Erkekjetter schrieb:
Bitte? Weil ich ihm vorschlage, wie er das Haus sichern kann vor dem Staat indem er an an diejenigen überträgt, die es eh erben sollen? Und zwar so, dass er sein Lebtag gesichert und rechtlich unangreifbar das Haus bewohnen kann?
Denkst Du, ich kann den Text nicht interpretieren und zwischen den Zeilen lesen?
Erkekjetter schrieb:
Läuft was schief bei dir oder versteht ihr wirklich nicht, was vorgeschlagen wurde?
Ich verstehe das sehr gut.
Das Haus der Schwiegereltern meines Bruders wurde verkauft.
Genau wegen des nicht ausreichenden Rentensatzes beider für die Pflege im Heim.
Das war ein nervenaufreibender Kleinkrieg.
Mit dem Ergebnis, daß nach ein paar Jahren die Schwiegereltern gestorben sind und das Haus natürlich durch den Wertzuwachs nicht wieder zurückgekauft werden konnte von der Familie, auch wenn wir alle geholfen hätten.
Sie haben ihr Leben lang dafür gearbeitet und das Geld 50 Jahre lang oder noch länger dort reingesteckt.
Und ZACK war alles weg.
Das zuckt in den Nerven, wenn man daran denkt, auch heute noch.
Mit ein bißchen Unterstützung hätte man das Haus sicher halten können und mein Bruder hätte dort einziehen können.
Erkekjetter schrieb:
Ja voll der Hass und die Missgunst. Bestimmt. Vor allem weil ich selber ja so schlecht situiert bin… was denkst du, warum ich genau weiss, was alles möglich ist
Deine Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Ich weiß nicht, wie man jemanden so angreifen kann.
Auch einem Akademiker kann es mal schlecht gehen ohne eigene Schuld und nicht immer sind kurzfristig qualifizierte Arbeitsplätze vorhanden im Einzugsgebiet.
Erkekjetter schrieb:
Sehe ich nicht so. Die Belege kannst du seiner Posthistorie entnehmen. Studierter Mathematiker, seine Arbeit ist dort auch zu finden. Und das ist alles legitim. Aber aus sowas ergeben sich Konsequenzen. Auch soll er gar nicht sein Haus verlieren wenn er mal Pflege braucht.
Genau das wird die Konsequenz aus dem CDU-Wisch sein.
Ein FDP-Finanzminister mit "L" am Anfang (ich will jetzt keine Namen nennen) wollte diese Zuzahlungen von Angehörigen mal endgültig vom Tisch haben, vor der Wahl.
Was für eine elendige Wahllüge!.
Erkekjetter schrieb:
Er soll nur die aufgezeigten Wege auch nutzen und nicht dafür plädieren, dass Vermögen privatisiert wird während Kosten vergesellschaftet werden, wenn dieses Vermögen noch vorhanden ist. Etwas, was du, Knoxxi, Wuselsufer und derOlf selbst sofort verurteilen würdet, wenn es um Reiche oder Firmen geht.
Eine Privatperson ist nun mal keine Firma und man sollte sie auch nicht so behandeln.
Leider gilt der Grundsatz "Money first" bei immer mehr Politikern.
Es sollte aber vorrangig um Menschen gehen in der Politik.
Erkekjetter schrieb:
Und dazu ist nur nötig, das derOlf mal mit denen spricht, denen er das Haus vermachen will und ein Gang zum Notar. Die Kosten dafür sind basierend auf seinen Aussage dahingehend relativ gering. Die Notarkosten sind klar geregelt abhängig vom Wert derzu übertragenden Immobilie und vorab auf den Cent zu berechnen.
Weißt Du was das bedeutet, ein solches Teil wegzugeben, für das man sein Leben lang arbeitet?
Die Anwaltskosten sind nicht mal der große Hinderungsgrund, obwohl sie bei einem Haus von 200.000 EUR Wert doch nicht ganz gering sind.
Alleine für die Überschreibung von meinen Schwiegereltern haben wir um die 1.000 EUR bezahlt.
Man sollte mal wieder mehr für die Menschen regieren, denn die bezahlen den Poltikern ja auch das Gehalt.
Und eine kleine Erhöhung ist ja auch schon wieder drin dieses Jahr, so um die 500.- EUR.
Wenn die Rente auch mal so steigen würde ... .
Prozentuale Steigerungen sind eben eine Belohnung der höheren Bezüge.
Festbeträge würden für die unteren Klassen mehr bedeuten, aber irgendwie heißt es: wer hat, der bekommt.
So, weg mit den Säbeln und Degen.