News Produktion eines P55-Boards kostet 105 US-Dollar

artur1987 schrieb:
wäre doch geil, wenn mann sich sein eigenes MB zusammenstellen und bestellen könnte

Eine Überlegung die wohl nie kommen wird. Vielleicht ne Special Edition wenn 10.000 User die gleichen oder ähnlichen wünsche haben.

dgschrei schrieb:
Der steht momentan ziemlich genau bei 6300$ die Tonne. Also 6,3 $/ kg.

Dann kommt noch die Produktion der Kühlkörper drauf. Wenn ich mir da mal den Kühlkörper meines x58 Mobos hier ansehe, welchen ich zu den besseren zählen würde, dann kann ich mir solche Preise schon vorstellen.
40+ cm lange Heatpipe
gefräste massive Kupferkühlblöcke,
Darunter liegende WLP
Da kommt schon was zusammen. Das Fräsen von Kupfer ist übrigens eine extrem zeitaufwenidge Arbeit und deshalb auch richtig teuer.

Warum die X58 Boards so teuer sind. Zeigt mir doch mal das AMD Board mit
14xUSB 2.0
3x PCIe2.0 (2x16fach oder 1x16fach 2x8fach)
1xPCIe 2.0 1fach
2xPCI
6xSata
2xSAS
1xeSata
2x Gigabit Lan
SLi und Crossfire auf einem Board
Raid Controller für Raid 0,1, 5
Triple Channel DDR3 (oder einfach 6 Speicherbänke von mir aus)
Intel HD Audio 7.1(oder falls es existiert eben ein AMD Pendant)

Und das für einen Preis ordentlich unter 200€. Da werdet ihr wohl auch kaum fündig werden.

Deswegen nehmen wir doch lieber mal Aluminium 1900 US-Dollar/Tonne und leichter zu verarbeiten.
Heatpipe dürfte je nach Qualität auch nicht so übermäßig teuer sein. Vorallem wenn man bei P55 ohnehin drauf verzichten kann.
WLP kommt auch billig.
http://geizhals.at/eu/a316340.html
Mit der kommt man ohne OEM beim P55 auf über 120 Anwendungen und der Chip ist winzig.

Nunja bei AMD gibt es nur 12x USB 2.0
4x PCIe 2.0 (2x16fach oder 4x 8fach)
dann das selbe
8x SATA
0x SAS
1x eSATA
2x GBit Lan
Sli gibt es bei AMD nicht.
RAID 0/1/5/10
Triple Channel gibt es auch nicht. 6x Speicherbänke bisher auch nicht (Gigabyte bietet mit dem P55-UD6 eins für i5 ...)
Sound ist auch immer an Board, AMD macht keinen Sound. Schleift diesen höchstens von der Soundkarte durch.
Preis 140 Euro, halt leider nicht alles erfüllt.
Für die meisten reicht aber ja entsprechend viel weniger.

Kenne nur nen Fotografen, der sich über jeden USB Port mehr freut.

[grueni] schrieb:
Es ist aber kein Kilo darauf verbaut :freak:
Nehmen wir mal 600Gramm Kühlkörper an, dann wäre man theoretisch bei ca. 4,50$

600 gramm sind auch schon recht viel.
Die PCH braucht wohl keine 50 g und dann kommt noch für Wasserkühler Spannungswandler HS dazu wohl auch gesamt nicht über 200 g.

Wie gesagt. Meistens eher noch leichter da Aluminium verwendet wird.
 
Tja nur leider sind wir mit Aluminium halt nunmal nicht mehr bei den qualitativen Top-Kühler sondern eben bei den Billigkühllösungen für geschätze 6€
Den Weltmarktpreis für Kupfer kann man bei solchen Kühlkörpern auch vergessen, weil allein schon aus Gründen der Ästethik bei hochwertigen Kupferkühlern das wesentlich teurere Elektrolytkupfer verwendet wird.

Dass den meisten Leuten weniger reicht, als ein X58 Board bietet ist auch klar. Die X58 ähneln ja eher einer Mischung aus Server und Workstation, als einem normalen PC. Genauso die AMD-Boards die man mir jetzt um die Ohren schlägt.
Und es ist momentan halt nunmal so, dass wenn man ein Mainboard benötigt das richtig viel Speicher verwenden kann (seis nun wegen Photoshop und co oder eben einfach nur um den längsten zu haben . :) ) Die X58 mit dem Triple Channel klar im Vorteil sind. Und das sind eben Kosten die noch drauf kommen.
Dann kommt eben noch die besagte Sli Lizenz dazu. Beim P6T Deluxe darf man dann noch das Express Gate mitzahlen. Und den Preis für die ganzen Kondensatoren glaube ich da auch. Mit 18 Phasen aus japanischen Kondensatoren kommt schon ein ordentlicher Preis zusammen. Dass die großen Mobo Hersteller sowieso bloß japanische Kondensatoren verwenden ist mir schon klar, nur a) in welcher Zahl und b) gibt es auch genug Billighersteller, die eben einfach irgendwelchen Chinaschrott verwenden der dann dauernd fiept oder gleich ganz abraucht. Und dadurch ergeben sich eben die enormen Preisunterschiede die hier zwischen low-end und high-end errechnet werden.

Wenn man ein billiges X58 Mainboard will, dann wird man da ja auch fündig. Das billigste laut Geizhals ist da Momentan das hier:
http://geizhals.at/deutschland/a442028.html
Dann hat man natürlich "nur" noch:
3x PCIe 2.0 x16 aber dann einer nur 4x elektrisch
11x USB
1xGB Lan
Sli und Crossfire bleiben aber.
Also preislich nehmen sich Intel und AMD da meines Erachtens nichts. Nur waren halt zu Beginn nur High-End 1366er Boards für 200€+ erhältlich.



@bensen
Dass es kein 1366er Mobo mit 2xSAS für unter 200€ gibt, ist mir schon klar. Wenn aber die Intel Mainboards einfach nur überteuert sind, dann müsste es ja ein AM3 Board für weniger geben.
 
dgschrei schrieb:
Und das für einen Preis ordentlich unter 200€. Da werdet ihr wohl auch kaum fündig werden.

Mein P45 hatte 85€ gekostet. Von einem Kumpel das P43 ganze 58€. Mehr braucht man nicht. Die Boards sind mit einem E8600 auch nicht langsamer als ein X48, wenn man denn nur eine Grafikkarte einbauen möchte.
 
@dgschrei

Deine ausführungen sind aber auch recht blauäugig.

Würde die rechnung aus dem Artikel stimmen würde das billigste P55 Board nicht unter 300$ kosten.
 
dgschrei schrieb:
Wenn man ein billiges X58 Mainboard will, dann wird man da ja auch fündig. Das billigste laut Geizhals ist da Momentan das hier:
http://geizhals.at/deutschland/a442028.html
Dann hat man natürlich "nur" noch:
3x PCIe 2.0 x16 aber dann einer nur 4x elektrisch
11x USB
1xGB Lan
Naja, im Vergleich zum vorher geposteten MSi790FX. Etwa gleicher Preis. Es fehlt nen PCIe-Switch für 4x x8, ein 2. Ethernet Controller, ein zusätzlicher SATA-Controller.
Dass es kein 1366er Mobo mit 2xSAS für unter 200€ gibt, ist mir schon klar. Wenn aber die Intel Mainboards einfach nur überteuert sind, dann müsste es ja ein AM3 Board für weniger geben.
Könnte es auch locker geben, der SAS-Controller kostet ja keine 50€. Nur macht es keinen Sinn auf nem Consumer-Board nen SAS-Controller zu pflanzen.

Die X58 haben schon nen kleinen extra "Highend-Aufschlag". Ähnlich bestückte P45 Boards sind erheblich billiger. 2 RAM-Slots mehr und die Herstellkosten des X58 im Vergleich zum P45, machen sicher keine 40-50€ aus.
 
Zum Aluminiumpressen. Kenn ich mich ein wenig mit aus.
Du brauchst für jeden der Kühlkörper ein Werkzeug zum Fertigen. Das kostet selbst bei so einem einfachen Teil ca. 2000 Dollar. In Asien evtl. weniger. Dann ist die Mindestpressmenge in der Regel bei einer Tonne. Die Aufschläge zum Aluweltmarktpreis bei so einem Teil sind wahrscheinlich für so eine Kleinmenge bei locker 200%. Dann ist man bei vielleicht 6 Dollar/kg. Aber eine Tonne sind zig Tausende von den Kühlkörpern, also muss evtl. was weggeworfen werden oder in kleinerer Menge produziert werden. Da kommste vielleicht bei 10 Dollar pro kg raus. Und dann darf man nicht vergessen, dass die Teile meist noch maschinell bearbeitet werden und sei es nur planschleifen oder Bohrungen anbringen. Und natürlich optisch ansprechendes Eloxal. Designt werden muessen sie vorher natürlich auch. Ich halte die 6 Dollar für nicht zuuu weit hergeholt.

Was aber bei dem ganzen ein wenig vergessen wird, ist der Preisverfall der Komponenten. Es kann sehr gut sein, dass die Elektronikkomponenten schon nach wenigen Wochen deutlich billiger zu haben sind. Ausserdem denke ich schon, dass grosse Hersteller bessere Konditionen bei Intel oder NVidia haben. Oder eine Art Mengenklausel.
 
@Milchkuh

6$ für einen Alu Chipsatzkühler als EK für einen MB Hersteller halte ich aber doch für deutlich zu hoch angesetzt. Kenne mich zwar mit Metallverarbeitung nicht wirklich aus, wenn ich mir aber diesen Nachrüst-Chipsatzkühler: http://geizhals.at/deutschland/a58276.html (54g, 2,62€ Einzelhandels VK) betrachte, fällt es mir schwer an die 6$ zu glauben.
Ergänzung ()

http://geizhals.at/deutschland/a324649.html so ein Konstrukt aus Kupfer liegt im EinzelhandelsVK bei 9,92€ (Kupfer, 139,5g)
 
Logistik, Verkauf Low:$9.50 Med:$13 High:$18

The final costs are related to packaging, sales and actually getting the boards to distributors. Figure about 10% per board on average


Ja ne is klar ;) - Wenn der Rest der Berechnungen auch so "erwürfelt" wurde......
 
Zuletzt bearbeitet:
@xerox18
:watt: Bei Herstellungskosten von minimal 105 USD kommst du auf einen Mindestpreis von 300$ ? Ich dachte wir reden hier von Mainboards und nicht vom neuen Iphone. :D Vor allem, da ja der Vertrieb in den Herstellungskosten mit einberechnet war. Bei Herstellungskosten von 105 USD würde ich eher so mit Preisen um die 150 Dollar rechnen. Das sind umgerechnet momentan ungefähr 105-110€. Die 1:1 Umrechnung €:$ gilt schließlich nur bei den amerikanischen UVPs.

@Athlonscout
richtig, das ist ein Chipsatzkühler.
Und jetzt kuck dir mal das P55 Mainboard an, (edit ist natürlich ein AM3 Mainboard. Google fail. Und auch ein bisschen Computerbase fail. Warum habt ihr in eurer Bilderstrecke zu P55 Mainboards ein AM3 Mainboard mit drin?) das die junge Dame hier in die Kamera hält.
2-1080.1425443397.jpg


Da hat zum einen einen solchen Chipsatzkühler wie du gepostet hast(wenn ich mich nich ganz vertue für die Southbridge), und dann hat man noch einen wesentlich größeren geradezu riesigen Kühlkörper, der die Northbrige samt Spawas kühlt.
Wenn man noch ein bisschen genauer hinsieht, dann sieht man dass dieser eine sehr feine Oberflächenstruktur hat. Ich hab zwar keine Ahnung von Metallbearbeitung, würde aber mal schätzen, dass man bei solchen Formen mit simplem Pressen am Ende wäre.
Eins weiß ich aber auf jeden Fall, billig kommt so ein Werkstück nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist aber ein Oberklasse-Sockel AM3 Mainboard,
also eines mit AMD 790FX + SB750 chipset,
und keines von Intel.

Wäre eigentlich am ehesten von der Ausstattung her mit dem intel x58-chipset Boards zu verlgeichen.
 
Niemals kostet die gesamte kühlung 6 $! Du kannst doch nicht die Preise des Einzelhandels (siehe Zalmankühler für 2.62€ ca 3.5$) nehmen und dann hochrechnen. *re

Diese Kühler werden à 10m Blöcke hergestellt und erst im letzten, oder vorletzten Schritt durchtrennt. Für die Herstellung von 200 Kühler ist demzufolge nur ein Prozess notwendig. Ausserdem ist das nichts anderes als eine gepresste Aluschiene, welche bisschen gefräst und graviert wurde (noch als 10m Stück) anschliessend auseinander gesägt wurde und die einzelnen Kühler eloxiert.

Wenn so ein Kühler bereits für die Herstellung 6$ kostet, dann im Einzelhandel mindestens 20$.
 
@dgschrei

So Teile (oder Ähnliche) wurden noch vor wenigen Jahren auf den NBs verbaut (scheinst ja noch nicht allzu alt zu sein?).

Ausserdem musst du noch beachten, dass zwischen dem EK der (MB) Hersteller und dem VK an den Endkunden locker bis zu mehreren 100% (gerade bei niedrigpreisigen Artikeln) durch Transportkosten, Distribution und Handel aufgeschlagen werden.

Sicherlich ist bei dem von dir verlinkte Bild ein Materialintensiveres Kühlsystem verbaut (lass es mal 200g-300g wiegen). Die Bearbeitungskosten werden kaum einen Unterschied ausmachen.

Mir gings auch nur dadrum aufzuzeigen, dass die im Artikel genannten Preise aus der Luft gegriffen sind.
Das die im Artikel genannten Herstellungskosten nichts mit der Realität zu tun haben, sollte selbst dir bei einem Blick auf Geizhals einleuchten:

http://geizhals.at/deutschland/?cat=mbp4_1156&sort=p

PS. wenn sich in D ein Millionär vor dem Finanzamt arm rechnet, würdest du ihm nach deiner Argumentation auch noch Hartz4 hinterherwerfen.
 
@Athlonscout
hmm also bis auf das eine Gigabyte Board liegen die billigen alle im Bereich von 105-110€ (aka 150 USD) die ich mir gedacht hatte.
Aufschläge von mehreren 100% kannst du absolut vergessen. Der einzige Hersteller, den ich kenne, der sich das leisten kann ist Apple. In allen anderen Bereichen sind die Gewinnmargen wesentlich geringer. (ausgenommen Intel 1000€ CPUs aber die sind ja auch definitiv nicht für den Massenmarkt)
Rechnen wir's doch mal mit realistischen Zahlen aus.
105$ Herstellung, 20$ Gewinn für den Hersteller (dürfte bei den momentanen Preisen für Hardware sogar noch hoch gegriffen sein. Siehe RAM Preise) 10$ für den Händler, + 19 % Märchensteuer. Macht summa sumarum: 160USD = 113€. Kommt doch gut an die Preise bei Geizhals ran.
Und nochmal: Das Verschiffen, der Vertrieb an die Händler und das Marketing sind bei den Kosten hier schon mit rein gerechnet. Außerdem ist das Verschiffen von Ware von z.B. Honkong nach Deutschland so billig, dass das kaum ins Gewicht fällt.
Ein Standard Container hat Maße von ungefähr 6m x2,5m x 2,5 m. Das ist ein Raum von 37,5 m³ da bekomme ich, wenn ich mal die Maße des Kartons von meinem Mainboard benutze 3750 Einheiten rein.
Und ein Containerschiff kann wiederum tausende Container laden. (das momentan größte 13.800) Genau aus diesem Grund fällt das eben nicht ins Gewicht.
Nur ums nochmal zu verdeutlichen. Mit dem größten Containerschiff könnte ich also 51 Millionen Mainboards in einem Rutsch verschicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufschläge von mehreren 100% kannst du absolut vergessen.

So, dann schaue dir gerade bei dem von mir verlinkten Zalman Kühler die Preisdifferenzen der einzelnen Händler an. Wie ich auch schrieb, bezogen sich die hohen Gewinnspannen auf Artikel im Centbereich (was ja so ein Kühlkonstrukt ist) beim Vergleich der Abnahme MB Hersteller (zig tausend Stücke) und dem was du vergleichbares hier in D beim Einzelhändler für ein einziges Exemplar bezahlst.

Bei deiner Vergleichsrechnung ist es auch nicht hilfreich das 4. oder 5. wenigst teueres Produkt als Vergleichsmasstab zu wählen, da musst du dann schon das Günstigste zum Vergleich heranziehen.

PS. wenn du den Kosten im Artikel Glauben schenkst, kann ich dir leider auch nicht helfen.
 
@dgschrei

Du rechnetst 10$ für den Händler ? Hast du schon mal irgendwo im Einkauf gearbeitet?

Schon alleine wenn du dir die preisspannen vom billigsten zum teuersten Händler bei geizhals anschaust und noch den Preisverfall der ersten 6 Monate mit einbeziehst kann die rechnung nicht stimmen.
 
Wenn wir Geizhals verwenden, dann reden wir aber immer über Internet Versandhandel. Der generiert seine Margen eben nunmal durch Masse und die klassischen Einsparungen, die der Versandhandel mit sich bring. Wenn man nun im Mediamarkt steht, dann funtioniert das natürlich nicht. Da sind dann die laufenden Kosten für das Ladengeschäft einfach zu hoch. Allerdings findet man im MM dann normalerweise auch ganz andere Preise als bei den Online Anbietern.
Derartig kleine Margen gibt es übrigens öfter. Bei den Konsolen und bei vielen Spielen ist das beispielsweise so. Am Verkauf der Konsole verdient der Händler schonmal fast gar nichts. Gamestop macht fast seinen ganzen Gewinn durch den Verkauf von Gebrauchtspielen, die mit ordentlicher Marge weiterverkauft werden.
Nicht umsonst haben kleinere Händler wie der Expert hier bei uns vielleicht grade mal 2 billig Mobos rumliegen, die dann zu Horrorpreisen an die unwissende Kundschaft verhökert werden.
Es ist numal nicht jede Firma so großzügig mit ihren UVPs wie Samsung. Für den HDTV den ich mir gekauft habe war da die UVP auch 899 und gekauft habe ich ihn für 550. Ich geh einfach mal davon aus, dass der Händler da trotzdem Gewinn damit gemacht hat.

@Athlonscout
Ja bei den Kühlkonzepten stimme ich dir schon zu. Da wird von Zalmann und co eine ordentliche Marge gefahren. Aber bei Mainboards etc. kann man Margen von über 50% wohl allenfalls im "SuperLeetHAxxorUltraHighend"-Schwanzverlängerungsbereich suchen.
 
dgschrei schrieb:
Den Weltmarktpreis für Kupfer kann man bei solchen Kühlkörpern auch vergessen, weil allein schon aus Gründen der Ästethik bei hochwertigen Kupferkühlern das wesentlich teurere Elektrolytkupfer verwendet wird.

Diese Kupferkühler sind auch asthetisch, wenn man kein teures Elektrolytkupfer verwendet ... Außerdem sind sie meistens irgendwie beschichtet ... also kann man einfach günstiges Kupfer verwenden ... Also ist und bleibt der Mainboardkühler n Artikel für unter 8 € ... Auch für Kupfer ... Das ist Massenware, keine Einzelanfertigung ... außerdem ist auch ein Händler von Kupfer im Preis günstiger, wenn man entsprechende Mengen kauft ... Denn alle haben Aufschläge und speziell bei Rohmaterial sind hohe Rabatte drin ...

mfg Chuck
 
Zitat von dgschrei
Aufschläge von mehreren 100% kannst du absolut vergessen. Der einzige Hersteller, den ich kenne, der sich das leisten kann ist Apple. In allen anderen Bereichen sind die Gewinnmargen wesentlich geringer.

Das ist absoluter Stuss, und zwar vom feinsten! Nehmen wir als Beispiel eine Grafikkarte aus dem Hause Nvidia. Die Asus 8800GT 512mb

Einführungspreis November 2007: 265€
Heutiger Stand: 90€


Laut deinen Worten zufolge, müssten sich die Herstellkosten in der damaligen Zeit auf ca. 200€ belaufen.

Erklär mir mal bitte nunmal, wie du die Herstellkosten von 200€ auf 70€ senken kannst? Denn die Bauteile sind immer noch die selben und am Preis der Rohstoffe hat sich so einiges NACH OBEN getan, und nicht nach unten.

Bin mal gespannt, wie du das erklären kannst. :)

Ich halte jedenfalls daran fest, dass die Herstellkosten einer 8800GT schon immer unter 30$ waren. Abgesehn von den wirtschaftlichen Schwankungen +-10%.
 
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