News Qualcomm: VR-Referenz-Plattform wechselt auf Snapdragon 835

projectneo

Lt. Junior Grade
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Ich dachte VR wäre wieder tot? Na schauen wir mal ob irgendwann der Durchbruch kommt. Aktuell erinnert mich die Entwicklung eher an 3D bei TVs (was die Kosten und Marktdurchdringung angeht)
 

The_Virus

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VR ist absolut nicht tot, es ist halt nur noch nicht Massenmarkt tauglich, weil die Kosten zu hoch sind und die Qualität noch nicht hoch genug ist.
 

Shoryuken94

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VR ist nicht tod, den lange vorausgesagte Durchbruch kann man aber auch nicht wirklich erkennen (auch nicht in absehbarer Zeit). VR krankt aktuell einfach an zu ielen Stellen.

- Displaytehnik (Kleine, hochauflösende und schnelle displays)
- Rechenleistung (ist vorhanden aber zu teuer)
- Anwendungen (im Consumermarkt geht kaum was über das Stadium einer Techdemo voraus)
- Generelles Konzept (Was setzt sich durch, standalone, Smartphone VR oder "richtiges VR")
- Standalone und Smartphonelösungen müssen erst mal genug Power auf den kleinen raum bekommen.

und dann muss das ganze noch bezahlbar bleiben. Ich denke VR wird im Enterprise markt schon die nächsten jahre gut wachen. im Consumermarkt sehe ich da aktuell noch zu viele Probleme und Hürden.
 

diego_armando

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- Anwendungen (im Consumermarkt geht kaum was über das Stadium einer Techdemo voraus).
Können wir dieses Techdemo-Gelaber nicht endlich sein lassen? Das klingt ja so, als gäbe es gerade mal
RecRoom und TheLab. Es gibt bitteschön genug Content die sehr wohl über "Demos" hinausgehen. Von RE7 bis hin zu Dirt Rally, Assetto Corsa über Serious Sam:First Encounter und und und...Auch gibt es FO4 heuer dazu..

Ein Kaliber wie GTA wirst wohl nicht erwarten nach 1 Jahr. Natürlich wäre es wünschenswert wenn es MEHR vollwertige Spiele geben würde, aber das braucht Zeit. Dass Steam jeden Ranz in seinen Store lässt ist ein anderes Thema. Nur das "Argument", dass es nur Demos gibt, ist mittlerweile einfach nur noch falsch und zeigt von Unkenntnis.
 
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Attila265

Ensign
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Eins verstehe ich an der Thematik nicht:

Sowohl HTC Vive als auch Occolus Rift waren mir deutlich zu grob aufgelöst als ich Sie auf hatte.
Wenn man über gute Sehfähigkeiten verfügt (90-100%+ auf den Augen) erkennt man definitiv die einzelnen Pixel, da die Displays der Brille direkt vor den Augen sind. Das hat mich so massiv gestört, das die Immersion für mich zerstört ist.

Diesen "ahh" oder Überraschungseffekt, oder gar das Gefühl mitten drin zu sein, hatte ich nie länger als ein paar Sekunden, weil mich die Peripherie und aufgrund der Nähe vergleichsweise schlechte Auflösung mich beständig daran erinnern das dies nicht echt ist. Auch habe ich keine körperlichen Reaktionen gespürt, obwohl ich jetzt ein halbes Dutzend mal diese Brillen auf hatte.

Für mich ist somit völlig klar, das die Auflösungen der Brillen Displays MASSIV anziehen müssen um annähernd so fein zu wirken wie es Full HD @ 24" Display auf 40cm Entfernung, oder gar 4k @ 28 Zoll tut. Dort erkenne ich keine Pixel mehr.

Gleichzeitig nervt mich das die Grafik auf allen aktuellen VR Lösungen eher scheisse aussieht und an alte Nitendo Konsolen wie die WI erinnert. Ich bin auf meinem Highend System (I7 , 1080) sonst Ultra Details in battlefield 1, witcher 3 etc. pp gewöhnt, selbst unter 4k noch "high" oder je nach spiel sogar ultra details ohne Anti Alising mit 40-60 FPS je nach Spiel.



Jetzt soll eine Brille das ganze selbst Berechnen, ohne Hilfe eines Rechners ? Wie soll das denn zeitnah funktionierten?
Ich möchte gerne eine Grafik wie bei Battlefield 1 oder Witcher 3 mit der VR Brille haben, das ganze in 2x 4k oder sogar 2x 8k, damit ich die Pixel trotz der geringen Entfernung Brille -> Auge nicht mehr erkennen kann. Dazu ist sogar meine GTX 1080 zu langsam und man bräuchte vermutlich 2x 1080 TI (je eine für ein Auge / Display) oder gar eine zukünftige Grafikkarten Generation für 2x 8 K mit flüssigen 90 FPS.


Und diese Leistung wollen Sie in die Brille packen? Das ist doch innerhalb der nächsten 5-10 jahre völlig utopisch.
Wenn die Grafik hingegen auf Nitendo WI Niveau bleibt (wie bei allen VR Brillen die man z.B. auf der CES oder Cebit gesehen hat) und die Pixel weiterhin erkennbar sind weil die Pixel sichtbar sind, verzichte ich lieber auf die Technologie.
 

diego_armando

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Ich möchte gerne eine Grafik wie bei Battlefield 1 oder Witcher 3 mit der VR Brille haben, das ganze in 2x 4k oder sogar 2x 8k, damit ich die Pixel trotz der geringen Entfernung Brille -> Auge nicht mehr erkennen kann. Dazu ist sogar meine GTX 1080 zu langsam und man bräuchte vermutlich 2x 1080 TI (je eine für ein Auge / Display) oder gar eine zukünftige Grafikkarten Generation für 2x 8 K mit flüssigen 90 FPS.
Nun mal langsam. Man wird sich zu behelfen wissen was das angeht. Stichwort Foveated Rendering fürs Erste. Wir befinden uns ungefähr zu Beginn der 90er (3D Spiele). Da muss man noch ein wenig Geduld haben. Das ist natürlich für manche ein gefundenes Fressen und posaunen gleich raus, dass VR bereits tot ist oder was auch immer. Scheinbar haben diese Kollegen Glaskugeln oder haben ein unglaubliches Marktgespühr. Dann sollten sie sich aber am besten gleich mal wo als CMO bewerben. Muss man gelassen zur Kenntniss nehmen.

Ich würde ja gerne meine Glaskugel auspacken, aber das wäre ein wenig fad, denn 4k, wireless, inside-out-tracking, foveated rendering, etc...wäre nix mehr innovatives und wird wohl standard sein. 5-10 Jahre sind lange. Glaube nicht, dass man im hier und jetzt seriöse Prognosen machen kann. Glaube aber wie immer, dass die Realität wieder die Erwartungen und Annahmen übertreffen wird. Wie so oft, wenn es um Technik geht.
 
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Blaexe

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Wer so etwas sagt hat einfach noch kein Robo Recall mit 1,5x Supersampling gesehen. Und ob man einzelne Pixel sieht hat viel damit zu tun ob man sie sehen will oder vom Geschehen eingenommen ist.

Zu keiner Sekunde habe ich bei Robo Recall "Pixel gesehen".

Und solche Dinge wie höhere Auflösung sind der ganz natürliche Fortschritt der sich in den nächsten Jahren einstellen wird. Was soll man daran auch "verstehen" oder eben nicht?
 

diego_armando

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Zu keiner Sekunde habe ich bei Robo Recall "Pixel gesehen".
Naja, ich erkenne ihn schon wenn ich WILL, wie du ja richtig schreibst. Muss mich aber darauf dann schon fokusieren. Der SDE ist immer noch ein großer Knackpunkt, auch mit halbwegs guter Hardware ist er da. Das Gitter war eigentlich das Größte Manko vieler Vive/Rift Tester in meiner Umgebung. Mich persönlichs störts nicht, aber ich kann das als Gegenargument schon verstehen.

Das Problem ist eher die Erwartungshaltung. "Ich komm von einem 4k Monitor, VR ist scheisse"...thats the problem.
 
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Blaexe

Rear Admiral
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Es macht eben einen Unterschied ob man sich auf die Pixel oder den Inhalt fokussiert, wortwörtlich.

Mittlerweile gibt es einige Spiele die wirklich gut aussehen und das wird sich dieses Jahr noch krasser fortsetzen.
 

motzerator

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VR ist noch gar nicht richtig gestartet, wie soll es da schon tot sein?
Das nennt man dann wohl eine Todgeburt. Die Gründe wurden ja bereits ausgiebig diskutiert.

Solange das Problem mit der Bewegung in Virtual Reality Umgebungen nicht auf bequeme Art gelöst wird, ist auf dem Massenmarkt nichts zu holen. Die aktuelle Generation ist eine Todgeburt. Werden die Probleme mit einer zukünftigen Version gelöst, dann wird es eventuell auch richtig durchstarten. Aber nicht mit den heutigen Preisen und der heutigen Leistung.
Ergänzung ()

Nun mal langsam. Man wird sich zu behelfen wissen was das angeht. Stichwort Foveated Rendering fürs Erste. Wir befinden uns ungefähr zu Beginn der 90er (3D Spiele). Da muss man noch ein wenig Geduld haben.
Die Geduld haben wir doch auch. Von den 90er Jahren bis Heute sind es grob über den Daumen 20 Jahre, seit den ersten Experimenten von Virtuality in Spielhallen aus gesehen sogar 25 Jahre. Im Moment und auf absehbare Zeit ist VR eine Todgeburt, in der Zukunft könnte es dann aber irgendwann doch interessant werden.

Ich hoffe ja mal, das es brauchbare Virtual Reality Technologie nicht ganz so lange brauchen wird, aber für den Moment ist das doch eine Totgeburt. Es gibt kaum brauchbare Spiele, die Technik ist unbequem und für die gebotene geringe Leistung viel zu teuer. Ein Resident Evil 7 ändert noch lange nichts an den belanglosen Minispielen zum Maxipreis und Fallout 4 muss erst mal zeigen, das es auf Virtual Reality ordentlich funktioniert, also mit normaler Bewegung ohne Aerobic (Playstation Move/Roomscale) und ohne lächerliches Teleportieren wie in einer frühen Demo.
 
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diego_armando

Lieutenant
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[...] Das nennt man dann wohl eine Todgeburt [...]
[...] Es gibt kaum brauchbare Spiele [...]
[...]belanglosen Minispielen zum Maxipreis[...]
[...]normaler Bewegung ohne Aerobic (Playstation Move/Roomscale) und ohne lächerliches Teleportieren wie in einer frühen Demo[..]
Woho! Motzerator ist back. :evillol:

VR = Aerobic die 18734. Ich bin (gleich) raus

...
 
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Del Torres

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Immerhin lernt er dazu und lässt die Referenz weg, das VR nur was ist, wenn es seinen Vorstellungen entspricht. Der unbedarfte Leser meint dann sogar, das seine Punkte vielleicht stimmen.
 
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motzerator

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Del Torres

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Jo und vielleicht ersparst Du uns Deine ewig gleichen Leiern bis es soweit ist.
 

Blaexe

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Roomscale und Move sind Aerobic, bei VR allgemein habe ich immer
noch die Hoffnung, das es irgendwann mal brauchbar und Massen-
tauglich wird.
Es wird massentauglich, aber nicht so wie du es dir vorstellst. Klassische Gamepad Spiele in VR haben sicher auch ihren Platz, aber es wird eine Nische bleiben. Im Gegenteil, der eigene Körper wird immer genauer und detaillierter erfasst und genutzt werden.
Bodytracking und Fingertracking wird kommen. Gesichtserkennung. Eye-Tracking. Das sollte mittlerweile auch wirklich der Letzte einsehen.
 

motzerator

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Es wird massentauglich, aber nicht so wie du es dir vorstellst. Klassische Gamepad Spiele in VR haben sicher auch ihren Platz, aber es wird eine Nische bleiben. Im Gegenteil, der eigene Körper wird immer genauer und detaillierter erfasst und genutzt werden.
Bodytracking und Fingertracking wird kommen. Gesichtserkennung. Eye-Tracking. Das sollte mittlerweile auch wirklich der Letzte einsehen.
Es sind derzeit viele seltsame Dinge in Entwicklung, da gebe ich dir Recht. Von VR Westen bis zu Handschuhen wird immer mehr exotisches Zubehör für diese Marktnische entwickelt. Am Ende wird es wohl auf einen Ganzkörper Taucheranzug mit mehr Schläuchen hinauslaufen, als eine Borg-Drohne im Durchschnitt zu bieten hat. Du erwartest doch nicht im Ernst, das auch nur eines dieser Konzepte Massentauglich ist.

Vor allem gebe ich zu bedenken, das man auch Software braucht, um all diesen Krempel in Virtual Reality zu unterstützen. Es gibt schon für Virtual Reality allgemein zu wenig gute Software, da ist es natürlich eine tolle Idee, in der Marktnische weitere Marktnischen zu gründen. (Ironie)


Eine Technik ist allerdings vielversprechend. Es wird ja immer wieder an einer Eingabe-Möglichkeit über Gehirnströme geforscht. Erste Erfolge wurden dabei auch schon erzielt. Irgendwann in etwas fernerer Zukunft könnte man also den Controller auch noch in die Ecke legen. Einfach hinlegen, die Brille aufestezen und die Dream Machine einschalten. Wenn man die Bewegungen nur denken, aber nicht ausführen muss, wird das sicher spaßig.
Ergänzung ()

Die VR welche du dir wünschst, ist die Totgeburt für die du die aktuelle VR hältst.
Du hast natürlich noch gefehlt. Wo sind denn die tollen Verkaufszahlen? Ich kann davon nichts sehen. Es gibt sicher eine kleine Marktnische, aber Marktnischen sind irrelevant.
 
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