Qualität von IBM/Hitachi HDD's lässt stark nach

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@ Queen

Ja, danke für den Link, das sich das nur auf die Maxline II Serie bezieht, hatte ich vorher überlesen.
Schaut man sich die wohl sehr oft gekaufte DiamondMax Plus 9 Serie an, findet man nicht so schnell entsprechende Daten, daher auch meine Nachfrage.
Da verschweigt Maxtor die MTBF einfach, nur die üblichen 50k Start-Stop-Zyklen werden präsentiert.
 
Ja, leider.

Samsung und Seagate verstecken die MTBF-Angaben ebenfalls sehr gut. Für die älteren Serien gibt Seagate eine MTBF von 500.000 Stunden an, neuere Serien wie z.B. die Barracuda 7200.7 (Plus) werden dagegen mit 600.000 Stunden spezifiziert. Samsung schreibt in ihren WhitePapers indirekt 500.000 Stunden bzw. 9 Stunden Laufzeit pro Tag.

Ich nehme mal an, daß für die DiamondMax Plus 9 Serie eine MTBF von 600.000 Stunden festgesetzt wird (Nicht falsch verstehen, es ist nur eine Annahme meinerseits, ich konnte bis jetzt noch keinerlei Dokumentation dazu ausfindig machen).

Vielleicht lassen sich bei hgst.com oder maxtor.com ebenfalls noch weitere Angaben irgendwo finden.


Bye,
 
Wie macht man eigentlich ein richtiges Backup?Kann man das auch ohne Norton Ghost oder so machen.Möchte nicht das im Hintergrund immer ein Programm meine Festplatte sichert,weil das ja imens Systempower wegnimmt.Oder wie ist das?Gibt es darüber irgendwo mal ne einfache Beschreibung über Backups?Wie geht das genau?
 
Das gehört zwar eigentlich nicht zum Thema, aber:

Ein Backup Progi wie Ghost erstellt zu einem fest bestimmten Zeitpunkt ein z.B. komplettes Abbild Deiner Festplatte und speichert dieses auf z.B. CD-Rs.

Diese Backup kannst Du nun z.B. alle 2 Wochen machen - im schlimmsten Fall verlierst Du dann die Daten von 13 Tagen.

Das Progi läuft also nicht dauernd im Hintergrund.

Such mal ein bißchen hier im FB - da gibts bestimmt schon genug Topics zu.
 
Samsung schrieb:
MTBF 500,000 POH

Start/Stop Cycles (Ambient) 50,000

Component Design Life 5 years
Das steht z.B. direkt bei der SP1614C, ohne Einschränkung auf die tägliche Laufzeit.
HGST und WD sagen inzwischen wohl lieber gar nichts mehr dazu, oder nur bei ausgesuchten SCSI-Modellen.
 
Ja, über Angaben zur Lebenserwartung der verbauten Komponenten bin ich auch schon einige Male gestolpert.

Im Product Manual zur Seagate-Serie Barracuda 7200.7 (Plus) findet sich neben der MTBF (600.000 h) folgende Angabe: "Service life: 5 Years". Damit dürfte wohl das gleiche gemeint sein wie bei Samsung mit der Angabe "Component Design Life", oder wie siehst du das?

Interessanterweise steht im Datenblatt zur Hitachi-Serie Ultrastar DK32EJ (SCSI) eine ähnliche Angabe. Unter dem Punkt "Reliability" findet sich die Angabe "Life: 5 Years (surface temperature is 45° C or less). Leider findet sich keine MTBF/POH Spezifizierung.


Ich habe jetzt mal eine Anfrage an Hitachi wegen der MTBF/POH Spezifizierung bei einigen Deskstar Serien geschickt. Mal sehen ob ich da überhaupt eine Antwort bekomme. Interessieren tut es mich auf jeden Fall.



Bye,
 
Gibts eigentlich keine genaueren Untersuchungen irgendwo, ab welcher HD Temp man sich um seine Daten sorgen muss?
Oder ist das eh ganz unterschiedlich je nach Hersteller und Modell mit dem kritischen Temperaturbereich?

Die zwei grossen WD 8MB vor dem Frontlüfter sind sicher ok mit so 31Grad, aber die ältere WD Caviar 80GB im 5.25 Schacht ohne Lüfter kommt schon auf gut 40 Grad.
Alle Werte von aufgeklebten Tempfühlern, sollte genau sein.

Ist einfach doof, wenn man gar nicht weiss, wo der "rote Bereich" beginnt.
 
die hersteller geben i.d.r eine maximale betriebstemperatur von 55° an. hier kannst du das für maxtor auf seite 2 nachlesen. :)
 
EtA schrieb:
Die zwei grossen WD 8MB vor dem Frontlüfter sind sicher ok mit so 31Grad, aber die ältere WD Caviar 80GB im 5.25 Schacht ohne Lüfter kommt schon auf gut 40 Grad.

31° C ist natürlich ein guter Wert, ganz klar. Aber auch deine 40° C sind unbedenklich.


Bye,
 
Naja, bei Festplattenlaufwerken gilt natürlich: je kühler, desto besser. Denn je niedriger die thermische Belastung während dem Betrieb, desto niedriger die Wahrscheinlichkeit daß es aufgrund von (zu) hoher Wärme zu einem Defekt kommt.

Anhaltspunkte sind die Herstellerangaben (sofern einsehbar). Das Feature Tool von Hitachi läßt beispielsweise verlauten, daß die Oberflächentemperatur in der Mitte des Laufwerks 60° C nicht überschreiten darf, in den Datenblätter einiger Serien ist jedoch von 55° C Umgebungstemperatur die Rede. Also das sind die max. zulässigen Werte, wie lange ein Laufwerk unter dieser thermischen Belastung fehlerfrei seinen Dienst tut sei mal dahingestellt. Andere Festplattenhersteller geben hier ähnliche Werte an.

40° C liegen deutlich unter diesen Vorgaben. Einer Messung mittels internem Sensor ist im Vergleich zu einer Messung mittels externem Sensor klar der Vorrang zu geben bzw. stärker zu gewichten.


PS: Nur Gedult, die neue Festplatte kommt bestimmt! :D


Bye,
 
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QUEEN schrieb:
Ich habe jetzt mal eine Anfrage an Hitachi wegen der MTBF/POH Spezifizierung bei einigen Deskstar Serien geschickt. Mal sehen ob ich da überhaupt eine Antwort bekomme. Interessieren tut es mich auf jeden Fall.
Bye,

Moin,
das hatte ich ja fast vergessen. Hast Du denn inzwischen eine Antwort bekommen?
 
Ich bin mir da echt nicht sicher, immerhin finden sich diese Angaben in der Form nicht in den Datenblättern - das hat sicher seinen Grund.

Vielleicht äußern sich noch ein paar andere Boardies diesbezüglich?


Bye,
 
Hallo QUEEN,

wenn sie Dir das pdf zur Verfügung gstellt haben, wieso solltest Du uns denn nicht, so gut es eben geht, über den Inhalt informieren?

Velleicht kann man ja hier irgendwie das pdf allen zugänglich machen?

gruss
 
Ich sehe das so: Wenn man Dir nicht gesagt hat, dass Du dieses Dokument nicht weiter geben darfst, dass es in irgendeiner Form "geheim" ist oder was auch immer, kann man Dich kaum verklagen. Das ist dann eher der Mitarbeiter schuld, der die pdf rausgerückt hat!

Du bist doch nicht Mitglied der Firma und wenn Du von einem der Mitarbeiter der Firma Material erhälst, und weitergibst, hast Du doch nichts unrechtes getan.
 
ach was, die werden wohl kaum ihre geheimen informationen per email versenden. wenn sie diesbezueglich keine aussage gemacht haben, dann darfst du das teil auch ohne kompromisse weitergeben. :)
 
Naja, ich habe jetzt grad nochmal nachgesehen, ganz am Ende der Mail stand das hier:
E-mail Confidentiality Notice and Disclaimer This email and any files transmitted with it are confidential and are intended solely for the use of the individual or entity to which they are addressed. Access to this e-mail by anyone else is unauthorised.

Ich habe das zuerst gar nicht gesehen, also normal sind die Daten dann ja nur für mich bestimmt oder wie übersetzt ihr das?


Bye,
 
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Hm, das ist in der Tat eher so zu interpretieren, dass die Infos privat bleiben sollten - um auf Nummer sicher zu gehen, könntest Du höchstens eine weitere E-Mail mit der Bitte, die bereitgestellten Infos in einem Forum weitergeben zu dürfen, schicken. :( :rolleyes:

Nachtrag:

Noch eine Frage zum Austausch:

Die Platte habe ich heute vor drei Wochen weggeschickt. Ich gehe also aus, dass der Ersatz im Laufe der Woche ankommen wird. Was mich nur unsicher macht, ist die Tatsache, dass ich von IBM noch keine Mail bekommen habe :( - jemand schrieb nämlich ziemlich zu Beginn des Topics, er hätte von denen Nachricht bekommen :rolleyes: - lt. meinem E-Mail Eingang habe ich das letzte Mal allerdings auch keine Nachricht bekommen. Kann mich jemand beruhigen? ;) :(
 
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