News Preis bei Notebooks wichtiger als die Technik

Nach meinen Erfahrungen in den letzten 2 Jahren macht es keinen Sinn Geld zu investieren

also bei richtigen thinkpads bekommt man immer noch was geboten mit der T/X/W serie habe ich bisher keine großen brobleme gehabt
 
Dazu kann ich jetzt nur sagen "ach ne". Was genau bringt einem denn "neue Technik"? Theoretisch mehr Leistung und/oder längere Akkulaufzeit. In der Praxis sind aber beide Punkte entweder "gut genug" oder man muss sowieso lange nach einem seriösen Test suchen, um zu diesen Punkten die wirklich guten zu finden.
 
Das Problem ist auch, dass Laptops +1200€ nach 2 Jahren noch mit Glück 300€ im VK bringen und ein +500€ immer noch ca 150-200€ und der Wertverlust einfach zu hoch ist. Ich kaufe mir alle 2 Jahre aus steuertechnischen Günden einen neuen und habe bei den 1200-1800€ teuren Geräten einfach zuviel Geld in den Sand gesetzt und um ehrlich zu sein, bei diesen Geräten die Leistung auch nie richtig abgearbeitet/wirklich gebraucht... von daher kaufe ich, da die Leistungen reichen lieber alle 12-18 Monate einen neuen für 500-600€ und bin fast immer auf dem Laufenden.
 
Liegt vielleicht daran, das ein Großteil der Nutzer die "Mehrleistung" der teueren Geräte nicht nutzt, also gibts was günstiges, für Internet, Klickibunti usw. brauch ich keine Maschine jenseits der 500€-700€ Grenze und selbst die Geräte sind schon mehr als schnell genug für die standard Aufgaben
 
B52er schrieb:
Das Problem ist auch, dass Laptops +1200€ nach 2 Jahren noch mit Glück 300€ im VK bringen und ein +500€ immer noch ca 150-200€ und der Wertverlust einfach zu hoch ist. Ich kaufe mir alle 2 Jahre aus steuertechnischen Günden einen neuen und habe bei den 1200-1800€ teuren Geräten einfach zuviel Geld in den Sand gesetzt und um ehrlich zu sein, bei diesen Geräten die Leistung auch nie richtig abgearbeitet/wirklich gebraucht... von daher kaufe ich, da die Leistungen reichen lieber alle 12-18 Monate einen neuen für 500-600€ und bin fast immer auf dem Laufenden.

Ich würde sagen, du kaufst die falschen Notebooks ;)
Gibt durchaus ein paar Modelle die ihren Wert gut halten oder sogar noch steigern.
 
Diese Entwicklung ist in meinem Augen durchaus nach zu vollziehen. Mittlerweile erledigt man die meisten Sachen sowieso im Browser und für Office-Anwendungen braucht man nicht die neuste Technik. Das schafft mittlerweile schon fast jedes Netbook.

Häufig ist die neuste Technik eher für interessierte und Gamer interessant. Wobei Letzere wohl meist auf einen traditionellen Rechner zurückgreifen.

Also wofür soll ich mir einen 1500€ Laptop anschaffen der zwar viel Leistung hat, ich diese aber gar nicht ausnutze und trotzdem Mobilität kostet?
Da Kauf ich mir lieber zweimal einen für 750€ und freue mich öfter über ein neues Gerät, dass sich wahrscheinlich wieder mehr an meine Bedürfnisse angepasst hat.

So long ;-)
 
Das ist wohl leider wahr... Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Notebook und finde einfach, daß wenn ich mir schon ein neues Gerät anschaffe wenigstens

eine vernünftige Tastatur
ein gutes Display (Damit meine ich nichtmal ultra hell sondern eher guten Kontrast und ich spreche nicht mal von sehr gut oder herausragend)
kühl
leise
wertige Verarbeitung

beinhalten, weil ich sonst eigentlich keine Notwendigkeit sehe, von meinem jetzigen Notbuch wegzugehen, eben außer daß es langsam etwas langsam wird. Was ich persönlich ja schade finde ist, daß viele versuchen, diese häßliche unpraktische angegessene Apfel Tastatur nachzumachen, über die man beim schnell schreiben garnicht so schön drüberfliegen kann wie auf einer guten alten Tastatur.

Witzig finde ich auch, daß Hersteller damit werben, daß ihr Notbuch bis zu einer Höhe von ca 50 cm absturzsicher ist, wo doch der Standardschreibtisch höher ist. Bei sowas glaube ich langsam an die Dummheit im Menschen :( Ich werde einfach das Gefühl nicht los, daß jeder Hersteller irgendwas absichtlich schlechtes einbaut, damit er noch etwas anderes danach verkauft bekommt, weil wenn man jetzt das perfekt Gerät hätte, dann müßte man ja kein Neues mehr kaufen...

Denke der Beitrag von Wolfpaxx trifft es recht gut :D Mußte echt grinsen.

So long
 
Wundert das noch irgendwen? Vermutlich nicht, wir leben ja auch schließlich in der "geil ist geil" Zeit (Unsere Gesellschaft geht den Bach runter).
Allerdings muss man auch sagen, dass sich die Leistung bei Notebooks eh in grenzen halten muss, da ein guter Akku wesentlich wichtiger ist als Performance. Zu Hause hat man schließlich einen PC, mit dem man alles machen kann und das Notebook ist für unterwegs.
 
Mein Lenovo T ist jetzt 2 Jahre alt und war nach 1,25 und 1,5 Jahren in Reparatur. Displydeckel defekt, Mainboard tot.

Bei meinem Dell Precision M4500 fang ich nicht an, zudem er richtig teuer war.
 
@ Atomfurz
Genau das ist das es, ich habe zwar aktuell keinen direkten Bedarf an einem Notebook, halte aber immer die Augen offen, weil ich meines einfach zu sehr vermisse seitdem es durch diverse Problemchen zum Dritt-PC geworden ist, der nur rum steht.
Es gibt wirklich verblüffend wenige Modelle dich man als richtig gut bezeichnen kann und das durch und durch. Hochwertige Materialien,ein gutes Kühlsystem, ne anständige Tastatur, ein gutes Trackpad und passende Akkulaufzeit sucht man schon wie die Nadel im Heuhaufen, von einem wirklich anständigen Display mal abgesehen. Allein wenn man das betrachtet sind die MacBooks plötzlich gar nicht mehr so teuer.
Wenn so viel billiger Dreck angeboten wird, der sich nur durch das eine oder andere Feature unterscheidet, versteh ich auch warum man dann das günstigere Zeug wählt. Ich weiß, dass ich hier verallgemeinere, aber es geht eben auch um einen großen Trend und die Mehrheit der Produkte.

P.S.: Samsung X60 ist auch mit einem Totaldefekt von mir gegangen.
 
Ich bin lieber bereit etwas mehr auszugeben als mich dann (im besten fall) Jahre mit Schrott rumzuärgern.

Na super, heisst für mein neues Notebook werde ich wohl noch länger suchen müssen bis es mal was vernünftiges gibt ...
 
Tyler_D schrieb:
Ist ja wie bei allem: Hauptsache (kurzfristig) billig. Dass bei regelmäßigem Nutzen die Betriebskosten (Reparatur, Ersatzteile, Ausfallzeiten) bei billigen Geräten i.d.R. deutlich höher sind als bei teuren (Business-)Geräten interessiert niemanden... Spätestens wenn man ein Notebook, einen Bildschirm oder eine PC mehr als zwei oder drei Jahre nutzt, zahlt sich jeder in Qualität investiere Euro aus.

So ganz kann ich dem nicht zustimmen - klar ich finde mein HP Elitebook top aber privat würde ich mir niemals ein 1700€ Notebook kaufen wenn ich vergleichbare Leistung auch für 900€ bekomme.
Den Aufpreis eines normalen Sony Vaio im Vergleich zu einem billigen Acer (ca 150€ bei vergleichbarer Ausstattung) würde ich kauf nehmen aber 50-100% Aufpreis wie es bei Businessmodellen üblich ist würde ich nicht einsehen.

Ich denke aber bei Notebooks ist das größere Problem für die Hersteller im moment dass die Leistung selbst eines Core i3 mit Standardgrafik schon absolut ausreichend ist.
Starke Grafik brauchen die wenigsten im Notebook und mehr CPU Power noch weniger.

Für weit über 90% wäre es völlig sinnlos mehr als 700€ für ein Notebook auszugeben - sowas http://geizhals.at/deutschland/a578135.html oder http://geizhals.at/deutschland/a571603.html reicht fast jedem.
 
@ NoD.sunrise
Tja und da haben wirds. Die von dir vorgeschlagenen Notebooks würde ich mir nie nehmen und eines mit gleicher Leistung, fast 50% des Gewichts und doppelter Akkulaufzeit (aber 13,3") kostet auch fast das doppelte:
http://geizhals.at/deutschland/a573486.html

...die richtig geilen Dinger in der Größe dann das 3fache:
http://geizhals.at/a538221.html

Die Preissteigerungen sind mir einfach ZU krass!
 
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Ähm ja nen 13" ist halt meist leichter und läuft länger als nen 15/16" :)
Aber was ist denn prinzipiell gegen so nen 15" Vaio im 700€ Bereich einzuwenden?
 
Wissen die eigentlich, das Netbooks meist alles andere billig sind für das was sie bieten.

Ich gehöre auch zu denjenigen, die das Laptop nicht als Desktop-Replacement sehen. Mir reicht ein NB mit DC ab 2GHz und einer Nicht-Intel-Grafik, einen High-End-Läppi mit riesigen Lüftern und extremer Lautstärke ist nicht mein Ding
 
Zuletzt bearbeitet:
Also heutztage muß man schon wirklich Pech haben um ein "Schrottgerät" zu erwischen. Alles über 700 Euro ist quasi zum Fenster rausgeschmissen. High-End-Grakas in Lappis sind eh unbezahlbar und schaffen nie High-End-Spiele auf Max aber für ein Spiel mit nicht allem auf Anschlag reicht auch eine Geforce 9600 gt.

Die Zeiten von Lappis mit Desktop-P4 die sich wegen Überhitzung ausschalten und einen mit ihrem Lüfter totbrüllen sind lange vorbei.

Heute heißts bei Lappis nicht mehr: "Wer zuviel spart bezahlt am Ende mehr" sondern "Wer zuviel zahlt hat keine Ahnung und hats nicht besser verdient". Das gesparte Geld kann man für einen späteren Lappi einer neueren Generation zurücklegen, das ist vernünftiger.

Also mein Lappi ist flüsterleise unter Vollast, ich kann damit Vanguard in guter Grafikqualität spielen und es hat mich nie in Stich gelassen obwohl deutlich unter 1000 Euro gekostet hat.

(Allerdings würd ich nie einen Lappi mit Intel-Grafik kaufen, spielen will ich doch hin und wieder.)


Die einzigen Lappis wo ich mehr zahlen würde wären wasserdichte und stoßfeste falls ich mal vorhab damit im Urwald ne Weile zu leben. *g*
 
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Ichgehöre aucu zu denen die sagen lieber etwas mehr für Qualität ausgeben als sich später immer nur rumzuärgern. Ein Notebook von Acer, Asus, MSI, Packard Bell (Acer) oder Medion kommt für ich nicht in Frage, wenn dann Lenovo, Samsun, LG oder Sony. Mein neues Samsung ist auch nicht viel teurer als ein vergleichbares Acer, aber ich mache mir hier weniger Sorgen um den Support und die Qualität als bei der erst genannten Gruppe.
 
Wolfpaxx schrieb:
Verstehen kann man die Entwicklung, wenn man den bzw. DIE typische Laptop-Benutzerin ansschaut: Weiblich zwischen 12 und 40, das Gerät steht immer an derselben Stelle im Zimmer, es wird der Facebook-Status gepostet, etwas im Internet gesurft, ab und zu mal ein Word-Dokument geschrieben und Musik/Bilder abgespielt.

Beim Kauf waren allein 2 Argumente ausschlaggebend:
1. rosa muss er sein
2. billig muss er sein

Die 2m zwischen dem Billig-Router vom Telefonanbieter werden natürlich mit WLAN auf dem voreingestellten Kanal 6 übertragen. Diesen Kanal teilt sie sich mit 20 anderen technisch Versierten im Haus.
Die bunt blinkenden Bilder und die Versuche Apple/Mac-Oberflächen zu imitieren (Thx, Preinstallation-Kits) nimmt sie als Schön, Gottgegeben oder mit Ignorierung hin. Auch der Symantec Weltumspannenduniversalschutzbaukasten blinkert fröhlich im Hintergrund mit und versucht einen doch von der Notwendigkeit eines Abos zu überzeugen.

DAS ist die Zielgruppe. Wen wundert da noch die Entwicklung der Hersteller...


Disclaimer: Der obige Beitrag zur Zielgruppe beruht teilweise auf jahrelanger Erfahrung, teilweise auf Sarkasmus und sollte in jedem Fall mit einer gehörigen Portion Humor verstanden werden!

ich denke das kann man sehr wohl 1:1 ernst nehmen. und das auf jeden wirtschaftlichen bereich übertragen.
der typische konsument (der damit auch in der mehrheit ist) ist dumm, dazu noch borniert bzw. beratungsresistent und marketing-manipuliert und lässt sich ausnehmen und alles gefallen bzw. nimmt alles inklusive fehlern als perfekt hin.
 
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