Programmieren lernen

Warum willst du lernen zu programmieren? Um echt coole Sachen/Spiele zu machen, brauchst du Jahre an Zeit!!! und du muss dich bis dahin durch total langweilige abstrakte nervtötende ABER EXTREM WICHTIGE Elemente der Sprache durchkämpfen.

Lern auf alle Fälle aus einem Buch, das dich in die Thematik einführt und nicht aus irgendwelchen chaotischen verstreuten tutorials.
 
Ich denke für das Programmieren lernen ist C(++) die falsche Sprache, Pointer, Memorymanagement all das ist meiner Meinung nach für blutige Anfänger viel zu schwer.

Ich würde eher Sprachen mit Garbage Collection und ohne echte Pointer für den Anfang empfehlen, die Auswahl ist da riesig: Java, C#, Python, Perl ...

Wer mit dem Programmieren beginnt, will erstmal schnell Erfolge erzielen, also sollte die Einstiegshürde möglichst gering sein. Und gerade Pointer-Fehler oder ähnliches in C(++) welche gleich zu Speicherschutzverletzungen führen sind für Programmieranfänger alles andere als angenehm.
Wenn man möchte, kann man später immernoch auf C(++) wechseln, aber dazu muss man anfangs erstmal schnelle kleine Erfolge erzielen können, um die Motivation beibehalten zu können.
 
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ich bin auch programmieranfänger und ich habe mit VisualBasic 2008 angefangen.
mit dem Buch von Galileo Computing "Einstieg in Visual Basic 2010" kann man eigentlich gut anfangen programmieren zu erlernen.
Link zum openbook: http://openbook.galileocomputing.de/einstieg_vb_2010/
//EDIT
Das Buch hab ich auch und ich finde es ist leicht verständlich ;)
 
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nichtgamer schrieb:
danke für die vielen antworten, werd mal in ruhe alles durchgehen,
hab übrigens noch ne interessante seite gefunden
http://www.c-programmieren.com/C-Lernen.html
nehm mal an die ist auch gut zum einstieg geeignet.

Da lernt man sogar buffer-overflows! Toll :>

Nein im Ernst, C ist wirklich nicht geeignet. Nimm Java und entwickle am besten unter Linux mit Eclipse und zuerst BlueJ.

BlueJ ist wirklich klasse, deutlich bessser geeignet (zum lernen wohlgemerkt) als die Visual Basic Sachen. Ein Prompt, ein aufgeräumtes Interface und dir werden Klassen und Objekte als UML-Diagramm visualisiert. Besser gehts nicht..
 
Warum soll C nicht geeignet sein. Erst mal "klein" anfangen mit einer funktionellen Sprache und nicht direkt rein in die Welt der objektorientierten Entwicklung. Java ist im vergleich zu C viel abstrakter. Sogar Turbo Pascal ist da immer noch besser geeignet für einen Einstieg.
 
Da muss ich widersprechen. Es ist extrem schwierig, sich den schrecklichen Programmierstil wieder abzugewöhnen, den man sich aneignet, wenn man mit funktionellen Sprachen in die Softwareentwicklung einsteigt.
 
C ist keine funktionelle Sprache. Und inwiefern man sich mit funktionellen Sprachen schlechten Stil aneignet, eröffnet sich mir auch nicht.
 
asdfman schrieb:
Und inwiefern man sich mit funktionellen Sprachen schlechten Stil aneignet, eröffnet sich mir auch nicht.
ist mir auch rätselhaft, zumal funktionale Sprachen auch wirklich einige Vorteile haben: Funktionen höherer Ordnung, seiteneffektfreie Funktionen (Output basiert nur auf Input), Möglichkeiten zur Parallelisierung ohne Arbeit (Teile einer Funktionen können parallel ausgeführt werden).
Scala ist ja nicht ohne Grund gerade sehr beliebt.


Was mir da noch einfällt, Programmierbücher sind immer sehr trocken (manche mögen es nicht) und zudem ist es wirklich schwer nach jahrelanger Programmierung Dinge so einfach zu erklären, dass jemand, der noch nie etwas mit der Programmierung zu tun hatte, diese versteht. Zudem möchte man ja immer möglichst viel Wissen zu Anfang vermitteln, was den Leser dann meist überfordert.
Deswegen möchte ich einfach nur mal kurz "Java von Kopf bis Fuß" in den Raum werfen, das einen wirklich ganz anderen Weg zum Lernen einschlägt.
Sicher es gibt hunderte gute Bücher, die man hier empfehlen könnte, ich wollte nur das gerade mal auf Grund seines spielerischen Einstiegs für absolut blutige Anfänger erwähnen.
Und hoffe einfach darauf, dass nicht jeder jetzt ein Buch empfiehlt, denn gute Bücher gibt es Hunderte.
 
Dann quält euch mal durch mehrere 1000 Zeilen C++ Spaghetticode, die von einem langjährigen C-Programmierer produziert wurden. Viel Spass!

Und ich meinte natürlich prozedural, nicht funktionell.
 
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ich werd mir mal beide ansehen ( c und java) und mich dann entscheiden.
ebenso code::blocks und blueJ

Da beide Seiten gute argumente für ihre sprache bringen, schau ich mal, welches mir am "einfachsten" gelingt bzw. am besten liegt.
Also danke nochmal für die antworten.

Eine bitte hätt ich noch: könntet ihr mir mal bitte links zu seiten nennen, wo gute programmierbeispiele sind.
 
Ich würde einmal stark bezweifeln, dass man anhand einiger kurzer Einblicke den "Schwierigkeitsgrad" einer Sprache abschätzen kann.
Im Übrigen würde ich dir von C stark abraten, greife lieber zu C++.

Zu den Beispielen: Ohne eine gescheite Lektüre (die Beispiele enthält) wirst du nicht weit kommen.

Gruß,

badday
 
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