PC startet nicht - be-quiet-Bug?

RatedR 89

Cadet 2nd Year
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Hey Leute,

Vor sechs Wochen gab es ein Problem, welches ich hier bereits angesprochen habe (ab #9):
https://www.computerbase.de/forum/threads/pc-faehrt-nicht-hoch-luefter-laufen.1193487/#post-18450932
Es ist erneut aufgetaucht.

Mainboard: GA-880GA-UD3H Rev. 2.1
Netzteil: be quiet! BQT E7-CM-600W
CPU: Phenom II X4 965 C3

Kurzfassung: Der PC fuhr nicht hoch, Speaker gab keinen Ton von sich, nur die Lüfter liefen (inkl. des Netzteil-Lüfters). Nullmethode durchgeführt, Netzteil kurz an einem alten Rechner getestet und Mainboard durch gebrauchtes (optisch keine Auffälligkeiten), baugleiches ersetzt, PC lief wieder... bis jetzt. :(

Nun wieder der gleiche Mist, nur diesmal leuchtet die grüne LED am Mobo auch nicht, überhaupt kein Leuchten. Es kann doch verdammt nochmal nicht sein, dass es SCHON WIEDER am Board liegt, falls das alte überhaupt defekt war?!?!?!
Mein Verdacht fällt aufs Netzteil. Ich entdeckte kürzlich diesen alten Thread:
https://www.computerbase.de/forum/t...rtet-nicht-mehr-mit-be-quiet-netzteil.488435/

Könnte es sich um den berüchtigten Bug handeln? Dort steht:

Betroffen sind BeQuiet Netzteile der Serien P6/7, E5/6/7 und L7 aller Leistungsklassen. Das Kaufdatum war in den Jahren 2007 - 2010.

Und ich habe ein E7 von 2010. Vielleicht ist es auch eine Kombination mit dem relativ hohen Alter? Im Nutzungszeitraum gab es auch manchmal Fälle, in denen der PC erst beim zweiten, dritten, vierten,... Mal ansprang (nach Wartezeit + (Strom-)Kabel raus/rein ), dachte mir allerdings nicht viel dabei.
Ist es vielleicht sogar möglich, dass das NT beide Mainboards geschrottet hat? Nur hätte das zweite dann nicht ähnlich lange wie das erste durchhalten müssen? Ist für mich schwer vorstellbar, da bequiet eigentlich kein Billighersteller ist und es doch Sicherheitsmaßnahmen gibt, die so etwas verhindern.
Wie gesagt, das Ding wurde erfolgreich an einem alten Rechner getestet, der jedoch wesentlich genügsamer ist und dieser Test umfasste nur einen Systemstart. Meine Annahme ist, dass die CPU evtl. nicht genug Spannung bekommt oder so?

Bin ziemlich ratlos, was meint ihr dazu?
 
War es jetzt zwei mal das selbe Netzteil und beide so biblisch alt?
 
Habe es nicht ausgetauscht. Also ja, das >5 Jahre alte Netzteil war durchgängig verbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
dann ist es halt mal hinüber nach der Zeit. Ist doch das normalste der Welt. Hat sich doch quasi schon angekündigt.
Bau ein anderes Netzteil mal testweise ein, wenn er dann startet hast deine Ursache gefunden
 
Das werde ich natürlich. Habe bereits ein neues bestellt und zwar das Be Quiet! BN234 E10-CM-500W. Du tendierst also auch zum NT als Fehlerquelle? Die ganze Sache kommt mir einfach so merkwürdig vor, weshalb ich hier nach weiteren Anregungen suche.
 
das e10 ist top.
Bei dem Alter und der Fehlerbeschreibung ist das Netzteil nunmal das naheliegenste. Falls es mit dem neuen nicht klappt, kannst dich ja wieder melden
 
RatedR 89 schrieb:
Könnte es sich um den berüchtigten Bug handeln?
Boh, nee...
Sorry, aber warum um alles in der Welt meinst du diesem Herren überhaupt Glauben schenken zu müssen?!

Selbst für einen unbedarften User sollte relativ schnell klar sein, dass der Herr in dem Thread nur Blech labert und einfach einen Spass dran hat, einen Hersteller ans Bein pinkeln zu müssen.

Außerdem solltest du auch mal das letzte Posting in dem Thread lesen!
Insbesondere da das von einem Herstellervertreter ist, wäre das ja wohl das mindeste, bevor hier wieder jemand mit diesem Müll ankommt...

Ich kanns echt nicht mehr hören...

RatedR 89 schrieb:
Und ich habe ein E7 von 2010.
...was vor etwa 5,5 Jahren war und nicht erst gestern...

Oh, ich vergaß, wir reden hier über Stromversorgung, die darf natürlich niemals nie nicht kaputt gehen, auch wenn sie permanent am Netz hängt...

RatedR 89 schrieb:
Vielleicht ist es auch eine Kombination mit dem relativ hohen Alter?
Vielleicht ist das nach fast 6 Jahren Benutzung, bei der es wohl auch die meiste Zeit am Netz hing, sehr wahrscheinlich, dass einfach so mal was kaputtgehen kann, da das schon ein relativ hohes Alter ist...
Und da gibt es solche Dinge wie die sog. 'Badewannenkurve'...

Und bevor wieder jemand ankommt:
Wenn einem nach 5 Jahren und mehr das Board oder die Grafikkarte verreckt, wird das einfach so weggesteckt und neu gekauft...
Bei Netzteilen werden Defekte leider nicht so einfach hingenommen, warum auch immer.
 
Stefan Payne schrieb:
Boh, nee...
Sorry, aber warum um alles in der Welt meinst du diesem Herren überhaupt Glauben schenken zu müssen?!

Selbst für einen unbedarften User sollte relativ schnell klar sein, dass der Herr in dem Thread nur Blech labert und einfach einen Spass dran hat, einen Hersteller ans Bein pinkeln zu müssen.

Könnte sein, hab den Beitrag mehr oder weniger überflogen, muss ich zugeben, wobei das schon ungewöhnlich viel Aufwand für einen Troll wäre. Es war aber auch nicht das erste Mal, dass ich vom angeblichen Bug gehört habe.

Außerdem solltest du auch mal das letzte Posting in dem Thread lesen!

Hätte ich wohl tun sollen... Scheinbar hat sich um das E5 ein Mythos gebildet, der ebenso auf andere Modelle übertragen wurde.


...was vor etwa 5,5 Jahren war und nicht erst gestern...

Hast du den ersten Post gelesen? Ich sagte schon, dass es über die Jahre (vermeintliche) Symptome gab. Angenommen es wäre ein Herstellerfehler, könnte 100%ig ausgeschlossen werden, dass sich dieser erst nach Jahren äußert?

Vielleicht ist das nach fast 6 Jahren Benutzung, bei der es wohl auch die meiste Zeit am Netz hing, sehr wahrscheinlich, dass einfach so mal was kaputtgehen kann, da das schon ein relativ hohes Alter ist...

Ja, hoffentlich ist es jetzt nur das Netzteil, ob nun wegen des Alters oder sonst was. Der PC hing an einer Mehrfachsteckdose mit Schalter, welche bei Nichtbenutzung stets ausgeschaltet war, falls das irgendeine Rolle spielt.

Wenn einem nach 5 Jahren und mehr das Board oder die Grafikkarte verreckt, wird das einfach so weggesteckt und neu gekauft...
Bei Netzteilen werden Defekte leider nicht so einfach hingenommen, warum auch immer.

Ich vermute mal, die Ursache dafür liegt generell darin, dass ein Netzteil robuster wirkt, ein Board kann man ja schon beim Einbau relativ leicht beschädigen. Es wäre echt toll gewesen, wenn ich mein NT sofort als Fehlerquelle erkannt hätte, falls dem tatsächlich so ist. Schließlich ist der Austausch vergleichsweise entspannt, keine Fummelei mit Kühler, WLP,... :)
 
Ergänzung ()

RatedR 89 schrieb:
Nun wieder der gleiche Mist, nur diesmal leuchtet die grüne LED am Mobo auch nicht, überhaupt kein Leuchten.
Habe mir dein Beitrag nochmal durchgelesen und dass hatte ich übersehen, wenn wirklich nichts mehr läuft und auch keine Lüfter dann könnte es tatsächlich am Netzteil liegen.

Wobei man das Mainboard immer noch nicht ausschließen könnte.
Daher habe ich meine alte Aussagen editiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
IICARUS schrieb:
Ergänzung ()

Habe mir dein Beitrag nochmal durchgelesen und dass hatte ich übersehen, wenn wirklich nichts mehr läuft und auch keine Lüfter dann könnte es tatsächlich am Netzteil liegen.

Alle Lüfter laufen ja, das und die Tatsache, dass ein Startvorgang mit einem (sehr) alten PC und dem NT erfolgreich war, haben mich logischerweise aufs Mainboard aufmerksam gemacht, weshalb ich es austauschte. Sechs Wochen lang funktionierte alles, bis jetzt,... Dass wieder ein Mainboard schlapp macht, wäre schon großes Pech.
Dank Nullmethode kommen nur NT, Board oder CPU in Frage, letzteres soll sehr selten vorkommen und der Rechner arbeitete in den sechs Wochen normal.
 
Dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht am Netzteil liegen.
Ein Netzteil dass schon 5 Jahre alt ist und nicht mehr auf den neuesten Stand ist muss auch nicht defekt sein.

Du hast das Mainboard gebraucht gekauft, daher ist es nicht ausgeschlossen dass es wieder defekt ist. Oder es ist ein anderer Grund denn du beim zusammenstellen zufällig behoben hast.

Prüfe die Arbeitsspeicher, denn wenn hier eines defekt ist läuft der Rechner auch nicht mehr.
Mal diese einzeln testen und in verschiedene Slots.

Auch mal mit memtest86+ testen, nutze kein Windowsspeichertest, denn der taugt nichts.

Die Grafikkarte auch mit einer anderen Testen oder falls vorhanden mit Onboard.
Am ende ist ein Besuch bei einem Fachmann vielleicht besser als alles auf verdacht kaufen zu müssen falls keine Teile zum Testen da sind bevor man unnötig Geld ausgibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich versteh die ganze Diskussion nicht. in #5 behauptet der TE, dass er bereits ein neues bestellt hat. Das wird ja wohl schon da sein oder spätestens morgen kommen. Dann ist die Frage beantwortet obs am Netzteil liegt. Alles andere ist Kaffeesatzlesen
 
IICARUS schrieb:
Prüfe die Arbeitsspeicher, denn wenn hier eines defekt ist läuft der Rechner auch nicht mehr.
Mal diese einzeln testen und in verschiedene Slots.

Auch mal mit memtest86+ testen, nutze kein Windowsspeichertest, denn der taugt nichts.

Die Grafikkarte auch mit einer anderen Testen oder falls vorhanden mit Onboard.

RAM und Graka kommen nicht infrage.
https://www.computerbase.de/forum/t...rm-rechner-bootet-nicht-null-methode.1550968/
Anmachen, horchen ob Beep, wenn nicht Board, Netzteil oder CPU defekt,
wenn es Beept, Beep merken, Ausmachen, Ram zustecken
Genau das ist der Fall.

rg88 schrieb:
ich versteh die ganze Diskussion nicht. in #5 behauptet der TE, dass er bereits ein neues bestellt hat. Das wird ja wohl schon da sein oder spätestens morgen kommen.

Morgen.
Ergänzung ()

--UPDATE--

Auch mit dem neuen Netzteil springt er nicht an. Ich werde mal das Board ausbauen, CPU reinigen und die WLP erneuern.
Ergänzung ()

--UPDATE--

Brachte leider keinen Erfolg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaut dann nicht besonders gut aus :(
Sprich das Board ist wohl platt...

Die gute Nachricht ist, dass es immer noch neue AM3+ Boards gibt, auf die du deine CPU und den Rest packen kannst, sogar welche mit USB 3.1...

Aber die Frage ist eher, ob das sinnvoll ist...
Und obs nicht ev. sinnvoller wäre, ein preiswerteres Board zu nehmen.
 
Stefan Payne schrieb:
Schaut dann nicht besonders gut aus :(
Sprich das Board ist wohl platt...

Die gute Nachricht ist, dass es immer noch neue AM3+ Boards gibt, auf die du deine CPU und den Rest packen kannst, sogar welche mit USB 3.1...
Klar jetzt kauft er sich auf verdacht auch noch ein neues Board... :rolleyes:
Dieses ganze Beept zeug als Fehlersuche ist genau soviel Wert wie die ganzen Ratschläge wo das Netzteil empfohlen wurde.

Entschuldige im Grunde wollte ich hier nichts mehr beitragen, denn wenn man schon Hilfe anbietet dann sollte man sie auch annehmen und nicht einfach abweisen weil man dem Glauben nahe ist dass es nicht daran liegen kann.

Arbeitsspeicher geben auch kein Beept aus wenn sie nur zum Teil defekt sind, nur dann kann es dazu kommen dass der Rechner nicht mehr startet. Genauso verhält sich eine defekte Grafikkarte.

Arbeitsspeicher und Grafikkarten kann man aber sehr leicht ausschließen wenn hierzu andere Komponente zum Test verwendet werden.
Bei der Grafikkarte kann man es zur Not auch mit Onboard versuchen. Nur muss man hier meist auch das Bios resten damit auch von Onboard gestartet wird.

Schließt man diese Komponente aus dann kann man in Richtung Mainboard und ggf. CPU gehen. Wobei die CPU selten schaden nimmt.
Wenn man keine Komponente hat und auch die Möglichkeit sich welche auszuleihen dann ist der bessere Weg der Gang zu einem Fachmann denn der wird dann auch genau den Fehler ermitteln können.

Klar, am Mainboard kann es auch liegen, aber die anderen Komponente wurden bisher noch nicht ausgeschlossen, so dass es wieder ein Kauf auf gut Glück werden wird.

Aber mir ist dass egal, nicht mein Geld! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Netzteil ist dadurch nicht auszuschließen. Es kann sein, dass es jetzt einfach das zweite Mainboard gekillt hat.
Deshalb schadet das Neue sicherlich nicht. Jetzt gehts halt darum den Fehler beim Rest einzugrenzen
 
rg88 schrieb:
Das Netzteil ist dadurch nicht auszuschließen. Es kann sein, dass es jetzt einfach das zweite Mainboard gekillt hat.
Deshalb schadet das Neue sicherlich nicht. Jetzt gehts halt darum den Fehler beim Rest einzugrenzen
Ja, aber dass macht man nicht mit Neukauf auf gut Glück und Verdacht. Bin mir sicher dass wenn du dafür das Geld auslegen müsstest du auch etwas vorsichtiger wärst und zunächst alles ausschließen würdest.

Ein Netzteil kann man erst ausschließen wenn es ausgemessen wurde und als defekt eingestuft wurde und dass kannst du per Fernhilfe mit Sicherheit nicht! Ein Rechner dessen Lüfter noch laufen liefert noch Spannung und mehr kann man hier nicht erkennen. Es wäre was anderes wenn das Netzteil bei Leistungsstarke Anwendungen wie Spiele einfach abstürzten würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Netzteil hat der TE ohne Rückfrage einfach so schon mal bestellt. Das kannst mir also nicht vorwerfen ;)
 
Bin mir sicher dass du in so einem Fall mehrere Rechner hättest woraus du Komponente zum Testen entnehmen würdest. Du kennst dich auch gut aus und ich kann mir nicht vorstellen dass du es dem Glück überlassen würdest sondern zunächst andere Komponente ausschließen würdest.

Sorry die ganze Hilfe hier war bisher nicht nur Laienhaft sondern noch stümperhaft.
Und damit sind alle Beiträge gemeint, da aus keinem heraus geht dass zunächst auch andere Komponente als Fehler ausgeschlossen werden sollen.

Aber wie gesagt... mir egal... nicht mein Geld ! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab ja gesagt, er soll testweise eins einbauen :D
18 Minuten später kommt der Post, er hat sich ein neues bestellt -> nicht mein Fehler ^^

Wenn er gesagt hätte, er hat kein anderes zum gegentesten, dann wär ich schon auf das Ausschlussverfahren zurückgegangen.
So aber ists ja recht einfach -> Aufs neue Netzteil warten und dann wird halt weitergesucht ;)

@TE: Poste doch mal ein Foto von den Kondensatoren auf dem Mainboard. Sind da irgendwelche aufgequollen oder zumindest nach oben etwas ausgedellt?
 
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