News Privacy Shield: Die Kritiker-Plätze sind allmählich überfüllt

Lars_SHG

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#2
ja und, dann scheitert es eben.
Dann wird wieder ein anderer Name für das gleiche erfunden und es herrscht wieder 2-3 Jahre Denkpause bis wieder der nächste Name eingefallen ist.
Es geht hier einfach nicht voran und keiner der Politiker traut sich etwas zu sagen, geschweige denn zu tun - das schlimme ist, es hat keine Konsequenzen!
Dann muss man halt mal Sanktionen gegen die USA verhängen, gegen Russland ging das ja auch!
Gleichzeitig die Geheimdienste in Europa neu ordnen, mit etwas Glück ist GB ja dann nicht mehr dabei, war eh der größte Problemfall in Europa wenn es um europäische Interessen ging.
 

namenloser_held

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#3
Lars_SHG, ich sehe das genau so. Keiner hat mehr Mumm in den Knochen und traut sich etwas gegen die heilige USA zu sagen, geschweige denn Sanktionen zu verhängen. Das Abkommen ist doch eine einzige Farce.
Wenn es mit EU-Recht nicht vereinbar ist, dann soll es halt scheitern.
 
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#4
Ja es ist eine Farce und auch eine Tragödie. Aber: was würde passieren wenn man den Datenschutz wirklich durchsetzt? Dann müsste man Facebook und Google die Geschäftstätigkeit in Europa erstmal untersagen.

Was wäre das für eine Katastrophe? Nicht für die betroffenen Unternehmen, sondern die Nutzer von deren Diensten in Europa. Das geht einfach nicht, jeder Politiker der dafür verantwortlich gemacht wird hat seine Karriere vor die Wand gefahren. Da wären die anderen Folgen wie der absehbare Handelskrieg mit den USA nur Peanuts dagegen.

Im Internetbereich sind die Verletzer des Datenschutz einfach "too big to fail". Unantastbar. Die Leute werden ärgerlich wenn man ihnen ihr Facebook, Whatsapp, Android, Google Suche wegnimmt.

Hier braucht es keine Sanktionen, das ist was völlig Anderes. Hier würde geltendes Recht durchgesetzt. Wenn man es denn durchsetzen könnte.
 
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#6
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#7
Ich weiß gar nciht warum die da so sehr drauf rum reiten?!? Ich kann jetzt nur aus meinem ganz persönlichen Umfeld berichten. Als z.B. fb im vergangenen Jahr seine AGB's nochmals zu Ungunsten der User verändert hat, habe ich meinen Account dort gelöscht. Dann habe ich die Neuigkeiten im Familien- und Freundeskreis mitgeteilt und allen möglichen Kollegen auf der Arbeit.
Bei allen bin ich immer gefragt wenn es um IT- Probleme/- Fragen geht und meine Meinung wird sehr geschätzt.
Aber in diesem Fall, nicht ein einziger, der sich wirklich darum geschert hat.

Es ist ein Stück weit so, wie von Pure Existenz geschreiben, es interessiert keine Sau. Sie wissen es alle, das ihre Daten gesammelt werden, das sehr gut definierte User- Profile angelegt werden und es ist ihnen schei...- egal.

Versteht mich bitte nciht falsch, ich bin immer und jederzeit dafür, das diese Datensammelwut (sowohl die der Wirtschaft, als auch die der Staatsorgane) im Zaum gehalten werden müssen. Nur frage ich mich manchmal, warum sollten sich unsere Politiker dafür krumm machen, wenn es den kleinen Michel gar nicht interesseiert.
Viele scheinen zu denken, man könne seinen Verstand an der Gaderobe abgeben, nur weil man in einer "Demokratie zu leben scheint".

Den Politikern immer vorwerfen, dass sie sich nicht genug für uns einsetzen, aber selber nix bereit, sich nur einen Milimeter weit in die Eigenverantwortung zu begeben.

So, jetzt hab ich mich echt mal aus- :kotz: müssen.
 

mr-watson

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#8

Lemiiker

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#9
Einfach schnell TTIP und CETA beschließen, dann muss man sich um so was nicht mehr kümmern. Dann können die Ami-firmen einfach ihr Recht einklagen.
 
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