News Projekt Suncatcher: Google erhält erste Antwort aus dem All

Zhenwu schrieb:
Visionen müssen getestet werden. Erst dann entscheidet sich ob es unhaltbar ist oder eben nicht.

Zwei paar Schuhe aber egal

Zhenwu schrieb:
Diese These muss aber auch erst mal erbracht werden.

Aber wieso das Gegenteil? Wo bringt uns KI dem Abgrund näher?

Von Abgrund war nie die Rede das erfindest du gerade dazu.
Es ging um Kosten und Kosten senkt KI gerade nirgends

Das lässt sich über diverse fundierte Studien beweisen.


Zhenwu schrieb:
Auch hier, dann lassen wir es einfach. Wieso die dinge überhaupt weiterentwickeln und Lösuingen für Probleme suchen?

Auch ein argumentum ad absurdum. Und auch noch ein dummes. Natürlich gibt es da Forschung aber bestimmte Grenzen sind einfach nicht mal so eben zu knacken besonders wenn harte Physik ins Spiel kommt

Und das es die Fertigungstrecken für die Solarzellen nicht gibt wird sich bei bedarf ändern aber das dauert Jahre bis Jahrzehnte die notwendige Infrastruktur zu schaffen

Zhenwu schrieb:
Wieso nicht kontrolliert runter bringen um sie wiederzuverwenden?

Zhenwu schrieb:
Wäre doch gut, dafür eine Lösung zu finden?
Kontrolliertes Herunterholen und Wiederverwenden?
Vor Ort upgraden und auf den neuesten Stand bringen?

Runterholen? Satelliten?
Wie ? Mit einem Lifiting Body wieder einsammeln ?

Das ist mit dem Stand der Technik so lächerlich schwer, dass es unter Pure SciFi fällt.

Die Technologie müsste auch erstmal entwickelt werden
Dann die Infrastruktur gebaut werden und und und

Runter fallen lassen oder in den Friedhofsorbit zu schieben ist billiger
 
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konkretor schrieb:
In welcher Fertigung wurde der TPM Chip gefertigt? Mal sehen ob er in 3 Jahren immer noch Antwortet
Das hängt davon ab, in welcher Strukturbreite er gefertigt wurde und wie gut die EMV-Schirmung des "Computers" im All ist.
Ergänzung ()

Zhenwu schrieb:
Wo ist das Problem?
Der Platz kanns ja nicht sein
Doch, genau das ist das Problem, denn die Kühlkörper mit extrem hoher Oberfläche müssen erst einmal ins All geschossen werden. Da benötigt man bei richtig großer Abwärmeleistung mehrere Trägerraketen nur für einen großen Kühlkörper, der dann im All zusammengesetzt werden muss.
Zhenwu schrieb:
Auch an dich: Eine funktionierende Anlage ist weder Schrott noch Müll.
Die Demo-Anlage funktioniert mit wenigen Watt. Das Ziel ist aber, Rechenzentren im großen Stil (mehrere 100 WM bis einige GW) ins All zu verlagern. Und genau hier scheitert es an der Logistik.
Zhenwu schrieb:
Sollen wir es einfach sein lassen und zurück ins Mittelalter?
Nein, wir können einfach in sinnvollen Bereichen forschen.
Ergänzung ()

Zhenwu schrieb:
Ohne Visionen wären wir noch in der Steinzeit.
Ohne Visionen hätten Psychologen weniger zu tun. ;)
Ergänzung ()

DeusExMachina schrieb:
Zum einen das Gewicht der Solarzellen, zum anderen aber auch das Volumen der Kühlkörper (hohe Oberfläche und somit recht leicht, dafür aber extrem voluminös für heutige Trägerraketen). Somit also beides nicht gut für die Bilanz.
 
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moshkopp schrieb:
Mit Wörtern wie "niemals" wäre ich in dem Zusammenhang vorsichtig.
Ich muss überhaupt nicht vorsichtig sein.

Wenn dir Harald Lesch ein Begriff ist, dann muss ich dazu nichts weiter sagen. Meine Aussage basiert auf einem sehr ausführlichen Video dass es darüber schon mal gegeben hat. Er ist ein Professor der (Astro)Physik und ich glaube der muss sich von dir nichts sagen lassen.

@Relict Gilt ebenfalls für dich.

Das sind jetzt auch meine letzten Worte zu diesem Thema und weitere Kommentare, speziell von euch werde ich auch nicht mehr lesen, ihr Physikprofis.
 
Weyoun schrieb:
Nein, wir können einfach in sinnvollen Bereichen forschen.
Das erinnert mich ein bisschen an die etlichen Projekte zu Stellen an denen man noch Solarzellen anbringen kann.

Wie zB Solar Roadways oder die Geschichte mit Solarzellen in Gleisbetten von Bahnstrecken.
Das finde ich ziemlich sinnfreie Forschung, wenn man sich vor Augen fuehrt wieviel Platz fuer Solarzellen wir noch haben. Einfach mal anfangen die Parkplaetze zu ueberdachen. Haelt laenger und ist effizienter als Solarzellen in die Strasse einzubauen, und die Parkenden freuts auch wenns regnet oder die Sonne ballert.

Wenn man sich alleine die Transportkosten vor Augen fuehrt den ganzen notwendigen Kram in den Orbit zu befoerdern... Da ist der Bau eines normalen Rechenzentrums, selbst mit eigenem Solarpark, Batteriespeicher und geschlossenem Kuehlkreislauf vermutlich ein Pappenstil.

Also... warum machen die das?
Der Verschwoerungsmythiker sagt wohl: Damit man die Rechenzentren nicht einfach abknipsen kann, und damit die keiner staatlichen Regulierung mehr unterliegen...
Fuer voellig abwegig halte ich das selber auch nicht. Zumindest zweiteres. Abknipsen laesst sich das vermutlich erschreckend einfach, wenn man eine Rakete starten kann...
 
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DERHansWurst schrieb:
Energietechnisch müsste das doch den riesen Vorteil haben, dass man quasi unendlich Energie durch die Sonne gewinnt 🤔
Und was ist mit den hunderten Tonnen Treibstoff der für den Flug benötigt wird?

Wie viele Raketen werden benötigt für ein ganzes Rechenzentrum im All?

Dazu kann es nur dann arbeiten, wenn es auf der zur Sonne gewandten Seite unterwegs ist.

Für mich ein nettes aber unfassbar teures Spielzeug, mehr nicht.
 
Zhenwu schrieb:
Es trifft aber den Kern. Jede Technologie hat ihre Schwierigkeiten und wir haben für vieles eine Lösung gefunden.
Die ersten Verbrenner haben ungefiltert die Abgase raus geballert. Da hätten wir mit der entwicklung aufhören können.
Genau damit hast du absolut recht.
Echter Fortschritt bedeutet, Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen – und zwar effizient auf der Erde, zum Beispiel durch Abwärmenutzung für Fernwärme, Effizienzsteigerung,..... Die Probleme der Erde einfach stumpf in eine Rakete zu packen und ins All zu schießen, ist kein Fortschritt, sondern im Moment ein sehr teures Ablenkungsmanöver.
 
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BDR529 schrieb:
Wenn dir Harald Lesch ein Begriff ist, dann muss ich dazu nichts weiter sagen. Meine Aussage basiert auf einem sehr ausführlichen Video dass es darüber schon mal gegeben hat. Er ist ein Professor der (Astro)Physik und ich glaube der muss sich von dir nichts sagen lassen.

Ja das Video ist gut
Aber es betratet den damaligen Stand der Technik (der vom jetzigen nicht so weit weg ist)

Weltraumaufzüge sind möglich aber nicht mit dem aktuellen Stand der Technik, der weg bis dahin ist noch weit unter anderem bräuchte man auch erstmal Fabriken im all die das Seil fertigen wenn wir eines hin bekommen das lang genug ist

Stand jetzt sind wir Jahrzehnte davon entfernt
 
Zhenwu schrieb:
Und diese These willst du wie untermauern?
Gar nicht. Warum sollte ich? Wie willst Du Deine steilen Thesen denn untermauern, wenn wir schon dabei sind?

Bei der Formulierung hast Du doch selber lachen müssen, oder? Komm, gib's zu... 😉
Zhenwu schrieb:
Kontrolliertes Herunterholen und Wiederverwenden?
Vor Ort upgraden und auf den neuesten Stand bringen?

BDR529 schrieb:
Wenn dir Harald Lesch ein Begriff ist, dann muss ich dazu nichts weiter sagen. Meine Aussage basiert auf einem sehr ausführlichen Video dass es darüber schon mal gegeben hat. Er ist ein Professor der (Astro)Physik und ich glaube der muss sich von dir nichts sagen lassen.
Warum so empfindlich? Ich denke die Meisten hier kennen Harald Lesch, es wurde nur die Endgültigkeit Deiner Aussage in Zweifel gezogen. Selbst Einstein wurde bei gewissen Theorien widerlegt. Das heisst aber nicht dass in Zukunft ein Aufzug in's All nicht doch technisch möglich sein könnte. Vielleicht nicht in der Art wie wir uns heute einen Aufzug denken, sondern anders - wer weiß?!
 
M@tze schrieb:
Dann ist es Schrott und Müll für "immer", weil einsammeln wird es niemand mehr.
In dem Fall wird der Satellit dann wohl in Richtung Erde gelenkt, damit er in der Atmosphäre verglüht.
 
wow ganz toll🥱💤
 
Einsammeln ist voellig unrealistisch.
Klar geht das technisch. Aber es multipliziert den Aufwand und verdoppelt die Transportkosten mindestens.

Alleine schon braucht man dann die Moeglichkeit die ausgeklappten Solar- und Kuehlpaneele wieder zusammenzuklappen, was die Konstruktion aufwendiger und auch schwerer macht.

Und dann muss man auch erstmal ein Fahrzeug haben, das auch einen Satelliten einsammeln kann ohne ihn dabei zu zerstoren.

Das Space Shuttle konnte das.
Die X-37 kanns vielleicht auch, ebenso wie vielleicht dessen chinesisches Aequivalent. Das ist aber alles hochgeheimste Militaertechnik. Denn kannst du einen Rechenzentrumssatelliten einsammeln, kannst du auch andere Satelliten einsammeln. ;)
 
Yeah RAM im Weltraum, da haben diese vermaledeiten Gamer keinen Zugriff mehr drauf.
 
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areiland schrieb:
In dem Fall wird der Satellit dann wohl in Richtung Erde gelenkt
Das würde es meines Erachtens nicht besser machen und irgendwie bezweifle ich, dass man sich überhaupt diese "Mühe" machen würde. 🤷‍♂️
 
DeusExMachina schrieb:
Von Abgrund war nie die Rede das erfindest du gerade dazu.
Es ging um Kosten und Kosten senkt KI gerade nirgends
Ah ja.
Bei mir senkt sie die Kosten durchaus.

Dir ist schon klar, dass wir noch relativ am Anfang stehen. Viele bahnbrechende Entwicklungen haben einen Haufen Geld gekostet und erst später den Nutzen gebracht.
DeusExMachina schrieb:
Runterholen? Satelliten?
Wie ? Mit einem Lifiting Body wieder einsammeln ?
Wenn man mich gut genug bezahlt, stelle ich ein Team zusammen, das es raus findet...

Was sich für einzelne Satelliten nicht lohnt, kann für ein ganzes Rechenzentrum anders aussehen
DeusExMachina schrieb:
Das ist mit dem Stand der Technik so lächerlich schwer, dass es unter Pure SciFi fällt.

Die Technologie müsste auch erstmal entwickelt werden
Dann die Infrastruktur gebaut werden und und und
Stimmt, wieso also weitermachen und weiter forschen und neue Wege und Lösungen suchen 💪
Weyoun schrieb:
Doch, genau das ist das Problem, denn die Kühlkörper mit extrem hoher Oberfläche müssen erst einmal ins All geschossen werden. Da benötigt man bei richtig großer Abwärmeleistung mehrere Trägerraketen nur für einen großen Kühlkörper, der dann im All zusammengesetzt werden muss.
Das Konzept „Falten“ ist dir ein begriff?
Weyoun schrieb:
Die Demo-Anlage funktioniert mit wenigen Watt. Das Ziel ist aber, Rechenzentren im großen Stil (mehrere 100 WM bis einige GW) ins All zu verlagern. Und genau hier scheitert es an der Logistik.
Aktuell. Wenn man es aber nicht angeht...
Weyoun schrieb:
Nein, wir können einfach in sinnvollen Bereichen forschen.
Für wen was sinnvoll ist kann immernoch jeder selbst entscheiden.
Weyoun schrieb:
Ohne Visionen hätten Psychologen weniger zu tun. ;)
Und ein Visionär ist ein Dauergast in der Gruppentherapie. Schon klar.

Henman schrieb:
Genau damit hast du absolut recht.
Echter Fortschritt bedeutet, Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen – und zwar effizient auf der Erde, zum Beispiel durch Abwärmenutzung für Fernwärme, Effizienzsteigerung,..... Die Probleme der Erde einfach stumpf in eine Rakete zu packen und ins All zu schießen, ist kein Fortschritt, sondern im Moment ein sehr teures Ablenkungsmanöver.
Stimmt, wir hätten Navigation auch ganz anders denken können, aber dann wurde GPS entwickelt und unnötigerweise ins All geschossen
M@tze schrieb:
Gar nicht. Warum sollte ich? Wie willst Du Deine steilen Thesen denn untermauern, wenn wir schon dabei sind?
Meine These ist genau so steil wie deine 😉
M@tze schrieb:
Bei der Formulierung hast Du doch selber lachen müssen, oder? Komm, gib's zu... 😉
😉
Aber anders gefragt, so abwägig für dich?
 
areiland schrieb:
In dem Fall wird der Satellit dann wohl in Richtung Erde gelenkt, damit er in der Atmosphäre verglüht.
Und mit welchem Treibstoff? Welchem Antrieb? Das ist alles noch mehr Gewicht, welches schon bei jetzigen Satelliten häufig weggelassen wird. Ein bisschen RCS/Schub zur Lagekontrolle, mehr ist da oft nicht dabei, denn jedes Gramm Gewicht kostet Geld. Je mehr Rechen-/Kühl-/StromerzeugungsTechnik/je schwerer der Satellit, desto mehr Schubkraft benötigst du, um ihn soweit abzubremsen, dass der Orbit sich verringert. Da diese Satelliten im Gegensatz zu SpaceX in einem höheren Orbit fliegen, benötigst du da auch entsprechend mehr Kraft um den benötigten Bremseffekt zu erreichen, damit das Perigäum der Bahn bis in die Atmospäre absinkt.

Zudem schreckt man dann auch aus Angst vor Fehlfunktionen zurück. Nehmen wir mal an, solche Satelliten würden nach 10 Jahren nicht mehr benötigt werden. Sie dort zu lassen, wo sie sind spart beim viel Treibstoff und Gewicht beim Start und man weiss, wo sie die nächsten x-tausend Jahre sind. Würde man sie zum Absinken abbremsen und dabei fällt dann was aus oder fängt an zu trudeln, versauen und gefährden sie auch noch die unteren Bahnen. Daher schafft man altes Zeug eher in die Graveyard Orbits, sofern die Steuersysteme des Satelliten das noch schaffen.

Am Ende wird wieder das Geld entscheiden. Es ist deutlich billiger, den Serverschrank auf der Erde zubetreiben. Die höhere Effizienz der Solarkollektoren im Orbit täuscht halt. Denn der Aufwand zum Hochschießen, Kühlen(!), Strahlungsabschirmung, Ausrangieren und Nicht-Reparieren-können ist um ein vielfaches höher als auf der Erde einfach mehr Solarzellen, Geothermie, Wind, Wasserkraft oder fossile Mittel zu verwenden. Zudem kann man dann auch die Technik recyclen, gerade in Bezug auf seltene Erden und Metalle wird das ein wichtiger Faktor sein.

Rechentechnik im All wird immer teurer als der Betrieb auf der Erde sein und daher eher für Edge Cases interessant sein, also da wo Daten im Orbit oder All anfallen und dort auch gleich verarbeitet werden können anstatt sie erst zu Erde zu senden. Also Kontrollsysteme oder Dinge die dann auf oder über dem Mond oder anderen Planeten im Sonnensystem arbeiten.
 
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Atkatla schrieb:
Und mit welchem Treibstoff? Welchem Antrieb? Das ist alles noch mehr Gewicht, welches schon bei jetzigen Satelliten häufig
Dass der Erfindergeist in Deutschland schon lange gestorben ist, ist jetzt nichts Neues. Dass so viele Kleingeister und Schlechtredner in einem technikaffinen Forum unterwegs sind, ist mir allerdings neu. Damit meine ich dich jetzt nicht (nur) persönlich.

Die Apollo-Mission hat nicht nur Unmengen an Geld gekostet, sondern auch Leben. Und dennoch verdanken wir ihr einen großen Teil unseres Wohlstandes. Früher hat man sich eben Gedanken gemacht: Welchen Treibstoff? Welchen Antrieb? Man hat sein Hirn angeschmissen, einfach mal darauf hingearbeitet und für Probleme Lösungen oder andere Wege gefunden.

Mich wundert es absolut nicht, dass Deutschland ins Hintertreffen gekommen ist, wenn es um Innovationen geht.
 
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