Plextor NVMe Hitzetod?

DerZock

Lieutenant
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Hallo zusammen,
leider war es für meine Plextor M8PeG NVMe SSD wohl heute zu heiß. Während des Zockens ist das System gefreezt. Nach dem Aus- und wieder Einschalten wurde kein Bootmedium gefunden..
Die Plextor war verdammt heiß, ich habe daher erstmal gewartet bis alles wieder kühl war.
Nach dem Abkühlen habe ich erneut versucht zu booten - ohne Erfolg.
Im Bios wird die SSD noch erkannt, allerdings lässt sich nicht von ihr booten.
Obwohl ich nur kurz im Bios war ist die Plextor wieder extrem heiß geworden.
Ist die SSD etwa dem Hitzetod erlegen?
 
Eher unwahrscheinlich das sie zu heiß wurde, die wärme war wohl nicht der Grund warum sie Kaputt gegangen ist, wir Menschen empfinden auf unseren Fingern 40-50°C schon als unerträglich heiß.
Und m.2 NVMe SSDs drosseln wenn sie zu warm werden, kaputt gehen sie deswegen nicht.

Ich vermute das einer der Speicher Kaputt gegangen ist aber der Controller noch funktioniert und deswegen erkennt dein Motherboard noch die SSD.
In seltenen fällen geht auch mal der m2 slot auf dem Motherboard kaputt.

Trotzdem würde ich versuchen die SSD irgendwie noch zu testen um an die Smart werte zu gelangen.
Falls du noch eine weitere SSD/HDD( zur not auch ein USB stick ) besitzt darauf Windows installieren und mit "CrystalDiskInfo" die Smart werte der Plextor NVMe abfragen.

Bei NVMe SSDs werden zu hohe Temperaturen( und die Dauer ) in den Smart werten geschrieben.


Wie lange hast du die SSD schon?
 
Zuletzt bearbeitet:
DerZock schrieb:
Im Bios wird die SSD noch erkannt, allerdings lässt sich nicht von ihr booten.
Das man davon nicht mehr booten kann, muss nicht zwangsläufig bedeuten das die SSD defekt ist, es kann auch nur das Filesystem oder die Partitionstabelle korrupt geworden sein. Wenn bei der Installation von Windows nicht alle anderen HDDs und SSDs abgeklemmt waren, könnte es auch sein das der Bootloader gar nicht auf der Plextor M8 steht, sondern auf eine anderen Platte und dort das Problem liegt.
DerZock schrieb:
Obwohl ich nur kurz im Bios war ist die Plextor wieder extrem heiß geworden.
Das ist ungewöhnlich, da die G ja den Kühlkörper hat, aber die braucht im Idle ohne ASPM (was im BIOS wahrscheinlich nicht aktiv ist) über 1,5W.

Wenn keine wichtigen Daten drauf sind, würde ich einfach mal alle anderen HDDs und SSDs abklemmen und Windows neu installieren. Wenn da noch wichtige Daten drauf sind die gerettet werden müssen, dann baue die SSD aus, installieren Windows auf einer anderen Platte, bau die Plextor wieder ein und schau ob Du auf sie zugreifen kannst.
Häschen schrieb:
Davon würde ich auch ausgehen.
Häschen schrieb:
Bei NVMe SSDs werden zu hohe Temperaturen( und die Dauer ) in den Smart werten geschrieben.
Wo denn? Vielleicht haben dies einzelne Modelle in ihren S.M.A.R.T. Werten, aber in welchem der Standardwerte (ja die gibt es bei NVMe SSDs) wüsste ich nicht welche Attribute dies anzeigen sollen.
 
Ich habe gestern noch versucht mit einer Linux Live CD die Smart Werte auszulesen. Leider wurde meine Roccat Maus nicht erkannt und die Tastatur Navigation war irgendwie auch nur bedingt möglich. :rolleyes:
Werde daher heute abend einen neuen Anlauf mit anderer Maus unternehmen.

Häschen schrieb:
Eher unwahrscheinlich das sie zu heiß wurde, die wärme war wohl nicht der Grund warum sie Kaputt gegangen ist, wir Menschen empfinden auf unseren Fingern 40-50°C schon als unerträglich heiß.
Und m.2 NVMe SSDs drosseln wenn sie zu warm werden, kaputt gehen sie deswegen nicht

Vielleicht war die Wärme nicht der Grund des Defekts, aber im jetzigen Zustand wird die Plextor extrem schnell heiß. So heiß, dass man sich die Finger verbrennt, schätzungsweise 80 Grad. Das kann nicht gesund sein!

Ich habe mittlerweile wenig Hoffnung, werde aber die Smart Werte, (wenn sie sich auslesen lassen) hier noch posten.
 
CrystalDiskInfo kann zwar die S.M.A.R.T. Werte, zumindest die Standardwerte und bei bestimmten NVMe SSD mit bestimmten NVMe Treibern, von NVMe SSDs auslesen, aber nicht jede Tool kann dies und ich weiß nicht welches der Tools unter Linux dies kann. Ohne also sicher zu sein das genau das verwendete Tool bei der SSD auch die S.M.A.R.T. Werte auslesen kann, würde ich der Tatsache das es nicht geklappt hat, also nicht zu viel Wert beimessen.
 
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