News Produktion eines P55-Boards kostet 105 US-Dollar

Die Preise finde ich ganz schön gesalzen, demnach würden die Hersteller ja keinen Cent Gewinn mit ihren Boards machen? Das kann nicht sein. Kühlkörper kosten auch nie soviel wie angegeben.
 
raebbi schrieb:
Kühlkörper ist mir auch aufgefallen. Auf nem LowEnd Board sitzen da ein paar Alu-Klötzchen. Stranggepresst in millionenfacher Stückzahl...das kostet keine 6$
...das HeatPipe Gedöns ist zwar deutlich aufwendiger...aber halt ich auch für gut gerechnet.

Ansonsten sind mir die Zahlen zu matschig um damit was anfangen zu können. Anlagen und deren Lebensdauer, Personal........irgendwie aus den Fingern gesaugte Materialkosten sagen nicht die Welt aus...

Job für 25€ kannste nen deutschen CNC-Betrieb dazu einspannen und das für geringe zweistellige Stückzahlen :D. Selbst Heatpipes kosten nicht so viel, zudem werden auf den Boards oft die günstigsten Pipes eingesetzt (Kupferrohr, paar dünne Drähte rein und ein Lquid nach Wahl). Irgendwas passt an den Zahlen nicht. Scheint mir fast als ob mit der Abnahme von 1000 oder weniger Stück gerechnet wurde was den realen +10.000 Abnahmen bei weitem nicht entspricht (ermöglicht locker 30-60% Kostensenkung im Einkauf!)
 
Und wieder eine recht sinnfreie Aufzählung irgendwelcher theoretischer Kosten mit dem Ziel irgend einen theoretischen Preis zu ermitteln welcher dann theoretisch an den Endkunden weitergegeben wird.




Diese ganzen Hochrechnungen haben doch absolut null Aussagekraft, vom Sinn will ich gar nicht erst anfangen...
 
Und daher kommt Intel problemlos durch die sog. Krise. Ist schon krass, was ein fast-Monopol kostet.
 
HighTech-Freak schrieb:
FullACK! Niemals 25USD bei den Mengen! Der müsste schon vergolded sein... (und nichtmal dann wärens 25USD)
Logistik&Verkauf ist auch nicht wirklich nachvollziehbar! Niemals kostet das doppelt so viel wie bei einem Low-End-Board...
Allesamt ETWAS großszügig geschätzt. Ich schlag mal vor wir ziehen überall 30% ab, dann passts...

MfG, Thomas

Genau, wir ziehen mal 30% ab damit die Zahl in deinen Augen vielleicht n bisschen realistischer ist, aber dann genau unglaubwürdig wie vorher, weil sich das dann wieder nur irgendein Depp ausgedacht hat ;-)


Ich denke in den Preisen sind auch entwicklungskosten und Lohn drinne.
Man muss sich immer vor Augen halten das die Firme nam Highend MArkt kaum etwas verdienen. Dient nur dem " ja wir können" Effekt.
 
"Entsprechende Schaltungen für die Stromversorgung schlagen mit wenigstens 12 US-Dollar zu Buche, werden hochwertige MOSFETs und Kondensatoren verbaut, kann sich dieser Preis vervierfachen."

Lol, paar Transistoren und Kondensatoren sollen gleich 48 USD kosten. ^^
Selbst wenn die noch so hochwertig sind, das ist fern von jeglicher Vernunft.

Worauf zum Henker stützen sich die Leute von Anandtech, dass sie solche Zahlen in den Raum werfen? Am wahrscheinlichsten nehme sie die Preise vom Elektrogeschäft um die Ecke. Anders kann ich mir die Preise nicht erklären.
 
Was soll das denn sein? Diese Kalkulation ist doch totaler Blödsinn.
Das fängt ja schon bei dem PCB Preis an, der für alle gleich sein soll. Ist doch Quatsch. Wenn von einem High-End Board 10.000 Stück produziert werden und von einem Low-End 100.000, sind die Produktionkosten für das PCB niemals identisch. Das gilt eigentlich für alle Komponenten die dann auch im Einkaufspreis variieren.
Wenn man soetwas nicht konkretisieren kann, soll man es lassen. Informationsgehalt geht gegen 0.
 
Ich kann mir nicht vorstellen dass Logitk und Vermarktung so viel Geld kosten sollen. Ebenso nicht wieso der Arbeitsaufwand bei dem Highendboard soviel höher sein soll. Wird doch alles in der selben Lötstrasse gefertigt. Mal abgesehen von den Chips denke ich sind die Kosten eh viel zu hoch angesetzt...
 
Low-End ist falsch formuliert, da ist dann eher das P55-Standardbrett mit gemeint. Ein Low-End-Brett braucht keine SLI-Lizenz und auch keinen P55 ;). Die Einteilung müsste eher lauten: Standard, upper-Mainstream und High-End.
Heftig find ich, was sich Intel für Chipsätze bezahlen lässt. Bei der Gewinnmarge braucht man sich nicht zu wundern, warum Intel NV mit allen Mitteln aus dem Markt raushaben will. Ein x58 sollte in der Herstellung kaum mehr als 15$ kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaut euch doch einfach mal die Boards an die schon gelistet sind. Zum ofiziellen Start werden die dann sicher noch um 10-20% fallen.

Also Low-End wird wohl um die 80 Euro liegen und bei Mid-Range faengts mit 100-120 Euro an.
 
also das ist doch mal mumpitz mit den zahlen hier oder?
auf die herstellkosten kommt ja noch ien batzen drauf bis wir bei den selbstkosten sind, damit das ding verkaufsfertig im laden steht/versandfertig in der komissionierzone steht.
damit würden sich ja nie die entsprechenden preise realisieren lassen, die schon so durchgesickert sind.
 
SLI Lizanz ist aber eine frechheiten.

Da bauen die Boardhersteller SLI fähigen boards, damit nvidia mehr als nur eine grafikkarte an den Kunden verkauffen kann, und schwupps sind schon lizenz-boys vor der tür: "gieb 5 bucks, plz"
 
Denahar schrieb:
Tja, da sieht man mal wieder, dass entsprechende Hardware mit Qualität ihren Preis haben.
Damit ist dann auch klar, dass die günstigsten P55-Boards nicht weniger als 80 Euro kosten werden.

Nach einiger Zeit werden aber µATX Boards ihren Weg finden die um einiges günstiger sind.
Vorallem aber die Kosten für die PCH ist unverschämt hoch. 40$ für eine besser Sothbridge?

Der P45 ist um einiges aufwendiger und soll das selbe kosten?
 
Die Lizenskosten sind richtig berechnet :)
der rest ist totaler Blödsinn

entwicklung,tests usw. kostet bisl was der rest bei den Stückzahlen fast nichts
 
ich denke auch, heatsinks $6?
bei den stückzahlen eher 60 cent
 
Hi allerseits

Mir sind auf dem ersten Blick auch die teuren Kühlerpreise sowie die des Chipsatzes aufgefallen.
40$ für ein kleiner Chip die nicht mal ein Bruchteil so Komplex wie die GPU ist finde ich auch übertrieben.
Natürlich ist mir bewusst was die Northbridge kann bzw. können muss und viele zusammenhänge steuert ;)

Eine wichtige Frage hab ich aber noch, ich bin als Beruf gelernter Mikromechaniker, also wie ein Polymechaniker nur ein Niveau höher.
Warum die WaKü's für den CPU & GPU so teuer ist wurden mir klar, als ich in der 3ter Lehrjahr eine CPU WaKü selbst Konstruiert habe und aus eine Kupferblock mit eine 1.5mm TN Fräser gefräst habe, dies ging extrem lange, da wäre HM wohl besser gewesen :lol:
Aber wie funktioniert eine aufbau z.B. einer CPU Kühler inkl. Heatpipes? Oder eben die Alublöcke in so grosse Dimensionen?
Funktioniert dies tatsächlich nur durch Strangpressen und nicht Aluminium-Gus oder sonstiges?
 
halte die zahlen auch für recht unglaubwürdig.

Ich denke ca. 1/3 bis 1/2 der summe ist real.

Entwicklung,Material, Fertigung und Lagerung macht bei einem gut aufgestelltem Produkt max. 25% aus.(eher sogar weniger)
 
Das ist das typische Problem der Mainstream Medien... Es werden irgendwelche Informationen in den Raum geworfen und ohne den Verstand einzuschalten werden die Nachrichten veröffentlicht und als "Fakt" hingestellt. Liegt aber auch daran, weil man als Redakteur heutzutage sehr unter Druck gerät immer schnell die News vor den anderen zu veröffentlichen. Dabei geht so manches schief.

Diese ganzen Zahlen sind doch total aus den Wolken gegriffen. Nur die Intel und NVidia Lizenzen können hinkommen. Aber mal ernsthaft - 25 USD für Kupfer und Alu Kühler mit Heatpipes? Bei 100 Stück darf Asus dann vllt 25 USD zahlen. Die Preise der benötigten Materialien werden eh immer pauschal auf 1000 Stücl oder Tonnen berechnet.

Auch die Spannungsversorgung erscheint mir ein wenig übertrieben im Preis zu sein.
 
MountWalker schrieb:
Najo, dan weiß ich auch, warum ich meistens trotz uf den prozessor bezogen schlechterer Preis/Leistung insgesamt doch eher AMD kaufen würde.

Seit wann ist bei AMD CPUs das Preis/Leistungs Verhältnis schlechter als bei Intel?
Und nein, Intel CPUs sind NICHT schneller. Intel bietet jedoch CPUs an, die schneller sind als die schnellsten AMD CPUs.
 
Hier können Sie sich über 22 OPEC-Begründungen freuen, warum der Benzinpreis steigen wird:

1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.
2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.
8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.
9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.
10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.
11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.
12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.
13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.
16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.
17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.
18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.
19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.
20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.
21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.
22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.

So in etwa liest sich der Artikel
 
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