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News Partnerschaft wird erweitert: Google will bis zu 40 Mrd. US-Dollar in Anthropic investie­ren

ETI1120 schrieb:
Anthropic hatte ein gewaltiges Momentum, und das ist ziemlich ins Stocken geraten, weil Anthropics offensichtlich zu wenig Rechenkapazität zur Verfügung hat.

Dieses Stocken gibt wiederum OpenAI Gelegenheit gibt mit Codex Fuss zu fassen.
Ja, was das Momentum angeht, ist da schon was dran. Wobei mein Eindruck ist, dass wir da spezifisch vom Thema AI-assisted/Vibe Coding sprechen. Was Bilder angeht, hatte gefĂĽhlt eher Google/Nano Banana die Nase vorn, und was Allzweck-Sachen angeht, war OpenAI/ChatGPT gar nicht so schlecht aufgestellt.
Generell ist das Rennen meiner Wahrnehmung nach noch nicht entschieden, und es läuft ggf. ohnehin darauf raus, dass man halt mehrere Modelle parallel nutzt.

ETI1120 schrieb:
Die Frage ist ob 200 € reichen. Die Art und weise wie Software erstellt wird, ändert sich gerade massiv.
...
Aber ich bezweifle Mal dass 200 € auch nur halbwegs hinkommen, wenn ein Softwareentwickler tatsächlich auf der Ebene von Token programmiert, und dabei die Software herauskommt, die man von Softwareentwicklern erwartet.
Kommt vermutlich ein bisschen auf den Bereich an, und ob jemand wirklich komplett auf AI setzt, oder nur selektiv Teilprobleme mit löst.
Meine Annahme wäre aber auch, dass sich die Effizienz im Inferenz-Bereich noch verbessert, und man dann vielleicht wirklich mit einer niedrigen bis mittleren dreistelligen Summe pro Monat und Entwickler auskommt, um profitabel zu sein. Wenn's deutlich darüber hinausgeht, bin ich mir nicht sicher, ob da dann nicht doch irgendwann das Controlling den Finger draufhält.
 
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schneeland schrieb:
Ja, was das Momentum angeht, ist da schon was dran. Wobei mein Eindruck ist, dass wir da spezifisch vom Thema AI-assisted/Vibe Coding sprechen.
Claude Code ist das Aushängeschild von Anthropic. Und das ist seit November/Dezember 2025 ein ganz heißes Thema. Es gibt hier aber nicht um Assistenten und Vibe Coding sondern um Agents und Softwarentwicklung. Das was raus kommt, sollte auch die geplante Funktion erfüllen und nicht nur Rechenzeot verbraten.
schneeland schrieb:
Was Bilder angeht, hatte gefĂĽhlt eher Google/Nano Banana die Nase vorn, und was Allzweck-Sachen angeht, war OpenAI/ChatGPT gar nicht so schlecht aufgestellt.
ChatGPT hat nun Mal den Hype ausgelöst. AI ist schon seit 10 Jahren ein Thema aber ChatGPT hat das ganze in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt.

Ich habe das ganze Thema AI oder genauer Machine Learning immer abgetan, aber als DeepL herausgekommen ist, war klar, da ist einiges an der Sache dran.
schneeland schrieb:
Generell ist das Rennen meiner Wahrnehmung nach noch nicht entschieden, und es läuft ggf. ohnehin darauf raus, dass man halt mehrere Modelle parallel nutzt.
Ich halte das Geschwätz von "The Winner Takes it all" was die Modelle anbelangt auch für Blödsinn. Es wird ein breites Feld an Anwendungen geben, und es wird nicht so sein, dass einer alles besser als die anderen kann.
schneeland schrieb:
Kommt vermutlich ein bisschen auf den Bereich an, und ob jemand wirklich komplett auf AI setzt, oder nur selektiv Teilprobleme mit löst.

Es ist ein bisschen wild was die beiden da besprechen.

Zwei SchlĂĽssel Momente:
7:08
When someone tells me I have to do something or I would like to do this or something. I actually type it into Claude Code to just ... go and implement it. Because the time it takes
for humans to come to an agreement you may have already implemented all the options that the humans are going to discuss. Then you just start with like okay which one do you pick?

14:10
So my philosophy is I even before agentic 80% tests first: the test harness philosophy coding I used to advise people and friends and colleagues 80% of your time should be spent on tests and writing tests for even before you write your first like line of code right --- you should have a test framework --- what are you going to test how are you going to do it and that's just like first principles engineering of ... I want to make sure I've covered everything can I even when you get to hardware I have some I ...C lines I want to simulate each of that so that the driver is not there. It's not going to die when you fuzz something.

Now it's just like 99% of the time is your test bench even with Claude Code. And so when I start with a plan, I explicitly ask it for like, okay, can we write down more tests?

D. h. wenn Anush Elengovan je Woche 250.000 Tokens verbraucht kommt nicht ein Stapel Lines of Code raus sondern Software.

schneeland schrieb:
Meine Annahme wäre aber auch, dass sich die Effizienz im Inferenz-Bereich noch verbessert, und man dann vielleicht wirklich mit einer niedrigen bis mittleren dreistelligen Summe pro Monat und Entwickler auskommt, um profitabel zu sein. Wenn's deutlich darüber hinausgeht, bin ich mir nicht sicher, ob da dann nicht doch irgendwann das Controlling den Finger draufhält.
Die Software Stacks werden jedes Jahr um den Faktor 3 effizienter. Aber das bringt keine Entlastung weil man immer aufwändigere Modelle raushaut.
 
Zweite Sonja schrieb:
Bei den vorhersehbaren Kommentaren zu KI stelle ich mir manchmal vor, wie ich irgendwann als Boomer in Rente meinen Enkelkindern Geschichten von bereits nicht mehr lebenden Generationen erzähle, die dachten, die KI wäre nur eine vorübergehende Blase.

Ich bin es mittlerweile einfach Leid in diesem Forum unter jedem einzelnen Beitrag Menschen die nicht verstehen was eine Blase ist diese erklären zu müssen. Ernsthaft, frag doch nächstes mal einfach deine geliebte KI nach der Definition/Erklärung bevor du wieder einmal solch einen Beitrag schreibst.
Ergänzung ()

Computerfuchs schrieb:
Dein Denkfehler liegt darin, das Platzen der Blase mit dem Verschwinden des Produktes gleichzusetzen. Blasen beziehen sich aber immer auf das ungebremste Wachstum von Unternehmen und Spekulationen am Finanzmarkt, nicht auf Produkte. Ein Platzen würde bedeuten, dass einige Unternehmen Insolvenz anmelden müssen, bei anderen der der Aktienkurs abstürzt und einige miteinander fusionieren. Als Folge davon werden neue Investition gebremst. Die heute neu gebauten Rechenzentrum wird deswegen aber niemand abreißen oder abschalten. Die sind gekommen, um zu bleiben. Die einzig offene Frage ist dabei nur, wer damit letztlich langfristig Geld verdienen: Die Bauherren von heute oder ein glücklicher Käufer der in ein paar Jahren die Insolvenzmasse billig aufkauft.

Danke! 🙏🏼
Wenigstens einer der versteht was eine Blase ist.
 
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Wer zum Teufel ist Anthropic? Vllt hab ich's ĂĽbersehen in dem ersten halben Meter Text oder alle Experten hier sind nochmals schlauer als ich :D

Edit Ich finde hier in der Mobil-Ansicht keinen Spoiler, also seid dankbar dafĂĽr :D


Anthropic PBC ist ein US-amerikanisches Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) mit Sitz in San Francisco. Es entwickelt die Familie von großen Sprachmodellen namens Claude. Anthropic ist als Benefit Corporation organisiert und forscht nach eigenen Angaben an der Entwicklung von KI-Systemen, um „ihre Sicherheitseigenschaften an der technologischen Grenze zu untersuchen“ und diese Forschung zur Bereitstellung sicherer Modelle für die Öffentlichkeit zu nutzen.[3][4]

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen Mitarbeitern von OpenAI gegründet, darunter die Geschwister Daniela Amodei (Präsidentin) und Dario Amodei (CEO).[5] Stand Februar 2026 wird Anthropic mit 380 Milliarden US-Dollar bewertet.[6]
 
ETI1120 schrieb:
Ich halte das Geschwätz von "The Winner Takes it all" was die Modelle anbelangt auch für Blödsinn. Es wird ein breites Feld an Anwendungen geben, und es wird nicht so sein, dass einer alles besser als die anderen kann.

Sehe ich auch so, im Claude-Bereich hat sich ja auch nicht nur einer durchgesetzt, und die EU und China holen langsam auf. Gut, das groĂźe Geld verdienen natĂĽrlich AWS, Azure und ....

ETI1120 schrieb:
Das Ding rettet mir auf der Arbeit seit 5 Jahren regelmäßig den Hintern, wenn es heißt, mal eben mit Frankreich oder Japan Inhalte auszutauschen.^^ Wir aber tun auch von M365 mal ergänzt.

Was mir noch durch den Kopf geht: Wenn die "Quantencomputer" noch zum Laufen kommen von IBM, Alphabet oder einem ganz anderen, Nvidia ;) zum Beispiel. Dann sehen wir noch mal eine ganz andere Dynamik.

GrĂĽĂźe Kazuja
 
Kazuja schrieb:
Das Ding rettet mir auf der Arbeit seit 5 Jahren regelmäßig den Hintern, wenn es heißt, mal eben mit Frankreich oder Japan Inhalte auszutauschen.^^ Wir aber tun auch von M365 mal ergänzt.
DeepL war ein GameChanger, aber leider haben sie es nicht geschafft daraus Geschäft zu generieren. DeepL war Jahre lang immer deutlich besser als Google Translate.

Mit DeepL habe ich auch eine ganz wichtige Lektion gelernt:
Wenn Passagen meines Textes schlecht ĂĽbersetzt sind, ist nicht das Ăśbersetzungstool schuld, sondern ich habe diese Passage schlecht formuliert.

Im ĂĽbrigen habe ich beruflich so viele von Menschen schlecht ĂĽbersetzte Texte gesehen, dass ich das, was aktuell automatisch ĂĽbersetzt wird, sehr sehr gut finde.

Kazuja schrieb:
Was mir noch durch den Kopf geht: Wenn die "Quantencomputer" noch zum Laufen kommen von IBM, Alphabet oder einem ganz anderen, Nvidia ;) zum Beispiel. Dann sehen wir noch mal eine ganz andere Dynamik.
Ich verfolge das nicht.

Aber so weit ich es verstehe werden die Quantencomputer nur für spezielle Aufgaben relevant sein, sich aber nicht als Computerkonzept für alle Anwendungen eignen. Aber klar dort wo sie passen, werden sie für Veränderungen sorgen
 
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aid0nex schrieb:
Ich bin es mittlerweile einfach Leid in diesem Forum unter jedem einzelnen Beitrag Menschen die nicht verstehen was eine Blase ist diese erklären zu müssen. Ernsthaft, frag doch nächstes mal einfach deine geliebte KI nach der Definition/Erklärung bevor du wieder einmal solch einen Beitrag schreibst.

Ich könnte nun auch überheblich sein und dich dazu auffordern, die KI zu fragen. Du könntest aber auch die Quellen der KI ansehen oder in der Bibliothek Definitionen und Beispiele von Spekulationsblasen aus unterschiedlichster Literatur heraussuchen.

Es werden meistens nur grobe Faktoren beschrieben, was eine Blase ist und behauptet, KI wäre auch eine Blase.
Ob etwas eine Blase war, kann man immer nur rĂĽckwirkend beurteilen.

Pessimisten tun sich natürlich einfach, denn sie beurteilen vieles negativ und wenn ein Bruchteil davon zutrifft, werden sie in ihrem Pessimismus bestärkt und blenden Behauptungen aus, bei denen sie unrecht hatten.
Dasselbe gilt natĂĽrlich auch fĂĽr Optimisten.

Die Meisten, die von einer Blase sprechen, sprechen von Spekulationsblasen und bringen die immer selben Beispiele wie das Dotcom-Beispiel.
Neutral betrachtet gibt es zwar Ăśberschneidungen mit vergangenen Spekulationsblasen, aber auch Ăśberschneidungen mit realen Erfolgen, die eben doch keine Blasen waren.

Weil ein signifikanter Anteil noch immer an KI glaubt und die Investitionen beibehält oder sogar erhöht, kann man noch nicht von einer definitiven Blase sprechen.
Die Behauptung, es sei eine Blase, ist nur ein Glaube, aber kein Fakt. Die Wahrheit, ob es eine Blase ist, wird sich erst herausstellen mĂĽssen. Ob sich letztlich die Pessimisten oder Optimisten ĂĽberlegen fĂĽhlen werden, wird die Zukunft zeigen.

Neutral betrachtet befindet sich die KI noch in der Entwicklung, zeigte bereits viele Male reale Erfolge und hat noch immer das Potential, die Investitionen durch sehr viel größere Erfolge in Rendite umzuwandeln.

Ob es wirklich eine Blase ist, werden wir alle noch erfahren. Es kann aber noch niemand wissen... nur glauben.
Aber zumindest besteht eine 50/50 Chance, dass man als Pessimist oder Optimist Recht hat.
 
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ETI1120 schrieb:
Im ĂĽbrigen habe ich beruflich so viele von Menschen schlecht ĂĽbersetzte Texte gesehen, dass ich das, was aktuell automatisch ĂĽbersetzt wird, sehr sehr gut finde.
So gut, dass man bei allem was von Microsoft automatisch ĂĽbersetzt wird, sofort auf die englische Version umstellt. Sorry aber diese Erfahrung kann ich nicht teilen.
 
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Wenn man neutral die früher führenden Google Suchergebnisse gegenüber einer KI Abfrage vergleicht, stinkt Google mittlerweile mehr als ab. Die KI (getestet über Copilot) setzt erheblich bessere Querverweise, Vergleichstabellen als auch verbesserte Formulierungen - man sollte nur aufpassen keine persönlichen Daten dort einzugeben.

Trotz aller Bequemlichkeit fände ich es gut, wenn der KI Hype so schnell als möglich vorbei ist. Der Rechenaufwand kostet einfach zu viel Ressourcen aber vor allem Arbeitsplätze.

Man sollte es aber einmal zumindest getestet haben um über die bewiesenen Befürchtungen mitreden zu können. Wir legen immer mehr Macht in riesige Konzerne und vor allem macht sich Europa nach Übersee nur noch abhängig.
 
aid0nex schrieb:
Ich bin es mittlerweile einfach Leid in diesem Forum unter jedem einzelnen Beitrag Menschen die nicht verstehen was eine Blase ist diese erklären zu müssen. Ernsthaft, frag doch nächstes mal einfach deine geliebte KI nach der Definition/Erklärung bevor du wieder einmal solch einen Beitrag schreibst.
Und @Zweite Sonja

1777200035445.png

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19806/kondratieff-zyklen/


Was eine Blase ist oder nicht, darüber streiten doch die Gelehrten, am Ende muss man aber auch verstehen, dass eine Blase nichts Schlimmes ist. Sie gehört zu den Zyklen dazu. Und bereinigt eventuelle fehlgeleitete Entwicklungen. Wie man so eine Blase sicher prognostiziert und damit umgeht, darüber forschen Wissenschaftler auf der ganzen Welt, und mehr als Theorien sind dabei nicht zustande gekommen.

1777200113859.png

https://link.springer.com/article/10.1007/s00287-020-01280-5

Für mich ist so viel klar: Blasen gehören einfach zu einer Entwicklung, Innovation dazu, ansonsten hätten wir wohl Stillstand.

GrĂĽĂźe Kazuja
 
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Hitomi schrieb:
Und wir warten weiter das dass Kartenhaus endlich zusammenbricht :stacheln:
Genauso wie "Das Internet setzt sich nicht durch." Weniger schwarzmalerei im Leben empfehle ich, dann klappt es auch besser mit dem durchblick. ;)

Ich sehe nur ein WettrĂĽsten der Tech Giganten. Wie viele Sieger es geben wird und wer diese sind wird sich noch zeigen, aber Google und Anthropic werden wohl mindestens zwei sein.
 
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Hitomi schrieb:
Und wir warten weiter das dass Kartenhaus endlich zusammenbricht :stacheln:
Performt Antrophic nicht gerade extrem stark! War auch nen Thema beim Dwarkesh Patel Podcast mit Huang von Nvidia, wie auch beim BN?!?!. Fraglich das das bei denen ein Kartenhaus ist. ABer ja sicher, verlierer wird es sicher auch geben. Vielleicht ist das auch nur aufgeblassender Schwachsin. AUf den AI MArkt gesamt, ist das sicher auch der Fall, das jeder mehr vorgibt zu haben als tatsächlich der Fall ist.
Ergänzung ()

Kazuja schrieb:
Was eine Blase ist oder nicht, darüber streiten doch die Gelehrten, am Ende muss man aber auch verstehen, dass eine Blase nichts Schlimmes ist. Sie gehört zu den Zyklen dazu.

Was eine Speklulationsblase ist was nicht, ist ganz klar Definiert! Wiki Spekulationsblase
Als Spekulationsblase (auch Finanzblase oder Blase; von englisch: speculative bubble, economic bubble, financial bubble) wird in der Makroökonomie eine Marktsituation bezeichnet, in der die Preise eines oder mehrerer Handelsgüter (zum Beispiel Rohstoffe oder Nahrungsmittel) oder Vermögensgegenstände (Immobilien und Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen) bei hohen Umsätzen über ihrem inneren Wert (auch: Fundamentalwert oder intrinsischer Wert) liegen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase

Was eine Blase ist eindeutig!

Ursachen und Entstehung​


Die Ursachen für das Entstehen und Platzen von Spekulationsblasen sind nicht eindeutig und Gegenstand kontroverser wirtschaftswissenschaftlicher Diskussionen. Das grundlegende Problem ist die Fundamentalwertermittlung, da es keine einheitliche Ermittlungsmethode gibt. Im Rahmen von Modellen, die auf Markteffizienzhypothese und Theorie der rationalen Erwartungen aufbauen, wie beispielsweise die moderne Portfoliotheorie oder das Capital Asset Pricing Model, können Spekulationsblasen nicht erklärt werden. Sofern Marktteilnehmer über vollständige Informationen verfügen und rational handeln, strebt der Markt grundsätzlich ein Gleichgewicht an und die Volatilitäten sind normalverteilt. Der Theorie zufolge entspricht der Preis eines Vermögensgegenstandes den Barwerten zukünftiger erwarteter Zahlungsströme. Märkte sind demnach effizient und im Gleichgewicht, wenn sich die Preise lediglich durch geänderte Erwartungen bezüglich zukünftiger Zahlungsströme aufgrund neuer Informationen verändern.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase#cite_note-vogel-s189-8"><span><span>[</span>8<span>]</span></span></a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase#cite_note-expectations-9"><span><span>[</span>9<span>]</span></span></a> Kurzfristig könnten Überbewertungen entstehen, die aber von einigen Marktteilnehmern erkannt und durch entsprechendes Handeln (z. B. Leerverkauf) beendet würden.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase#cite_note-efficiency-10"><span><span>[</span>10<span>]</span></span></a>


Ein auf den genannten Modellen basierender Markt zeigt zufällige Kursbewegungen. Empirisch beobachtet werden in realen Märkten jedoch Verläufe die eher Verteilungen mit schweren Rändern zeigen.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase#cite_note-vogel-s189-8"><span><span>[</span>8<span>]</span></span></a> Benoit Mandelbrot beschrieb in seinen Arbeiten über Kursveränderungen von Aktien, Baumwolle und anderer Handelswaren, dass diese einer Lévy-Verteilung folgen, skalenfrei und selbstähnlich (fraktal) sind. In Verteilungen dieser Art sind Blasen und Crashes zwar seltene aber zu erwartende Ereignisse. Die Arbeiten Mandelbrots werden in der Ökonomie weitgehend ignoriert und extreme Marktbewegungen abnormalen Ereignissen oder Schocks zugeschrieben.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase#cite_note-bak-11"><span><span>[</span>11<span>]</span></span></a>


Verbreitet ist die Annahme, dass Spekulationsblasen ein Beleg für fehlende Markteffizienz, irrationales Verhalten der Marktakteure sowie hohe Unsicherheit an realen Märkten wären.


Für die Entstehung von Blasen werden in der Literatur folgende mögliche Ursachen diskutiert.


Damit fehlt die Prognosefähigkeit, die Vorsagbarkeit, "das sei eine Blase!, das wiederum nicht". Sprich man weiß es erst was eine Blase ist, wen sie Platzt, bzw kurz dafor, Stichwort:Behavioral‑Perspektive/Rational Bubbles Theory.

Das sowas nicht schlimm sei finde ich geschmacklos und ich wĂĽnsche ihnen nciht das sie durch eine Blase ihren Job, oder wie viele ihre gesamte Existenz verlieren.

Auch ist unsinn das Spekulationsblasen ein notwendiger bestandteil der Zyklen sind. Das ist auch Unsinn laut Fachwelt. SPekulationsblasen kommen zwar immer wieder vor. Aber Korelation =! Kausalität! Sie sind nicht notwendiger Bestandteil von den Zyklen. Nicht jeder Trend, nicht jede Revultion wird überbewertet und es kommt direkt dannach zum kollaps. Nicht jeder Zyklus hat zwingender Masen eine Blase!
regelmäsig wiederkehrend =! fester Bestandteil.

1. „Blasen gehören zu Zyklen“ – falsch verallgemeinert. → Hyman Minsky: „Stability is destabilizing.“ (1977)Blasen entstehen unter bestimmten Bedingungen, nicht automatisch in jedem Zyklus.

2. „Blasen sind nichts Schlimmes“ – empirisch widerlegt. → Carmen Reinhart & Kenneth Rogoff: „Banking crises are associated with deep and prolonged recessions.“ (This Time is Different, 2009)Blasen verursachen systemische Krisen, keine „Bereinigung“.

3. „Ökonomen streiten, was eine Blase ist“ – nur teilweise korrekt. → Robert Shiller: „Speculative bubbles are real and they are dangerous.“ (Irrational Exuberance, 2000)→ Charles Kindleberger: „Asset price bubbles follow a recognizable pattern.“ (Manias, Panics and Crashes, 1978)Es gibt klare Muster, auch wenn exakte Definitionen variieren.

4. „Blasen sind nur Theorien“ – sachlich falsch. → Reinhart & Rogoff: 800 Jahre Daten, 66 Länder → wiederkehrende, empirisch belegbare Boom‑Bust‑Zyklen.→ Borio et al., BIS: Kredit‑ und Immobilienblasen sind quantifizierbar prognostizierbar (Credit‑to‑GDP‑Gap).

5. „Blasen bereinigen Fehlentwicklungen“ – ökonomisch unhaltbar. → Ben Bernanke: „The costs of financial crises vastly exceed any allocative benefits.“ (2010)Krisen zerstören Kapital, Beschäftigung, Produktivität.

Ich stehe dem AI Zeug nicht unkritisch gegenüber.... Und ob Blase oder nicht, das weiß man vorher nie. Gut ist das nie. Notwendig auch icht. Eine überpropertionale Überbewertungen, auf die einer explusionsartigen Abwertungen folgt, die dadruch extrem viel Kapital vernichtet, damit Jobs, Existenzen, und einen Fussabdruck in der WIrtschaft hinterläst die für ne Dekade die Wirtschaft nachhalt.... das ist weder was notwendiges noch positives. Das ist so als würde ich sagen, "damit es Regnet, muss es Blitzen und Donner, und darum ist es auch negatives wen jemand vom Blitz erschlagen wird". :freak:
 
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Postman schrieb:
Wenn man neutral die früher führenden Google Suchergebnisse gegenüber einer KI Abfrage vergleicht, stinkt Google mittlerweile mehr als ab. Die KI (getestet über Copilot) setzt erheblich bessere Querverweise, Vergleichstabellen als auch verbesserte Formulierungen - man sollte nur aufpassen keine persönlichen Daten dort einzugeben.
Der Grund ist dahinter ist völlig simpel.
Google hat die Suchergebnisse bewusst verschlechtert, damit man mehr Links anklickt und durch das Scrollen eine größere Fläche absuchen muss, die man mit mehr gesponsortem Inhalt füllen kann.

Da Google mit der Suchmaschine bereits eine extreme Monopolstellung hatte und keinen starken Wachstum mehr, war die logische Konsequenz daraus, die Interaktion zu erhöhen.
Sobald der Marktanteil signifikant einbricht, werden die Suchergebnisse garantiert wieder besser. Die Frage ist dann nur, ob sie mit der Konkurrenz mithalten können.

Die KI ist aber noch im Wachstum und hat im Vergleich nur wenige Optimierungen erfahren, weshalb man mit Qualität Marktanteile gewinnen muss.

Weil Menschen oft beim ersten / größten Sieger bleiben, muss man als aller erster die Monopolstellung erreichen. Es gibt sehr viele andere Produkte, die nach der Zeit von der Konkurrenz qualitativ deutlich überholt wurden, aber weil deren Marktanteil deutlich kleiner ist, bleiben die Menschen lieber beim dem, was sie schon immer hatten.

Dazu zählen quasi alle großen Marken und die Vorreiter.
Sobald man den "Too big to fail" Status erreicht, muss man schon erhebliche Fehler machen, um diesen wieder zu verlieren.

Und weil eine KI durch die größere Anzahl an Nutzern besser wird, wird es in Zukunft für Neueinsteiger nahezu unmöglich werden aufzuholen, weil ihnen dann die Nutzer fehlen werden.
Neue Gesetze und Markteintrittshürden werden es Neueinsteigern ebenfalls nahezu unmöglich machen, welche durch die Lobbyisten der Monopolisten bewusst mitgestaltet werden. So wie es schon immer war...
Und den letzten Joker, eine feindliche Ăśbernahme oder Abwerben der relevanten Personen dahinter, kann auch nur ein Monopolist ziehen, solange der Konkurrent noch zu klein ist.
 
Axxid schrieb:
Digitales Geld von linker Tasche in die rechte Tasche…
Dabei ein paar Nullen dranhängen.
Ganz normal und nichts verwerfliches dran. Einfach mal ein bisschen ĂĽberlegen. Du zahlst Steuern und der Staat beauftragt wieder Unternehmen. Alles linke Tasche, rechte Tasche.
 
Kazuja schrieb:
Was eine Blase ist oder nicht, darüber streiten doch die Gelehrten, am Ende muss man aber auch verstehen, dass eine Blase nichts Schlimmes ist. Sie gehört zu den Zyklen dazu.
Du schmeiĂźt da was durcheinander. Zyklen haben Boomphasen aber keine Blasen.

Es ist nur eine Blase wenn es auch platzt. Und wenn es platzt ist es im Extremfall weg, genau so wie die Seifenblase, die dem ganzen den Namen gibt, beim Platzen verschwindet.

Konjunkturzyklen haben nichts mit Blasen zu tun.

Es gibt den Hype-Zyklus, aber der Gipfel der ĂĽberzogenen Erwartungen hat auch nichts mit einer Blase zu tun. Es geht ja weiter.

1777213518046.png


Die klassische Blase war die Tulpenmanie in den Niederlanden. Der Preis für die Zwiebeln, dieser in Europa exotischen Blume, ist ständig gestiegen. Also wurde die Tulpenzwiebeln von mehr Leuten gekauft, weil sie sich Gewinn versprochen haben. Damit wurde der Preis für Tulpenziebeln in immer aberwitzigere Höhen gepusht.

Das ging so lange gut, bis der Preis nicht mehr gestiegen ist, sondern zurückging. Der Preisrückgang löste Panikverkäufe aus und der Preis stürzte ins Bodenlose.

In neuerer zeit kam die amerikanische Immobilienkrise einer Blase am nächsten. Als die geplatzt ist hat die Weltkonjunktur gewackelt. Die Dot.Com-Blase war eine reine Börsengeschichte und der die Kurse einiger Firmen "die was mit dem Internet machen" wurde zuerst in aberwitzige Höhen getrieben und brach dann ein. Aber das Internet und das Geld verdienen mit dem Internet hat erst so richtig angefangen.

Ende der 1990 ist in Japan ebenfalls eine Immobilienblase geplatzt, ebenfalls mit weitreichenden Folgen fĂĽr Japan.

Grundsätzlich gilt, wenn alle darüber reden ob es eine Blase ist, ist das ein klares Zeichen dass sehr viel Skepsis im Spiel ist. Das passt nicht zu einer Blase. Eine Blase basiert auf dem blinden Vertrauen dass die Kurse bzw. Preise steigen.

Das Gerede ĂĽber die Blase ist in den letzten Woche ziemlich verstummt. Denn es wurde offensichtlich, dass weit mehr Rechenleistung nachgefragt wird, als aktuell verfĂĽgbar ist.

Der entscheidende Punkt ist, wieviel Nachfrage an KI-Funktionen ist da, wenn diese kostendeckend verkauft werden mĂĽssen. Aktuell ist es noch eine Spielwiese mit praktisch freien Eintritt. Aber es ist offensichtlich dass es genĂĽgend Anwendungsgebiete gibt, fĂĽr die gerne der Eintritt bezahlt wird.

Werden alle Investitionen in AI einen ROI abwerfen? NatĂĽrlich nicht. Es gab schon immer Fehlinvestitionen und es wird sie immer geben.

Aber diese dumme Gerede über eine angebliche AI-Blase lenkt nur von der eigentlich wichtigen Frage ab, wie wird AI unser leben verändern.
 
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