@ Benjamin_L und DJServs
Mit verschiedenen Windowsdistributionen könnte ich mich noch anfreunden, wobei ich dann auch glaube, dass eine Distribution ein "Pseudomonopol" haben wird und wir dann wieder im gleichen Dilemma wären.
Wenn mich das ein- und ausgliedern bestimmter Softwarekomponenten aber einschränkt (zum Beispiel zeitlich durch die Wahl oder das nachträgliche Herunterladen und Installieren von Basisdingen), bin ich nicht mehr damit einverstanden.
@ noskill
Ich kaufe Windows, OsX oder lade eine Linuxdistri als gesamtes Produkt und nicht nur als Betriebssystem. Für mich als Endanwender ist es dabei völlig irrelevant, was nur zum eigentlichen OS gehört und was nicht. Entscheidend ist für mich, was ich mit dem Gesamtprodukt machen kann und was nicht bzw. wie viel Arbeit es mir noch bereitet.
Für mich ist das beste (umgangssprachlich) "Betriebssystem" das, das mich sofort und ohne Einschränkungen meine gewohnten Dinge machen lässt. Auch wenn es bessere Alternativen gibt, will ich trotzdem erstmals viel und unkompliziert machen können. Und nur alleine davon mache ich meine Entscheidung abhängig. Als Endanwender kann ich auch nur das beurteilen, weil ich von den tieferliegenden Dingen keine Ahnung habe und diese mich auch kein bisschen interessieren. Da interessiert mich eine gute, schicke Oberfläche tausendmal mehr, auch wenn diese nichts mit dem eigentlichen Betriebssystem zu tun hat.
Und nach den mitgelieferten Dingen, wähle ich mein OS aus. Egal, welches. Deswegen ist für mich, Mister79 und viele andere ein Betriebsystem synonym mit einem OS (im eigentlichen Sinn) + Anwendungen und Programme.