Pflegereformvorschlag CDU: Heranziehung des Eigenheims

Khaotik schrieb:
Wer keine Kinder hat kann sich das mMn auch schenken.
Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber viele meiner Bekannten sehen Immobilien eher so als ein Familiending.
Da gehts nicht nur um eigene Kinder sondern eben auch um Kinder von Brüdern oder Schwestern.
In meiner Familie sind das aktuell 2. Das können in den nächsten 20 oder 30 Jahren (ich weiß ja nicht, wie lange ich noch mache) durchaus auch noch mehr werden.

(Wohn-)Eigentum verpflichtet eben nicht nur laut GG dem Staat gegenüber, sondern in erster Linie der Familie gegenüber. Zumindest fühle ich das so. Ich habe das Haus "nur geerbt" ... tja ... mein Vater ebenfalls ... und dessen Vater auch. Gebaut hat es mein Urgroßvater vor über 100 Jahren.
Mittlerweile sind drei Generationen meiner Familie in diesem Haus aufgewachsen.

Bevor ich das verkaufe, um mein Siechtum zu verlängern, gehe ich lieber vorzeitig.

Um mir jetzt noch eine brauchbare Pflegezusatzversicherung aufzubauen, bräuchte ich einen deutlich besser bezahlten Job.
 
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DerOlf schrieb:
(Wohn-)Eigentum verpflichtet eben nicht nur laut GG dem Staat gegenüber, sondern in erster Linie der Familie gegenüber.
Bitte? Was ist das den bitte für eine Interpretation? Wo es wortwörtlich im Artikel 14 lautet: " Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." Wie kommt man da bitte darauf, dass es vor allem gegenüber der (eigenen) Familie gemeint ist? Aber gut, wenn ist nur um dein "fühlen" geht... Kann man so "fühlen", steht da aber auch mit ganz viel Interpretation nicht.
DerOlf schrieb:
Um mir jetzt noch eine brauchbare Pflegezusatzversicherung aufzubauen, bräuchte ich einen deutlich besser bezahlten Job.
Du unterstreichst also, dass das auch ein Wollen ist und es nicht zu tun/zu versuchen, eine bewusste Entscheidung ist. Ich sehe nicht, wieso bei einer bewussten derartigen Entscheidung irgendwann die Gemeinschaft vorrangig eintreten sollte um deine "Versäumnisse" auszugleichen und dein Vermögen zu schützen. Oder in kurz, warum sollte die Gemeinschaft etwas tun, was du selber nicht bereit warst zu machen?
 
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DerOlf schrieb:
Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber viele meiner Bekannten sehen Immobilien eher so als ein Familiending.
Da gehts nicht nur um eigene Kinder sondern eben auch um Kinder von Brüdern oder Schwestern.
In meiner Familie sind das aktuell 2. Das können in den nächsten 20 oder 30 Jahren (ich weiß ja nicht, wie lange ich noch mache) durchaus auch noch mehr werden.
Das kann ich durchaus nachvollziehen. Wir haben einen landwirtschaftlichen Hof im Besitz, der Hof ist laut Ahnenforschung schon min. seit 5. Generation vorhanden.
Ja, auch ich möchte nicht der sein, der das verklopft weil er zu faul/dumm, war, vorzusorgen.
Aber das auch nur, weil wir ein gutes Familienverhältnis haben und gerade die Landwirtschaft schon immer ein Generationending war. Dafür muss ich aber im Zweifel auch für meine Eltern haften, d.h. sie finanziell versorgen und mich kümmern. Man kann bei sowas natürlich Glück (ausschließlich im finanziellen Sinne) haben, dass die Eltern kurz nach eintreten der Pflegebedürftigkeit sterben und damit kaum eine Belastung haben.

Wenn ich jetzt aber z.B. an mein Haus denke - da hängen weit weniger emotionale Dinge dran. Ob das meine Kinder mal haben wollen oder weiter verkaufen - das lasse ich ihnen offen. Die Bude ist 60 Jahre alt und eine von vielen in meinem Wohnort.
Davon abgesehen ist es auch die Frage, wie gut das Verhältnis zu Neffen und Nichten ist. Erstmal bin ich ihnen nichts schuldig. Meine Tante z.B. (Kinderlos) ist mir auch kein Erbe schuldig, im Gegenzug sehe ich mich aber auch nicht in der Pflicht, ihre Pflege mal zu übernehmen. Daher wird sie zwangsläufig ihr aktuelles Eigentum/Vermögen dafür verwenden müssen.

DerOlf schrieb:
Bevor ich das verkaufe, um mein Siechtum zu verlängern, gehe ich lieber vorzeitig.
Das ist irgendwo deine persönliche Entscheidung. Fraglich ist immer, ob das deine Erben dann genauso sehen. Weil ganz ehrlich: Warum sollte ich eher gehen oder mir z.B. im Alter neue Zähne verkneifen, damit meine Kinder/Neffen/Nichten etwas erben nur um es dann selbst zu verkaufen, weil sies nicht brauchen bzw. nicht dran hängen?
Emotionale Werte kann ich durchaus nachvollziehen, das macht aber nur Sinn, wenn die nächste Generation genauso denkt.

Letztlich wird es aber glaube ich recht OT, da es ja eher um die grundsätzliche Praxis geht, das Vermögenswerte zur Versorgung herangezogen werden sollen oder nicht.
 
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wuselsurfer schrieb:
Hoffentlich benötigst Du mal keine ganz plötzlich.
Dann wird Dir das Leben zeigen, was der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist.
Auch mit noch soviel Geld ist die Hilfe ggf. nicht sofort zu organisieren. Wobei das "ganz plötzlich" bei meiner Mutter Dank Unterstützung durch das Krankenhaus hervorragend funktioniert hat. Aber das mag, genauso wie vieles anderes in meinem Leben, nur reines Glück und Zufall gewesen sein.

MGFirewater schrieb:
wenn du mir sagst wie ein normler Arbeitnehmer die ganzen zusatzsatzversicherungen finanzieren soll, bei dem sinkenden Reallohn.
Hat der normale AN ein Eigenheim, dass er dann auch noch zwingend vererben "muss"?

Wenn die Beiträge so hoch sind und man trotzdem sein Erbe absichern möchte, kann man sich auch ansehen, was die Zusatz-PV leistet. Mag aber sein, dass Finanztip mit seinen Angaben mittlerweile extrem zu billig ist.

Muss ich für Pflegegrad 1-2 (oder gar 3) überhaupt eine Leistung erhalten, oder möchte ich nur den Heimaufenthalt (oder, bei passender Immobilie) die 24/7 Pflege zu Hause absichern? Der nächste hat einen tarifgebundenen AG, der ihm eine Zusatz-PV aufzwingt, ob man das als AN möchte oder nicht.

Ist halt wie bei der BU. Der eine sichert nur seinen nötigen Lebensunterhalt ab, der nächste auch noch die ggf. nötigen Zahlungen in Rentensysteme. Und schon liegt man beim doppelten Beitrag. Der Dritte hofft, dass er sich selber absichern kann und dass bis dahin nichts passiert.

MGFirewater schrieb:
wenn wir jetzt 30 jahre einzahlen und dann mit Ende 70 vielleicht Pflege in Anspruch nehmen haben wir 94000€ eingezahlt. Dann doch lieber Kapitalanlage, oder nicht?
Das ist wie bei jedem AV-Produkt und sehr vielen Versicheurngen:
Wann tritt der Versicherungsfall ein und wie deckst Du die Kosten auf andere Weise.

Dazu kommen wo triviale Punkte wie
  • wirst Du es privat finanziert garantiert und ohne jeden Zweifel genauso konsequent durchhalten
  • wirst Du garanteirt und sicher niemals vorher in Grundsicherung fallen?

Dann, und nur dann, ist ein privates Sparen im ETF (nicht im neune Altersvorsorgedepot, da gibt es wieder mal Auszahlungspflichten, die nicht zur Pflege passen) sinnvoll. Dann ist sowas schlicht Teil der persönlichen Risikobetrachtung und des einen Rücklagetopfes, auf den man in der Not sofort Zugriff hat.

Abe rlege das Geld halt an und hoffe, dass am Ende nicht doch beide Parter Jahrelang im Heim sind. Seöbst mit 7% p.A. werden in 35 Jahren (40 bis 75) ca. 500k€. Bei 3000€ Zuzahlung je Person ist das Geld nach 6 Jahren weg. Da darfst Du als Erbe hoffen, dass beide früh genug den Löffl ageben, damit nicht doch noch die Immobilie für draufgeht.

Khaotik schrieb:
Wer keine Kinder hat kann sich das mMn auch schenken. Da kann das Vermögen doch aufgebraucht werden
Ich wüsste nicht, warum das bei Kindern anders sein sollte. Der hoffentlich gesunde Partner ist bis zu einem gewissen Punkt abzusichern, aber die Kinder, die schon lange auf eigenen Beinen stehen, wenn die Muter bei der Geburt der Kinder nicht schon 50 war.

Khaotik schrieb:
Letztlich wird es aber glaube ich recht OT, da es ja eher um die grundsätzliche Praxis geht, das Vermögenswerte zur Versorgung herangezogen werden sollen oder nicht.
Es geht wohl nur um exakt einen einzigen Vermögenswert, die Immobilie.

U.U. sollte man sich dann auch noch überlegen, welchen Hobbies man nachgeht. Nicht, dass man irgendwas sammelt, was dann im Erbfall nur noch ideellen Wert hat, aber vorher mal teuer erkauft wurde.
 
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Schalt doch einfach mal einen Gang runter @Erkekjetter.

1.) Art. 14 GG beezieht sich auf Eigentum allgemein.
2.) Da steht "auch" und nicht "ausschließlich".
Drittens dient mein Eigentum "auch" dem Gemeinwohl, denn ich biete einem weiteren Menschen Wohnraum. Wenn das nicht der Gemeinschaft dient, dann tut das auch keine angeblich gemeinnützige Wohnungsgesellschaft.

Ich schreibe von Wohneigentum im Speziellen.
Und ja, bei einem Haus, welches mehrere Generationen meiner Familie gebaut und erhalten haben, sehe ich eher eine Verpflichtung den zukünftigen Generationen meiner Familie gegenüber, als einem der drei "deutschen" Staaten, auf dessen Grund es zufüllig zwischendurch stand.
Erkekjetter schrieb:
Oder in kurz, warum sollte die Gemeinschaft etwas tun, was du selber nicht bereit warst zu machen?
Wo habe ich geschrieben, dass ich das gekonnt hätte, aber halt nicht WOLLTE?

Wirklich ... nimm mal das Messer ausm Mund.
 
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Was bist Du denn konkret bereit dafür zu machen (außer Deinem angedachten Suizid) , dass die Kinder Deiner Geschwister Dein EFH-Erbe zu 100% erhalten?
Was wären denn Deine Erben bereit, dafür zu machen?
 
DerOlf schrieb:
Wo habe ich geschrieben, dass ich das gekonnt hätte, aber halt nicht WOLLTE?
Du hast also mit deiner Bildung, Mathestudium wenn ich mich recht entsinne, nie einen beser bezahlten job finden können, obwohl du wirklich wolltest? Da ich dich persönlich nicht kenne, kann icv das schlecht widerlegen aber von aussen betrachtet ist das schwer nachvollziehbar sofern nicht weitere details dazukommen.

Btw. Auch dir steht offen, dein Haus bereits heute zu überschreiben, zu verkaufen, zu verschenken mit einem Nießbrauch für dich innerhalb der Familie wodurch der staat nicht dran käme, solltest du ein wntsprechender pflegefall werden. Wo ein Wille…
 
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Erkekjetter schrieb:
Du hast also mit deiner Bildung, Mathestudium wenn ich mich recht entsinne, nie einen beser bezahlten job finden können, obwohl du wirklich wolltest?

Erkekjetter schrieb:
Btw. Auch dir steht offen, dein Haus bereits heute zu überschreiben, zu verkaufen, zu verschenken mit einem Nießbrauch für dich innerhalb der Familie wodurch der staat nicht dran käme, solltest du ein wntsprechender pflegefall werden. Wo ein Wille…
Sorry, aber mit Dir möchte ich nicht verwandt sein und bin es auch sicher nicht.

Da trieft ja Haß, Neid und Mißgunst aus jeder Zeile.

Mitgefühl für andere gibt es auch nicht und daß man Wohnraum für andere aus der Familie in Zukunft bereitstellt zählt wohl auch nicht?

Mann, Mann, Mann, wo sind wir bloß hingeraten ... .
 
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Wenn Eigentum verpflichtet soll, warum nur dann ganz bestimmtes Eigentum ?

Deutschland ist weltweit auf Platz 4 bei der Anzahl an Milliardäre. Wo ist da den die gesellschaftliche Verantwortung ?

Statt dessen streitet sich mal wieder das Proletariat wer den jetzt vermögender ist. Diese Art von Ablenkung funktioniert immer.

Ich hab schon überlegt ob ich mein Wohneigentum verkaufe. Aber wo wohne ich den dann ? Die passende Wohnung gibt es nämlich gar nicht 😂
 
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Erkekjetter schrieb:
Du hast also mit deiner Bildung, Mathestudium wenn ich mich recht entsinne, nie einen beser bezahlten job finden können, obwohl du wirklich wolltest? Da ich dich persönlich nicht kenne, kann icv das schlecht widerlegen aber von aussen betrachtet ist das schwer nachvollziehbar sofern nicht weitere details dazukommen.
Das ist maximal übergriffig. Bitte lass sowas einfach sein. Völlig unpassend, was du hier gerade machst. Wirklich mega unangenehm.

Ja, du kennst ihn nicht persönlich. Ja, du kannst deine Unterstellungen und Behauptungen nicht belegen. Also lass die Be- und Abwertung einfach! Das ist nicht im Entferntesten irgendwie sachdienlich.
 
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wuselsurfer schrieb:
Da trieft ja Haß, Neid und Mißgunst aus jeder Zeile.
Bitte? Weil ich ihm vorschlage, wie er das Haus sichern kann vor dem Staat indem er an an diejenigen überträgt, die es eh erben sollen? Und zwar so, dass er sein Lebtag gesichert und rechtlich unangreifbar das Haus bewohnen kann?

Läuft was schief bei dir oder versteht ihr wirklich nicht, was vorgeschlagen wurde?

Ja voll der Hass und die Missgunst. Bestimmt. Vor allem weil ich selber ja so schlecht situiert bin… was denkst du, warum ich genau weiss, was alles möglich ist und es deshalb so unendlich albern ist, gegen solche Ideen derart aufzubegehren.
Reglohln schrieb:
Das ist maximal übergriffig.
Sehe ich nicht so. Die Belege kannst du seiner Posthistorie entnehmen. Studierter Mathematiker, seine Arbeit ist dort auch zu finden. Und das ist alles legitim. Aber aus sowas ergeben sich Konsequenzen. Auch soll er gar nicht sein Haus verlieren wenn er mal Pflege braucht. Er soll nur die aufgezeigten Wege auch nutzen und nicht dafür plädieren, dass Vermögen privatisiert wird während Kosten vergesellschaftet werden, wenn dieses Vermögen noch vorhanden ist. Etwas, was du, Knoxxi, Wuselsufer und derOlf selbst sofort verurteilen würdet, wenn es um Reiche oder Firmen geht.
Und dazu ist nur nötig, das derOlf mal mit denen spricht, denen er das Haus vermachen will und ein Gang zum Notar. Die Kosten dafür sind basierend auf seinen Aussage dahingehend relativ gering. Die Notarkosten sind klar geregelt abhängig vom Wert derzu übertragenden Immobilie und vorab auf den Cent zu berechnen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Studierter Mathematiker, seine Arbeit ist dort auch zu finden.
Darum ging es mir nicht. Ich weiß, dass DerOlf das mal geschrieben hat. Dennoch kennst du die Hintergründe für den eingeschlagenen Lebensweg nicht. Und unabhängig davon, wie du DerOlfs Aussagen zum Thema hier im Thread bewertest, gehört sich so ein Tonfall meiner Meinung nach einfach nicht. Vor allem nicht, weil du eben keine tiefen Einblicke ins DerOlfs Lebensumstände hast.

Du kannst definitiv auf weitaus höherem Niveau diskutieren 👍🏻.
 
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Klar kann ich. Wollen wir nochmal ein-zwei Seiten vorgehen und genau schauen, wer wann welchen Ton angeschlagen hat? Mr. Wutanfall mit dem "du hast keine Ahnung" (was du btw geliket hast...) und DerOlf, der mit Gefühl dass GG umdichtet und einen fast schon mafiöses "La Familia" macht? Und das soll sachdienliche Diskussion sein, insbesondere der verbale Wutanfall mit der Unterstellung man hat ja keine Ahnung während man den Kontext grad umgedichtet hat? Man redet von Alterspflege und das diese unweigerlich kommt und nicht wie ein Unfall völlig unerwratet? Sondern man mit ihr im steigenden Alter unweigerlich Rechnen muss und sie ab einem gewissen Alter statistisch blegt quasi garantiert ist?

Wobei natürlich ganz fairerweise gesagt werden muss, dass DerOlfs Ton jetzt nochmal ne ganz andere bessere Stufe war. Ich verstehe trotzdem nicht, wie man einerseits, völlig zu Recht, anprangert, wenn Reiche und Firmen Kosten verstaatlichen und Gewinne privatisieren, aber anderseits das für sich selber einfordert, obwohl (und das ist hier der ganz wichtige Kontext!) es relativ leicht gangbare Wege gibt, sein Vermögen abzusichern. Und genau das verstehe ich auch unter "Eigentum verpflichtet". Nicht gegen den Staat, die GEsellschaft oder sonstwas, sondern es verpflkichtet sich darum zu kümmern! Ich will es nicht verlieren im Falle der Pflege? VErständlich, wer will das? Gut, also muss ich was dafür tun. Beispielsweise mehr verdienen und es in eine Pflegevorsorge stecken. Geht nicht? Okay, halte ich bei DerOlf für etwas vorgeschoben, das habe ich deutlich gemacht, ist aber auch noch kein Problem, denn es gibt die anderen Wege. Aber nichts tun, jammern und alle Möglichkeiten ausschlagen und zu fordern, dass Vermögen auch dann geschützt wird und Kosten vergesellschaftet, wenn man komplett passiv bleibt? Finde ich nicht erstrebenswert und auch nicht im Sinne des Sozialstaates.
 
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Hallo

Erkekjetter schrieb:
Dann geh doch mal mit hohem Niveau auf die...

Tomislav2007 schrieb:
Pflegebedürftigkeit im Alter kommt sehr oft unerwartet/überraschend, ausgelöst z. B. durch einen Schlaganfall/Herzinfarkt/Unfall/Sturz.
Es gibt etliche vorher fitte 60-80 jährige die unerwartet/überraschend durch Schlaganfall/Herzinfarkt/Unfall/Sturz zum Pflegefall wurden.
Was du meinst ist altersbedingte Pflegebedürftigkeit, ausgelöst durch Altersschwäche und/oder diverse langwierige (Alters)krankheiten.
Im Prinzip habt Ihr beide Recht, ob es unerwartet/überraschend oder nicht unerwartet/überraschend kommt hängt vom Auslöser ab.
...sachlichen und richtigen Argumente...

Erkekjetter schrieb:
Pflegebedürftigkeit im Alter ist nichts überraschendes.
...gegen diese falsche Behauptung ein, bisher hast du nur geschickt darauf gewartet bis es von der aktuell sichtbaren Seite verschwindet.

Grüße Tomi
 
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Erkekjetter schrieb:
Bitte? Weil ich ihm vorschlage, wie er das Haus sichern kann vor dem Staat indem er an an diejenigen überträgt, die es eh erben sollen? Und zwar so, dass er sein Lebtag gesichert und rechtlich unangreifbar das Haus bewohnen kann?
Denkst Du, ich kann den Text nicht interpretieren und zwischen den Zeilen lesen?

Erkekjetter schrieb:
Läuft was schief bei dir oder versteht ihr wirklich nicht, was vorgeschlagen wurde?
Ich verstehe das sehr gut.
Das Haus der Schwiegereltern meines Bruders wurde verkauft.
Genau wegen des nicht ausreichenden Rentensatzes beider für die Pflege im Heim.
Das war ein nervenaufreibender Kleinkrieg.

Mit dem Ergebnis, daß nach ein paar Jahren die Schwiegereltern gestorben sind und das Haus natürlich durch den Wertzuwachs nicht wieder zurückgekauft werden konnte von der Familie, auch wenn wir alle geholfen hätten.

Sie haben ihr Leben lang dafür gearbeitet und das Geld 50 Jahre lang oder noch länger dort reingesteckt.
Und ZACK war alles weg.
Das zuckt in den Nerven, wenn man daran denkt, auch heute noch.

Mit ein bißchen Unterstützung hätte man das Haus sicher halten können und mein Bruder hätte dort einziehen können.

Erkekjetter schrieb:
Ja voll der Hass und die Missgunst. Bestimmt. Vor allem weil ich selber ja so schlecht situiert bin… was denkst du, warum ich genau weiss, was alles möglich ist

Deine Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Ich weiß nicht, wie man jemanden so angreifen kann.
Auch einem Akademiker kann es mal schlecht gehen ohne eigene Schuld und nicht immer sind kurzfristig qualifizierte Arbeitsplätze vorhanden im Einzugsgebiet.

Erkekjetter schrieb:
Sehe ich nicht so. Die Belege kannst du seiner Posthistorie entnehmen. Studierter Mathematiker, seine Arbeit ist dort auch zu finden. Und das ist alles legitim. Aber aus sowas ergeben sich Konsequenzen. Auch soll er gar nicht sein Haus verlieren wenn er mal Pflege braucht.
Genau das wird die Konsequenz aus dem CDU-Wisch sein.
Ein FDP-Finanzminister mit "L" am Anfang (ich will jetzt keine Namen nennen) wollte diese Zuzahlungen von Angehörigen mal endgültig vom Tisch haben, vor der Wahl.
Was für eine elendige Wahllüge!.

Erkekjetter schrieb:
Er soll nur die aufgezeigten Wege auch nutzen und nicht dafür plädieren, dass Vermögen privatisiert wird während Kosten vergesellschaftet werden, wenn dieses Vermögen noch vorhanden ist. Etwas, was du, Knoxxi, Wuselsufer und derOlf selbst sofort verurteilen würdet, wenn es um Reiche oder Firmen geht.
Eine Privatperson ist nun mal keine Firma und man sollte sie auch nicht so behandeln.
Leider gilt der Grundsatz "Money first" bei immer mehr Politikern.
Es sollte aber vorrangig um Menschen gehen in der Politik.

Erkekjetter schrieb:
Und dazu ist nur nötig, das derOlf mal mit denen spricht, denen er das Haus vermachen will und ein Gang zum Notar. Die Kosten dafür sind basierend auf seinen Aussage dahingehend relativ gering. Die Notarkosten sind klar geregelt abhängig vom Wert derzu übertragenden Immobilie und vorab auf den Cent zu berechnen.
Weißt Du was das bedeutet, ein solches Teil wegzugeben, für das man sein Leben lang arbeitet?
Die Anwaltskosten sind nicht mal der große Hinderungsgrund, obwohl sie bei einem Haus von 200.000 EUR Wert doch nicht ganz gering sind.
Alleine für die Überschreibung von meinen Schwiegereltern haben wir um die 1.000 EUR bezahlt.

Man sollte mal wieder mehr für die Menschen regieren, denn die bezahlen den Poltikern ja auch das Gehalt.
Und eine kleine Erhöhung ist ja auch schon wieder drin dieses Jahr, so um die 500.- EUR.

Wenn die Rente auch mal so steigen würde ... .
Prozentuale Steigerungen sind eben eine Belohnung der höheren Bezüge.
Festbeträge würden für die unteren Klassen mehr bedeuten, aber irgendwie heißt es: wer hat, der bekommt.

So, weg mit den Säbeln und Degen.
 
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wuselsurfer schrieb:
Eine Privatperson
Ich hab ja auch eben nicht nur von Firmen gesprochen.

wuselsurfer schrieb:
denn die bezahlen den Poltikern ja auch das Gehalt.
Nein, tun sie nicht….


wuselsurfer schrieb:
Wenn die Rente auch mal so steigen würde ... .
Dein ernst? Die Rente steigt in einem festgelegten verfahren. Grundlage dafür ist die durchschnittlichd gehaltsentwicklung. Da das durchschnittsgehalt in DE massiv von gut verdienern nach oben gezogen wird (der medianlohn liegt gut 10.000€ unter dem durchschbittslohn) bekommen Rentner regelmässig eine höhere Rentenerhöhung als die meisten AN gehaltserhöhung. Den der medianlohn steigt nicht so deutlich. Und weisst du auf was die diätenerhöhung der Politiker aufbaut? Auf dem selben durchschnittslohn. Rentner und Politiker erhalten also relativ immer ziemlich exakt die selbe erhöhung. Die, wie dargelegt ist, regelmässig merklich höher liegt als der zuwachs des medianlohnes.

Sorry, dass bringt mich nun wieder auf die palme. Wütest hier rum und kennst nicht einmal solche grundlagen und jammerst über die angeblich so benachteiligten rentner obwohl diese besser wegkommen als arbeitnehmer, die mit ihren meist nicht im selben maß steigenden löhnen jene rentenerhöhungen bezahlen. Umlagesystem sei dank. Und dann politiker angreifen, obwohl diese nichtmal grössere erhöhungen bekommen.
Kein Wunder das du wutanfälle hast. Wenn deine wahrnehmung so abseits der realität und fakten ist stellt man das eigene portemonaie ganz vorne an, selbst dann wenn den fakten nach schon zu den profiteuren gehört. Genau aus diesem grund sehe auch nichtmal im geringsten ein, warum man für die Pflege nicht eben auch immobilienvermögen mit heranziehen sollte bevor das soziale Auffangnetz greift.
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Weißt Du was das bedeutet, ein solches Teil wegzugeben, für das man sein Leben lang arbeitet?
Du beziehst dich damit ja auf DerOlf. Er hat für das Haus gar nicht gearbeitet. Er hat es vom Vater geerbt. Dieser wiederum von seinem. Und dieser wiederum von seinem. Das Haus ist, so hat er selbst geschrieben, durch 4 generationen vererbt worden. Und selbst wenn, man gibt es nicht „weg“
Man gibt es an denjenigen, der es im erbfall eh bekommt und das auf dem papier. Man lebt weiter darin und hat den besitz darüber wie eh und je.
 
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Erkekjetter schrieb:
wer wann welchen Ton angeschlagen hat?
Du weißt eigentlich, was Whataboutism ist.

Und nein, niemand sonst hier im Thread hat einen solchen Tonfall drauf. Selbst dann nicht, wenn jemand "Du scheinst keine Ahnung zu haben".

Ich hake das jetzt für mich ab und werde dazu nichts weiter schreiben.
 
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Ich arbeite JETZT für dieses Haus ... und zwar eigentlich ausschließlich für dieses Haus.
 
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Ich weiß ja nicht, ob es wirklich im Sinne des TE war, aber wenn ich die letzten Seiten mal so überflogen habe, kann man es wie folgt zusammenfassen:

„Ich, Ich, Ich.“

Durch endlose anekdotische "Belege" zerfasert sich so ein Thread schnell auf persönlicher Ebene. Sicherlich hat jeder seine eigene Geschichte. Wenn aber jeder nur seine eigene Lebensrealität als generelle, beinahe allgemeingültige Ausgangsgrundlage für eine Diskussion annimmt, geht jede Form von Sachlichkeit verloren, und man dreht sich in einer Endlosspirale aus betonfesten, persönlichen Standpunkten.
 
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