News Porsche: Neuer Macan ist elektrisch und nutzt Android Automotive OS

B.XP schrieb:
Ja, seit ~5 Jahren. Ich war aber nie in der Situation in der mit ein 22kW-AC-Lader irgendeinen Mehrwert verschafft hätte.
Schwer vorstellbar. Das würde bedeuten, dass dein Fahrzeug ausschließlich zu Hause oder an Schnellladesäulen steht. Halte ich für wenig realistisch bzw. massentauglich. Wozu gibt es dann die AC Säulen in den Städten?

Wenn man mal für ein paar Stunden irgendwo in der Stadt steht, dann hat man mit 22kW doppelt so viel geladen als mit 11kW.

Oder wenn man nicht zu Hause laden kann. Dann brauchst du mit 11kW etwa 6h bis das Fahrzeug halbwegs voll ist. Nur blöd, dass nach 3h Standzeit an der AC Ladesäule die allermeisten Tarife eine Standgebühr berechnen. Somit kann man das Auto sinnvollerweise nur noch in der Zeit von 21:00 bis 09:00 laden, wo diese Standgebühr üblicherweise entfällt. Mit 22kW kann man das jedoch sehr gut auch einfach mal tagsüber machen.

Wenn die Fahrzeuge schneller laden, braucht es auch weniger Ladesäulen. Von daher ist ein 22kW-AC-Lader definitiv sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
dormint schrieb:
Hast du dir mal einen GT3 Touring angeschaut? Wo ist das ein Rennwagen? Der hat allen Firlefanz drin oder nehmen wir den 911 S/T, da wurde auch nichts weggelassen. Porsche hat noch viele 911 Modelle ohne Turbo im Angebot.

„…Ähnlich seinen turbogeladenenSchwestermodellen Porsche 911 GT1 und 911 GT2 ist auch der GT3 in vielerlei Hinsicht vom Motorsport inspiriert; er ist die Straßenversion des jeweils aktuell im Porsche Supercup eingesetzten 911-GT3-Cup-Rennwagens und nur so weit modifiziert, wie es für einen eventuellen alltäglichen Gebrauch und insbesondere den Erhalt einer Straßenzulassungnotwendig ist.…“

„…Im August 2023 stellte Porsche das auf 1963 Exemplare limitierte Sondermodell S/T vor. Es ist mit einem Leergewicht von 1455 kg das leichteste Modell der Baureihe. Dies wird durch Verzicht auf Hinterachslenkung (10 kg weniger Masse), Verwendung einer Leichtbaukupplung und eines Einmassenschwungrads (10,5 kg weniger Masse), Magnesiumräder (10 kg weniger Masse) sowie dünnere Teppiche erreicht; Versteifungen, die vordere Haube, Türen, Dach und vordere Kotflügel bestehen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Die Carbon-Keramik-Bremsanlage erleichtert den S/T um 18 kg.[15] Die technische Basis übernimmt der S/T aus dem GT3 RS; statt des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kommt ein 6-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz.[20]…“

Ich lese da Leichtbau, Carbon, Kohlefaser und das Wort Rennwagen. Kann deine Kritik nicht ganz verstehen aber sage jetzt einfach ok du hast recht. Dann hat das hier ein Ende ;)
 
Finde den Porsche sehr schön von außen. Sieht bullig aus. Die Lichtleiste finde ich schick. Hebt sich schon auch deutlich ab vom Vorgänger Macan als Verbrenner. Hab mir das Video von CarManiac auf Youtube dazu reingezogen.
An sich sehr schönes Auto mit guten Specs, was ich nicht so gut fand:

Plastikteile und Anteile im Innenraum, wo sie meiner Meinung nach nicht sein dürfen in der Preisklasse. Immerhin gehts ab 84.000€ los.

Das Infotainment sieht hübsch aus mit den 3 Bildschirmen, aber so langsam ödet das System mit den 12,3 Zoll Bildschirmen an. Sind meiner Meinung mittlerweile zu klein, wenn man bedenkt, wie andere Hersteller das machen.
Dazu kam, dass die Software auch wieder Probleme hatte verzögerungsfrei in der Karte rein und rauszuzoomen. Das darf in dem Segment nicht mehr sein. Das muss zuppeln.

Von der Größe her und den Ausmaßen ist er mit einem Model Y zu vergleichen welches ich fahre.

Porsche ist nun mal Luxuxklasse und lässt sich das auch bezahlen. Ruf und Image und Prestige. Dazu tolles Fahrwerk.

Mein Tesla hat mich knapp 38.000€ gekostet mit 60kWh Batterie, dafür mehr Stauraum vorne und hinten, tolles und besseres Infotainment. Assistenzsysteme sind aber nicht so dolle im Vergleich.
 
getexact schrieb:
Dazu kam, dass die Software auch wieder Probleme hatte verzögerungsfrei in der Karte rein und rauszuzoomen. Das darf in dem Segment nicht mehr sein. Das muss zuppeln.
Ich schreib es alle paar Jahre wieder: Warum ist das immer noch so ein Problem? Bei Handies funktioniert das seit 10-12 Jahren problemlos, warum geht das im Car Entertainment nicht einmal im Premium Segment?
In meinem 7 Jahre alten Seat Leon geht das flüssiger als im neuen Cupra Leon von meinem Schwager.
 
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getexact schrieb:
Finde den Porsche sehr schön von außen. Sieht bullig aus. Die Lichtleiste finde ich schick.
Bullig ist für mich das Letzte, was ein Auto sein sollte und die Lichtleisten bei den VAG Autos finde ich so dermaßen hässlich, übertrieben, störend und nutzlos, vor allem wenn dann in der Front noch ein Loch dazwischen ist, weil das VW-Logo wohl noch nicht leuchten darf.

Lichtgrafik sollte nach Funktionalität entwickelt werden, nicht nach Design.
 
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Incanus schrieb:
Lichtgrafik sollte nach Funktionalität entwickelt werden, nicht nach Design.
ganz viel persönliche Meinung. Ein Auto ist ein Stück Ingeniuerskunst und die Lichtgrafik ist ein Designelement. Wir reden hier von Porsche und nicht über Dacia. Und ja beim VW sieht so eine Leiste vorne sehr billig aus. In dem Porsche sieht sie sehr filigran und schick aus. Aber wie gesagt Geschmackssache.
Incanus schrieb:
Bullig ist für mich das Letzte, was ein Auto sein sollte
Für dich nicht. Für manche schon. Warum verbauen manche denn extre breite Kotflügel oder wollen das R oder Sportpaket dazu, damit der Wagen breiter aussschaut. Viele Menschen kaufen ein Auto nicht nur um von A nach B zu kommen. Es muss eben auch dem Geschmack des Kunden entsprechen und die sind sehr verschieden.
 
getexact schrieb:
Ein Auto ist ein Stück Ingeniuerskunst und die Lichtgrafik ist ein Designelement.
Wenn es aber die Sicherheit gefährdet, z.B. weil der Blinker vorne vom Hauptscheinwerfer überstrahlt wird, dann ist das Design vielleicht schön oder auch nur billig in der Herstellung, aber eben gefährlich im Straßenverkehr.
getexact schrieb:
Für dich nicht. Für manche schon.
Eben, Geschmackssache, habe ja auch gesagt 'für mich' ;).
 
Incanus schrieb:
Wenn es aber die Sicherheit gefährdet, z.B. weil der Blinker vorne vom Hauptscheinwerfer überstrahlt wird
ist mir so noch nicht aufgefallen. Es gibt zig verschiedene Lichtdesigns von Herstellern. Manche Blinker kann man besser erkennen, manche etwas weniger gut, aber da gibts genaue Vorgaben an die Hersteller.
Aber gut, wenn du die Erfahrung gemacht hast, dann ist das nicht gut, will ich nicht abstreiten, aber in der Regel kann man das immer unterscheiden.
 
ottoman schrieb:
Schwer vorstellbar. Das würde bedeuten, dass dein Fahrzeug ausschließlich zu Hause oder an Schnellladesäulen steht. Halte ich für wenig realistisch bzw. massentauglich. Wozu gibt es dann die AC Säulen in den Städten?
Ähm - muss ich das jetzt wirklich erklären?

Tatsächlich lade ich AKTUELL entweder zuhause oder am HPC, weil es preislich meistens völlig unattraktiv ist AC zu nutzen. Man spart dabei nichts, unabhängig von der Blockiergebühr.
Ohne Wallbox hatte ich oft Zwischenlandungen beim Sport, Einkauf etc - auch mit 11kW kam da eigentlich immer mehr zusammen als ich das im Alltag gebraucht hätte. Bei 10ct Preisunterschied nimmt man da dann halt AC statt DC.
Wo ich aktuell auch noch AC nutze ist auf Dienstreisen im Hotel. Mit WeCharge entfällt die Blockiergebühr nachts, dann ist es mir herzlich egal ob das Auto in 3 oder 6 Stunden voll ist, oft sind die Ladestationen aber gar nicht erst öffentlich.

22kW ist halt nur die zweitbeste Option schnell zu laden wenn die beste Option schon an Bord ist. Wo ist da der Punkt?

Wenn du dir jetzt den Macan ansiehst, dann ist der absolute Grenzfall für den 22kW-Lader, dass du 4h/400km ohne Pause zu irgendeinem Event fährst und leer ankommst, da 5 Stunden bleibst, den Akku wieder voll auflädst um sofort im Anschluss 4h nachhause zu fahren. Dann hast du dir tatsächlich 10min HPC-Laden gespart…
 
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Incanus schrieb:
Wenn es aber die Sicherheit gefährdet, z.B. weil der Blinker vorne vom Hauptscheinwerfer überstrahlt wird, dann ist das Design vielleicht schön oder auch nur billig in der Herstellung, aber eben gefährlich im Straßenverkehr.

Eben, Geschmackssache, habe ja auch gesagt 'für mich' ;).
Sobald der Hauptscheinwerfer einen bestimmte Nähe und Lichtstärke im Vergleich zum Blinker überschreitet ist ein Dimmen des Ersteren bis zum Abschluss des Abbiegens vorgeschrieben.
Achte mal drauf, das tun viel Autos heutzutage.
--> Keine Sicherheitsgefährdung
 
.Da redest Du aber von ganz neuen Autos mit LED Beleuchtung, aber genug OT, zurück zu Lück, bzw. zum Porsche Macan ;).
 
B.XP schrieb:
Tatsächlich lade ich AKTUELL entweder zuhause oder am HPC, weil es preislich meistens völlig unattraktiv ist AC zu nutzen. Man spart dabei nichts, unabhängig von der Blockiergebühr.
Ohne Wallbox hatte ich oft Zwischenlandungen beim Sport, Einkauf etc - auch mit 11kW kam da eigentlich immer mehr zusammen als ich das im Alltag gebraucht hätte. Bei 10ct Preisunterschied nimmt man da dann halt AC statt DC.
In den Innenstädten oder kleineren Städten hast du oft kein oder nur wenig HPC. Und AC mit 11kW ergibt wenig Sinn, wenn man für 30min einkaufen geht oder zum Einkaufen erst gar kein Auto benötigt.

B.XP schrieb:
Wo ich aktuell auch noch AC nutze ist auf Dienstreisen im Hotel. Mit WeCharge entfällt die Blockiergebühr nachts, dann ist es mir herzlich egal ob das Auto in 3 oder 6 Stunden voll ist, oft sind die Ladestationen aber gar nicht erst öffentlich.
Ich habe schon geschrieben, dass man mit 11kW AC sinnvollerweise Nachts lädt.

B.XP schrieb:
22kW ist halt nur die zweitbeste Option schnell zu laden wenn die beste Option schon an Bord ist. Wo ist da der Punkt?
Wenn es kein HPC gibt, hast du die "beste Option" eben nicht zur Verfügung. Ich würde ja bei deiner Aussage mitgehen, aber leider gibt es eben nicht überall HPC Lader.

B.XP schrieb:
Wenn du dir jetzt den Macan ansiehst, dann ist der absolute Grenzfall für den 22kW-Lader, dass du 4h/400km ohne Pause zu irgendeinem Event fährst und leer ankommst, da 5 Stunden bleibst, den Akku wieder voll auflädst um sofort im Anschluss 4h nachhause zu fahren. Dann hast du dir tatsächlich 10min HPC-Laden gespart…
Es sind 20min HPC Laden in dem Fall und auch nur wenn der Akku warm ist. Ansonsten sind es eher 30min.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Nähe meiner Arbeitsstelle gibts einige 11KW Ladesäulen. Nur 5 Gehminuten Umkreis glaub 6 Stück.
Da kann man dann gemütlich während der Arbeit vollladen.

Ansonsten bietet bei mir umme Ecke Kaufland ein 50KW Lader an. Beim Baumarkt wenige Minuten entfernt auch 2 Stück. Supercharger ist 7 Minuten von meiner Wohnung entfernt, falls es mal schnell gehen muss.

Also schon viele Einkaufsläden oder Zentren bieten "Schnelllader" mit über 11KW an. Das reicht dann um mal etwas nachzuladen.

Also laden ist für mich, obwohl ich zu Hause nicht laden kann, kein Stressthema. Muss natürlich jeder individuell bei sich in der Umgebung mal checken.
 
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Was für ein grauenhaft tendenziöser Artikel, dass eine 'bis zu' Angabe niemals erreicht werden kann, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dürfte doch sogar dem größten Gegner der Elektromobilität einleuchten.
 
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Es zeigt sie aber durch zahlreiche Vergleichs- und Einzeltest (den von Motor1 fand ich Recht objektiv) aus allen Ländern, dass die Reichweitenabgaben der Hersteller völlig praxisfern sind. Teilweise bis zu -50%! (Und das nicht bei 200km/h+ und -15°C). Selbst bei 100km/h Dauerschleichen bei 20°C ist die Angabe nicht zu erreichen.

Bei Verbrennern liegt die Differenz meist bei unter 10%.

Ich bin ja auch für E-Autos. Aber eine solche politisch gewollte Verarsche der Kunden geht mir gegen den Strich.
 
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Ist halt andere Technik, wir müssen uns daher davon verabschieden, dass alles genauso zu bewerten und nutzen ist, wie bei der bisherigen. Wenn die Streuung bei Elektroautos je nach Nutzung eben größer ist, dann kann man die Verbrauchs- oder Reichweitenangaben eben nur als Vergleichswert zwischen verschiedenen Fahrzeugen, aber nicht als Praxiswert sehen.
 
Ne wieso? Soll der durchschnittliche Kunde die Reichweite vor dem Kauf abschätzen? Es braucht einfach einen anderen europäischen Test Zyklus. (Sie Video bzgl. WLTP) Verbrenner hatten früher auch starke Abweichungen. Da wurden 500 PS SUVs mit einem Verbrauch von 6l/100km angeben. Dann haben u.a. Umweltverbände geklagt und man hat den Testzyklus angepasst.

Klar man kann nicht jeden Temperaturbereich abdecken, 6-10°C für Europa halte ich hier für sinnvoll. Im Winter hat man dann vielleicht -10% Abweichung, im Sommer dann +-0.
 
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