Portabler CAD Rechner

B

bye

Gast
Hallo liebe Community ein Ferund möchte fürs Studium ein mobiles Endgerät:

Einsatzzweck Maschinenbau / Informatik

Er spielt mit dem Gedanken ein Surface Book Pro zu holen:
MICROSOFT Surface Book, Convertible mit 13.5 Zoll, 8 GB RAM, Core™ i7 (6. Generation) Prozessor, Windows 10 Pro, Silber

Er weiß noch nicht viel und mir ist es underpowered für den CAD Bereich, liege ich da richtig?
Unten die entsprechenden Infos und bitte helft mir mit Argumenten warum ein Surface die falsche Wahl ist, wenn es denn tatsächlich so wäre.


Budget: 2000-3000€

Anwendung: mobil mobil/stationär
CAD (Welche Software? Wie professionell?) Studium 6 Jahre und Maschinenbau Software noch unbekannt vermute AutoCAD
Bildbearbeitung (Welche Software? Wie professionell?) wenig bis kaum Wahrscheinlich nur für Präsentationen Bilder verschönern
Gaming (Welche Spiele? Detailstufe? Auflösung?) definitiv nicht wichtig --> Kein Gaming

SSD: Ja ja/nein
Festplattengröße: 250 min. ich neige zu 500
Laufwerk: wahrscheinlich mittlerweile irrelevant kann verzichtet werden DVD/BlueRay/keins

Displaygröße: kompakt ich bin für 15" wegen portabilität plus Dockingstation für größeren Display
Auflösung: ab 2560x1440 besser mehr? 1366*768/1600*900/FullHD
Matt oder spiegelnd: matt

Akkulaufzeit: hoch
Betriebssystem: Win 10

Wie wichtig ist dir das Design? Hast du irgendwelche Wünsche, was die Farbe, das Material oder Ähnliches betrifft?
Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? SSD? Convertible? Touchscreen? Rabatte? Service?

Zum Design ist eben das Convertibel/ Surface interessant aber ich denke er geht da auch einen Kompromiß ein wenn ihm klar wäre, dass er sein Geld falsch investiert. ZUr Zeit sind Aktionswochen d.h. es gibt 19% Mwst. Rabatte also ist es relativ eilig Ihn zum Warten zu überzeugen, er beginnt auch erst ab Ostern mit Studium (vorbereitung und im Sommer dann richtig)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das wichtigste ist die CAD Software die er verwenden wird bzw. die danach genutzte Modelldetailierung und auch Größe.

Es gibt x verschiedene Maschinenbau CAD Lösungen. Angefangen vom "kleinen" Autocad Inventor, über Solid Edge, Solidworks, PTC Creo hin zu CATIA und Siemens NX. Das sind mal nur die die ich aktuell kenne^^
Die meisten harmonieren auf Intel Grafikkarten (bei genügend Ram und SSD) bei gering komplexen Modellen ganz gut. Sollten es größere werden, wird zumindest irgend eine 0815 Graka mit eigenem Ram notwendig. Bei großen bzw. sehr detaillierten Modellen (ein Auto wo alles bis zur kleinsten Schraube angezeigt wird) braucht man eine "Profi" Graka wie Nvidia Quadro oder AMD Firepro.
Punkto Software: Die meisten der oben erwähnten Programme kommen auch mit normalen Consumer Grafikkarten zurecht. Siemens NX aber überhaupt nicht. Da kann es passieren, dass eine GTX 1080 sich wie der mieseste Intel Onboard Chip verhält. Liegt aber daran, dass NX keine DirectX Pfade verwendet bzw. verwenden kann (Wissensstand bis NX10).

Beim Budget mit 2000 - 3000€ sind auch die kleineren - mittleren Profigrafikkarten möglich. Je mehr Auflösung desto mehr Stress auch wieder für die Grafikkarte.

Viel Akkulaufzeit geht spätestens bei viel Konstruktions und Rechenleistung nicht mehr.

Ein Surface ist dafür nicht geeignet. Eher die potenteren Workstations von Dell, HP, oder Fujitsu.


Wichtig wäre also wenn sich hier vielleicht noch jemand meldet, der weiß was genau im Maschinenbau Studium konstruiert und gegebenenfalls auch simuliert (Kraftwirkung, Thermodynamik, Strömungssimulation usw.) wird.
 
Erst kaufe,n wenn er es braucht, hört sich eher an als wollte er nur als aktuelles zum "befingern". Ist ja nichts schlechtes, sich was schönes zu gönnen, nur sollte man realistisch bleiben und sehen das sich beide Anforderungen nicht wirklich zusammenfassen lassen. Also jetzt was zum daddeln und später was in Richtung Lenovo P Serie. Wer viel an einem Display sitzt wird auch schnell 17" zu schätzen lernen. Für Studenten gibt es einige Rabatte wie Lenovo Campus, aber das wird ihm in der Uni gesagt.

Software ist das gleiche Thema, erst mal wissen was drauf kommt.
 
Kann meinem Vorrednern nur zustimmen.

Ich denke auch das die Grafikkarte vermutlich ein Showstopper werden könnte. Bei dem Budget und dem Anwendungszweck, würde ich auch eher zu einem etwas professionellerem Gerät tendieren. Also gute Wartungsmöglichkeiten, zuverlässiges und stabiles System, mehr Anschlußmöglichkeiten für Peripheriegeräte, usw. In Sachen Portabilität ist so ein Convertible sicher ideal, nur hat man durch die Kompaktheit auch viele Kröten zu schlucken. Bei einer mobilen Workstation kaufst Du Dir einfach einen zweiten Akku dazu und kannst dann auch einen ganzen Tag ohne Strom arbeiten. Die Adapter, oder Docks, die Du bei so flachen Geräten mitschleppen mußt, sind so groß, dass die Gewichtsersparnis zu größeren Geräten bestenfalls noch theoretischer Natur ist.

Ich selber komme aus dem Bereich der EBV und kann Dir zur Software, oder gängigen CAD Anwendungen daher wenig sagen. Da gibt es hier im Forum aber bestimmt einige Leute die Dir noch ein paar gute Tips geben können.

Ich habe sicher höhere Anforderungen an das Display als jemand der im CAD-Bereich arbeitet, aber generell würde ich immer zu einem matten Bildschirm raten, sofern man nicht unbedingt eine Touch-Funktion braucht. Ein Glasdisplay ist gut für's Wohnzimmer, aber nicht zum arbeiten. Ich würde auch keine hohe Auflösung für das Display des Rechners wählen. Verbraucht nur unnötig Strom und GPU-Leistung. Und an dem ohnehin schon kleinen Display wirst Du die hohe Auflösung gar nicht richtig nutzen können.

VG
 
Hallo und danke soweit, mir persönlich ist es auch klar das ein Surface nicht geeignet ist. Software, Inhalte Studium usw. frage ich noch nach was eingesetzt wird. Mal sehen ob er warten kann.
 
"usw. frage ich noch nach was eingesetzt wird. "

Macbooks. Jedes zweite Notebook. Mindestens.

Gehört mit einer Jack Wolfskin Softshell wohl zum Starterpaket :)
 
Achtung - für CAD im Bildungsbereich reicht meistens ein übliche Dual-Core U-CPU und die dort integrierte GPU, weil die Unis idR. nicht erwarten können, dass sich ihre Studenten für einige 1000€ irgendwelche mobilen Workstations kaufen (können). Für große, komplexe Baugruppen gibt's dann die Desktop-Workstations der Institute.
 
Model schrieb:
Achtung - für CAD im Bildungsbereich reicht meistens ein übliche Dual-Core U-CPU und die dort integrierte GPU. [...] Für große, komplexe Baugruppen gibt's dann die Desktop-Workstations der Institute.

Das sagt aber gar nichts aus. Wie erwähnt, kommt es ganz auf die Software an. Solange das Institut die Möglichkeit bietet die Aufgaben innerhalb der Hochschule zu erledigen, können die Erwartungen (größe und Komplexität der Baugruppen) beliebig hoch sein.
 
Model schrieb:
Achtung - für CAD im Bildungsbereich reicht meistens ein übliche Dual-Core U-CPU und die dort integrierte GPU, weil die Unis idR. nicht erwarten können, dass sich ihre Studenten für einige 1000€ irgendwelche mobilen Workstations kaufen (können).

Naja Sag das mal nicht. Bei uns (Studiere Maschinenbau) ist es durchaus üblich das mit FEM Analysen und verschiedenen Simulationsprogrammen gearbeitet wird. Da will ich meinen Xeon mit HT nicht missen, und ärgere mich eigentlich das ich damals kein Sokel 2011-3 System mit 6 Kernen genommen habe. Da will ich auf jeden fall nicht mit nem Dual-Core rum krebsen. Klar stellt die Uni auch möglichkeiten über Windows Terminal Server etc. zu arbeiten Comfortable ist das aber nicht.
 
Guten Morgen,

das Studium wird an einer Fernuni absolviert und ich weiß nicht wieviel Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Ob es überhaupt so etwas wie einen Übungsraum gibt, der belegt werden könnte, da bin ich überfragt. Die Tendenz ist aber doch eher weg vom Surface das werde ich mit Ihm kommunizieren. Letztendlich entscheidet er.
 
wieso wartet er nicht bis das Studium begonnen hat und fragt Vorort was so empfohlen wird?

geht doch keine 2 Tage bis das teil bestellt und einsatzbereit ist.
2 Tage schafft man das studium doch sicher ohne laptop
 
Hallo florian. tja wenn man wüsste warum manche so einfach 2K an euronen ausgeben wollen, zum einen die 19% Aktionen das verführt zum anderen die nicht sorgfältiig vorbereitete entscheidung, dass es jetzt eben nur möglich ist... ich weiß es nicht leider ganz genau ich versuche Ihn zu überzeugen damit er sich nachher nicht in den allerwertesten beißt.
 
florian. schrieb:
geht doch keine 2 Tage bis das teil bestellt und einsatzbereit ist.
2 Tage schafft man das studium doch sicher ohne laptop

Stimmt, wenn man einen Vorkonfigurierten nimmt. Bei Dell hat's 5 Wochen ab dem Zeitpunkt der Bestellung gedauert, bis die Kiste bei mir war. Die reisen ja heutzutage um die halbe Welt. Ist nix für ungeduldige :)

19% ist zwar ein gutes Angebot, aber man sollte sich davon auch nicht verrückt machen lassen. Gute Angebote findet man immer und bevor man sich irgendwas kauft, nur um was zu kaufen, sollte man lieber überlegen was man wirklich braucht und wo die Prioritäten liegen. Gaming und CAD stellen eben unterschiedliche Anforderungen an die Hardware und was man wirklich braucht, merkt man auch erst, wenn man konkret daran arbeitet.
 
So Erfolg er wartet!
Ich habe den Post etwas angepasst, Gaming ist nicht wichtig war vielleicht zu überlesen...
Der Rest sollte passen, wer noch Vorschläge hat sind ich und er bestimmt dankbar und auch bis jetzt vielen Dank!

MfG
 
Weise Entscheidung! Wenn man ihn jetzt noch von der Flachware wegbekommt, dann wird's am Ende doch noch ein richtiges Arbeitsgerät :)

Er sollte sich zumindest mal die üblichen Verdächtigen anschauen. ThinkPad P50, MSI WS60, Precision 7510, oder 5510, HP ZBook G3, usw... ist ja auch immer eine recht individuelle Entscheidung. Erfahrungsgemäß kann man kleine mobile Workstation problemlos aufrüsten und warten. Da spart man in der Regel nochmal etwas, wenn man den Arbeitsspeicher, oder zusätzliche Festplatten nachträglich selber nachrüstet und nicht gleich mit kauft. Zumindest wenn's etwas spezieller wird und man M.2 NvMe SSDs, oder ECC Ram einbauen möchte.

VG
 
bei Flo36 steht alles wichtige und richtige drin.
Viele Software ist genügsam, fällt aber irgendwo das Stichwort Siemens, dann ist jeglicher Versuch mit einem Consumer bzw. Gaming Laptop zum Scheitern verurteilt.
Die Kandidaten sind jedenfalls:
Lenovo T460p (bzw. warten auf T470p) (Achtung, nur Gaming GPU, also nur wenn keine Workstation GPU erforderlich ist)
Lenovo P50
Dell Precision 3510 bzw. 3520
Dell Precision 5510 bzw. warten auf 5520
Dell Precision 7510 bzw. warten auf 7520
HP ZBook 15u G3
HP ZBook 15 G3
HP ZBook Studio G3

wobei das Precision 5510/5520 (=Gehäuse vom XPS15) und das HP Studio G3 dem Gedanken an klein/schlank/leicht am nächsten kommen.

man kannn natürlich auch, wie erwähnt wurde gebrauchte Workstation Laptops kaufen. Aber wenn das Geld für einen neuen da ist, würde ich auch eher einen neuen nehmen. Frühere Workstation Modelle hatten eigentlich immer das Prädikat - top Leistung und Qualität aber groß und schwer.

und was für eine 19% Aktionswoche? 19% auf unpassende Hardware bringt genau: nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Unterstützung, wir werden anhand der gelieferten Informationen uns mal etwas näher mit der Hardware und Specs auseinandersetzen. Ich habe schon etwas angeschaut, jetzt mal abwarten was er dazu sagt. Die 15,4 " Größe könnte nach meinem Gefühl etwas sein, als Kompromiß zwischen Leistung und Portabilität.
Ich berichte weiter.
 
Die 15 Zoll Geräte sind fast kein Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität - die sind eher die Regel, bzw. legen den Fokus auf Leistung, nicht auf Mobilität, die übliche Größe eben. 14 Zoll wäre ein Kompromiss, 13 Zoll eben Fokus auf Mobilität und 15 Fokus auf Leistung. 17 Zoll ist eher ein Ausnahmefall, falls sehr viel Grafik-Leistung benötigt wird. 15 und 17 Zoll unterscheidet sich nur in der möglichen Grafik-Leistung und in der Menge einiger kleineren Features, die bei kleineren Gehäusen eben nicht möglich wären. Nur als Nebenbemerkung zur Einordnung im Markt, bzw. Marktübersicht.
 
@ Model
Ok dann überblicke ich mal die Marktübersicht und Zuordnung. Wir lesen uns gerade ein und machen mal eine Vorausauswahl. Leider ist die Software die zum Einsatz kommt noch nicht bekannt, das verzögert es.
 
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