Und das ist meiner Erfahrung nach etwas, was viele eben nicht machen. Egal ob es jetzt um potentielle Pflegekosten oder am Ende um Erbschaftssteuer geht. Wer Vermögen hat und das auch möglichst "vollwertig" weitergeben will, muss sich entsprechend darum kümmern, dass das klappt.ThomasK_7 schrieb:Wer Vermögen hat, der muss sich eben auch darum kümmern!
Wer nichts aktiv macht, ist dann eben den staatlichen Vorgaben ausgeliefert.
Eine Unterscheidung zwischen Vermögen in ETW/EFH und Sparfonds/Barvermögen darf es nunmal schlicht nicht geben, wenn man nicht eben selbst darin wohnt. Herzblut hin oder her. Wenn da soviel Herzblut dran hängt, dann sorgt man frühzeitig dafür, dass das Haus nicht im eigenen Risiko steht. Wer das nicht tut - sorry, aber selbst schuld und Pech gehabt.
Wobei man sagen könnte, für Einkommensschwache und die Schicht ohne nennenswertes Vermögen ist das noch die beste Lösung. Wenn du nichts hast kannst du bei einer Entwertung auch nicht viel verlieren. Die mit viel Vermögen hingegen schon.Nazrael schrieb:Das Problem: Staatsschulden sind real keine Leistung, sondern verschieben die Rechnung nur in die Zukunft am Ende zulasten der Bürger, etwa durch Geldentwertung.
Wobei man dann auch sehen muss, dass nicht jeder Vermögensgegenstand bei einer Geldentwertung direkt betroffen ist wenn man vernünftig diversifiziert ist.
Auch ein Grund, warum sehr viel Geld auch in Grund&Boden fließt.
Zudem sehe ich eine Geldentwertung in DE als recht schwierig, da wir im Gegensatz zu früher (wie in den 1930ern) keine lokale Währung mehr haben und am Euro sehr viel mehr Länder und Schicksale hängen.
Das wir beim Euro eine plötzliche Hyperinflation sehen halte ich für recht unwahrscheinlich, da das direkt einige duzend Staaten in den Abgrund ziehen würde.