Start und Ausführen
Befehl und Parameter Wirkung
chkdsk inspiziert das Dateisystem auf der derzeit aktiven Partition, führt aber keine Reparaturen durch
chkdsk d: /f inspiziert und repariert das Dateisystem auf der Partition D:; dazu wird diese in der Regel dismounted (ausgehängt bzw. deaktiviert, d.h. es kann nicht mehr auf sie zugegriffen werden), ohne dass allerdings ein Neustart nötig wäre. Verlorene Datenblöcke werden aber nicht restauriert
chkdsk c: /f wie oben, nur dass ein Neustart nötig wird, weil die Bereitstellung der Systempartition (meistens C

nicht aufgehoben werden kann
chkdsk c: /f /r die Systempartition wird überprüft und gegebenenfalls repariert, außerdem werden fehlerhafte Datenblöcke nach Möglichkeit geborgen; dazu ist ein Systemneustart nötig
Fehlerhafte Datenblöcke werden erkannt. Deren binärer Inhalt wird wenn möglich gesichert. CHKDSK ist in der Lage, eine beschädigte Master File Table (MFT) eines NTFS-Dateisystems zu erkennen, und kann sie reparieren.
ohne Parameter
Wenn CHKDSK ohne Parameter gestartet wird, sucht es nur nach Fehlern auf der derzeit aktiven Partition, repariert sie aber nicht (sogenannter Read-Only Mode). In diesem Modus funktioniert das Programm auch auf der Systempartition C:, ohne dass ein Systemneustart nötig wäre.
mit Parameter
Parameter /f (für Englisch fix, „repariere“) repariert CHKDSK gefundene Fehler.
Parameter /r (für Englisch recover, „wiederherstellen“) versucht es zusätzlich, die Information von defekten Datenblöcken zu bergen; dadurch dauert ein Programmdurchlauf allerdings erheblich länger.
Parameter <Laufwerksbuchstabe:> durch Angabe des Laufwerksbuchstabens, gefolgt von einem Doppelpunkt, kann gezielt ein Laufwerk oder eine Partition geprüft werden.