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OXG Glasfaserausbau - Gibt es Erfahrungen?
- Ersteller TheDev
- Erstellt am
Obergabelhorn
Cadet 2nd Year
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- Sep. 2024
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- 30
Da bin ich aber froh, dass ich nicht der einzige bin, der das kritisch sieht. Ich habe wegen des aktuellen Ausbau mit mehreren Nachbarn gesprochen. Einhelliger Tenor: Entweder braucht man GF nicht, würde sich aber die Leitung in den Keller legen lassen. Oder man ist interessiert, lehnt aber eine Wild-West Inhouse Verkabelung nach Gutdünken des Netzbetreibers kategorisch ab. Auf Putz verlegte Kabelkanäle sind offenbar nicht jedermanns Ding.blastinMot schrieb:Telekom FTTH hat die Hausverwaltung abgelehnt, weil man sich nicht auf die NE4 einigen konnte...![]()
Einer meiner Nachbarn ist Rechtsanwalt. Er meint sogar, eine Klausel in einem Gestattungsvertrag, welche einen Ausbau der Infrastruktur im Haus vorsehe, sei nach seiner Auffassung "überraschend" und damit unwirksam.
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Wild-West will ja eigentlich Niemand. Deswegen gibts bei der Telekom mittlerweile auch gut gepflegte Protokolle (mit Bild und Text) wie das Kabel gelegt werden darf und der Eigentümer muss dem Protokoll entsprechend zustimmen.Obergabelhorn schrieb:Oder man ist interessiert, lehnt aber eine Wild-West Inhouse Verkabelung nach Gutdünken des Netzbetreibers kategorisch ab.
Aufputz Kabelkanäle ist gerade bei Eigentümern denen ein ganzes Mehrfamilienhaus gehört nicht gerne gesehen, dass kann ich bestätigen.
Äh okay. IbkA, aber wenn das im Vertrag nicht "verklausuliert" ist, sondern deutlich daraufhin gewiesen wird, würde ich das nicht als überraschend sehen.Obergabelhorn schrieb:Einer meiner Nachbarn ist Rechtsanwalt. Er meint sogar, eine Klausel in einem Gestattungsvertrag, welche einen Ausbau der Infrastruktur im Haus vorsehe, sei nach seiner Auffassung "überraschend" und damit unwirksam.
Je nach Umgebung fällt das nicht mal negativ auf, alternativ kann sich der Hauseigentümer ja auch eine eigene NE4 nach seinen Wünschen hinzimmern und die vermieten.Obergabelhorn schrieb:Oder man ist interessiert, lehnt aber eine Wild-West Inhouse Verkabelung nach Gutdünken des Netzbetreibers kategorisch ab. Auf Putz verlegte Kabelkanäle sind offenbar nicht jedermanns Ding.
Andererseits kann man sich eigentlich bei einem FTTH-Ausbau denken, das die Glasfaser ja durchs Haus muss.Obergabelhorn schrieb:Einer meiner Nachbarn ist Rechtsanwalt. Er meint sogar, eine Klausel in einem Gestattungsvertrag, welche einen Ausbau der Infrastruktur im Haus vorsehe, sei nach seiner Auffassung "überraschend" und damit unwirksam.
Weiß jemand, welchen Standard die nutzen werden? AON ja nicht. GPON oder besser XGS-PON?
Open Access fällt leider weg, weil Telekom und O2 hier eine Zusammenarbeit schon ausgeschlossen haben, laut der Verbraucherzentrale.
Und würden die sich auch in einem eigenen HÜP auflegen?
Open Access fällt leider weg, weil Telekom und O2 hier eine Zusammenarbeit schon ausgeschlossen haben, laut der Verbraucherzentrale.
Und würden die sich auch in einem eigenen HÜP auflegen?
Davon würde ich nicht ausgehen, aber wenn du denen einen Innenverkabelung/NE4 in einem Gebäudeverteiler direkt neben deren HÜP zur Verfügung stellst werden die sich vermutlich sehr freuen.AGB-Leser schrieb:Und würden die sich auch in einem eigenen HÜP auflegen?
Also kann ich dann später einfach nur im Router den Tranceiver tauschen? Wir haben hier DSL und Kabel-Internet,hier wird also das eigene Zeug von Vodafone mit dem eigenen Zeug von Vodafone überbaut. Schon irgendwie schrägDr. Chaos schrieb:OXG verbaut XGS-PON fähige Technik, es wird aber aktuell nur GPON geschaltet
Es geht ja darum, dass sich ein anderer Netzbetreiber dann einfach mit in den Kasten zu den entsprechenden Wohnungen auflegen kann. Ich habe da noch die Hoffnung, dass die Telekom, wenn die sich bei OXG nicht einbuchen, dann nochmal selber verlegen. Die würden sich doch nicht ganz Berlin entgehen lassen ...rezzler schrieb:Davon würde ich nicht ausgehen, aber wenn du denen einen Innenverkabelung/NE4 in einem Gebäudeverteiler direkt neben deren HÜP zur Verfügung stellst werden die sich vermutlich sehr freuen.
Warum nicht?
Wenn eine kundeneigene NE4 vorhanden ist, die man nutzen kann, dann wird das auch getan.
Wie man bei OXG mit gemeinsam genutzter Infrastruktur im Haus umgeht, weiß ich allerdings nicht.
Das kannst Du nur selbst in Erfahrung bringen.
Wenn eine kundeneigene NE4 vorhanden ist, die man nutzen kann, dann wird das auch getan.
Wie man bei OXG mit gemeinsam genutzter Infrastruktur im Haus umgeht, weiß ich allerdings nicht.
Das kannst Du nur selbst in Erfahrung bringen.
Drauf gekommen bin ich durch dieses Video, was ich als gute Idee und Inspiration halte. Nun bin ich nicht so tief im Thema drin und ich will, dass mein Vermieter gleich die richtige Entscheidung trifft. Mir bringt es nichts, wenn DSL irgendwann abgeschaltet wird und dann nur Vodafone zur Verfügung steht.
Andererseits nachvollziehbar, da man ja eh am Ende mit der bestehende Infra ist und die Wahrscheinlichkeit einer Gf-Anbindung auch recht hoch ist. Die Leitungen zu den Häusern muss man ja so oder so neu verlegen.AGB-Leser schrieb:Also kann ich dann später einfach nur im Router den Tranceiver tauschen? Wir haben hier DSL und Kabel-Internet,hier wird also das eigene Zeug von Vodafone mit dem eigenen Zeug von Vodafone überbaut. Schon irgendwie schräg![]()
Dann setz den Netzbetreibern eine fertige NE4 als Gebäudeverteiler vor und alle sind glücklichAGB-Leser schrieb:Es geht ja darum, dass sich ein anderer Netzbetreiber dann einfach mit in den Kasten zu den entsprechenden Wohnungen auflegen kann.
Hier liegt Kabel-Internet und das hat für mindestens zehn Jahren genug Kapazitätrezzler schrieb:Andererseits nachvollziehbar, da man ja eh am Ende mit der bestehende Infra ist und die Wahrscheinlichkeit einer Gf-Anbindung auch recht hoch ist. Die Leitungen zu den Häusern muss man ja so oder so neu verlegen.
Ich muss mir das mit dem NE4 mal anschauen, vor allem, was das kostet
Ist aber letztlich der Hauptzweck von OXG. 80% des Ausbaus von OXG soll dem Überbau des Vodafone-Kabelnetzes dienen. Vodafone will eben einen Teil seines Kabelnetzes selbst (oder zumindest mit einem Partner) mit Glasfaser überbauen bevor es jemand anders macht.AGB-Leser schrieb:Wir haben hier DSL und Kabel-Internet,hier wird also das eigene Zeug von Vodafone mit dem eigenen Zeug von Vodafone überbaut. Schon irgendwie schräg![]()
Irgendwie gibs diese Art Bezeichnung nur für das Kabelnetz, für andere Techniken finde ich keine Artikel. Heißt das da anders?rezzler schrieb:Dann setz den Netzbetreibern eine fertige NE4 als Gebäudeverteiler vor und alle sind glücklich![]()
Zuverlässig dumm alles wieder in Deutschland, alles doppelt und dreifach machenT1984 schrieb:Vodafone will eben einen Teil seines Kabelnetzes selbst (oder zumindest mit einem Partner) mit Glasfaser überbauen bevor es jemand anders macht.
Ohne Überbau von Kabelnetzen wirst du in vielen Städten Deutschlands nicht viel Glasfaserausbau betreiben können. 65% der Haushalte in Deutschland liegen im Kabelversorgungsgebiet. Zum Vergleich: weniger als 60% der Einwohner wohnen in den gut 700 Städten mit >=20.000 Einwohnern.AGB-Leser schrieb:Zuverlässig dumm alles wieder in Deutschland, alles doppelt und dreifach machen
Überbau mit anderer Technik ist ja okay, dann sollte das aber nicht einem Internetanbieter gehören, sondern zB der Kommune,die verpachtet/vermietet das dann eben an den entsprechenden Betreiber. Hier kommt es wieder zu einer Monopolstellumg
Leider kommt es auch dort zu Monopolstellungen, wir haben bereits solche netze aber sie werden an nur einen Netzbetreiber verpachtet.AGB-Leser schrieb:Überbau mit anderer Technik ist ja okay, dann sollte das aber nicht einem Internetanbieter gehören, sondern zB der Kommune,die verpachtet/vermietet das dann eben an den entsprechenden Betreiber.
Genau, im MKK hat der Kreis das eigene Netz an Vodafone verpachtet, M-Net wollte aufgrund der bestehenden VDSL Verträge im Kreis auch auf das FTTH-Netz.Holzkopf schrieb:Leider kommt es auch dort zu Monopolstellungen, wir haben bereits solche netze aber sie werden an nur einen Netzbetreiber verpachtet.
M-Net beantragte dann bei Vodafone L2 Zugang die konnten sich dann aber nicht einigen und Vodafone stellte sich quer. Das ganze ging zur BNETZA und es wurde, ich meine durch das VG Köln, die Vorleistungspreisd gerichtlich festgelegt. (https://www.bundesnetzagentur.de/DE...ss_Download_BF.pdf?__blob=publicationFile&v=1)
Die Telekom kommt bald auch noch aufs Netz, aber da sieht man mal das auch ein kreiseigenes Netz kaum Vorteile bringt.
Ergänzung ()
Übrigens um bei OXG zu bleiben, im Hanau wird nächstes Jahr auch die OXG ausbauen, Hanau ist fast komplett ein Kabel Gebiet.
Ja das ist ein perfektes Beispiel wie Marktmächtig BSA ist.millen schrieb:M-Net beantragte dann bei Vodafone L2 Zugang die konnten sich dann aber nicht einigen und Vodafone stellte sich quer. Das ganze ging zur BNETZA und es wurde, ich meine durch das VG Köln, die Vorleistungspreisd gerichtlich festgelegt.
Telekom wird wohl auch nur BSA Einkäufer werden, daher uninteressant da es 1und1 und O2 dann nicht über die Telekom geben wird.
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