OXG Glasfaserausbau - Gibt es Erfahrungen?

Mal eine weitere Frage. Aktuell ist es so, dass mein DSL Anschluss an der völlig falschen Stelle in der Wohnung ist, ich habe ein 15 Meter langes DSL Kabel vom Anschluss zum Router gelegt. Wenn man mir jetzt eine GF Dose setzt, dann wird das komplikationsfrei nur im Flur, da gibt es aber keinen Stromanschluss und die Routerposition ist ca. zehn Meter entfernt. Kann man dann ein zehn Meter langes Kabel von der Dose zum GF Router legen oder funktioniert das nicht wie bei DSL?

Router wäre dann eine FB 5690 Pro (falls relevant). Will meine eigene Hardware nutzen.
 
@Myki Bei OXG kann man sich sich den Ort der Dose aussuchen, also zumindest hat man einige Meter Spielraum.
Und Kabel von der Dose bis zum Modem/Router gibt es von 30cm - 50m
 
Wenn das technisch kein Problem ist, wäre das wohl die bessere Lösung. Hätte mich etwas eingelesen und die GF Kabel sind wohl recht empfindlich, also keine engen Radien. Sind die deutlich empfindlicher als Ethernet Kabel oder DSL Kabel?
 
So empfindlich sind die nicht, nur knicken ist verboten, ansonsten kann man die genau so gut verlegen wie ein Koaxial Kabel.
 
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Myki schrieb:
Hätte mich etwas eingelesen und die GF Kabel sind wohl recht empfindlich, also keine engen Radien. Sind die deutlich empfindlicher als Ethernet Kabel oder DSL Kabel?
Die für die Innenverkabelung gedachten Gf-Kabel sind bei den Biegeradien unempfindlicher als Ethernet-Kabel/Cat-Kabel. Cat7 braucht ca. 40mm Biegeradius (laut Datenblatt), Glasfaser nach G.657A2 15mm.
 
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Dr. Chaos schrieb:
Dann kann deine Aussage aber nicht stimmen!

  • Ende 2024 wurde das Projekt für Nürnberg erstmals offiziell vorgestellt.
  • Im Mai 2025 besiegelten die Stadt Nürnberg und OXG die offizielle Glasfaserpartnerschaft per Absichtserklärung.
  • Der offizielle Startschuss fiel am 19. September 2025. Als allererster Stadtteil kam Laufamholz an die Reihe, wo die Bagger zuerst anrollten



Oft wollen solch große Wohnbaugesellschaften keinen Glasfaserausbau oder wollen die Rechte dazu gerne verkaufen bzw. verpachten um noch mal Geld damit zu verdienen.
Gut Möglich das man sich mit OXG nicht einigen konnte und man sich daher gegen einen Anschluss entschieden hat.
Das kann durch aus sein. Der Brief für den Glasfaser-Ausbau kam von der Genossenschaft. Ich vermute auch das die Genossenschaft und OXG sich nicht einigen konnten aus irgendwelchen Gründen. Die einzige Information die wir kommen haben, das es sich verzögert. Das war irgendwann mal im letzten Jahr.

Hier ein Screenshot der Info-Seite die sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr aktualisiert hat:

1783755003491.png
 
rezzler schrieb:
Die für die Innenverkabelung gedachten Gf-Kabel sind bei den Biegeradien unempfindlicher als Ethernet-Kabel/Cat-Kabel. Cat7 braucht ca. 40mm Biegeradius (laut Datenblatt), Glasfaser nach G.657A2 15mm.

Vielen Dank. Das heißt auch, dass man durchaus ein 10 oder 15 Meter langes Kabel von der Dose zum Router legen kann? Oder ist das nicht zu empfehlen?
 
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Was würdet Ihr sagen, Vorbereitungen für OXG?
Im September sollen die Rohre angeblich im Keller liegen.

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Dr. Chaos schrieb:
Was würdet Ihr sagen, Vorbereitungen für OXG?
Ich würd, so rein von den Fotos, eher auf Telekom tippen. Das "Mg" (Magenta) mit Farbmarkierung ("Mg/sw") der Verbände sieht für mich ziemlich danach aus.
 
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rezzler schrieb:
Ich würd, so rein von den Fotos, eher auf Telekom tippen.
Die bauen bei uns auch aus, seit dem OXG den Ausbau angekündigt hat 🙄 könnte also sein.
Aber was soll das NUT bedeuten? Ich dachte an ein Multifunktionskasten und da hat die Telekom nur etwa 100m weiter ein VDSLAM und ein KFZ, hier also noch mal was hin zu bauen macht eigentlich keinen Sinn und dazu kommt das mein Wohnhaus auch eine Markierung erhalten hat wo der Hausanschluss ist aber die Telekom hat keine Genehmigung für mein Wohnhaus, oder legt die Telekom trotzdem ein Leerrohr bis zur Hauswand?
 
Dr. Chaos schrieb:
Aber was soll das NUT bedeuten?
Ich deute das als "NVT".
Dr. Chaos schrieb:
Ich dachte an ein Multifunktionskasten und da hat die Telekom nur etwa 100m weiter ein VDSLAM und ein KFZ, hier also noch mal was hin zu bauen macht eigentlich keinen Sinn
Aus Telekom-Sicht ergibt das enorm Sinn, weil man damit das Kuper-Netz eines schönen Tages abschalten kann, ohne das FTTH-Netz anzufassen.
Dr. Chaos schrieb:
und dazu kommt das mein Wohnhaus auch eine Markierung erhalten hat wo der Hausanschluss ist aber die Telekom hat keine Genehmigung für mein Wohnhaus, oder legt die Telekom trotzdem ein Leerrohr bis zur Hauswand?
Das Stück bis zur Hauswand ist ja oft genug auch privat und damit auch eine Genehmigung nötig. Ob eine Telekom inzwischen das Leerrohr zumindest bis zur Grundstücksgrenze legt weiß ich nicht, zu meiner FTTH-Zeit (schon länger her) hat sie das nicht gemacht.
 
rezzler schrieb:
Ob eine Telekom inzwischen das Leerrohr zumindest bis zur Grundstücksgrenze legt weiß ich nicht, zu meiner FTTH-Zeit (schon länger her) hat sie das nicht gemacht.
Ich dachte die Speedpipe endet irgendwo vorm Haus, damit man für einen Hausanschluss dann nicht nochmal 100m bis zum NVt Tiefbau machen muss. Aber kann mich auch irren?
 
@blastinMot Man muss den Tiefbau ja eh nur bis maximal zum Verband auf der Straße machen. Dort sucht man sich dann das für das Haus geplante Röhrchen raus und zweigt es ab Richtung Haus.

Frage ist halt, ob die Telekom inzwischen den Abzweig und die Verlegung bis zur Grundstücksgrenze mit macht oder später alles in einem Rutsch.

Je nach Strecke vom Verband bis zur Grundstücksgrenze kann ich mir gut vorstellen, das eine Vorbereitung da eher nichts bringt.
 
rezzler schrieb:
Ich deute das als "NVT".
Stimmt, macht Sinn!
rezzler schrieb:
Aus Telekom-Sicht ergibt das enorm Sinn, weil man damit das Kuper-Netz eines schönen Tages abschalten kann, ohne das FTTH-Netz anzufassen.
Mich wundert es nur weil die Telekom ansonsten die Glasfaserschränke immer neben die VDSLAM stellt und direkt dort die Glasfaseranbindung nutzt. Aber ich glaube das ist genau die Grenze wo die Versorgung durch das Indoor VDSLAM beginnt, könnte also sein das dort deshalb ein Kasten hin kommt.
rezzler schrieb:
Das Stück bis zur Hauswand ist ja oft genug auch privat und damit auch eine Genehmigung nötig.
Das Haus grenzt in diesem Fall direkt an den Gehweg.
 
rezzler schrieb:
@blastinMot Man muss den Tiefbau ja eh nur bis maximal zum Verband auf der Straße machen. Dort sucht man sich dann das für das Haus geplante Röhrchen raus und zweigt es ab Richtung Haus.
Ah jo, der Verband geht ja sowieso schon am Haus vorbei. Dann ist der Weg bis Grundstücksgrenze meistens nicht weit.
Dr. Chaos schrieb:
Mich wundert es nur weil die Telekom ansonsten die Glasfaserschränke immer neben die VDSLAM stellt und direkt dort die Glasfaseranbindung nutzt.
Mal am Beispiel Hannover (wo ja auch alles mit MFGs vollgestellt ist seit Jahren) - die NVts stehen oft in der Nähe vom MFG, aber oft auch an einer anderen Ecke. Rein nach dem MFG Standort kann man also nicht gehen.
 
Weil ich schon gerne GF hätte , habe ich mal die Hausverwaltung angesprochen, ob es Pläne zur Verkabelung innerhalb der Wohnung gibt, die Anbieter selber machen nur 3 Meter und alles andere ist halt Mietersache.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Interesse der Hauseigentümer ist, wenn jeder Mieter die Dose dahin setzt, wo er/sie es will. Zumal bei mir im Umkreis von 3 Metern nur Flur ist.
Ich habe der HV auch gesagt, dass die TV Dose ja auch im Wohnzimmer endet und nicht im Flur. Mal schauen, was die sagen.
 
Heute hat mir ein Mitarbeiter von Vodafone erzählt man könne nicht mehr während eines aktives Kabel Vertrages zu Glasfaser wechseln, sondern müsste erst warten bis der Kabel Vertrag beendet ist und könnte erst dann wechseln.

Irgendwie kann ich das ganze nicht glauben.
 
@Dr. Chaos Das ist etwas uneindeutig. Das man evtl. erst eine MVLZ abwarten muss wäre blöd, aber noch halbwegs nachvollziehbar. Das man erst den Kabelvertrag kündigen muss und erst nach der Kündigung einen neuen Vertrag via OXG abgeschließen kann wäre bekloppt.
 
rezzler schrieb:
@Dr. Chaos Das ist etwas uneindeutig. Das man evtl. erst eine MVLZ abwarten muss wäre blöd, aber noch halbwegs nachvollziehbar.
Macht für mich keinen Sinn, von DSL zu Kabel und von DSL zu Glasfaser kann man auch jederzeit wechseln, warum also sollte man nicht auch von Kabel zu Glasfaser wechseln können? Man zahlt ja sogar mehr jeden Monat.

Naja eigentlich hätte ich vor meinen Kabel Vertrag zu verlängern und dazu noch einen GigaXS für 1,99€ dazu zu bestellen. Als mir der Mitarbeiter dann aber sagte das ich nicht während der Laufzeit zu Glasfaser wechseln kann, habe ich das ganze nicht abgeschlossen.

Mal schauen vielleicht widerrufe ich die Kündigung und lass den aktuellen Tarif einfach weiter laufen oder ich kündige und Wechsel zu einem monatlich kündbaren DSL Anschluss.
 
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