Plötzlich kein Internet mehr

drigg0r

Ensign
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Juli 2013
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Moinsn,

folgendes Problem trat bei mir heute auf: Nach dem hochfahren des Rechners stellte er keine Verbindung zum Netzwerk her; daraufhin aufs Handy geschaut -> WLAN war vorhanden und ging auch. Somit musste das Problem an meiner Hardware (Router, LanKabel, Switch, Mainboard) liegen.
Alles mögliche probiert, anderes LanKabel, Treiber neu installieren etc pp
Dies alles brachte keine Hilfe, erst der Lösungsvorschlag im Internet, sämtliche Restspannung zu "entfernen" brachte Hilfe. Hiernach funktionierte das Internet bei mir wieder ohne Probleme.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Warum? Liegt es am Netzteil?, am Mainboard? Ist dies ein Hinweis, dass eines der genannten Teile bald seinen Geist aufgibt?!

Mainboard: Asusu z87-C; Netzteil Enermax Triatlor 550W

Ich danke Euch für Eure Hilfe,

drigg0r
 
klingt für mich nicht mal ansatzweise Logisch.
Restspannung der Kondensatoren, im Netzteil, sollten solche Phänomene Definitiv nicht verursachen.

Aber mich würde es interessieren wie du die "Sämtliche Restspannung" aus dem Board/Netzeteil etc. bekommen hast.
Ich hoffe, das du nicht einfach "Kurz geschlossen" hast sondern einen Verbraucher angeschlossen hast oder ein "Gerät" (das gibt es in der Autobranche) dass die Restspannung "sanft" entleert.

Grüße
Dominic
 
Netzteil ausschalten und den PC einschalten. Die Lüfter drehen kurz auf (Reststrom reicht aus um den PC zu starten) und im Anschluss gehen sämtliche Lämpchen am Mainboard aus.

Toxic189 genau das ist auch mein Problem, ich kann mir einfach nicht erklären, warum das Problem danach nicht mehr auftritt.
Langsam entleeren hätte ich es auch gekonnt, wäre wahrscheinlich die sanftere Option gewesen, aber daran habe ich vorhin nicht gedacht...

Cat Toaster: Gibt es Theorien warum dies Hilft?
 
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Vermutlich das Gerät vom Stromnetz zu trennen und einmal den Powerknopf betätigen. Ganz genau. Wäre auch nicht das erste Mal das dies tatsächlich hilft.
 
ich bezweifle, dass dein "entleeren des stromnetzes" dein internet wieder hervorgezaubert hat. da war eher eine falsche einstellung des lan-adapters oder die dhcp-einstellung im windows hatte ein schluckauf, was bei win10 durchaus mal vorkommen kann.
oder noch schlimmer, dank diversen dubiosen ratschläge des www hast du irgendwas zum optimieren installiert, und nun hast du PUP-ware.
schau mal, ob dein pc langsamer startet und allgemein lahmer ist und so komische werbung aufpoppt, egal was du machst.
 
Chrigu ich finde deine Aussage unter aller Sau. Erstmal alle anderen User als komplette Volltrottel hinzustellen die keine Ahnung von iwas haben und dich als einzig wahren Gott und Besserwisser.

Absolut KEINE brauchbare Aussage/Hilfe in deinem Post, lediglich Vorwürfe und verbale Diarrhoe den Du von dir gegeben hast.
 
ähm... dass du meinen gutgemeinten beitrag als direkten angriff auf deine person ummünzt, kann ich leider nicht nachvollziehen. wenn du es genau lesen würdest, kannst du den feinen unterschied erkennen. nie im leben stelle ich dich als volltrottel hin, sondern schreibe sachlich, wie es "eher wahrscheinlich" zustande kam. dazu gebe ich noch hinweise, falls du aus dem www irgendwelche software zum optimieren installiert hättest, was sehr oft von "wenig erfahrenen user" durch dubiose hersteller solcher tools schamlos ausgenützt wird. <- also ein zusätzlicher hinweis.
mehr nicht.
 
Ich kenne eine ganze Notebookbaureihe die so eine Behandlung alle zwei-drei Monate erforderlich machte (in dem Fall mit Akku entnehmen), weil mit der Zeit alle möglichen USB-Geräte verrückt spielten. Die USB-Ports selbst, WLAN, Cardreader, LAN, Dock...

Bin da ganz sicher zu wenig Elektriker um den Hintergrund exakt aufzuklären, jedoch werden die Maßnahmen hinsichtlich der ESD-Störfestigkeit sicher gerne mal auf Kante genäht und externe USB-Ports waren in dem Punkt (früher) schon immer anfällig wenn Leute mit Gummisohlen über statische Teppiche schlurfen und sich dann beim reinfuchteln eines USB-Sticks am Rechner entladen. Vom versterben der USB-Controller bis ganzer Motherboards hat das vor gut zehn Jahren noch gereicht, weil die einfach entsprechend bescheiden gegen so eine Überspannung geschützt waren. Heute geht da selten noch was "hoch", reagiert mitunter aber trotzdem gereizt und wenn es nur mit "Nichtfunktion" ist.

Von daher ist es - zumindest bei mir - übliche Praxis sich vor dem Basteln am Rechner selbst und auch einmal den Rechner auf die beschriebene Art zu behandeln wenn keine Erdungsmanschette zur Hand. Davon ab schützt diese Prozedur natürlich nicht bei Gefuchtel am Netzteil selbst, da Finger weg wenn man nicht weiß was man tut.

https://www.heise.de/ct/hotline/PC-Absturz-durch-Entladung-320296.html
https://www.golem.de/0411/34584.html

Ich weiß, ist "alt", aber nun mal der technische Hintergrund. Ob die Störspannung nun via USB oder sonstwie reingekommen ist, spielt dabei nicht die entscheidende Rolle. Natürlich kann auch irgendwas in der gesamten Spannungsversorgung ursächlich sein. Erstmal wurde der quersitzende Pup durch die Entladung beseitigt und dann wird als nächstes interessant ob und wie oft das wieder auftritt.

Ob es jetzt was ganz anderes war, Dein PC auf einer Wasserader steht oder Du schlechtes Karma hattest ist aus der Fehlerbeschreibung nicht ersichtlich aber nicht unmöglich. Das eine Entladung geholfen hat schon. Daher halte ich mich mal nur an dieses Indiz.
 
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