Pc Absegnung 500-700€

Der Test empfiehlt aufgrund des Preises. Zum Zeitpunkt des Tests lag der i5-6500 knapp unter 200 Euro... Dürften 195 gewesen sein... Der 6400 war da auch schon bei 180-185 €, die er ja stabil hält. Natürlich waren zu dem Zeitpunkt die 10-15 Euro dann durchaus sinnig in einen 6500 zu investieren. Aber aktuell liegt der 6400 noch immer bei 180-185, während der 6500 inzwischen schon bei 210-215 liegt. Das ist dann nur noch bedingt eine unbedingt Empfehlung, weil P/L so gut ist.

Das Budget ist begrenzt - da würde ich mir die aktuell 25 Euro einfach schenken. Auf die 200 MHz kommt es im Zweifel auch nicht an.
 
Zitat PCGH-Test: "Wie leicht zu sehen ist, stellt der i5-6500 sowohl preislich als auch was die Taktraten angeht, eine interessante Option dar - der kaum günstigere 6400er büßt unverhältnismäßig viel Basistakt ein, der teurere i5-6600 ist lediglich im Single-Core-Turbo merklich flotter."

Zitat Intel:" Die „maximale Turbo-Frequenz“ ist die höchste erreichbare Taktfrequenz, falls die Bedingungen die Aktivierung des Turbo-Modus bei dem Prozessor gestatten. Die Taktfrequenz bei aktiver Intel Turbo-Boost-Technik variiert je nach Workload, Hardware-, Software- und gesamter Systemkonfiguration.



Bedingt durch veränderliche Charakteristika bei der Leistungsaufnahme erreichen einige Komponenten mit der Intel® Turbo-Boost-Technik 2.0 bei gleichzeitiger intensiver Auslastung mehrerer Kerne unter Umständen nicht die maximale Turbo-Frequenz.

Ob die Intel® Turbo-Boost-Technik 2.0 nutzbar ist und wie stark die Taktfrequenz erhöht werden kann, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

Art der Auslastung
Anzahl der aktiven CPU-Kerne
Kalkulierte Stromstärke
Kalkulierte Leistungsaufnahme
Prozessortemperatur
Wenn der Prozessor die jeweiligen Grenzwerte noch nicht erreicht hat und die Anwendungen des Benutzers zusätzliche Leistung benötigen, erhöht sich die Prozessortaktfrequenz dynamisch bis zur Obergrenze. Die Intel® Turbo-Boost-Technik 2.0 umfasst mehrere parallel aktive Algorithmen zur Verwaltung von Strom, Leistungsaufnahme und Temperatur in der Weise, dass für die Taktfrequenz und die Energieeffizienz optimale Werte erzielt werden. Hinweis: Um höchste Verarbeitungsleistung bereitzustellen, kann der Prozessor mittels der Intel Turbo-Boost-Technik 2.0 kurzzeitig mit einer höheren Leistungsaufnahme, als es der maximalen vorgegebenen Verlustleistung (TDP) entspricht, betrieben werden."


Was den Preis zum Testzeitpunkt angeht, magst du Recht haben. Das ändert aber nichts daran das der i5 6400 einen unverhältnismäßigen gekürzten Grundtakt hat. Die max. 3,1GHz mit Turbo auf 4 Kernen werden nunmal nicht immer erreicht. Die 3,2GHz ohne Turbo beim i5 6500 dagegen immer. Genau deswegen ist der aktuelle Preisaufschlag von nur ca. 20€ auch zu vernachlässigen. Da lass ich lieber das DVD-Laufwerk weg und spare ein paar Euro beim Bord und habe die volle Rechenleistung.
 
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bensel32 schrieb:
Zitat PCGH-Test: "Wie leicht zu sehen ist, stellt der i5-6500 sowohl preislich als auch was die Taktraten angeht, eine interessante Option dar - der kaum günstigere 6400er büßt unverhältnismäßig viel Basistakt ein, der teurere i5-6600 ist lediglich im Single-Core-Turbo merklich flotter."
Danke für das Zitieren. Es ist schon selten soviel "Mist" in einem Satz zu lesen und das dann auch noch von jemanden der angeblich Ahnung hat von Hardware.
Sowohl die Relativierung vom 6500 zum 6400 ist imho "Müll", auch die zum 6600 stimmt hinten und vorne nicht. :freak:

@bensel32: Das geht nicht gegen dich, sondern ich rege mich nur wegen diesem Zitat oben auf. An dem was bei Intel steht habe ich nichts auszusetzen. Das Fazit, dass du aus dem von Intel zitierten ziehst, kann sicher irgendwie im Ausnahmefall eintreten. Im Normalfall ist das uninteressant.

Ich kenne ehrlich gesagt keine Anwendung, die keinen Turbo nutzt, so dass der Grundtakt maßgeblich wird. Für mich ist dieser "Grundtakt" eine willkürlich von Intel festgelegte "Zahl". Früher hatte der Grundtakt vielleicht mal eine Funktion, aber in Zeiten der ganzen Stromsparmodi (Idle-States, Speedstep usw.) kann ich hier keinen Sinn mehr im Grundtakt erkennen.
Unter der Voraussetzung dass im System alles korrekt eingestellt ist, spielt der Grundtakt einer CPU eigentlich nie eine Rolle. Nur wenn ich alle Stromsparmodi ausschalte und Windows die Anweisung gebe, dass der PC mit "Höchstleistung" zu laufen hat, kann ich die Einstellung des festen Grundtaktes "provozieren". Wozu das gut sein könnte, weiß ich aber nicht.
Bei Intel wird der Grundtakt damit erklärt:
Processor Base Frequency describes the rate at which the processor's transistors open and close. The processor base frequency is the operating point where TDP is defined. Frequency is measured in gigahertz (GHz), or billion cycles per second.
Der Grundtakt ist also der Arbeitspunkt der die TDP definiert. Die TDP ist aber wiederum bei allen i5 (derselben Generation) die nicht übertaktet werden gleich, obwohl diese einen Grundtakt haben welcher von 2,7 bis 3,6 Ghz differiert. :confused_alt:
Der Definition des Zitats zur Folge müssten der 6400, der 6500 und der 6600 komplett unterschiedliche Prozessoren sein. Das "glaube" ich aber nicht.
Wahrscheinlich ist es nicht allzuweit hergeholt, wenn ich behaupten würde, alle i5 einer Generation sind identisch. (Fertigungstoleranzen mal außen vorgelassen) Nur Intel macht hier den Unterschied, in dem diese den Takt willkürlich begrenzen, mit dem Hintergrund das eigentlich "identische" Produkt in unterschiedlichen Preis- bzw. Leistungsklassen anzubieten.

Vielleicht bin ich hier aber auch auf dem Holzweg und es gibt noch eine einleuchtende Erklärung, für das Vorhandensein eines Grundtaktes. Würde mich demnach freuen, wenn jemand etwas dazu sagen könnte.

thx & lg asteriks :)
 
Ich kenne ehrlich gesagt keine Anwendung, die keinen Turbo nutzt, so dass der Grundtakt maßgeblich wird.


wow. Du kennst also keine Spiele oder Anwendungen, die4 Kerne voll nutzen? Kein GTA 5? kein rendern, kein Cinebench?
 
GEZ-Verweigerer schrieb:
wow. Du kennst also keine Spiele oder Anwendungen, die4 Kerne voll nutzen?
Reden wir aneinander vorbei? Kann es sein, dass du den zitierten Satz genau "verkehrtherum" interpretiert hast?
Deine zitierten Anwendungen nutzen also nie den Turbo der CPU?

Ich kenne ehrlich gesagt keine Anwendung, die keinen Turbo nutzt, so dass der Grundtakt maßgeblich wird.
Die keinen Turbo nutzt, war so gemeint, dass alle Anwendungen wenn benötigt, den Turbo nutzen. Missverständlich?

lg asteriks
 
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Unter der Voraussetzung dass im System alles korrekt eingestellt ist, spielt der Grundtakt einer CPU eigentlich nie eine Rolle. Nur wenn ich alle Stromsparmodi ausschalte und Windows die Anweisung gebe, dass der PC mit "Höchstleistung" zu laufen hat, kann ich die Einstellung des festen Grundtaktes "provozieren". Wozu das


ich vermute eher, dass du nicht zu 100% verstehst, was es mit dem Turbo auf sich hat. "Es spielt also keine Rolle", ob der Grundtakt (oder auch 4 Core-Turbo) auf 3 oder 4ghz eingestellt ist?

der "Turbo", der in den Spez. angegeben ist, gilt nur für einen Kern und kommt auch nur zum Einsatz, wenn NICHT alle anderen Kerne unter Belastung stehen. Der Turbo spielt eine absolut untergeordnete Rolle. Dementsprechend macht er auch in benchmarks kaum was aus.


äh nein, die "von mir zitierten Anwendungen" nutzen nie den Turbo. Bei GTA mag er immer mal den Bruchteil einer Sekunde aufblinken.(macht aber nicht 1 fps aus) Bei richtigen Arbeiten am PC wie konvertieren oder rendern überhaupt nicht.
 
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GEZ-Verweigerer schrieb:
der "Turbo", der in den Spez. angegeben ist, gilt nur für einen Kern und kommt auch nur zum Einsatz, wenn NICHT alle anderen Kerne unter Belastung stehen. Der Turbo spielt eine absolut untergeordnete Rolle. Dementsprechend macht er auch in benchmarks kaum was aus.
Das ist aber mit Verlaub falsch. Seit wann gilt denn der Turbo nur für einen Kern?
Hier sind alle Turbomodi aller i5 aufgelistet:
http://www.intel.com/content/www/us/en/support/processors/000005647.html

Den Turbo gibt es demnach für sowohl für einen Core, als auch für mehrere bis zu allen Cores. Dieser Modus ist aber von der Auslastung der Cores abhängig. Der Turbo wird immer kleiner, je mehr Cores damit voll ausgelastet werden.

Nur mal als Beispiel:
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Tests/Nehalem-auf-dem-Pruefstand-666348/
Der Turbo wurde schon immer von Cinebench genutzt.
Früher wurden die Modi differenziert betrachtet. Das interessiert heute aber logischerweise keinen mehr, weil keiner den Turbo ausschaltet.
Auch ein halbwegs funktionierendes Renderprogramm und auch GTA V nutzt den Turbo (bzw. die Turbos), wenn die Leistung benötigt wird.

Ergänzung: Nach deiner Logik hätten bspw. der 6600 und der 6600K (unübertaktet) eine andere Leistung. weil der Grundtakt beider CPUs unterschiedlich ist. Beide haben aber identische Turbomodi. Daher werden die bei Benchmarks auch als leistungsgleich getestet.
 
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GEZ-Verweigerer schrieb:
der "Turbo", der in den Spez. angegeben ist, gilt nur für einen Kern und kommt auch nur zum Einsatz, wenn NICHT alle anderen Kerne unter Belastung stehen. Der Turbo spielt eine absolut untergeordnete Rolle. Dementsprechend macht er auch in benchmarks kaum was aus.

Quatsch, der Turbo gilt für alle Kerne. Er ist nur je nach Anzahl der belasteten Kerne unterschiedlich hoch.
Mein i5 2400 taktet bei Last auf allen Kernen mit 3600MHz, bei Last auf 2 oder 3 Kernen auf 3700MHz und bei Last auf einem Kern mit 3800MHz (da OC jeweils 4 BIN mehr als normal). Der Takt wird (bei gleichbleibender Belastung) durchgehend gehalten und nicht nur kurz erreicht.

Das Funktionsprinzip gilt für alle CPUs mit Turbo Boost Funktion.

Asteriks hat die Tabelle von Intel ja schon verlinkt.
 
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asteriks schrieb:
Vielleicht bin ich hier aber auch auf dem Holzweg und es gibt noch eine einleuchtende Erklärung, für das Vorhandensein eines Grundtaktes. Würde mich demnach freuen, wenn jemand etwas dazu sagen könnte.

thx & lg asteriks :)

Nein bist du nicht. Es wird ein Wafer gefertigt. Das war schon immer so. Auf diesem Wafer ist der i5. Je nach Güte wird daraus ein 6400,6500,6600 usw.
Es kann aber auch vorkommen, das die günstigeren CPU´s mehr nachgefragt werden als die teureren und es aber eigentlich, von der Güte her, mehr teurere sein würden. Die Chiphersteller beschneiden dann künstlich. Bei einem i5 6400 hast du eben immer die garantierten 2,7GHz. Beim i5 6500 eben die garantierten 3,2GHz. Genau darauf beruht das Urteil von PCGH. Kennst du vielleicht noch vom Phenom X2 oder X3. Wenn man Glück hatte konnte man die zum X4 freischalten. Dies wurde allerdings beim FX 6300 hardwareseitig unmöglich gemacht obwohl eigentlich 4 Module a 8 CPU´s an Bord waren. Die letzten Phenoms, egal ob 945,955 oder 965 konnte man auch meist problemlos auf das Niveau vom X4 975 takten. Das lag halt daran das die Fertigung im Laufe der Zeit immer besser, optimierter wurde.
Falls sich da was geändert haben sollte ist es an mir vorbei gegangen. War auch letztes Jahr nicht ganz so aktuell. Habe mich erst letzten bei Netzteilen wieder auf den aktuellen Stand bringen lassen.

Ich vermute jetzt mal nur! Wäre toll, wenn das einer bestätigen bzw. richtigstellen könnte ;)

Ich sehe das so. Nutzt ein Programm 4 Kerne aber 2 davon zb. nur zu 50%, dann taktet der i5 6400 zb. auf 3GHz weil die kalkulierte Stromstärke, die kalkulierte Leistungsaufnahme und
Prozessortemperatur es zulassen.
Nutzt ein Programm dagegen alle 4 Kerne voll aus, dann gibt es eben nur die 2,7GHz weil es die kalkulierte Stromstärke, die kalkulierte Leistungsaufnahme und Prozessortemperatur nicht zulassen.
 
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Nur mal als Beispiel:
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Ha...fstand-666348/
Der Turbo wurde schon immer von Cinebench genutzt.


du kannst das doch nicht mit dieser Uralt-920 technik vergleichen. Seit Sandy Bridge funktioniert der Turbo völlig anders. Es gibt richtigen "Grundtakt" mehr, sondern nur einen Turbo. OC geht nur über Turbo.
4 Core-Turbo = "Grundtakt". Wenn der 4Core-Turbo auf 3,5ghz steht und der Turbo hochklettert bis auf 3,9ghz für den letzten Kern, wird beim rendern kein Turbio benutzt, weil schon alle 4 Kerne belastet sind. Der Turbo bringt keinen einzigen Punkt. Und ist bei vielen Arbeiten sinnlos.

-hier stand was falsches.


Und nochmal, du kriegst bei GTA 5 keine extra fps, wenn du den Turbo meinetwegen von 4 auf 4,5ghz schraubt. Es zählt lediglich der Basistakt, sprich der 4 Core-Turbo.-

Quatsch, der Turbo gilt für alle Kerne. Er ist nur je nach Anzahl der belasteten Kerne


ich rede von dem Turbo, der in den Specs. bei jeder CPU angegeben ist, der gilt nur für den letzten Core.

wo der Turbo was bringt, aber wirklich sauwenig, sind sachen wie Super Pi oder Total War : Rome2. Dort kann man etwas von einem sehr hohen 1 Core-Turbo profitieren. Der wird sehr oft immer mal ganz kurz angeschlagen. Aber was hinten an Ergebnis rauskommt, ist nicht der Rede wert.
 
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GEZ-Verweigerer schrieb:
ich rede von dem Turbo, der in den Specs. bei jeder CPU angegeben ist, der gilt nur für den letzten Core.

In den Specs steht doch der Turbo für jeden Core drin...schau dir doch mal die Seite von Intel an. Es ist egal, was Händler in die Specs schreiben...klar geben die nur den höchsten Turbo an, macht sich halt besser. Das gleiche bei ARK...ändert aber nichts an der Tatsache, das die Specs so sind wie im Link von Asteriks beschrieben.
 
bensel32 schrieb:
Bei einem i5 6400 hast du eben immer die garantierten 2,7GHz. Beim i5 6500 eben die garantierten 3,2GHz. Genau darauf beruht das Urteil von PCGH.
Das ist eben imho komplett falsch dargestellt bei PCGH.

bensel32 schrieb:
Kennst du vielleicht noch vom Phenom X2 oder X3. Wenn man Glück hatte konnte man die zum X4 freischalten. Dies wurde allerdings beim FX 6300 hardwareseitig unmöglich gemacht obwohl eigentlich 4 Module a 8 CPU´s an Bord waren.
ja kenne ich noch von früher, aber ich habe selber keine freigeschaltet. Ich habe zwar derzeit noch einen X3 in meiner "Betreuung" aber der PC muss "sicher" laufen, da habe ich keine Lust mir vom Besitzer dann die Jammerei anzuhören, falls der 4.Core evtl. doch Fehler hatte. Gejuckt hat es mich aber schon, als ich den neu aufgesetzt habe.. gg...
Wie die FX-6300 aufgebaut sind, weiß ich nicht, aber ich denke dass das astreine 3-Moduler und die FX-4 reine 2-Moduler sind ohne Freischaltmöglichkeit. Das ist aber eine Vermutung hier kenne ich mich nicht aus.

bensel32 schrieb:
Ich sehe das so. Nutzt ein Programm 4 Kerne aber 2 davon zb. nur zu 50%, dann taktet der i5 6400 zb. auf 3GHz weil die kalkulierte Stromstärke, die kalkulierte Leistungsaufnahme und
Prozessortemperatur es zulassen.
Nutzt ein Programm dagegen alle 4 Kerne voll aus, dann gibt es eben nur die 2,7GHz weil es die kalkulierte Stromstärke, die kalkulierte Leistungsaufnahme und Prozessortemperatur nicht zulassen.
Nein so ist es eben nicht. Ich werde mir am WE zufällig so einen Rechner zur "Reparatur" holen und mal testen wie sich die Kerne bzw. Turbos verhalten wenn ich dazukomme.
Bei Volllast auf 4 Kernen wird der 6400 normalerweise komplett auf 3,1GHz takten. Sonst wäre die angabe ja in den hier schon x-mal geposteten Intel-Tabelle ja sinnlos.
Das müsste ja mit Prime reproduzierbar sein.

GEZ-Verweigerer schrieb:
Und nochmal, du kriegst bei GTA 5 keine extra fps, wenn du den Turbo meinetwegen von 4 auf 4,5ghz schraubt. Es zählt lediglich der Basistakt, sprich der 4 Core-Turbo.-
......................................................
ich rede von dem Turbo, der in den Specs. bei jeder CPU angegeben ist, der gilt nur für den letzten Core.
Tut mir leid, aber ich verstehe viele deiner Einwände nicht.
Ich/wir reden hier aber nicht nur von dem Einkernturbo, der in iwelchen Specs angegeben ist, sondern von allen Turbomodis der CPU.
Man kann auch keinen Turbo nach oben schrauben (so wie du das schreibst) sondern der Turbo ist bei jeder CPU vorhanden und die Arbeitsweise derer ist vorgegeben. Ich kann den maximal im BIOS ausschalten.

Ein Beispiel des nicht Verstehens:
GEZ-Verweigerer schrieb:
Es zählt lediglich der Basistakt, sprich der 4 Core-Turbo.-
Redest du hier vom Basistakt oder vom 4-Core-Turbo? Das sind zwei völlig verschiedene Sachen.
Erklärung:
Am Beispiel des 6400 wären 2,7Ghz der Basistakt und 3,1GHz der 4-Core-Turbo.

lg asteriks :)
 
Redest du hier vom Basistakt oder vom 4-Core-Turbo? Das sind zwei völlig verschiedene Sachen.
Erklärung:
Am Beispiel des 6400 wären 2,7Ghz der Basistakt und 3,1GHz der 4-Core-Turbo.

:confused_alt:
 
Was 'ne Diskussion.

Und alles ruht sich auf den Grundtakt aus... Ja. Der 6400 hat einen niedrigen Grundtakt. Nein. Das ist nicht wirklich relevant. Das hat asteriks schon schön erläutert. Der Grundtakt liegt defacto NIE an, außer ich erzwinge ihn. Eigene Erfahrung. Egal ob der Prozessor voll ausgelastet ist, oder nicht. Mein i5-6600 taktet, sobald Leistung gefordert ist, permanent im Turbo. Je nachdem, wie viele Cores wirklich belastet werden (in der Regel liegen 3,8 GHz an, weil meine Spiele alle nicht mehr als 2 Cores ansprechen)... 4 Cores werden von den wenigsten Spielen aktuell angesprochen. Und wenn, dann ist der Unterschied zwischen 6500 und 6400 aktuell eben diese 200 MHz zwischen 3,1 GHz Vierkern-Turbo beim 6400 und 3,3 GHz beim 6500...

Das sind nicht einmal 10%. Dafür zahlst du je nach Tagespreis 20-30 Euro mehr. Mal ist es "10% mehr zahlen, für 10% mehr Leistung" und mal zahlst du mehr, als du Gegenleistung zurück bekommst. Es ist ganz einfach: Wenn das Geld da ist, dann kann man sich die zusätzliche Leistung gönnen, dann kann man auch, wenn es passt, direkt zum 6600 greifen. Wenn das Geld aber eben knapp ist - wie im Fall des TE, da geht es um einen Gamer-PC bis 700 Euro, wo am besten noch der Monitor mit drin ist, dann musst du halt "sinnvoll" an den Komponenten sparen. Und ja. Dann ist es schlüssig, halt den kleinsten und nicht den mittleren i5 zu nehmen.


Mir persönlich geht es gegen den Strich, dass sobald Skylake empfohlen wird, angefangen wird, gegen den 6400 zu wettern, und von den Leuten, die gegen den 6400 wettern, dann oft die "günstige" Haswell-Lösung mit einem 4460 kommt, der in der Endabrechnung vielleicht 10 Euro billiger ist, aber faktisch sogar weniger Leistung liefert als der 6400.

Dazu:
http://pclab.pl/art66130.html

Mal ein AUSFÜHRLICHER Skylake-Benchmark.
Ja. Ist polnisch. Aber allein die Bilder sprechen Bände.
Selbes sagen auch "reine" Benchmarks aus.

Warum schafft es eigentlich KEINE deutsche Hardware-Seite eine Prozessor-Generation GEZIELT durch die Bank zu testen. Also nicht nur irgendeinen Prozessor rauszupicken und den gegen irgendwelche "Vorgänger" konkurrieren zu lassen, sondern mal eine ganze Serie. Dann würde man sehen, wie viel Leistungsunterschied wirklich rauskommt. Aber stattdessen wird der mittlere 6500 gegen den 5675/4690 gestellt :)
 
@asteriks

Sorry, aber du verstehst den Sinn vom Grundtakt und dem Turbo nicht.
Warum gibt es den Turbo? Die CPU hat bestimmte Spezifikationen zb. die TDP. Eine CPU deren 4 Kerne was zum rechnen bekommen, dabei aber nur 1 oder 2 Kerne unter Vollast und die anderen zwei Kerne nur 50%, dann bleibt die relativ kühl. Also unter der TDP die von Intel angegeben wird. Es ist also Luft für mehr Takt. Das nutzt Intel mit dem Turbo aus und gibt den 4 Kernen solange mehr Takt, solange die CPU innerhalb ihrer Spezifikationen bleibt.
Sind aber alle 4 Kerne zb. zu je 100% ausgelastet, wird die TDP bereits ausgereizt. Es bleibt also beim Grundtakt.
Geschuldet ist dieses Verhalten eben durch die gängige Software. Die eine nutzt nur einen Kern. Die andere 2 oder gar 4. Diese dann aber auch wieder unterschiedlich stark. Um immer die Optimale Leistung aus der CPU zu holen hat eben Intel bzw. auch AMD diese Turbos eingeführt.
 
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:D Danke kachiri, für deine hier geschriebene Unterstützung. Genau wie du es schreibst, meine ich das auch und wird das auch sein.
@Rest: Falls mir immer noch keiner glaubt, notfalls mit Testergebnissen am WE, wenn ich es schaffe.
kachiri schrieb:
Warum schafft es eigentlich KEINE deutsche Hardware-Seite eine Prozessor-Generation GEZIELT durch die Bank zu testen. Also nicht nur irgendeinen Prozessor rauszupicken und den gegen irgendwelche "Vorgänger" konkurrieren zu lassen, sondern mal eine ganze Serie. Dann würde man sehen, wie viel Leistungsunterschied wirklich rauskommt.
Genau das habe ich mir auch gedacht. Hier sind imho noch viele andere Sachen wichtig, die einer Betrachtung bedürften, aber das würde hier zu weit führen.

kachiri schrieb:
Aber stattdessen wird der mittlere 6500 gegen den 5675/4690 gestellt
Das ist aber auch ein Test, der den Namen nicht verdient. Das wiederhole ich hier im Computerbase-Forum sooft, bis CB den Test berichtigt. :evillol::stacheln:
Der i5-6500 wird im dortigen Spieletest quasi "vernichtet", während der kleine Broadwell-i5 den i7-6700k schlägt. ..und das alles ist bei CB noch nichtmal ein Kommentar oder eine Anmerkung wert. An den Spieletestergebnissen des i5-6500 ist definitiv etwas faul, aber nicht nur dort.....

Das CB einen Fehler bemerkt hat lässt sich leicht an der Prozessor-Rangliste erkennen. :D
Da habens den i5-6500 ganz klammheimlich "vergessen" aufzuführen, während die anderen beiden Test-Kandidaten mit von der Party sind. Zufall? ;)



bensel32 schrieb:
Die CPU hat bestimmte Spezifikationen zb. die TDP. Eine CPU deren 4 Kerne was zum rechnen bekommen, dabei aber nur 1 oder 2 Kerne unter Vollast und die anderen zwei Kerne nur 50%, dann bleibt die relativ kühl. Also unter der TDP die von Intel angegeben wird. Es ist also Luft für mehr Takt. Das nutzt Intel mit dem Turbo aus und gibt den 4 Kernen solange mehr Takt, solange die CPU innerhalb ihrer Spezifikationen bleibt.
Soweit folge ich Deinen Ausführungen, aber.....

bensel32 schrieb:
Sind aber alle 4 Kerne zb. zu je 100% ausgelastet, wird die TDP bereits ausgereizt. Es bleibt also beim Grundtakt.
Geschuldet ist dieses Verhalten eben durch die gängige Software. Die eine nutzt nur einen Kern. Die andere 2 oder gar 4. Diese dann aber auch wieder unterschiedlich stark. Um immer die Optimale Leistung aus der CPU zu holen hat eben Intel bzw. auch AMD diese Turbos eingeführt.
Hier fängt der Hamster an zu humpeln. siehe Ausführungen von kachiri
Wie das AMD umsetzt und wie dort der Turbo exakt funktioniert weiß ich nicht, aber ich denke ähnlich wie bei Intel.
Die TDP wird bei den Intel-CPUs derzeit im Normalfall definitiv nicht ausgelastet. Sind alle 4 Kerne des 6400 voll ausgelastet taktet dieser mit 3,1GHZ.
Die Angabe des "Grundtaktes" ist irgend eine Zahl die Intel beim Würfeln festgelegt hat oder wo auch immer die her ist. Der Grundtakt ist eine Angabe, die die Welt nicht braucht oder weiterbringt. (Wie gesagt, wenn ich dem Rechner mit dem i5-6400 am WE habhaft werde und ich Zeit habe schieße ich hier ein paar Testergebnisse nach)

lg asteriks :)
 
asteriks schrieb:
Die Angabe des "Grundtaktes" ist irgend eine Zahl die Intel beim Würfeln festgelegt hat oder wo auch immer die her ist. Der Grundtakt ist eine Angabe, die die Welt nicht braucht oder weiterbringt.

Das ist genau der Punkt, der Grundtakt dient nur zur (fiktiven) Festlegung der TDP.

Zitat aus ARK:

Grunttakt -> Die Grundtaktfrequenz des Prozessors ist der Betriebspunkt, auf Grundlage dessen die TDP bestimmt wird.

TDP -> Thermal Design Power (TDP) steht für die durchschnittliche Leistungsaufnahme (in Watt), die der Prozessor beim Betrieb auf Basisfrequenz ableitet, wenn alle Kerne bei einer von Intel definierten, hochkomplexen Arbeitslast aktiv sind.

Wie jeder, der schon mal was mit OC oder Undervolting zu tun hatte weiß, benötigt jeder Prozessor unterschiedlich viel Strom, um einen bestimmten Takt zu erreichen. Auch (oder gerade) innerhalb einer bestimmten CPU Reihe (nicht jeder i5 6400 z.B. ist halt gleich).
Die TDP von 65W des i5 6400 wird also bei einem Grundtakt von 2700MHz erreicht, weil die CPU für diesen Takt eine bestimmte Menge Strom verbraucht...theoretisch. In der Praxis stimmt das aber nicht, wie das festgelegt wird weiß vermutlich nur Intel. Das ist, wenn überhaupt, nur der kleinste gemeinsame Nenner, den eine CPU erreichen muss, um noch als i5 6400 verkauft zu werden, um auch die hinterste Ecke des Wafers noch gewinnbringend an den Mann bringen zu können. In der Praxis werden vermutlich >99% aller i5 6400 unter dieser TDP bei 2700MHz bleiben.

Nochmal ein Zitat von Intel zum Turbo Boost->
Intel® Turbo Boost Technology is a way to automatically run the processor core faster than the marked frequency if the part is operating under power, temperature, and current specifications limits of the thermal design power (TDP). This results in increased performance of both single and multi-threaded applications.

Die Turbofrequenzen werden also erreicht, wenn die thermische Grenze und die TDP eingehalten werden. Da der beispielhafte i5 6400 aber beim Grundtakt auch bei Last auf allen Kernen die TDP von 65W gar nicht ausreizt, taktet er dauerhaft im All Core Turbo (oder nem anderen Turbo)...somit ist der Basistakt nicht relevant für die Leistungsbetrachtung in der Praxis.
 
Danke matraj63,

auch wenn es nicht den Anschein hatte in meiner von dir zitierten (zugegeben etwas provokant formulierten) Aussage, war mir der von dir erläutere Zusammenhang bewusst.
Die gleichen Aussagen würden aber auch auf den 6500 oder 6600 zutreffen, welche deutlich höher takten und daher auch "wahrscheinlich" heißer werden und somit der TDP näher kommen.

Laut den datasheets von Intel ist die TDP von 65W erst bei einer Kerntemperatur des i5 von 70,2°C erreicht. Ein i5-6600K wird hier gerade einmal 48°C heiß nach 30 Minuten Dauerlast.. Das für den 6400 tendenziell die schlechtesten Teile des Wafers verwendet werden ist auch iwo logisch.

Danke und lg asteriks :)
 
:schluck:
 
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