PC geht einfach aus!

550 watt find ich aber doch stark übertrieben. das braucht der rechner auf keinen fall, ich empfehle da eher mal wieder ein gutes 350W NT, das reicht locker aus.
es gibt nix, was wirklich dafür spricht, bei diesem blöden watt-hype mitzumachen, das freut nur die hersteller und energieversorgungsunternehmen.
solche kraftwerke laufen doch in normalen systemen die ganze zeit unausgelastet bzw. wenig belastet und haben daher eine wesentlich höhere verlustleistung als die "schwächeren" netzteile.
 
GnumbSkull schrieb:
550 watt find ich aber doch stark übertrieben. das braucht der rechner auf keinen fall, ich empfehle da eher mal wieder ein gutes 350W NT, das reicht locker aus.
es gibt nix, was wirklich dafür spricht, bei diesem blöden watt-hype mitzumachen, das freut nur die hersteller und energieversorgungsunternehmen.
solche kraftwerke laufen doch in normalen systemen die ganze zeit unausgelastet bzw. wenig belastet und haben daher eine wesentlich höhere verlustleistung als die "schwächeren" netzteile.
Ich finde 550W zwar auch übertrieben, aber wenn das System nur 250W aufnimmt, dann verbraucht das Netzteil seinem Wirkungsgrad entsprechend auch nicht mehr, als vom System gefordert. Soll heißen, der Wirkungsgrad definiert sich in diesem Fall nicht aus 250/550 sondern jedes Netzteil hat seinen spezifischen Wirkungsgrad, der bei jeder Art von Verbrauch, ob hoch oder niedrig, zum Tragen kommt. Angenommen das Netzteil hat einen Wirkungsgrad von 0,8 so wird es bei einer Leistungsaufnahme seitens des Systems von 250W eine Leistung in Höhe von 312,5 W (312,5W*0,8=250W) aus dem Netz ziehen - egal ob es nun ein 350W oder ein 550W Netzteil ist.
 
Ich denke eher - will dich jetzt aber nicht verunsichern - dein MoBo, insbesondere die Spannungswandler@CPU, sind defekt. Probieren würde ich an deiner Stelle folgendes: Wenn möglich die VCore mal um 0.05V verringern und dann dein System auf Stabilität prüfen. Vermutlich sind die ICs der "Powernachfrage" der CPU nicht mehr gewachsen (KT266A@TBred2600+ ?!).
 
Rheuma-Kai schrieb:
Vermutlich sind die ICs der "Powernachfrage" der CPU nicht mehr gewachsen (KT266A@TBred2600+ ?!).
Wurde dieser Chipsatz nich u.a. für den AMD Thunderbird entwickelt? Der zieht afaik noch mehr als ein TBred2600+. Außerdem sprechen die Symptome eher für einen Netzteildefekt. Warum sollte der PC sonst nicht ohne Trennen vom Netz wieder anlaufen? Ich habe jedenfalls genau dasselbe mitgemacht, als mein NT ablebte.
 
@commotus
lol für den Preis bekommst du ja fast 3 von den besseren Netzteilen....
aber das mußt du wohl selber wissen ;)
 
sebbekk schrieb:
Wurde dieser Chipsatz nich u.a. für den AMD Thunderbird entwickelt? Der zieht afaik noch mehr als ein TBred2600+. Außerdem sprechen die Symptome eher für einen Netzteildefekt. Warum sollte der PC sonst nicht ohne Trennen vom Netz wieder anlaufen? Ich habe jedenfalls genau dasselbe mitgemacht, als mein NT ablebte.


Ich denke, daß ein T-Bred@reale ~1.9GHZ etwas mehr verbrät als ein T-Bird@1.4GHZ. Wenn ein Netzteildefekt vorläge, dann hätte er imo Bootprobs, extreme Stabilitätsprobleme (Bluescreens) usw.! Bei zu stark übertaktetem/defektem Speicher wären Freezes die Folge. Bei einem von mir beschr. Mainboarddefekt tritt genau das ein, wie bereits oben beschrieben. Zudem ist der KT266A eigentlich nur für CPU´s bis FSB133MHZ entwickelt worden.
 
Rheuma-Kai schrieb:
Ich denke, daß ein T-Bred@reale ~1.9GHZ etwas mehr verbrät als ein T-Bird@1.4GHZ. Wenn ein Netzteildefekt vorläge, dann hätte er imo Bootprobs, extreme Stabilitätsprobleme (Bluescreens) usw.! Bei zu stark übertaktetem/defektem Speicher wären Freezes die Folge. Bei einem von mir beschr. Mainboarddefekt tritt genau das ein, wie bereits oben beschrieben. Zudem ist der KT266A eigentlich nur für CPU´s bis FSB133MHZ entwickelt worden.

Es ist einer mit einem 133er FSB. War vor einem Jahr ein ziemlich rares Modell. Mit einem Motherboard-Update wird auch dieser von dem Epox-Board unterstützt.

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Rheuma-Kai schrieb:
Ich denke eher - will dich jetzt aber nicht verunsichern - dein MoBo, insbesondere die Spannungswandler@CPU, sind defekt. Probieren würde ich an deiner Stelle folgendes: Wenn möglich die VCore mal um 0.05V verringern und dann dein System auf Stabilität prüfen. Vermutlich sind die ICs der "Powernachfrage" der CPU nicht mehr gewachsen (KT266A@TBred2600+ ?!).

Was gibt der VCore an? Wie kann man diesen ändern? Könnte ich mit einer Änderung mein System zerschießen?

Ich gehe schon davon aus, dass es am Netzteil liegt. Vor einigen Wochen gab es ein ziemlich starkes Gewitter und ein Blitz schlug unmittelbar neben dem Haus ein. Der PC war währenddessen zwar nicht an, aber auch nicht gänzlich vom Stromnetz getrennt. Schließlich kam es dazu, dass aufgrund des Gewitters der Router nicht mehr richtig funktionierte und ausgewechselt werden musste. Router und PC hängen an der selben Steckdose. Daher könnte ich schon einen Zusammenhang vermuten.

Doppelpost zusammengeführt! Bitte EDIT nutzen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Rheuma-Kai schrieb:
Ich denke, daß ein T-Bred@reale ~1.9GHZ etwas mehr verbrät als ein T-Bird@1.4GHZ.
Ein Athlon XP2600+ ist sogar mit 2133 MHz getaktet und nimmt dabei mit 68,3W trotzdem weniger als ein Thunderbird mit 1400 MHz auf (72W). Es ist eine Frage der Architektur und der Versorgungsspannung. Der Thunderbird nimmt im übrigen 1.75V statt 1.65V auf, wie es der Thoroughbred tut.

Hier noch eine schöne Übersicht, die zeigt, dass der Thunderbird ein heißes Eisen war und sich in Sachen Leistungsaufnahme immer noch mit seinen Nachfolgern messen kann. Ein Chipsatz aus damaligen Zeiten sollte also locker mit einem Thorougbred B, der eine geringere Spannung voruassetzt und auch weniger Leistung aufnimmt, klar kommen. Auch wenn Commotus' 133FSB Modell jetzt keine direkte Grundlage in meinen Quellen findet, so sollte sich dieser doch so in etwa einordnen lassen.
leistung.gif


Rheuma-Kai schrieb:
Wenn ein Netzteildefekt vorläge, dann hätte er imo Bootprobs, extreme Stabilitätsprobleme (Bluescreens) usw.! Bei zu stark übertaktetem/defektem Speicher wären Freezes die Folge. Bei einem von mir beschr. Mainboarddefekt tritt genau das ein, wie bereits oben beschrieben. Zudem ist der KT266A eigentlich nur für CPU´s bis FSB133MHZ entwickelt worden.
Wie ich im Thread schon früher erwähnt habe, kann ich die beschriebenen Symptome bis aufs kleinste Detail bestätigen - sie traten bei mir durch einen Netzteildefekt auf.
 
Weißt du mittlerweile, was genau am Netzteil defekt war bzw. wie es zu diesem Defekt gekommen ist?
 
Commotus schrieb:
Weißt du mittlerweile, was genau am Netzteil defekt war bzw. wie es zu diesem Defekt gekommen ist?
Leider weiß ich nicht, was kaputt war. Ich hatte Garantie und habe es eingeschickt. Auf dem Retourenzettel stand lediglich Netzteil defekt - wurde getauscht.

Wobei das Gehäuse noch das alte war, also wurde höchstens das Innenleben ersetzt und das beim 1. mal wohl nicht wirklich, denn kurze Zeit später hatte ich wieder dasselbe Problem. Noch mal eingeschickt, Innenleben offensichlich wirklich erneuert und seit dem läuft es nun über 1 Jahr wieder stabil.
 
sebbekk schrieb:
Leider weiß ich nicht, was kaputt war. Ich hatte Garantie und habe es eingeschickt. Auf dem Retourenzettel stand lediglich Netzteil defekt - wurde getauscht.

Wobei das Gehäuse noch das alte war, also wurde höchstens das Innenleben ersetzt und das beim 1. mal wohl nicht wirklich, denn kurze Zeit später hatte ich wieder dasselbe Problem. Noch mal eingeschickt, Innenleben offensichlich wirklich erneuert und seit dem läuft es nun über 1 Jahr wieder stabil.

War das Netzteil zu dem Zeitpunkt, als es nicht mehr richtig funktionierte, bereits "sehr" alt? Meines läuft erst seit einem knappen Jahr.
 
Commotus schrieb:
War das Netzteil zu dem Zeitpunkt, als es nicht mehr richtig funktionierte, bereits "sehr" alt? Meines läuft erst seit einem knappen Jahr.
Es war gut 1.5 Jahre alt - für ein Netzteil also nicht alt. Außerdem ist es ein 420W NT, das damals 1 Festplatte, 1 opt. Laufwerk, einen XP2000+ und eine GeFroce4 zu versorgen hatte - keine große Aufgabe für die Leistung.
 
sebbekk schrieb:
Es war gut 1.5 Jahre alt - für ein Netzteil also nicht alt. Außerdem ist es ein 420W NT, das damals 1 Festplatte, 1 opt. Laufwerk, einen XP2000+ und eine GeFroce4 zu versorgen hatte - keine große Aufgabe für die Leistung.

Dann stehe ich ja mit meinem vergleichsweise "jungen" Netzteil wohl nicht alleine dar. Als starke Verschleißobjekte kann man Netzteile doch bei sachgemäßer Behandlung nicht gerade bezeichnen?!
 
sebbekk schrieb:
Wie ich im Thread schon früher erwähnt habe, kann ich die beschriebenen Symptome bis aufs kleinste Detail bestätigen - sie traten bei mir durch einen Netzteildefekt auf.

Dies macht allerdings imo wenig Sinn. Normalerweise schaltet ein Netzteil nur wegen Überlastung oder Kurzschluß ab. Was ich damit ausdrücken will ist, das ein unmittelbarer Defekt eines NT´s äußerst selten ist und sich vorher oben beschr. Probs zuerst bemerkbar machen. Am besten ist es, wenn er sich mal ein Netzteil von ´nem Kumpel leiht, um diese Fehlerquelle tatsächlich ausschließen zu können.
 
Rheuma-Kai schrieb:
Am besten ist es, wenn er sich mal ein Netzteil von ´nem Kumpel leiht, um diese Fehlerquelle tatsächlich ausschließen zu können.
Das sehe ich allerdings auch so. Habe ich damals auch gemacht.
 
Kauf die einen Netzteil in einem Laden in deiner Nähe. Egal welches. Dies brauchst du nur um dein System zu testen. Du hast Recht das Teil ohne Grundangabe innerhalb von 14 Tagen zurückzugeben und dein Geld bekommst du zurück. Teste es ein Paar Tage, bring es zurück und kauf dir dann das gewünschte Netzteil.
 
Das ist 1. nicht gerade die feine Art und 2. schlicht falsch; denn die 14 Tage uneigeschränktes Rückgaberecht sind Tel des Fernabsatzgesetztes und gilt nicht für "normale" Läden. Wenn das ein Händler anbietet, tu er dies freiwillig - und das muss man doch nicht unnötig ausnutzen, oder?
 
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