Qualität von IBM/Hitachi HDD's lässt stark nach

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Schnabeltier schreibt auf forumdeluxx:

OK, ich versuch mal alle infos zu geben. Die Platten liefen an einem ABit IC7 mit ICH5-R ca. einen Monat als RAID0 mit dem zugehörigen INTEL-Treiber vom Juli 2003 (Versionsnummer nicht auffindbar). Nachdem ich Evil Twin installiert hatte ist die Geschwindigkeit massivst eingebrochen (ca. 20 Minuten bootzeit), und die Platten haben geräusche von sich gegeben als wären sie kurz vorm versterben. Eine deinstallation von Evil Twin konnte das Problem beheben. Während der vierten Installation von Spellforce (das ist so verbuggt, das muß man häufiger installieren) trat der Fehler wieder auf, ein Deinstallationsversuch wurde mit IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL quittiert, und Windows war tot.

Anscheinend hat er sich durch wiederholtes aufspielen verbuggter Software irgendwas am Dateisystem beschädigt. Und IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL ist immer ein Problem der Speicheradressierung. Dadurch ist es zu einer Kettenreaktion gekommen, wo das OS und der ICH5-R die Festplattenelektronik gekillt haben.
Bemerkenswert ist auch, das Schnabeltier nicht zwischendurch mal mit einem HDD-Image die kpl. Installation in einen fehlerfreien Zustand zurückversetzt hat.

wop
 
guillome schrieb:
ja ist kleinkariert und stimmt so nicht ganz. :rolleyes:
die bezeichnung dtla ist sehr wohl korrekt und gängig. meine 60gb ibm heisst korrekt vom festplatten gehäuse abgetippt IBM Deskstar DTLA-307060, die andere 40gb platte heißt IBM ICL 35L040.
man meint mit dtla oder icl nicht eine festplatte mit der genauen bezeichnung, sondern eine festplatten familie welche ganze modell reihen unter eine bezeichnung zusammenfasst.
nazulesen hier:
http://www.pcwelt.de/tipps/hardware/festplatten/24602/
http://www.heise.de/newsticker/data/bo-26.04.01-000/
http://www.tomshardware.de/storage/20000822/
http://www.hardtecs4u.com/?id=1015661462,22604,ht4u.php
http://www.3dcenter.de/news/2002/woche26.php

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. :rolleyes:
Was auf den Laufwerken draufsteht weiß ich selber.

Die Angabe DTLA-307060 ist die Modellbezeichnung des Laufwerkes, während Deskstar 75GXP der Name der Serie ist dem dieses Modell angehört.

Auf deiner anderen Platte steht drauf: IC35L040AVxxxx - das ist die Modellbezeichnung des Laufwerks. Die Serie heißt 60GXP/120GXP/180GXP (Abhängig der letzten Stellen der Modellbezeichnung).

Exakt so steht es auch in den Datenblättern von IBM bzw. Hitachi drin.

Bye,
 
warum regt es dich dann auf wenn hier die mehrzahl modellbezeichnung dtla und icl verwendet?
komisch nur das renomierte quellen ebenso von dtla und icl sprechen...
aber, du hast recht und ich meine ruh :cool_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
FAQ zur DTLA Festplattenserie 75GXP + 40GV


75GXP Reihe (7200 Upm):
--------------------------------
DTLA-307075 75 GB
DTLA-307060 60 GB
DTLA-307045 45 GB
DTLA-307030 30 GB
DTLA-307020 20 GB
DTLA-307015 15 GB


40GV Reihe (5400 Upm):
-------------------------------
DTLA-305040 40 GB
DTLA-305030 30 GB
DTLA-305020 20 GB
DTLA-305010 10 GB
 
guillome schrieb:
warum regt es dich dann auf wenn hier die mehrzahl modellbezeichnung dtla und icl verwendet?
komisch nur das renomierte quellen ebenso von dtla und icl sprechen...
aber, du hast recht und ich meine ruh :cool_alt:

Die User können gerne von DTLA oder IC35L sprechen, solange sie damit die Modellbezeichnung meinen. Aber wenn jemand schreibt DTLA-Serie/IC35L-Serie stellen sich die Nackenhaare bei mir auf.

Was renomierte Quellen dazu sagen ist zweitrangig. Maßgebend sind ohne jeden Zweifel die Angaben die der Hersteller in den Datenblättern dokumentiert hat und nix anderes.

Ein jeder weiß im Regelfall was gemeint ist, klar. Daß es kleinkariert ist, ist auch klar und drum belassen wirs halt dabei. :cool_alt:

Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
So, nun habt Euch doch wieder lieb.

Ich wollte nicht noch ein neues Topic eröffnen, weshalb ich dieses hier nochmals reanimiere.

Das Problem mit meiner IC hat sich weiter verschlimmert - die Platte wird jetzt bei praktisch jedem ersten Kaltstart des Tages nicht erkannt. Ausschalten, 3 Sekunden warten und sofort wieder an und sie läuft. Die Frage ist nur, wie lange der Trick noch klappt. Außerdem ist das ständige Andrehen ja auch nicht so dolle für die Mechanik - auch nicht für die zweite Plätte, die (noch) fehlerfrei läuft.

Meine Frage: Was würdet Ihr machen?

Klar, Garantie sollte noch drauf sein und zurück zu IBM. Aber wie stell ich das am Besten an ohne Fehlercode vom DFT? Das behauptet lustigerweise weiterhin steif und fest, dass meine Platte in Ordnung ist.

Einfach bei IBM anrufen?
 
Ruf an und sage die Platte ist defekt, ein DFT kann nicht ausgeführt werden, da die Platte nicht immer erkannt wird, wenn die Platte erkannt wird, kann der DFT ausgeführt werden und zeigt keinerlei Fehler an. Board wurde bereits getauscht, daran kann es nicht liegen. Lass Dir RMA geben und dann wird die Platte abgeholt.
Mach das aber nur wenn Du Dir sicher bist, das es nicht am Board liegt sondern an der Platte. Sonst kann es sein, das Du auf den Kosten hängen bleibst.
 
@Dr.Death:

Meine IBM IC35L040AVER07-0 hat im Herbst 2002 die selben Probleme verursacht wie sie jetzt bei deiner Platte auftreten. Bei mir gings soweit, daß der PC die Platte erst nach 5, 6 Minuten erkannt hat. IBM hat die Platte anstandslos getauscht, Transportkosten fielen damals für mich keine an.

Ich schließe mich werkam´s Empfehlung an, wobei im Gespräch mit Hitachi eine möglichst exakte Beschreibung des Problems wichtig ist. Gut möglich, daß dir am Telefon Anweisungen zur Hilfe gegeben werden in Form von DFT, Hitachi Feature Tool o.ä. Bei mir waren diese empfohlenen Maßnahmen jedoch nicht von Erfolg gekrönt, sodaß mir IBM eigenständig einen Austausch angeboten hat.

Als Tip von mir noch: Hake beim Tauschmodell ruhig etwas nach, es besteht die Möglichkeit daß dir Hitachi als Ersatz ein Modell einer aktuellen Serie liefert. Fragen kostet nichts und Modelle deiner Serie werden nicht mehr produziert....

Bye,
 
Na dann werd ich das die Tage probieren - THX für Eure Tipps.

Vielleicht hab ich dann schon bald ne neue Platte, schön wärs.

Ideal wäre zwar ne S-ATA Platte, aber die werd ich bei der Hotline wohl nicht "bestellen" können ;) :D

Nachtrag:


In den letzten Tagen hat sich das Problem weiter zugespitzt. Und dann hatte ich - wie aus dem nichts - beim letzten Versuch sogar eine DFT Fehlermeldung: 0x70: Defective Device.

Die RMA Nummer klebt schon aufm Paket und wenn alles klappt, geht das auch gleich noch los.

Ach ja, um meine Daten zu löschen wollte ich mit FDISK die Platte neu einrichten und anschließend formatieren. Das Löschen ging auch - als ich allerdings zum Erstellen einer neuen Partition kam, lief die "Laufwerksintigritätsprüfung" bis 13% locker flockig durch - brauchte dann aber bis 25% geschlagene 2 Stunden, worauf hin ich den Vorgang abgebrochen habe. Ich hoffe einfach mal, dass bei IBM keiner Zeit und Lust hat willkürlich defekte HDDs auf wiederherstellbare Daten zu untersuchen :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach dir wegen deiner Daten auf der Festplatte keine schweren Sorgen. Die Hersteller hätten viel zu tun wenn sie bei jeder eingeschickten Festplatte den Inhalt untersuchen/betrachten wollten.

Sollte festgestellt werden daß dein Modell repariert werden kann, wird das Laufwerk vor erneuter Auslieferung sicherlich Low-Level formatiert.


Bye,
 
Mit zwei Wochen könnte das knapp werden. Soweit ich mich erinnere hat der Austausch meiner defekten 60GXP damals ca. 3 Wochen gedauert.


Bye,
 
So habe mal Aida32 drüberlaufen lassen und festgestellt das ich auch eine 60GXP habe.Zum Glück läuft sie aber noch einwandfrei,bis auf ein kurzes Brummen(ganz kurzes Schleifgeräusch-ein kurzer Ton),beim Ein und Ausschalten.Ist das schon ein Anzeichen für einen Defekt?Sonst ist nämlich nichts.Läuft alles ohne Probs.Wird auch gleich erkannt beim Booten.
Die Platte ist jetzt über 2 Jahre alt!
 
Schwer zu sagen.

Um sicher zu gehen kannst du dir von www.hgst.com im Downloadbereich den DFT runterladen. Er erstellt eine bootfähige Diskette mit der du den PC starten und dein Laufwerk prüfen lassen kannst. Bei einem "Disposition Code 0x00" ist das Laufwerk laut DFT in Ordnung.


Bye,
 
Was muß man da genau runterladen?
Download Windows diskette creator
oder
Download binary diskette image (non-Windows systems)
Und wie funzt das genau?Einfach über Diskette booten und der macht dann alles selbst?Oder muß man dann im DOS noch Befehle eingeben?Und wie lange dauert der Test?
Sorry,aber ich kenn mich mit soetwas garnicht aus.
 
DFT steht für Drive Fitness Test.

Alles was Du machen musst, ist im BIOS LW A: als erstes Bootlw anzugeben - der Rest läuft fast von selber. Du kannst zwischen zwei Testvarianten wählen - der kurze dauert nur ein paar Minuten, der intensiv (den ich aber empfehlen würde) ca. eine Stunde.

Allerdings habe ich mit dem Progi keine überragend guten Erfahrungen gemacht. Bei einer Platte hat es nie einen Defekt gefunden, und bei den zwei anderen erst kurz bevor sie praktisch gar nicht mehr liefen - aber es kann keinesfalls schaden, also schnell runterladen. :D

@ Queen: Na ja, ich bin vorsichtig optimistisch was die zwei Wochen angeht. Ich glaube bei meiner letzten hats auch knapp 21 Tage gedauert. Das ist aber noch gar nix gegenüber dem Saftladen, bei dem ich die erste Platte reklamiert habe - da brauchte es ganze 3 Monate - und das lag kaum an IBM :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke!Aber welche von beiden Dateien muß ich runterladen?

Download Windows diskette creator
oder
Download binary diskette image (non-Windows systems) ?
 
STEEL schrieb:
Danke!Aber welche von beiden Dateien muß ich runterladen?

Download Windows diskette creator
oder
Download binary diskette image (non-Windows systems) ?
Wenn du Windows hast, dann den Creator, sonst das Image, steht doch da.
 
Oki Danke!
Werds mal ausprobieren,aber wenn das eh kaum sinn macht.
Allerdings habe ich mit dem Progi keine überragend guten Erfahrungen gemacht. Bei einer Platte hat es nie einen Defekt gefunden, und bei den zwei anderen erst kurz bevor sie praktisch gar nicht mehr liefen

Weis ich jetzt garnichtmehr ob ichs überhaupt tun soll.Na mal sehen.Bis jetzt läufts ja noch super.
 
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