Benmchmarking 2

PCs für Versuchsanlagen

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UnitedUniverse

Gast
Hallo,

ich hätte eine Frage und bräuchte ein kurzes Brainstorming. Ich bin Student und soll für diverse Versuchsanlagen ein günstiges PC-System zusammenstellen. Hier kommt oft Labview/ CompactDAQ unter Wondows 7 zum Einsatz, die PC's werden für nichts anderes genutzt. Sprich das System sollte über Tage hinweg zuverlässig Messdaten verarbeiten können.

Da die Anlagen mobil sein sollen, sollten die Rechner möglichst kompakt sein. Ich dachte da direkt an einen Raspberry PI, aber nach kurzer Recherche weiß ich, dass ich mir das abschminken kann... ;)

Hat jemand Erfahrung mit genannter Hard-/Software? Welche Leistung sollte ich für einen reibungslosen Betrieb mindestens ansetzen? (Die Mindestanforderungen laut National Instruments sind fragwürdig..) Sogenannte Mini-PCs sind wahrscheinlich ausreichend leistungsfähig, aber leider sehr teuer. MicroATX wäre eine Option. Zumal ich auf Grafikkarte und optisches Laufwerk wahrscheinlich verzichten kann, da ich nicht wüsste wozu ich dies für den Betrieb von LV benötige.

Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar!

Greetings
UU
 
Ich kenne Labview als relativ anspruchlos. Habe aber nicht viel damit gearbeitet, nur ein paar Stunden.
Wie werden die Signalgeber angeschlossen? USB Adapter, oder werden irgendwelche Schnittstellen beötigt? Welchen Umfang haben die Tests? Darüber schreibst du leider nichts.

Ich würde mich mal in Richtung HTPC, Intel NUC, Zotac ZBOx, etc. umsehen.
 
Wenn meine Kurzrecherche korrekt war sollte es ein starker Zweikerner (Pentium / Core i3) mit 4-8GB RAM und SSD sein.

Mini-ITX Mainboards und Gehäuse sind gar nicht soo teuer. Vlt. gibt es ja ein S1150 Mainboard was deinen Anforderungen entspricht.

Gehäuse gibts hier einige: http://www.mindfactory.de/Hardware/Gehaeuse/ITX+Gehaeuse.html -> Sortierung nach günstigsten nicht vergessen ;)

Grüße
 
Falls Du keine besonderen Anforderungen hast, was die Schnittstellen angeht, dann ist 0815burner's Idee mit den Barebones noch die beste. Die MSI ProBox23 ist auf jeden Fall einen Blick wert. Dazu einen günstigen Zweikerner (Pentium...), ein oder gar zwei 4GB RAM-Riegel (evtl. ist ein einzelner 8GB Riegel günstiger) und ne günstige SSD bzw. SSHD. Dürfte erstens günstiger und zweitens praktikabler sein.

UnitedUniverse schrieb:
Sprich das System sollte über Tage hinweg zuverlässig Messdaten verarbeiten können.

Ähem... Willst Du dafür tatsächlich Windows einsetzen? :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
0815burner schrieb:
Wie werden die Signalgeber angeschlossen? USB Adapter, oder werden irgendwelche Schnittstellen beötigt? Welchen Umfang haben die Tests?

Das kann ich nicht abschließend beantworten. Pro Versuchsanlage werden derzeit 10-15 Messwerte bzw. Signale ein- & ausgelesen. Ein paar COM-Ports werden verwendet. Grundsätlich wäre die Option zur Erweiterung natürlich sinnvoll, also z.B. ein PCI-Steckplatz, zusätzlicher Anschluss für COM...

Der_Gekko schrieb:

Mini ITX-hört sich durchaus interessant an. Unter 300€ komme ich jedoch auch hier nicht weg. Mein Preislimit läge bei ca. 250€, da muss ich wohl nochmal verhandeln.. ;)

KnolleJupp schrieb:
Vielleicht was auf Basis von...

Sicher mehr als ausreichend für meine Zwecke, aber leider etwas zu teuer. :(

Vulpecula schrieb:
Falls Du keine besonderen Anforderungen hast, was die Schnittstellen angeht, dann ist 0815burner's Idee mit den Barebones noch die beste. Die MSI ProBox23 ist auf jeden Fall einen Blick wert. Dazu einen günstigen Zweikerner (Pentium...), ein oder gar zwei 4GB RAM-Riegel (evtl. ist ein einzelner 8GB Riegel günstiger) und ne günstige SSD bzw. SSHD. Dürfte erstens günstiger und zweitens praktikabler sein.

Ähem... Willst Du dafür tatsächlich Windows einsetzen? :freak:

Schaut nett aus, kurz überschlagen: 90€ + 30€ für Ram + 90€ CPU + 40€ Netzteil + 25€ Kühler + 60€ SSD= 335€. Grenzwertig aber ich werd es mir genauer anschauen.

Leider können die meisten Studenten mit Linux nichts anfangen, daher Windows... aber du hast natürlich Recht... ;)

Danke soweit an alle!
 
UnitedUniverse schrieb:
Schaut nett aus, kurz überschlagen: 90€ + 30€ für Ram + 90€ CPU + 40€ Netzteil + 25€ Kühler + 60€ SSD= 335€. Grenzwertig aber ich werd es mir genauer anschauen.

So wie ich das sehe, ist das Netzteil schon dabei. ;) Als CPU würde sich ein Pentium G3220 in der 'Boxed' Variante anbieten - schnell genug für das Vorhaben und ein Kühler ist auch schon dabei. Welche 60€ SSD Dir vorschwebt kann ich gerade nicht nachvollziehen, aber eine günstige 60GB/64GB SSD sollte es auch tun. Ich persönlich würde die Messdaten auch nicht auf der SSD speichern, sondern mir zwei kleine USB 3.0 Sticks besorgen. Einer zum Aufzeichnen der Messdaten und einer zum Spiegeln des ersten Sticks. Oder halt nur ein Stick, der dann die Messdaten von der SSD spiegelt. Nichts ist ätzdender, als wenn plötzlich eine ganze Reihe Messdaten futsch sind. :(

Wichtig noch: Die Probox hat nur einen HDMI-Ausgang. D.h. je nach Monitor könnte ein Adapter fällig sein, aber die kosten nicht die Welt.
 
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