@ Hanne
mein PC zeigt im BIOS verweilend 28-30°C an, unter Windows im Idle werden mir 27-28°C angezeigt, Umgebungs-/ Raumtemperatur 20,3°C.
Mobo ist ein 790FXTA-UD5, da drauf ein PII X4 965 m. Standardtakt u. undervolted auf 1,200V, Kühler EKL Nordwand Rev. A.
Es geht mir jetzt nicht um die 1-2°C Differenz zwischen BIOS und dem angezeigten Windows-Wert. Mir geht es nur darum, wieso u. warum ich ca. 10°C im Windows-Betrieb dazu rechnen muss/ soll?
Denn zapfe ich die entsprechende(n) Leiterbahn(en) die von der CPU/ Sockel zum I/O-Chip gehen noch vor dem I/O-Chip an und lasse sie von einem passenden und geeichten Messgerät auslesen/ umrechnen, so bekomme ich Temperaturwerte angezeigt, die mit einer Abweichung von +/- 1°C korrekt sind. Das kann man auch noch mit weiteren Instrumenten u. Messgeräten auf die Spitze treiben (kostet nur nen Haufen Geld), nur kommt da letzten Endes nix anderes bei raus. Es bleibt bei einer Abweichung von +/-1°C , sehr selten +/-2°C
Das funktioniert mit allen halbwegs aktuellen Intel- u. auch AMD-CPUen und hat sich auf zig verschiedenen Motherboards diverser Hersteller so nachvollziehen lassen.
Wie z.B.bei Intel mit einem P5E m. E6750, P5Q DeLuxe m. Q6600, Q9450, P5Q m. Q9550; ASUS P5K, GBT X38, X48, P45 mit den verschiedenesten CPUen;
bei AMD mit M4A79 m. X4 940, 790X-UD3P m. X4 955, MSI 790FX-GD70 m. X4 955, 790FXTA-UD5 m. X4 965, MSI K8N, ASUS A8N, ASUS A8V, m. A64 3500+, A64 X2 3800+, A64 X2 4600+
Daher versteh ich nämlich beim besten Willen nicht die von einigen hier immer und immer wieder propagierte Aussage, dass man CPU-Temperaturen nicht exakt auslesen kann, bzw. diese nicht angezeigt werden können.
Nur hat sich bisher wohl keiner derjenigen mal die Mühe gemacht und mal ein Motherboard minimal verändert und dann sich an einen Versuchsaufbau begeben um sich die von der jeweiligen Person verbreitete Aussage bestätigen lassen.
Ich für meinen Teil bleibe dabei, dass die CPU-Temperaturen mit einer Abweichung von 1-2°C korrekt ausgelesen u. angezeigt werden können - unter der Voraussetzung, dass der Boardhersteller nicht zu sehr beim I/O-Chip manipuliert/ bzw manipulieren lässt.
Das habe ich jetzt die letzten 3 Jahre immer wieder mit meinen eigenen PCs, aber auch mit PCs aus dem Freundes-/ Bekanntenkreis die ich aus den verschiedensten Gründen hier hatte, gemacht und bis auf einen gelegentlichen Ausreißer gab es i.d.R. ziemlich genaue Werte.