Putzfrau nimmt Staubsauger mit nach Hause

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@wiesel: unentgeldlich und Schwarzarbeit? Das ist irgendwie nicht vereinbar.
ich würde den mann rechtlich als Subunternehmer der Frau einstufen. Damit ist die Frau für die Bezahlung zustaändig.
Mehr Sorgen würde ich mir darüber machen, wer haftet, sollte sich der Mann in den geschäftsräumen verletzten. Das könnte m.E. ziemlich große Probleme geben.

@hd4890: Auch Reingungskräfte können ausgeblidet sein, sprich ein Facharbeiter. Allerdings finde ich auch 11 Euro echt großzügig. Dafür sollte sie schon loyaler sein!
 
Zuletzt bearbeitet:
@HD4890 doch ein Facharbeiter (Metall ,Elektro) veriehnt dann doch schon ein wenig mehr, für das Geld würde ich nichtmehr arbeiten wollen.

11€ für eine Reinigungskraft ist eigentlich schon ein sehr guter Lohn wenn mann sieht was die meisten bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
0815burner schrieb:
@wiesel: unentgeldlich und Schwarzarbeit? Das ist irgendwie nicht vereinbar.

Doch, das ist es. Der Mann müsste eigentlich bezahlt werden, und dafür fallen dann natürlich auch Sozialabgaben an. Deine Idee eines Subunternehmerverhältnisses wird von der FKS definitiv nicht so gesehen. Glaub mir: Das ist Schwarzarbeit, spätestens ab dem Moment, wenn es dem Arbeitgeber bekannt ist.
 
Diskussion hin oder her. Der Staubsauger gehört euch und ist lediglich ihr Arbeitsmittel, über das sie nur im Rahmen ihrer Arbeit verfügen kann. Da sie keinen Auftrag von euch hat, außerhalb des Büros zu putzen, gibt es auch keinen Grund, das Gerät vom Arbeitsplatz zu entfernen. Sie kann von Glück sagen, dass ihr so aufmerksam seid, das Zurückbringen des Gerätes zu bemerken. Denn man könnte das Fehlen des Gerätes außerhalb ihrer Arbeitsphase auch als Diebstahl werten und das bedingt weit mehr als eine dann gerechtfertigte fristlose Kündigung.

Aber wie dem auch sei: inakzeptabel ist es allemal. Weist sie freundlich darauf hin, dass sie das Mitnehmen zu unterlassen hat.
 
Mir wuerd als facharbeiter (Mechatroniker) darüberhinaus auch schon nur 10,35 € Brutto geboten. Nur als maßstab. Da bin ich aber auch gegangen, weil sowas nicht diskutabel ist.
 
Vielleicht ist sie durchaus loyal.. sie klaut ja nicht.
Der Staubsauger wird ja sonst nicht genutzt.. vllt ist es ihr überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass es nicht ok ist, ihn mitzunehmen.


Eine fristlose Kündigung könnte man durchdrücken. Vor allem weil sie sich die meisten solcher Leute eh nicht rechtlich wehren.. aber wie schon oft gesagt wurde, wäre das überzogen.
 
Was ich meinte ist, dass er in der Firma sonst nicht genutzt wird..
Ich versuche nicht die Tat der Frau zu rechtfertigen.. nur ihre Motivation.
Ich bin immer noch der Meinung, dass die meisten Menschen die bei fremden Menschen putzen durchaus ehrlich sind.. und dass die ganze Sache eben mit einem Gespräch geklärt werden kann.
 
HAhAHA, aber sorry ich muss mich gerade so totlachen :-D

Putzfrau stibitzt Staubsauger :daumen:

Genial! wie auch immer, einfach mal nett ansprechen oder kündigen. Wenn sie ihn nicht da lassen kann ist sie selber schuld. Wenn sie ihn Privat benutzt, ist es nur zusätzlicher verschleiß, für den SIE im Notfall aufkommen muss.

LG

PS.:

Einfach eine geniale geschichte :D:D:D
 
Die Reinigunskraft hätte auch einfach von vornherein nett fragen können, aber einfach mitnehmen, das geht gar nicht!
Ich würde sie auch auf jeden Fall mal ansprechen, bevor gleich fristlos gekündigt wird, man kann ja erst mal veruschen, das Ganze durch ein Gespräch aufzuklären...
Aber ist jetzt ist es Tatsache, dass sie unerlaubt Arbeitsmittel vom Arbeitsplatz entfernt.
Der Rest ist eure Sache, wollt ihr der Dame das "Mitnehmen" verbieten, oder nicht? Oder feuert ihr sie, dass ist eure Sache.

greetz

blackboard
 
Einige sind hier schon sau dumm, ich hoffe deren Cheffs kündigen sie auch sofort, wenn irgendwas nicht stimmt.

Zu allererst sollte der TE nachfragen, WARUM sie den Staubsauger mitnimmt. Vielleicht kann sie es ja begründen. Wenn keine Begründung kommt, solltet ihr Fragen, wofür sie den Staubsauger denn braucht. Wenn sie auch das nicht ordentlich begründen kann, so solltet ihr der Dame mitteilen, dass sie in Zukunft keine Arbeitsmittel nachhause nehmen soll. Eine mündliche Belehrung reicht da doch vollkommen aus, wofür braucht das ne schriftliche Abmahnung? Unmotivierte Mitarbeiter sind schlechte Mitarbeiter.
 
Ich stimme Dir zu, dass man zuerst reden sollte. Aber "reden" bezieht sich auf "Unterlassen Sie bitte, das Arbeitsmittel mit nachhause zu nehmen". Eine Diskussion nach Deiner Art "WARUM sie den Staubsauger mitnimmt. Vielleicht kann sie es ja begründen. Wenn keine Begründung kommt, solltet ihr Fragen, wofür sie den Staubsauger denn braucht. Wenn sie auch das nicht ordentlich begründen kann" ist völlig unnötig. Es gibt keinen Grund, warum sie ein Arbeitsmittel, das sie außerhalb der Arbeit nicht verwenden DARF mit nachhause nimmt.
 
Deliberation schrieb:
Es gibt keinen Grund, warum sie ein Arbeitsmittel, das sie außerhalb der Arbeit nicht verwenden DARF mit nachhause nimmt.
Richtig!
unterschreibe8hg3.gif

ich würde die Frau darauf ansprechen, dass sie das bitte zu unterlassen hat. Der Vertrauensbruch ist allerdings schon geschehen und ich wäre in Zukunft bei ihr vorsichtiger und achte mehr darauf, was sie tut. Wenn das noch mal passiert, dürfte sie gehen.
 
Mindestens: Sofort schriftlich abmahnen mit einem Hinweis, dass bei jedem weiteren Verstoß eine fristlose Kündigung folgt.

Eine Kündigung wäre hier problemlos möglich, da hier ein schwerer Vertrauensbruch vorliegt. Sie arbeitet sicher auch oft unbeobachtet.
 
Fairy Ultra schrieb:
Gleich mit kündigung ins haus zu fallen halte ich für überzogen.
Naja, irgendwie muss man ihr aber zu erkennen geben, dass sie einen schweren Fehler begangen hat.
 
wenn du das nur schaffst, indem du ihr kündigst, bin ich heilfroh, dass du (offensichtlich) keine führungsposition innehast...

das hat was von "erst schiessen, dann reden". was machst du denn, wenn rauskommt, dass der geschäftspartner ihr das erlaubt hat? oder ein anderer mitarbeiter? oder vielleicht gabs mal ne erlaubnis, die falsch verstanden wurde? oder, oder...?

dich stell ich mir lustig vor, wenn sowas vors arbeitsgericht geht und rauskommt, dass sie gar keine schuld hat :D

wir wissen nicht, was genau vorgefallen ist. wir kennen nur die aussagen des TE. wir wissen ansonsten NICHTS. und in dem zusammenhang mit kündigung, "straftatbeständen" und sonstigen pauschalisierungen um sich zu werfen zeigt wiedereinmal, dass das internet für so ziemlich alles gut ist, nur nicht dazu, qualifizierte ratschläge objektiver natur zu erhalten.
 
Danke an alle, die bis jetzt geantwortet haben.

Sind interessante Ansichten dabei.

Wir selber sind auch der Meinung, dass es schon knapp an einen Vertrauensbruch rangeht.

Aber wir werden jetzt einfach mal mit ihr reden. Mal sagen, was sie dazu zu sagen hat.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben