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Wenn es ein „Fach“betrieb ist, dann haben die sicherlich die Möglichkeit, die Leitungsqualität zu messen und Dir ein Prüfprotokoll inkl. erfüllte Übertragungsstandards zu zeigen.
Na ja, Prüfprotokolle werden aber nur auf Anfrage und per Bezahlung geliefert. Selbst als Firma mußten wir das separat beauftragen und bezahlen. Standard ist das - auch bei einem Fachbetrieb - beileibe heute nicht, und schon gar nicht für Wohnungen. Die Prüfgeräte sind sehr teuer, und werden meistens auch nur dann für diesen Zweck geliehen.
Ja, siehe Post #20. Aber mit einem Protokoll hat die Diskussion ein Ende, ob es an der Leitung liegt.
PHuV schrieb:
Selbst als Firma mußten wir das separat beauftragen und bezahlen. Standard ist das - auch bei einem Fachbetrieb - beileibe heute nicht, und schon gar nicht für Wohnungen. Die Prüfgeräte sind sehr teuer, und werden meistens auch nur dann für diesen Zweck geliehen.
Ich sprach auch nicht von Standard, sondern von Möglichkeit. Gelegentlich wäre ich um ein kurzfristig greifbares Messgerät froh, um Fehlerquellen bei unbekannten Verkabelungen schneller ausschließen zu können. Andererseits wer schlägt sich schon gerne mit passiver Netzwerktechnik rum?
Quanto? Ich stecke da nicht so drin, hab aber so Preise um 1500-2000€ {*} im Ohr. Kommt das hin? Wenn ja, ist das in meinen Augen für einen Betrieb nicht teuer. Profi-Werkzeug kostet nun mal mehr als die klassische Baumarkt-Eigenmarke für Hobbyhandwerker. Ne Hilti kostet so viel wie gefühlt 5 grüne Boschs, ein guter Business-Laptop geht schnell in die 2000er und und... Hey, selbst meine Werkzeugrolle in der Firma kostet voll bestückt schlanke 800€, weil das eben kein Werkzeug vom Discounter ist.
Ich würde offen gestanden erwarten, dass ein Elektrobetrieb, der explizit auch Datentechnik installiert, ein Messgerät besitzt und nicht leihen muss. Vor allem rechnet sich das eher früher als später nicht mehr.
Und nur mal so: Klar, ich bin in einem anderen Metier unterwegs, aber auf meinem Laptop habe ich allein an Lizenzen über 10.000€ drauf. Profi-Ausstattung, sei es Hard- oder Software, kostet nun mal Geld.
{*} Kann mich bei dem Preis aber auch irren, ist nicht mein Bereich. Lasse mich gerne korrigieren.
Würde für Qualifizierer so hinkommen, jedenfalls für das, was ein Wald- und Wiesen-Elektriker auf jeden Fall heutzutage haben sollte (Fluke CIQ oder LIQ).
Zertifizierer hingegen mit Referenzkabeln, Kalibrierungen usw. die am Ende ein geiles PDF ausspucken (Fluke DSX)... joar. Ab 5k netto, mindestens.
Da nicht jeder Elektriker täglich ganze Bürogebäude strukturiert verkabelt und abgben muss, liegt solch Werkzeug oft lange vor sich rum und macht keinen Umsatz. Daher ist es durchaus sinnig, dass Zertifizierer fallweise gemietet werden.
Nope, ist etwas teurerm wie t-6 es richtig sagte, ist ein Zertifizierer, das Fluke Networks DSX-600 Netzwerktester, Kabelprüfgerät. https://de.rs-online.com/web/p/netzwerkprufgerate/1462853
9.209,41 €
Wir hatte es uns damals für 350 € pro Woche geliehen. So sieht dann ein Protokoll aus, links ein Fail, rechts ok
Ersetzt noch lange nicht den Elektromeister.
Denn das 9T€ Gerät verteilt leider keine Stromschläge an denjenigen, der das Patchpanel am Heizungsrohr erdet...