PC Aufrüsten AM4 System

mash1995

Cadet 3rd Year
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Juli 2015
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1. Was ist der Verwendungszweck?
Neuronale Netze, Gaming

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS? (Bitte alle vier Fragen beantworten!)
GTA V, BF 5, Anno 1800, Microsoft Flight Simulator... alles zukünftige
Full HD 60 FPS und in Zukunft WQHD mit 144 FPS
Höchste Qualität

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?


1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?

3 Monitore mit Full HD und in Zukunft ein Hauptmonitor mit WQHD und 144 Hz wenn die Preise gesunken sind

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Ca. 600€ für CPU, Mainboard und RAM

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?
4-5 Jahre

5. Wann soll gekauft werden?
Anfang September

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Selbst zusammenbauen

Hallo zusammen, ich möchte Anfang September meinen PC aufrüsten, da momentan die CPU langsam ins Bottleneck kommt und ich mich mit neuronalen Netzen beschäftigen werde.

CPU:
Ich bin bereit mehr Geld für eine CPU auszugeben und möchte daher einen Ryzen 7 3700x.

RAM:
Arbeitsspeicher sollten es 32 GB sein damit ich einfach für die Zukunft gerüstet bin, da auch bei neuronalen Netzen der Arbeitsspeicher eine Rolle spielt und ich direkt ein 2x16 GB Kit kaufen kann statt danach nochmal 2x8 GB zu holen. Stehe da Preis-Leistungstechnisch besser da mit 32 Gb.
Frage wäre hier also welchen RAM benötige ich? Der Takt sollte zwischen 3200 MHz und 3600 MHz liegen da das der beste Bereich für Ryzen 3000 ist, allerdings kenne ich mich mit den Timings usw. zu wenig aus und bitte daher um Rat. Wenn der Leistungsunterschied zwischen 3200 und 3600 nur marginal ist, würde ich natürlich lieber 3200er Ram nehmen. Der Arbeitsspeicher sollte sich denke ich in einem preislichen Rahmen von ca. 150€ befinden.

Mainboard:
Ich sehe es wird fast allen das MSI B450 Tomahawk Max empfohlen. Was mich allerdings bei diesem stört, ist die Anzahl an SATA Ports.
Daher habe ich an das MSI X470 Gaming Plus Max gedacht, was im Moment noch nicht draußen ist aber mit aktualisiertem Bios in absehbarer Zeit erscheinen sollte und mir mehr Sata Ports bietet. Dafür bin ich bereit mehr auszugeben, da ich relativ viele SATA Ports schon verwende.
Wie sieht es mit ASUS Mainboards aus, gibt es da auch Empfehlungen in Richtung ROG?

Grafikkarte:
Die Grafikkarte möchte ich zu einem späteren Zeitpunkt aufrüsten, da mich im Moment die Customdesigns der 5700 XT noch nicht überzeugen und ich mit geringeren Preisen für die Custom-Modelle gerechnet habe.
 
Ich würde deinen Ausführungen vollends zustimmen. 3700X mit X470 Gaming Plus Max dürfte eine gute Wahl sein. Ggf. könntest du auch über X570 nachdenken (zB Gaming Plus oder Gigabyte Aorus Elite), aber die Vorteile halten sich ja doch in Grenzen und es dürfte den preislichen Rahmen sprengen.

Beim RAM würde ich zu Crucial Ballistix Sport LT raten. Dabei ist egal ob 3000MHz CL15 oder 3200MHz CL16, beides sind Micron E-Die, die sich sehr gut auf 3600MHz CL16 übertakten lassen.
 
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Hi!

mash1995 schrieb:

Möchtest Du damit erst anfangen oder hast Du schon Erfahrung? Welche Software soll den zum Einsatz kommen? Meiner Beobachtung nach setzen (fast) alle auf CUDA-basierte Lösungen, als Nvidia-Grafikkarten als Beschleuniger. Das solltest Du in Deine Überlegungen einfließen lassen.

mash1995 schrieb:
da mich im Moment die Customdesigns der 5700 XT noch nicht überzeugen und ich mit geringeren Preisen für die Custom-Modelle gerechnet habe

Und auch hier bzgl. Neuronale Netze: AMD hat nicht so ganz die klare Strategie. OpenCL scheint nicht der Hype zu sein und AMD stampft derzeit ROCm aus dem Boden (dort gibt es entsprechende Libraries mit spezialisierten Algorithmen, die AMDs Hardware nutzen), hat aber quasi keinen Marktzugang damit bisher. Es gibt zwar Ports von Tensorflow in diese Richtung, aber der Standard ist einfach CUDA.

Und man sollte dabei bedenken, dass ROCm nur für Linux verfügbar ist.
 
iXoDeZz schrieb:
Ich würde deinen Ausführungen vollends zustimmen. 3700X mit X470 Gaming Plus Max dürfte eine gute Wahl sein. Ggf. könntest du auch über X570 nachdenken (zB Gaming Plus oder Gigabyte Aorus Elite), aber die Vorteile halten sich ja doch in Grenzen und es dürfte den preislichen Rahmen sprengen.

Beim RAM würde ich zu Crucial Ballistix Sport LT raten. Dabei ist egal ob 3000MHz CL15 oder 3200MHz CL16, beides sind Micron E-Die, die sich sehr gut auf 3600MHz CL16 übertakten lassen.
Alles klar danke!

Faust2011 schrieb:
Hi!



Möchtest Du damit erst anfangen oder hast Du schon Erfahrung? Welche Software soll den zum Einsatz kommen? Meiner Beobachtung nach setzen (fast) alle auf CUDA-basierte Lösungen, als Nvidia-Grafikkarten als Beschleuniger. Das solltest Du in Deine Überlegungen einfließen lassen.



Und auch hier bzgl. Neuronale Netze: AMD hat nicht so ganz die klare Strategie. OpenCL scheint nicht der Hype zu sein und AMD stampft derzeit ROCm aus dem Boden (dort gibt es entsprechende Libraries mit spezialisierten Algorithmen, die AMDs Hardware nutzen), hat aber quasi keinen Marktzugang damit bisher. Es gibt zwar Ports von Tensorflow in diese Richtung, aber der Standard ist einfach CUDA.

Und man sollte dabei bedenken, dass ROCm nur für Linux verfügbar ist.

Ich möchte damit ab September starten und habe bisher noch keine Erfahrung. Ich werde voraussichtlich Tensorflow benutzen fürs Studium.
Das mit der Nvidia GPU ist mir bewusst. Ich habe da auch Anleitungen gefunden wie man das mit einer AMD GPU zum Laufen bekäme.
Allerdings bin ich trotzdem mehr am zocken mit dem PC und möchte ungern Nvidia Geld in den Rachen werfen. Bin aber deshalb auch noch am überlegen und warte noch ein bisschen die Preise ab.
 
ich glaube kaum dass man für das Studium eine Cuda fähige GPU braucht. Ihr macht da maximal Basics, für alles komplexere - sofern überhaupt in Praktika vorkommend - gibt es normalerweise Zugriff auf Server oder Rechner in PC Pools.
 
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abcddcba schrieb:
ich glaube kaum dass man für das Studium eine Cuda fähige GPU braucht. Ihr macht da maximal Basics, für alles komplexere - sofern überhaupt in Praktika vorkommend - gibt es normalerweise Zugriff auf Server oder Rechner in PC Pools.
Das ist für ein längeres Masterprojekt und eventuell eine darauffolgende Masterarbeit gedacht.
Grobes Thema ist dabei ein Machine-Learning Algorithmus für Verbrennungsmotoren. Mein Kommilitone trainiert sein Netz mit einer 1060 teilweise mehrere Stunden.
Das mit den Unirechnern ist immer so eine Sache und da möchte ich ungern ausschließlich darauf angewiesen sein.

Edit:
Und allgemein möchte ich mich auch privat damit befassen.
 
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Ok, mach wie du denkst. Privat damit rumzuspielen schadet ja auch nicht. Aber dann muss man einfach sagen, ist eine NVidia Karte der "bessere" Weg. Aber mit ner 5700 wird es wohl auch laufen, ich bezweifel dass du privat BERT und co berechnen wirst.

Für Masterprojekte, stellt die Uni übrigens immer die Ressourcen. Zumindest bei uns. Alles andere wäre auch absurd.

Dass es mehrere Stunden dauert ist übrigens nicht unüblich, je nach Komplexität des Netzes und der Menge an Trainingsdaten kann es auch mal Tage dauern. Aber idealerweise macht man das auch nur einmal bevor man das Model dann deployed. Aber ja, ML ist oft auch ein zäher Prozess. Zum Glück gibt es da mittlerweile gute Pipelines auch von Tensorflow, die einem viel Arbeit abnehmen.
 
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Wenn du mit Tensorflow (plus Keras und Python) arbeiten möchtest, dann führt eigentlich kein Weg an CUDA bzw. Nvidia vorbei. Falls Du dem Verein kein Geld in den Rachen schmeißen möchtest bleibt ja immer noch der Gebrauchtkauf.

Für dein Masterprojekt musst du dir keine Sorgen machen: Jede Hochschule sollte Zugang zu entsprechender Hardware bieten. Wer bei mir an der Fakultät Rechenzeit für sein Studienprojekt braucht, wird sie selbstverständlich bekommen, notfalls kümmere ich mich auch persönlich darum. Eine Hochschule, die dich zwingt umfangreiche Berechnungen auf privater Hardware durchzuführen, wäre mir gänzlich neu.
 
Hallo Küstennebel,
du scheinst beschlagen auf dem Gebiet Tensorflow, CUDA zu sein. Vielleicht kannst du mir helfen.
Möchte 2 RTX 2080 Karten für Tensorflow, Keras mit der CUDA Runtime verwenden. Bisher habe ich eine
und möchte eine 2. (Gebrauchte, sehr guter Tipp von dir) dazukaufen, aber mein PC ist schon sehr alt.

Nun steht der Kauf eines Neuen an und hier ist die Frage: Welche Plattform! Das Problem: Wieviel
PCIE Lanes brauche ich wirklich, um die Power von 2 RTX 2080 Karten wirklich zu bündeln.
Kann ich NVLink verwenden ?

Würde die neue AM4 Plattform mit 24 PICE Lanes = 16+4+4 (also eigentlich nur 16 für GPU) ausreichen ?
Vielen Dank und Grüße,
nixalsverdrussbit
 
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