News Poulson: Vorletzte Generation des Intel Itanium eingestellt

Volker

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#1
Vor über fünf Jahren vorgestellt und im vergangenen Jahr noch einmal leicht überarbeitet worden, läutet Intel das Ende von Poulson ein. Itanium ist damit bald nur noch auf Basis von Kittson verfügbar, aber auch dessen Ende ist nur noch eine Frage der Zeit. Itanium hat keine Zukunft mehr.

Zur News: Poulson: Vorletzte Generation des Intel Itanium eingestellt
 

Herdware

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#5
Gedacht war das von Intel ursprünglich sicher anders. Itanium hätte als 64Bit-CPU langfristig die x86er insgesamt ablösen können/sollen. Dementsprechend gab es auch Itanium-Support in Beta-Versionen von Windows XP.

Aber als AMD mit den Athlon64 vor Intel eine x86-kompatible 64Bit-Erweiterung erfolgreich etabliert hatte, war das Schicksal von Itanium (abseits von speziellen Server-Anwendungen) besiegelt. Intel blieb nichts anderes übrig, als umzuschwenken und AMDs 64Bit-Erweiterung zu übernehmen.
 

Lübke

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#6
Kittson wird hingegen noch für einige Jahre länger im Angebot bleiben, laut Support-Dokumenten sollen Intel und HPE bis zum Jahre 2025 sicherstellen, dass die Itanium-Plattform noch einsatzfähig ist.
sollte nicht all zu problematisch sein. bei der sehr überschaubaren anzahl von systemen beim endkunden brauchts nur einen marginalen lagerbestand um mögliche ausfälle ersetzen zu können. die wurden mitproduziert und stehen jetzt bis 2025 in der ecke für den fall der fälle. der support ist ja eingepreist, also alles kein problem.
 
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#7
Die meisten Systeme die ich kannte sind mittlerweile auf x86 migriert worden, ich habe mir aus den alten Servern noch eine Itanium CPU ausgebaut zur Erinnerung.

HP hat auch ihr Unix nicht mehr gut gepflegt, also da wurde nur das nötigste eingebaut.

Mal sehen ob solche CPU´s dann mal auf Ebay zu haben sind für kleines Geld
 

Simon

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#10
Das Hauptproblem des Itanium war, dass kein Crysis drauf läuft. ;)

Eigentlich schade drum, aber reiht sich halt in die lange Liste ausgestorbener CPU-Architekturen ein. IBM pflegt die System-z-Serie auch nur noch so lange, wie es im Finanz- und Versicherungssektor einen Bedarf für Mission Critical Mainframes gibt und wo Software drauf läuft, die nicht mal so eben auf Standardkomponenten umgebaut werden kann. Dazu natürlich exklusive Dienstleistungen mit hohen Margen. Gleiches gilt für Oracles SPARC.
 
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