Probleme mit der Kolleginn, wer weiss Rat?

dieses Verhalten zeugt meist von eigener Unsicherheit des/der Vorgesetzten. Ggf. fühlt sie sich auch "bedroht" in dem Sinne, dass jemand kommt, der das Potenzial hat, besser als sie zu sein bzw. ihre Fehler deutlich werden lässt.

Dazu dann noch eine mangelnde soziale Kompetenz (sofern die Schilderung hier stimmt).

Alles zusammen disqualifizieren sie als Führungsperson. Leider ist es in vielen Unternehmen immer noch üblich, Leute zu befördern oder auf Positionen einzustellen, obwohl sie dafür nur bedingt geeignet sind. Da hilft wirklich nur ein klärendes GEspräch oder aber der Arbeitsplatzwechsel.

Wie gesagt: das gilt nur, falls die Schilderungen hier nicht übertrieben sind und der Wahrheit entsprechen.

Redet mal normal miteinander, evtl. auch außerhalb der Arbeitszeiten (wenn sie sich bei dir "ausheult", sollte das ja kein Problem sein). Erst wenn das nichts bringt, wende dich an die GF. Da du dies aber schon getan hast, bleib bei dem anstehenden Gespräch zumindest sachlich. Emotionalität wirkt schnell unprofessionell und kindisch ("der hat mir mein Förmchen weggenommen!!"). Lass es als Beratung erscheinen wenn möglich :)

Hier sieht man auch wieder ganz gut, dass eine Frauenquote Schwachsinn ist - genau wie Pauschalaussagen wie "Frauen sind die besseren Chefs". Wenn der Mensch ein Depp oder unfähig ist, ists egal ob er Möpse oder Penis hat ;)
 
Wenn du die besagte SMS beweisen kannst dann wäre das etwas was man unbedingt klären sollte. Alles andere ist Pillepalle. Wenn du dich gestört fühlst wenn du was tust und sie erzählt Witze dann mach sie höflich darauf aufmerksam. Wenn sie mit anderen über dich ablästertbzw. du es vermutest das sie es tut - damit musste leben. Solange es nichts beleidigendes oder diffamierendes ist und du es nicht beweisen kannst dann ist das zwar unschön aber durchaus im Rahmen. Wenn immer wieder Kritik an deiner Arbeit laut wird dann denk mal drüber nach. Ansonsten auch such das Gespräch mit ihr und lass dir erklären was ihr nicht passt. Wenn Sie die Weisungsbefugnis hat und davon Gebrauch macht dann musst du das befolgen und nicht was anderes entscheiden und dich dann über die Reaktion wundern.
Wenn dir das Klima allgemein nicht passt dann wirst du es wohl sein müssen der Konsequenzen zieht, das man Sie versetzt weil du mit ihr nicht klarkommst ist zumindest unwahrscheinlich.
 
die anweisungen des chefs hat man folge zu leisten, sollten sie irgendwann mal wirklich kurios werden kann man gesondert die nächst höhere eben anfragen ob dies so legitim ist.
Wenn du für die missachtung einer anweisung noch keine abmahnung erhalten hast, dann hat dies einen guten grund. den grund kennen wir nicht aber er spricht wohl für dich und sollte daher dein selbstbewusstsein stärken aber ohne zu weiteren missachtungen zu führen.

Kleine fehler macht jeder, das ist nur menschlich. Leute die darauf immer wieder hinweisen haben ein generelles problem das auch ein gespräch nur selten lösen kann. vorallem dann nicht, wenn sie schon sagt das sie nicht diskutieren will. bei so einer aussage ist jede kommunikation sinnlos.

hier bleibt eigentlich nur der weg die problematik schriftlich fest zu halten und beweise zu sammeln. vielleicht mal die aufnahmefunktion des handys mitlaufen lassen. und sich dann an die nächst höhere ebene zu wenden. ist die höchste ebene nicht bereit in irgend einer weise aktive zu werden so heißt das für dich eigentlich nur, dass du selbst aktiv werden musst. angriff ist hierbei die beste verteidigung. wenn du kündigst sperrt dich das amt für drei monate für hartz 4 also musst du gekündigt werden. das ist der einzige echte ausweg den ich sehe. man könnte noch eine rechtsberatung aufsuchen aber das kostet geld.

das problem ist wohl, dass du alleine mit ihr arbeitest, daher hast du niemanden den du zeigen kannst wie sie mit dir umgeht. aber wenn du weißt dass andere über sie lästern und das solche sms herumgingen, kannst und solltest du die anderen um unterstützung bitten.

manchmal hat man echt pech im leben und erwischt so ein arbeitsumfeld. da muss man dann leider erstmal aufräumen bis man endlich richtig arbeiten kann. das ist auch das wichtigste argument für deinen obersten chef: das ein mitarbeiter durch sein verhalten die leistungsfähigkeit aller einschränkt.
 
Lipovitan schrieb:
Meine Kollegin rief mich zu sich und sagte das dieser direkt bezahlt werden muss und verschwand in ein anderes Kundengespräch. Allerdings hielt ich an meiner Entscheidung fest und gab der Kundin den Gehörschutz vorerst mit.

[...]

Dennoch machte Sie mir eine riesen Szene ,da Sie eine Entscheidung getroffen hat und ich das zu befolgen habe und Wenn & Aber. Sie fragte mich :"Triffst du weiterhin Entscheidungen über meinen Kopf hinweg?" Meine Antwort war ehrlich:"Ich weiss es nicht." Sie drohte mir darauf hin indirekt ob ich denn wüsste wer meine Beurteilung in der Probezeit schreibt ,etc.

Wenn ich sowas schon lese. Eine direkte Anordnung des Vorgesetzten missachten und sich dann wundern, wenn man zur Sau gemacht wird.
Schonmal auf die Idee gekommen, dass deine Chefin eventuell sogar zum Teil Recht haben könnte? Bei jedem anderen Chef hätte das zu Recht eine Abmahnung geben. Das war nun nur eine Sache, die du geschildert hast. Aber da du schreibst, dass deine Chefin dich als aufmüpfig hinstellt, kann ich mir das bei solch einer Aktion sogar sehr gut vorstellen.
 
Machen wir uns mal bitte nix vor - der blinde Gehorsam is schon länger abgeschafft!

Wenn es zu Deinem Betätigungsfeld gehört Kunden zu beraten und ihnen was zu verkaufen, seh ich da keinen Fehler.

Abmahnung?
Wofür? nem Kunden was zu verkaufen und im Sinne des Unternehmens zu handeln?
Eher weniger.

Solltest du natürlich für jede Entscheidung einen Vorgesetzten zu rate ziehen müssen, würd ich mir das schriftlich geben lassen und mit jedem Mist zu ihm rennen. Irgendwann hat der den Kaffee schon auf^^

Wenn der Maurer für jeden Stein, den er auf den anderen setzt den Vorarbeiter zum "nachgucken" rufen muß, wird die Wand nie fertig :evillol:
 
Das hat nichts mit blinden Gehorsam zu tun. Der Fehler liegt explizit darin das er eine direkte und unmissverständliche Weisung missachtet hat. Damit verbunden war die Chance das Geld nicht zu bekommen. Er hat also nicht im Sinne des Unternehmens gehandelt sondern ist ein wirtschaftliches Riskio eingegangen das so explizit nicht gewollt war. Ob du das jetzt als geringfügig oder dergleichen einschätzt ist dabei unerheblich. Es zählt nur die Einschätzung der Firma (siehe auch diverse Entlassungen weil jemand ein Brötchen gegessen hat und dergleichen).
Ein Maurer handelt auch nur im Rahmen den er vom Vorarbeiter eingeräumt bekommt. Wie klein oder gross der ist hängt von vielen faktoren ab u.a. auch vom gegenseitigen Vertrauen.
 
Der Fehler liegt explizit darin das er eine direkte und unmissverständliche Weisung missachtet hat. Damit verbunden war die Chance das Geld nicht zu bekommen.

Prinzipiell hast Du natürlich Recht - aber das Teil wurde verkauft :D

Zu seinem Arbeitsplatz gibt es ja Arbeits- bzw Handlungsanweisungen.

Sollte er für jede Entscheidung das O.K des Vorgesetzten brauchen - dann isses halt so.
Dann wars sein Fehler.

Darf er aber in gewissem Rahmen eigenverantwortlich handeln - seh ich keinen Fehler.

Es zählt nur die Einschätzung der Firma
Jop. Aber da würd ich nem Mitarbeiter der für Umsatz gesorgt hat (in Eigenverantwortung) keine Abmahnung geben.
Kann der Chef natürlich anders handhaben, weiß man nicht.


Ein Maurer handelt auch nur im Rahmen den er vom Vorarbeiter eingeräumt bekommt. Wie klein oder gross der ist hängt von vielen faktoren ab u.a. auch vom gegenseitigen Vertrauen.
Und da das Vertrauen offensichtlich nicht da ist, würd ich in Zukunft für jeden Mist den Vorgesetzten fragen :D
 
Also Entschuldigung, wenn der Vorgesetzte sagt, dass du das tun sollst und du meinst, dass du dem nicht Folge leisten musst, weil dir was anderes vorschwebt, dann kann das ein Grund zur sofortigen Kündigung sein.

Kapier ich auch nicht, dass man einfach einen maßangefertigten Kopfhörer für 100€ einfach mal zum ausprobieren mitgibt. Der ist maßangefertigt, also hat der Kunde ihn sofort zu bezahlen. Wenn er dann nicht passen sollte, kann er DANACH reklamieren.


Soviel dazu.

Dann zu dieser Tussi:

Sollte diese SMS stimmen und nachweislich(!!) vorhanden sein, sofort zur Chefetage damit. Damit sie erkennt wie man Mitarbeiter führt und aus ihnen das Maximum holen kann. Für mich ist deinen Schilderungen nach diese werte Dame gänzlich nicht geeignet dafür. Vielleicht ist sie eine gute Verkäuferin, mehr aber offensichtlich nicht.


Der Verlgeich mit dem Maurer ist übrigens nicht korrekt. Ein Maurer hat eine 3jährige Berufsausbildung, der Vorarbeiter (Polier) gilt als direkter Ansprechpartner und Bindeglied zwischen Bauleitung und Arbeitern und teilt die Arbeiten ein, die Maurer/Zimmerer etc. selbständig durchführen müssen. Lehrkräfte dürfen diese Arbeiten nur unter Aufsicht durchführen. Die Bauleitung zusammen mit Prüfstatiker und (nicht zwingend, aber ratsam) Polier überprüfen dann die Arbeit. Jeder Maurer kann Polier werden, muss aber 600 Stunden Weiterbildung mitmachen.

Deshalb gilt eher der Vergleich Bauleitung - Vorarbeiter (Polier). Und da ist die Regel klar: Das was die Bauleitung sagt muss durchgeführt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte mich hier nicht vor Kritik verstecken und kann eure Gedanken verstehen.

Es gab für mich in der Situation 2 Szenarien:

1 Kundin kommt wieder , ist zufrieden und bezahlt. Empfiehlt uns weiter im Ort für Kundenfreundliches handeln.
2 Kundin kommt wieder , ist unzufrieden und reklamiert. Empfiehlt uns weiter ,da wir ihr noch kein Geld abgenommen haben und ihm diesen hinterher rennen muss.

Daher habe ich so entschieden und Ärger mit der Kollegin in Kauf genommen. Ich möchte meine Kundschaft so behandeln wie ich als Kunde behandelt werden möchte ,dass heißt Ehrlich, Vertrauenswürdig &´Kundenfreundlich.

Das mir soetwas negativ ausgelegt werden kann in einem solchen Ausmaß war mir nicht klar und mit so weitereichenden Konsequenzen enden kann erst recht nicht.

Ich bin noch Jung und lerne Tag für Tag dazu und bin Froh eure Gedanken zu diesem Thema hören zu können.

Zu der besagten SMS kann ich sagen ,dass ich ein Foto dieser habe und ich meiner Kollegin die Chance gebe das zu erklären bevor ich den Schritt zu GF wage. Werde wohl nächste Woche einen Termin dort haben.

Grüße Lipo
 
Der ist maßangefertigt, also hat der Kunde ihn sofort zu bezahlen. Wenn er dann nicht passen sollte, kann er DANACH reklamieren.

Falsch!
Wenn das Teil nicht passt, liegt ein Mangel vor ->Kunde muß nicht zahlen
Natürlich hat die Firma ein Recht auf Nachbesserung, was aber Kosten verursacht.
So wurd das Ding verkauft, ohne zusätzlich Kosten zu verursachen (O.K. ggf n Verlust von Zinsen, hätte man die 100 EUR eingezahlt. aber denke mal die 1% kann man hier aussen vor lassen)

Das was die Bauleitung sagt muss durchgeführt werden.
Ja - aber nicht wenn es Pfusch ist^^


Zu der besagten SMS kann ich sagen ,dass ich ein Foto dieser habe und ich meiner Kollegin die Chance gebe das zu erklären bevor ich den Schritt zu GF wage. Werde wohl nächste Woche einen Termin dort haben.
Das würd ich sein lassen. Von wegen Privatsphäre, unberechtigter Zugriff auf das Handy bzw Einblick in fremde Korrespondenz...
 
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Ich habe Sie von meinem Ex-Arbeitskollegen ,da ich mit ihm noch über Facebook im Kontakt bin und er mir das mitgeteilt hat.
Er hat mir ein Foto davon geschickt ,da ich ihm zuerst nicht glaubte. Sehe leider viel zu oft das gute in Menschen und bin ein unbelehrbarer Optimist.
 
Ich denke mal, da es dein erstes Jahr nach der Lehre ist, dass du noch unter 20 bist. In diesem Alter war ich auch noch rabiater und habe immer versucht meinen Kopf durchzusetzen. Vergiss das! Umso schneller umso besser.
Das führt nur dazu, dass du irgendwann frustriert bist und dir alles unangenehm wird.
Versuch einfach mal ein bischen von dir aus einfach freundlich auf sie zuzugehen. Auch wenn ihr eure Differenzen hattet, kann eine freundliche Art über ein paar Tage schon wahnsinnig viel ausmachen.
Das fällt am Anfang zwar extrem schwer vor allem bei deinem Umstand, aber solange dein Gegenüber am sichtbar längeren Hebel sitzt führt das am Ende nurnoch dazu, dass nach langem hin und her du dann doch der Depp bist.

Und führ ein klärendes Gespräch. Wer weiß, vielleicht hat sie einfach einen Spruch von dir falsch aufgenommen und ist desshalb nicht gut auf dich zu sprechen.

Und für deinen weiteren Lebensweg gilt: Man kann Vorschläge gegenüber dem Vorgesetzten machen. Daran sieht dieser dann, dass man Engagement zeigt und sich einsetzen will. Wenn dein Vorschlag aber abgelehnt wird, ist das kein Grund sich einfach zu widersetzen und seinen eigenen Kopf durchzuziehen.
Das funktioniert noch nichtmal in deiner eigenen Firma, da du dich dort deinem Kunden beugen musst!
 
Mir fehlen hier mittlerweile wirklich die Worte. Ist deine Generation wirklich schon so weit das sie komplett nach eigenen Regeln spielt?
Wenn meine Azubis meinen würden mit 2 Jahren Erfahrung meine 15 Jahre Erfahrung in Frage stellen zu müssen und sich gegen direkte Anweisungen zu sträuben, wär das wohl deren Ende in unserem Betrieb. Mein Chef gibt mir auch manchmal sinnlose Aufgaben. Die erledige ich aber natürlich trotzdem wie gewünscht. Weil er dafür grade stehen muss.

Was wäre denn eigentlich passiert wenn die Dame nicht mehr wieder gekommen wäre um das Teil zu bezahlen? Hättest du das Geld dann erstattet? Sonst hättest du dein Gesicht in der Firma doch verloren.
Mich würde mal brennend interessieren wie alt du bist und wie lange du in deinem Beruf tätig bist.

Desweiteren weiß ich nicht was an der SMS so schlimm ist. Du hast diesen Text zitiert:

" Der Junge ist fachlich eine totale Katastrophe und stehts bemüht frech zu sein. Ich werde ihn bei nächster Gelegenheit austauschen."

Glaubst du wirklich du kannst dagegen angehen? Ich kennen dich nicht, aber vielleicht überschätzt du dich ja auch maßlos und die Filialleiterin hat schlichtweg Recht. Ich kann hier auch nix beleidigendes erkennen. Wenn du dich gegen direkte Anweisungen der Betriebsleitung wehrst, bist du fachlich eine Katastrophe.

Edit: Ich würde versuchen eine Aussprache mit der Kollegin zu arrangieren. Und zwar eine in der DU dich entschuldigst und ihr sagst das du dich ab jetzt zusammen reißen wirst. Du weißt noch nicht wie es ist jeden Tag auf Arbeit zu gehen wenn man mit jemandem im Clinch liegt. Das führt teilweise sogar zu gesundheitlichen Problemen. Das ist dein Stolz nicht wert. Sieh ein das Hierarchien in Unternehmen sinnvoll sind, da sonst jeder ( wie ind einem Fall ) macht was er will.

@ U-L-T-R-A
Darf ich raten? Du bist wahrscheinlich auch noch ein wenig jünger? Blindes Gehorsam ist sicherlich nicht mehr das Richtige. Aber in diesem Fall sprechen wir ja wohl von ner dienstlichen Anweisung, die ohne Probleme zu befolgen war.
Wenn seine Chefin ihn bittet kleine Kinder zu entführen, okay. Dann kann er sich ja gerne weigern. Allerdings nicht wenn es um dienstliche Aufträge geht. Wollt ihr wirklich die Welt brennen sehen?
 
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Falsch geraten, ich bin einiges älter^^

Und JA, ICH will die Welt brennen sehn :evillol:

aber davon ab. Wie ich bereits sagte gibts für seine Tätigkeit Arbeits-/Handlungsanweisungen.
Wenn darin dem Mitarbeiter EIGENVERANTWORTLICHES handeln zugestanden wird, seh ich in dem Fall kein Problem.
Muß aber vor jedem Verkauf der Chef um Rat gefragt, liegt klares Fehlverhalten vor.

Was wäre denn eigentlich passiert wenn die Dame nicht mehr wieder gekommen wäre um das Teil zu bezahlen?
Hätte, hätte - Fahrradkette :D
wir reden über den IST Zustand!


Wenn meine Azubis meinen würden mit 2 Jahren Erfahrung meine 15 Jahre Erfahrung in Frage stellen zu müssen und sich gegen direkte Anweisungen zu sträuben, wär das wohl deren Ende in unserem Betrieb
Das mag auf Fachkompetenz zutreffen, nicht aber unbedingt auf Verhandlungsgeschick/Charisma...
Der Nasenfaktor macht meiner Erfahrung nach beim Verkauf einiges aus.


Wenn du bei mir n PC/Server... kaufen willst und Dich nach der Lieferzeit erkundigst, sag ich Dir die, die mir mein Lieferant nennt bzw angegeben hat.
Wenn mein Vorgesetzter meint, 4 Wochen Lieferzeit wären zu lange und Du würdest ggf das Teil nicht bei uns kaufen, darum soll ich die Lieferzeit auf 1 Woche beziffern - dann darf er Dir das mal schön selber sagen!


Und nochmal zum Hörschutz - das Teil war mangelhaft und hätte vom Kunden nicht gekauft werden müssen!
Durch Eigeninitiative hat der Mitarbeiter dafür gesorgt, das das Ding trotzdem verkauft wurde.

mMn wär z.B beim Bau der Kölner U-Bahn bischen Eigeninitiative gezeigt worden von den Tifbauern "äh Fehlen da nicht n paar Stützen, Bügel...?" Wär das Projekt vll nicht da abgeraucht :evillol:
Nee man redet sich lieber raus "wenn der Chef das so sacht - machen wa das"
Is ja auch bequem weil man die Verantwortung wacker auf die "Befehlskette" schieben kann.


Das soll nicht heißen, dass jeder das machen soll wozu er grade Lust hat!
Aber ich würd als Unternehmer mein Augenmerk auf Umsatz und zufriedene Kunden legen.
 
Das ist ja alles schön und gut und wie du schon sagst "Hätte, hätte - Fahrradkette
wir reden über den IST Zustand" Der Ist-Zustand war das er während der Transaktion zurückgepfiffen wurde. Die Eigenverantwortung ist ihm eindeutig genommen wurden bzw. ihm nicht zugestanden wurden. Wahrscheinlich aus guten Grund. Jemanden Verantwortung zu übertragen heisst Vertrauen und das war/ist nicht gegeben.
 
So wie ich das gelesen habe war es NACHDEM er der Kundin das Angebot gemacht hat, das Teil zum testen mitzunehmen.
wie ich schon sagte. Beinhaltet sein Job, daß er Kunden in gewissem Rahmen Dinge in Eigenverantwortung verkaufen kann - is alles im Lot.

Die Chefin hätte also, wenn Ihr die Sache so wichtig ist selber zum Kunden gehen können (hatte sie aber offensichtlich keine Lust zu).
Hätte sie der Kundin gesagt: "Tut mir Leid, mein Mitarbeiter hat sich da vertan, sie dürfen den Hörschutz nicht ohne zu zahlen testen.." wär alles sauber.

Für MICH sieht das nur so aus als wollte sie sich vor dem unangenehmen Kundengespräch drücken.

Ich bestreite nicht, daß man die Sache auch anders sehn kann.
Wem aber eigenverantwortliches Handeln , Kundenzufriedenheit usw egal sind. der sollte in den Staatsdienst gehn.
Da gibts für alles ne Anweisung, man kann prima der Befehlskette folgen und mit Kunden hat man auch nix am Hut auf dessen Kohle man sonst angewiesen ist :evillol:
 
U-L-T-R-A schrieb:
Ouch. Erstmal würde ich ungern eine Wirtschaft ohne Befehlshierarchien sehen. Im Beispiel mit deinen Tiefbauern würde das erst recht in die Hose gehen. Die sollen dann am besten gleich auch noch auf die kleine Tocher hören oder wie stellst du dir das vor?

Natürlich kann man seinem Vorgesetzten sagen, dass man Bedenken hat. Das scheinst ja auch du im Bezug auf's Lügen zu machen. Aber was soll dein Chef mit dir, wenn du ohne es zu kommunizieren gegen strikte Befehle deines des selbigen verstößt?

Dein Argument mit dem Umsatz und zufriedenen Kunden ist genauso hinfällig. Da gibt es auch noch den Faktor Risiko, was im Falle des TEs versucht wurde zu minimieren. Dann kann man auch gleich hingehen und dem Kunden das Unternehmen überschreiben in der Hoffnung, dass er einen mit Geld überhäuft. Denn wir kennen ja kein Risiko.

Seine Kollegin ist also faul oder hat Angst vorm Kunden? Was macht es denn für einen Unterschied, ob er oder sie den Kunden aufklärt. Richtig, erst einmal garkeinen. Nur ist er erst einmal für den Kunden verantwortlich und hat einen Fehler gemacht, den er korrigieren sollte. Also sollte er hier auch die Verantwortung nehmen. Da ist deine angesprochene Verantwortung, die er übernehmen sollte. Nicht die seiner Kollegin sondern seine eigene. Ansonsten hat er sich auf den flaschen Job beworben.
 
Das kann man sicher aus den verschiedensten Blickwinkel betrachten. Fakt ist er wusste das er das nicht tun sollte/durfte. Der genaue Zeitpunkt innerhalb des Gespräches ist unerheblich da er es jedenfalls vor dem Ende des Gespräches wusste. Er hätte sein Angebot zurücknehmen müssen. Das wäre auch kein Problem gewesen zu sagen das er gerade einen kleinen Fehler gemacht hat oder was ähnliches. Alles kein Problem. Der Kunde hätte auch keinen Aufriss gemacht da er zur Abnahme ja verpflichtet war und die Ware ja auch wollte. Wenn es doch zu Diskussionen gekommen wäre hätte er an seine Chefin verweisen bzw. sie aktiv einbeziehen können. Er war schlicht nicht autorisiert für solche Deals. Anweisungen sind nun mal da das nicht jeder gerade das tut was er denkt. Die Firma bestimmt wie es geht. Ob gut oder schlecht ist Verantwortung der Firma. Stell dir mal einen grossen Supermarkt mit150 Mitarbeitern vor und jeder denkt das er genug Eigenverantwortung hat und alles ignoriert.
 
Nimm es einfach in Kauf, wenn dir der Vorgesetzte etwas sagt, hast du das auch in diesem Umfang zu erledigen. Es gibt Vorgesetzte mit denen kann man darüber reden ob es sinnvoll ist oder nicht einen Kunden so zu behandeln, aber wenn deine Vorgesetzte es nicht möchte und alles noch in Familienhand ohne Betriebsrat etc. ist, bleibt dir nicht viel anderes übrig. Entweder beugen oder einen anderen Job suchen.
 
@Smagjus
Es wär schön, wenn Du Dir den Thread auch mal durchlesen würdest.
Ich hab weiter oben geschrieben
Das soll nicht heißen, dass jeder das machen soll wozu er grade Lust hat!

Umsatz und zufriedenen Kunden ist genauso hinfällig. Da gibt es auch noch den Faktor Risiko, was im Falle des TEs versucht wurde zu minimieren. Dann kann man auch gleich hingehen und dem Kunden das Unternehmen überschreiben in der Hoffnung, dass er einen mit Geld überhäuft. Denn wir kennen ja kein Risiko.
Das is ja mal Unsinn - aber merkste selber, oder?:D

Nur ist er erst einmal für den Kunden verantwortlich und hat einen Fehler gemacht, den er korrigieren sollte
Wo hat er denn einen Fehler gemacht?
Nochmal DER HÖRSCHUTZ WAR MASSGEFERTIGT ABER DIE KUNDIN HAT KEIN ENTSPRECHENDE LÄRMDÄMPFUNG WAHRGENOMMEN!

Da dieser individuell gefertigt wird nahmen wir Platz und probierten diesen an. Die Kundin merkte zuerst keiner Lautstärke unterschied

-> Das Produkt ist mangelhaft!
-> Kunde muß nicht zahlen!
Er soll also dem Kunden ein mangelhaftes Produkt verkaufen (geht das nicht schon in Richtung Betrug? :D )

Ja, er hat sich einer Weisung wiedersetzt!

Da ist deine angesprochene Verantwortung, die er übernehmen sollte. Nicht die seiner Kollegin sondern seine eigene
Die Anweisung den Kunden zu täuschen, also die mangelhafte Ware zu verkaufen kommt von der Chefin. Wieso soll er sich da vor den Karren spannen lassen.

@Gucky10
Jop ich sagte ja bereits oben
Das soll nicht heißen, dass jeder das machen soll wozu er grade Lust hat!

Er war schlicht nicht autorisiert für solche Deals
Magst Du Recht haben, aber ohne den Deal hätt der Kunde die Ware nicht bezahlen müssen.

Die Firma bestimmt wie es geht
Jop, aber das is nicht seine Chefin, sondern der Oberguru.
Der kann dann so oder so entscheiden.
 
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