tätigkeit sicher interessant. Da gibt es sicher einige Berufsgruppen, für die sowas in Frage kommen könnte.
 
Ein Video der Refreshraten im Vergleich wäre noch super gewesen.
 
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800€. Klassischer Fall von "genügend Verkäufe durch Naivlinge abgreifen und später dann den Preis direkt halbieren". Nur um ihn dann wieder zu halbieren usw.

Nie im Leben kostet die Herstellung von dem Ding mehr als einen zweistelligen Betrag.
 
Ich find es auch interessant, anschauen würd ich das gerne mal "live". Aber 800 € sind mir zuviel für einen "Monitor". Mal schauen ob es eine Eintagsfliege bleibt oder sich bei günstigeren Preis verbreitet. Ich weiß selber nicht ob bei normalen "Schreibarbeiten" mit bestimmten Sitzabstand das Teil ergonomischer ist (muss ja im Dunklen von vorne her angeleuchtet werden) oder ein normaler Monitor doch noch besser ist. Man müsste es eben testen können.
 
andi_sco schrieb:
Puhh, 800€ sind natürlich eine Ansage
und vermutlich leider auch gut so... bis 300 oder 400€ würde ich einfach nur freudig "Shut up and take my money!!!" brüllen und dem DHL Boten hinter meiner Wohnungstür auflauern.
 
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n8mahr schrieb:
Energiesparend, augenschonend, und außendiensttauglich.. genau das, was "Arbeiter" brauchen.
Aber auch nur, wenn die Arbeit sehr, sehr textlastig ist. Grafiken werden teilweise vermutlich schwer erkenntlich, wenn sie Farben nutzen. selbst Excel-Tabellen setzen bei uns häufiger auf farbliche Hervorhebungen. Und Scrollen ist zumindest bei den Onyx Tablets echt nicht schön. Dazu noch der äußerst mäßige Ständer, der unterwegs nicht gerade praktisch ist.

Klar, kann man sich an alles gewöhnen, aber ob man das wirklich will?

DerMond schrieb:
Nie im Leben kostet die Herstellung von dem Ding mehr als einen zweistelligen Betrag.
Dann liegst du falsch. E-Ink Panels werden sehr schnell sehr teuer. Bei E-Ink direkt zahlt man für ein 13,3" Panel mit geringerer Auflösung bereits 449 Dollar. Genau so kostet jeder große E-Reader, bzw. jedes E-Ink-Tablet ordentlich.
 
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E-Ink-Displays klingen vom Prinzip her immer sehr toll. Aber gerade bei solchen Anwendungsgebieten zeigen sich zu schnell die Nachteile. Das ist besonders bei hohen Preisen nur schwer verschmerzbar.
In der Realität macht man dann halt doch mehr als immer nur Texte zu bearbeiten...

Trotzdem nettes Teil. :D
 
Conqi schrieb:
Grafiken werden teilweise vermutlich schwer erkenntlich, wenn sie Farben nutzen. selbst Excel-Tabellen setzen bei uns häufiger auf farbliche Hervorhebungen.
Ich kann das jetzt nur vom 1st Gen. Kindle Paperwhite aus beurteilen, allerdings sind Grafiken, besser gesagt Bilder absolut kein Problem. Bei diversen alten gemeinfreien Büchern von Jules Verne oder Daniel Defoe gibt es diverse Zeichnungen zum Text. die i.d.R. so aussehen
1649849505871.png

und solche Zeichnungen (ich vermute mal dass es Kupfer oder Holzstiche sind), sind für mein ollen Paperwhite absolut kein Problem.
Auch die Farbbilder regulärer Comics sind kein Problem

Auch was die Farben angehen, sind normalerweise zumindest 8, im extrem Fall sogar bis zu 16 "Farben" bei monochromer Darstellung eigentlich kein Problem, da die Farben einfach in unterschiedlichen Grautönen dargestellt werden.
Würde Windows sogar noch regelrecht "mit Monochromen Displays rechnen", dann könnten es sogar ein paar "Farben" mehr sein, da es die Farben in Punkt / Kreuz / Sternchen Muster umwandeln könnte, die gut voneinander zu unterscheiden sind. Geos konnte das zu DOS Zeiten besonders gut.
das würde dann in etwa so aussehen
1649850256220.png
 
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Was ich vermisse, inwiefern ist der Monitor augenschonender?

Die Schrift im Beispielbild ist relativ groß, aber das ist ein Problem mit dem Zoom-Faktor, auf einem 4k Monitor habe ich meine Dokumente auch auf >200% skaliert, damit es angenehm lesbar ist.

Flimmern tun moderne Monitore auch nicht mehr, das war ein Problem der alten Röhren, welche zudem ja auch direkt in die Augen "gelasert" haben, im Gegensatz zu modernen Displays mit gleichmäßiger Ausleuchtung.

Auch die Helligkeit lässt sich bei modernen Displays anpassen und die sonst übliche hohe Belastung von Hell auf Dunkel kommt vor allem bei Arbeiten mit hellen Displays in dunklen Räumen ohne Raumbeleuchtung. Macht man das Licht im Raum an dann gibt es auch keinen Unterschied mehr. Ist der Monitor hier jetzt augenschonender, weil er den Nutzer dazu zwingt das Licht im Raum zu nutzen?

E-Ink für unterwegs ist toll, keine Frage, aber als Monitor für einen PC sehe ich die Vorteile nicht.
 
DerMond schrieb:
Nie im Leben kostet die Herstellung von dem Ding mehr als einen zweistelligen Betrag.
Und das kannst Du womit belegen?
 
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