PC für Bildbearbeitung und Videobearbeitung gesucht

Spiegelteam

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Hallo zusammen,

ich bin von diesem mir zuvor unbekannten Forum überwältigt, Wahnsinn, was man hier an Informationen findet.

Jetzt habe ich mir die Unterforen durchgelesen, meine aber so richtig passende Antworten auf meine Fragen nicht zu finden.

Stellt Euch folgendes vor:

ich möchte mit dem neuen PC neben dem üblichen surfen im Netz und ein paar Office-Anwendungen vor allen Dingen intensivst Bildbearbeitung betreiben. Hauptanwendung ist hier Adobe Photoshop CS6 und daneben, weil es darum hauptsächlich geht, spezielle Software für die Astronomie. Bei meinen Bildern ist es wichtig, viele Einzelbilder in ein Gesamtbild zu stacken, z.B. 30 Bilder mit je ca. 33 MB, die alle gleichzeitig geöffnet sein müssen. Ich denke, dass da ein sehr großer Arbeitsspeicher von Nöten ist und wohl auch ein schneller Prozessor.

Wie sieht es da mit der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte aus? Spiele werden praktisch gar nicht gespielt.

Als Betriebssystem dachte ich an Win7 Pro. Wieviel Arbeitsspeicher kann man da tatsächlich nutzen. Sollte das Mainboard da noch ensprechend Platz für künftige Aufrüstungen bieten?

Eine SSD klingt natürlich auch verlockend: ist es besser, diese für die Programme wie Photoshop zu nutzen oder für die gerade zu verarbeitenden Bilder, damit diese schneller hin und her bewegt werden können?

Wie Ihr seht, habt Ihr es mit einem richtigen Einsteiger in das Thema zu tun :-)

Preislimit sollte ca. 1000 Euro sein, es sei denn, für 1200 Euro bekommt man deutlich mehr Leistung...

Ach ja, richtig leise sollte das Ding auch sein, nichts schlimmer als eine permanente Hintergrund-Geräuschkulisse!

Herzlichen Dank im voraus für Eure Ansichten.

Grüße
Volker
 
In der Zusammenstellung fehlt eine Grafikkarte denk ich - oder hat der 1230er Xeon mit der V3 auch eine Grafikeinheit spendiert bekommen? ^^ Ausserdem wären 2 Cpus und 32GB Ram ein bisserl übertrieben :D
 
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Abgesehen vom Blöd daherreden:

Das R4 ist wirklich genial aufzubauen - schön viel Platz und perfekt verarbeitet. Und es ist wirklich gut gedämmt!

Mein Xeon E3-1230 v2 fühlt sich bei meinen EBV Aufgaben wohl nicht mal gekitzelt - gut, ich arbeite hauptsächlich mit LR3, aber die CPU ist wirklich großartig!

Beim Netzteil würd ich doch zu einem 400W-450W raten - sicher ist sicher!
 
Danke für die schnellen Antworten!

Ich muss mir die einzelnen Komponenten mal in Ruhe anschauen, ist für mich ziemliches Niemandsland. Wenn ich das richtig lese, wäre ich ja von meinen 1000-1200 Euro noch ein Stück weg. Ist ja ganz angenehm, aber welchen Mehrwert bzw. Leistung könnte ich erreichen, wenn ich finanziell an´s Limit gehe?

@StillLearning: es liest sich reizvoll, wenn Du sagst, dass sich Deine Maschine bei der EBV noch nicht mal gekitzelt fühlt :-) Was kostet dann so eine Dreammachine?
 
Ich hab alles passend geändert hab ausversehen 2 mal auf den ram gedrückt
 
Nabend,

die Konfiguration oben ist schon ganz nett, es muss aber nicht unbedingt ein Xeon sein. EDIT: Gerade nachgeschaut, der Xeon hat wesentlich mehr Rechenleistung als die i5! Also lieber den Xeon

Keine Ahnung ob das bei PS6 noch der Fall ist, aber PS5 und älter hatten keinen Vorteil von HT, die HT-Threads werden nicht benutzt. Ein Core i7 würde also eher weniger Sinn machen.

Hier mein Vorschlag:

http://geizhals.at/de/?cat=WL-365084

inkl. passiver, ausreichend dimensionierter Grafikkarte. Gehäuse nach eigenem Belieben (alternativ zum Fraktal, eventuell ein Lian Li).
Des weiteren wäre eventuell ein USB3.0 Cardreader interessant? Wenn das Gehäuse schon USB3.0 Slots hat, müsste das einer sein der an der Rückseite des Boards angeschlossen wird.

z.B. diese
http://geizhals.at/de/akasa-internal-cardreader-ak-icr-07u3-a726234.html
http://geizhals.at/de/akasa-internal-cardreader-ak-icr-17-a804744.html

Achja, 16GB RAM könnten bei der Anzahl von Bildern schon kritisch werden. Du kannst aber jederzeit zwei weitere Module nachstecken.

Zur SSD, 128GB reichen für Programme etc vollauf aus. Auslagerungsdatei auf 17MB setzen, Daten und Benutzerordner auf die 2TB auslagern.
 
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Man könnte noch ein guten Monitor kaufen oder eiine Grafikkarte wenn du vermagst zu spielen oder anfangen willst :)
 
bei den großen Datenmengen, die bei mir zusammenkommen, wäre es glaube ich sinnvoll, gleich auf 2 TB Festplattenkapazität hochzugehen. Sind die FB heute gut ausgereift in dieser Größe? Oder wäre es sinnvoll, zwei physich getrennte 1 TB-Platten einzubauen?
 
Spiegelteam schrieb:
Danke für die schnellen Antworten!

Ich muss mir die einzelnen Komponenten mal in Ruhe anschauen, ist für mich ziemliches Niemandsland. Wenn ich das richtig lese, wäre ich ja von meinen 1000-1200 Euro noch ein Stück weg. Ist ja ganz angenehm, aber welchen Mehrwert bzw. Leistung könnte ich erreichen, wenn ich finanziell an´s Limit gehe?

Es fehlt ja auch noch ein Monitor in der Auflistung. Und der kann kosten...
 
Man könnte noch ein guten Monitor kaufen oder eiine Grafikkarte wenn du vermagst zu spielen oder anfangen willst :)

Achja das 300 watt netzteil reicht vollkommen wenn man keine gpu mitnimmt und ein xeon ist Zukunftssicherer für neue Software
 
Apros Monitor, Quato macht gerade Lagerverkauf, keine Ahnung ob noch welche Verfügbar sind, aber die 244 EX gab es für extrem schmales Geld!
 
Naja die Frage ist ob 16GB da wirklich ausreichend sind. Wenn ich lese, dass 30 Bilder in richtig hoher Auflösung gleichzeitig bearbeitet werden sollen... z.B. 30x 40MP-Bilder, die ja unkomprimiert im RAM gehalten werden und dann noch die ganze Undo-Historie, da bist du mit 32GB schon eher auf der sicheren Seite ;) Wobei man die zur Not auch voll bekommt.

Edit: Gerade mal nen Link dazu gefunden... ;)


Zur Grfaikkarte: CS6 unterstützt so ziemlich jede aktuelle GK einschliesslich der Intel-OnboardGK. Allerdings gibts schon Unterschiede in der Bearbeitungsgeschwindigkeit einzelner Funktionen. Da müsstest du schon nochmal genau schauen, was du genau für Funktionen nutzt, welche GK dort besonders gut abschneidet und was du für den eventuellen Vorteil bereit bist auszugeben.

Wenn es richtig leise sein soll, solltest du schon einen ordentlichen Kühler nehmen. Einen Thermalright Macho sehe ich hier zugleich als Minimum und vom PL her auch als Sweet-Spot. Noch leiser geht es dann z.B. wie bei mir mit dem Noctua NH-D14 auf niedrigen RPM oder dem Phanteks PH-TC14PE mit anderen Lüftern (glaube die Standard vom Phanteks sind zwar extrem Leistungsfähig, aber nicht unbedingt Leisetreter).

Zur Festplatte: Die Platten sind meiner Erfahrung nach auch in höheren Kapazitäten zuverlässig. Habe bei meinen Seagates noch keinen Defekt gehabt. Die WD-Black kann ich dir nicht empfehlen. Von 3 Stück sind 2 ausgefallen, ausserdem sind sie laut und laufen sehr heiß.
 
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Servus,
ich quatsch da jetzt mal einfach rein.

Zum RAM ne Frage:
Würde es Sinn machen- speziell für Photoshop- ne RAM- DISK anzulegen und auf dieser das Arbeitsvolumen von Photoshop auszulagern?

Und zweite Frage wäre zur GraKa:
Eine CPU- interne GraKa nimmt sich den nötigen RAM vom "Haupt- Ram" , oder?
Und eine "dedizierte" (? hab ich das jetzt richtig geschrieben?) GraKa "langweilt" sich doch unter Photoshop eigentlich. Aber in den neueren Photoshop- Versionen kann ich doch einstellen das so einige Berechnungen von der CPU auf die GPU verlegt werden?
Würde da eine AMD-/ Nvidia- Karte nicht mehr Sinn machen?

Bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege. Ich misch mich hier auch nur ein, weil ich mich auch so ganz langsam in die Richtung Grafik- PC bewegen will.
 
das mit den WD-Platten kann ich so nicht bestätigen. Die Platte(n) sollten in der Front eh von einem Lüfter gekühlt werden. So kommen die auch nicht über 30°C (ungekühlt ca. 35°C). WD waren bei mir bisher die Platten die am zuverlässigsten waren, mittlerweile verbaue ich nur noch von WD Platten. Nie Probleme gehabt.

WD_Betrieb.jpg
 
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Nein keine RAMDISK, das macht keinen Sinn, einfach die Auslagerungsdatei aufs Minimum reduzieren (17MB) und gut ist. Die Arbeitsvolumen sind ja nur optional ... wenn genug RAM vorhanden ist, benötigt man diese nicht.

Photoshop (zumindest laut Aussage des Adobe Supports) profitiert von OpenGL Leistung. Eine dezidierte Grafikkarte wäre also schon sinnvoll, die Intel interne schwächelt da im Vergleich extrem.
 
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