Pingfrage...

Riddimno1

Lt. Commander
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Moing...

mich würde eure Erfahrung im Bezug auf den Ping mal interessieren. Ich hab ne Fritzbox 7490 (restliche Hardware siehe Signatur) und ich hab jetz schon sehr oft gelesen, dass über Wlan der Ping schlechter ist. Hab das mal getestet mit folgendem Ergebnis:
-Notebook 15m vom Router weg (Stahlbetonwand dazwischen) Ping 22ms
-Notebook 1m vom Router weg (nichts dazwischen) Ping 24ms
-Notebook mit LAN verbunden Ping 22ms

test mit diversen speedtests und onlinegaming...
 
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass wlan insbesondere beim zocken öfters mal hängt. Habe das nie gemessen aber beim Coopplay mit Starcraft 2 oder auch Diablo 3 war es teilweise echt ätzend, bzw. der grund warum Games verloren wurden
 
Ping wohin? Dein Ping nach extern ist im Normalfall von jedem LAN-Gerät gleich, zum Router sollte der Ping bei Kabelverbindung <1ms sein und im WLAN nur minimal höher..
 
Kann schlechter sein, manchmal nur ein paar ms schwankend, manchmal nen haufen ms...

Da brauchts nicht schon wieder nen Thread für, damit jeder seine Latenz postet.
 
Interessant ist, wie sich der Ping beim Spielen verhält. Wenn deine Bandbreite, also die vom WLAN oder die vom Internet ausgelastet ist, wird dein Ping auch mies. Und "der Ping" gibt es nicht, Ping ist ein Progamm, dass Auskunft über die Netzlaufzeit gibt. Da ist natürlich immer die Frage von wo nach wo. 22 ms vom PC zum Router wären z.B. grottig. Die besten Laufzeiten erreicht man mit LWL, gefolgt vom Kupfer. Naturgemäß sind Funkverbindungen immer schlechter als Kabelverbindungen, was die Signalausbreitsungsgeschwindigkeit - somit die Performance - betrifft. Solange keine Bandbreitenauslastung vorliegt hat der Traffic auf der Verbindung keine oder fast keine Auswirkung auf die Netzlaufzeiten, daher hilft da auch mehr Bandbreite nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt schaltest du die Mikrowelle oder andere Störquellen ein und misst nochmal.

Bei Wlan ist das Problem nicht der höhere Ping von Haus aus sondern die teilweise unerklärbaren Schwankungen nach oben, die das Spielen, wenn auch nur kurz aber trotzdem unmöglich machen.

Bei meinem Bekannten wo ich öfter mit dem Notebook sitze, habe ich vom Notebook zum Router ca. 20 cm Entfernung und dort mit dem WLan auch nie ein Problem :P
 
Das problem ist weniger der absolute wert sondern eventuelle Schwankungen die sich in minimalen Hängern äußern ( Nachbar funkt auf dem selben Kanal und saugt gerade was, irgend ein Hintergrunddienst nutzt ganz kurz die ganze Bandbreite aus, bei Gewitter ein Blitz, Nachbar schaltet Mikrowelle an, dein handy bekommt eine SMS usw )

ob 20ms oder 30ms merkt fast niemand aber wen es immer wieder zwischen 20 und 30 hin und her wechselt merkt das fast jeder. Ähnlicher Effekt wie bei Mikroruckler mit MultiGPU
 
Downloade per WLAN mit einem Gerät etwas bzw. kopier ein paar Daten übers Netzwerk und mache die Ping-Versuche nochmal, dann werden die deutlich schlechter sein. Bei LAN wirds (zumindest innerhalb des lokal Nezwerkes) stabil bleiben.
Das liegt einfach daran, dass die WLAN Bandbreite auf die Nutzer aufgeteilt wird und somit jeder einzelnze Nutzer dann nicht mehr 100 % Geschwindigkeit bekommt.
 
Gegen welches Ziel pingst du denn? Innerhalb des LAN hast du normalerweise immer 1ms oder weniger, auch über WLAN. Probleme beim WLAN ergeben sich auch nicht aus den Paketlaufzeiten, sondern aus nicht konstantem Empfang.
 
sorry... hätte dazuschreiben sollen, dass das natürlich absolutwerte sind... also zum server.... wie z.b. von speedtest.net oder auch bei diversen steamspielen wie cs oder bf...
 
Daran siehst du dann auch was wirklich das Problem ist. Die Verlängerung der Paketlaufzeiten ergeben sich erst im Internet. Die Probleme bei WLAN sind also nicht die Laufzeiten, sondern die Schwankungen im Betrieb.
 
Der Jitter der Netzlaufzeiten ist bei WLAN halt mitunter extrem, zumindest deutlich extremer als bei LAN.
 
egal ob bei lan oder wlan, je mehr störquellen vorhanden sind, desto schlechter wird auch die verbindung

bei wlan hast du große probleme wenn eine mikrowelle in der nähe ist, oder holz zwischen router und endgerät, genau wie wasser

bei einem lan kommt es auch aufs kabel an, und vor allem auch wo überall das kabel lang verlegt wurde, auch das kann auf einige sachen sehr stör anfällig sein
 
WLAN ist schrott.

Beim Zocken laggs und bei Downloads stärker schwankende Datenrate (selbst wenn man 300 Mbit/s WLAN mit einem 16 Mbit/s DSL Anschluss kombiniert).

Ich setze überall, wo es möglich ist auf Kabel. Kann ich nur jedem empfehlen.


Mit einem Ping test ist das ganze nicht wirklich messbar. Schon viel eher, wenn man Daten übers netzwerk kopiert. Da wirst du geschockt sein, wie wenig Datenrate von der versprochenen übrig bleibt. Bei mir waren es 30 Mbits von 300 Möglichen bei ca 80% signalstärke, die mir mein WLAN Stick anzeigt.

Und selbst da lässt sich dann leider immernoch nicht rauslesen, wie sich das Ganze auf ein Spiel auswirkt, da die Datenrate übers Netzwerk auch wenn sie niedrig ist oft relativ stabil bleibt.

Alles in allem ist es schwierig mit konventionellen Mitteln Fehler und schwächen bei WLAN auszumachen. Aber seit ich auf Kabel setze sind alle Probleme (die teils sehr sehr deutlich waren) verschwunden...

Die Hardware wurde auch schon mehrfach getauscht. Es liegt einfach an der Funktechnik.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ok, dann hab ich anscheinend relativ glück mit den störquellen. habe eigentlich nie probleme beim zocken oder sonstwas...
auch die übertragungsrate von 600mbit durchschnittlich von möglichen 867 stellt mich relativ zufrieden.
 
Kurze Erklärung zur Funktion von WLAN:
WLAN funkt in beide Richtungen auf einer einzigen Frequenz. Das bedeutet, dass nur ein Gerät diese Frequenz zur Zeit benutzen kann. Dazu zählen auch Geräte, die nicht im selben WLAN-Netzwerk sind, aber den selben Funkkanal bzw. einen benachbarten Kanal verwenden.
Das führt dazu, dass gerade bei Anwendungen, die eine kontinuierliche Datenübertragung in beide Richtungen (Spiele) benötigen, es zu Verzögerungen kommt, weil Informationen nicht direkt, sondern in kurzen "Pulsen" übertragen werden.
Wenn weit und breit niemand diese Frequenz benutzt, ist das nicht schlimm, aber sobald man in einem Mehrfamilienhaus ist, in dem es viele WLANs gibt, die quer über die Funkkanäle verteilt sind, gibt's Probleme. Noch schlimmer wird es, wenn einzelne Geräte sich "vordrängeln" und ihren Traffic senden, obwohl die Frequenz gar nicht frei ist.
Der Witz dabei ist, dass Ping-Pakete so klein sind, dass sie von WLAN idR ohne signifikante zusätzliche Verzögerung übertragen werden. Selbst bei dem störungsintensivsten WLAN-Netz kann man gute Werte bei einer Latenzmessung erreichen, in der Praxis hilft das aber absolut nichts, weil die Nutzdaten trotzdem verzögert werden.

@Mikrowellen:
Wenn eine Mikrowelle das WLAN signifikant stört, sollte man sie wegwerfen.
Mikrowellen haben strahlendicht zu sein.
Kann man relativ leicht testen: Handy so in die Mikrowelle stellen, dass das Display durch die Scheibe zu sehen ist. Sobald die Tür zu ist, muss der Empfang weg sein - WLAN, GSM, UMTS, alles.
 
Nicht ich schrieb:
Die besten Laufzeiten erreicht man mit LWL, gefolgt vom Kupfer. Naturgemäß sind Funkverbindungen immer schlechter als Kabelverbindungen, was die Signalausbreitsungsgeschwindigkeit - somit die Performance - betrifft.
Das ist schlicht falsch. Nicht umsonst werden z.B. zwischen den Börsen von New York und Chicago (Mikrowellen-)Richtfunkstrecken für die Verbindung der Computer für den Hochgeschwindigkeitshandel verwendet, weil darüber der "Ping" kleiner ist als bei Lichtwellenleitern. In Glas (Lichtwellenleiter) ist Licht mit nur ~200000 km/s ziemlich gemütlich unterwegs.
 
mensch183 schrieb:
Das ist schlicht falsch. Nicht umsonst werden z.B. zwischen den Börsen von New York und Chicago (Mikrowellen-)Richtfunkstrecken für die Verbindung der Computer für den Hochgeschwindigkeitshandel verwendet, weil darüber der "Ping" kleiner ist als bei Lichtwellenleitern. In Glas (Lichtwellenleiter) ist Licht mit nur ~200000 km/s ziemlich gemütlich unterwegs.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das mehr mit Mediumsexklusivität zu tun hat.
An der physikalischen Korrektheit der der Aussage ändert das jedocht nichts.

Funkwellen sind eben nichts anderes als Licht und breiten sich daher mit voller Lichtgeschwindigkeit aus.
Dummerweise kann eine einzelne Antenne zur Zeit nur entweder empfangen, oder senden - das ist eben bei WLAN der Fall.
 
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