Qualität von IBM/Hitachi HDD's lässt stark nach

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Ja, da hast du Recht.

Die damalige Vorgehensweise, nachdem das Unternehmen diese Probleme intern festgestellt hatte, war inakzeptabel für einen Konzern wie IBM. Zur Wahrung des eigenen Ansehens bei den Kunden wäre ein Zugeständnis des Fehlers, verbunden mit einer Rücknahme aller am Markt befindlichen Laufwerke mit Sicherheit der sinnvollere Weg gewesen. Die Laufwerke hätte man dann wieder auf den Markt bringen bzw. durch nachfolgende Fertigungsrevisionen ersetzen können sobald das Problem gelöst war.

IBM hat damit mehr Schaden angerichtet als eine Rücknahme an Kosten verursacht hätte.

Jedoch hoffe ich sehr für dich, daß dein jetziges Modell zügig getauscht wird und du dann mit deiner Hitachi-Tauschplatte zufrieden bist.


Bye,
 
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hab mir so vor 8monaten ne Hitachi Deskstar 120 GB gekauft. Die Platte ist bis gestern super gelaufen doch dann kamen plötzlich laute "Klack"-Geräusche. Seitdem springt die platte nicht mehr an und wird auch nicht erkannt. 120 GB daten einfach so weg
Hab aber noch ein paar fragen bezüglich der Holland-reise:
Nehmen die das mit der Verpackung wirklich so ernst ?
Holen die auch die Platte ab wenn ich dort anrufe ?

Die RMA hab ich schon bekommen, also muss jetzt alles schnell gehen
 
Die Verpackungstips auf deren Homepage solltest du schon ernst nehmen. Es muss nicht genau so aussehen, jedoch sind zumindest eine Antistatikhülle sowie eine feste Schaumstoffverpackung sind Pflicht.

Abholung erfolgt nur, wenn du das mit einem Mitarbeiter dort so vereinbarst. Bei mir kam UPS zwei Tage nach dem Anruf und hat die Platte abgeholt.
Du solltest zumindest versuchen, einige Daten von der alten Platte zu retten, es sei denn, die sind völlig unwichtig. Einige Tips dazu gibts hier im Thread bzw. im Forum auch schon.
Leichte Schläge von der Seite bewirken manchmal, daß die Platte zumindest noch einmal kurzfristig erkannt wird, und einige Daten gesichert werden können. Teilweise wird davon berichtet, das kurzzeitige Einfrieren der Platte würde auch eine zeitweilige Wiederbelebung zur Folge haben.
 
Jup, auch haben einige Leute gute Erfahrungen mit Progis wie Knoppix (richtig geschrieben?) gemacht. Da findest Du bestimmt was. Viel Glück!

Was meinen Fall angeht: IBM hat nun fast 14 Tage nach meinem letzten Gespräch noch keinen Finger gerührt - ich hab keine RMA, keine E-Mail, nix bekommen. Leider habe ich im Moment zu wenig Zeit mich mit den Schnarchnasen zu beschäftigen - wenn bis Ende nächster Woche noch nichts passiert ist, fang ich wieder an zu schreiben :( :rolleyes:
 
jo, danke erstmal für die schnellen tips. Das mit dem Einfrieren, Schlägen etc. lass ich mal lieber, da die sonst noch sagen, ich hab sie mutwillig zerstört. auf der HP steht ja, dass schon bei kleinsten Kratzern auf der Oberfläche die Garantie er erlischt. Es sind zwar wirklich wichtige Daten, aber Kohle für ne neue Platte hab ich nicht. Das mit dem Einfrieren ist extrem gefährlich, da die ja die Platte öffnen und dann dort evtl. Wasserreste finden --> Das wars dann mit der Garantie.
Aber hier erstmal ein Lob an alle Knoppix-Programmierer ! Das booten dauert fast genauso lange wie bei XP Prof. und Internet-settings sind sofort auf meinen Router konfiguriert. Linux schafft das ohne Festplatte, was Microsoft nichtmal mit Festplatte vernünftig hinkriegt ! Respekt. ohne Knoppix würde ich jetzt warscheinlich im Dos rumgurken ^^
Bin aber von IMB/Hitachi echt enttäuscht, da diese Firma sonst immer für Service und Qualität die NR. 1 war. Hab mir auch schon die Berichte von Heise ... durchgelesen und es ist ja wohl eindeutig, dass sich IMB/Hitachi absolut falsch und hinterhältig verhalten haben. Als ich meine Platte damals gekauft habe gab es diesen Thread sogar schon und anstatt alle Käufer einer IMB/Hitachi Platte daraufhinzuweisen, eventuell einen Datenverlust in Kauf zu nehmen, lassen sie die Geschäfte munter die Mangelware weiterverkaufen. Verantwortungslos, hinterhältig und kommerz-orientiert. Aber sie werden schon sehen, was sie davon haben.
 
Dann kauf dir ne Seagate oder Samsung, die geht dann auch nach nem Jahr kaputt und die kannste dann in die Tonne treten, da ist nichts mit (ohne Rechnung) zum Hersteller schicken und ne neue bekommen.

Btw: (rein interessehalber) Hast du ne DS180GXP oder DS120GXP ?

Und Hitachi hat bisher alles umgetauscht was ich da eingeschickt hab. Egal ob mit Kratzern oder Edding draufgemalt. Und wie da Wasser reinkommen soll wenn du die Einfrierst wär auch interessant.
 
Ich habe meine Daten beim letzten mal auch durch Knoppix retten können. Aber das klappt auch nur, wenn die Platte überhaupt noch vom BIOS erkannt wird, ansonsten ist nämlich auch dort schluss.
Mit leichten Schlägen ist eigentlich eher der zarte Versuch gemeint, den Schreib- Lesekopf noch einmal zu reanimieren, also nicht irgendwie so, das Schäden sichtbar sind. Ein Gummihammer hat sich da eigentlich gut bewährt.
Da die Platten selber innen ein Vakuum haben, kann sich da auch kein Kondenswasser beim Einfrieren bilden. Aussen die Feuchtigkeit sollte man aber schon vor dem Verschicken abwischen. ;)

Ich habe meine Platte auch noch nicht wieder. Letzter Eintrag bei UPS:
29 Mär . 2004 12:49 EINDHOVEN, BEST, NL RETURNED TO SHIPPER
Mal sehen wann die hier wieder aufschlägt. :rolleyes:
 
Eine 20 GB IBM Platte hat nach 2 Jahren bei mir den Geist aufgegeben. Seit dem habe ich nur noch Seagate und Maxtor gekauft. Zurzeit habe ich zwei Maxtor Platten. Die 6Y120PO läuft dabei sehr ruhig wobei die 6Y080LO schon ziemlich laut wird wenn sie arbeitet, ein leises klacken hört man auch!
Schon seltsam bei zwei fast gleichen Platten so ein großer Unterschied.

Naja mich stört es nicht weiter, Hauptsache sie läuft gut und hält lange ;)
 
Stewi schrieb:
Da die Platten selber innen ein Vakuum haben

Im Inneren des Festplattengehäuses herrscht kein Vakuum. Wäre dies der Fall könnten die Schreib/Leseköpfe nicht konstant über der Platternoberfläche schweben.

Im Inneren des Gehäuses ist Luft, welche erstens entsprechend rein ist und sich zweitens natürlich im Betrieb erwärmt und somit auch ausdehnt. An einer bestimmten Stelle im Gehäuse befindet sich eine kleine Öffnung durch die der Druckausgleich der sich erwärmenden Luft realisiert wird - natürlich ist diese Öffnung mit einem Filter versehen um zu verhindern daß Staubpartikel eindringen können.

Wird dieses "Breather hole" beispielsweise von außen abgeklebt wird das Laufwerk innerhalb kürzester Zeit ausfallen.


Bye,
 
QUEEN schrieb:
Wird dieses "Breather hole" beispielsweise von außen abgeklebt wird das Laufwerk innerhalb kürzester Zeit ausfallen.
Mist, hätte ich meine Platten doch nicht zur Geräuschoptimierung in Kunstharz eingiesen sollen. :D
 
Man lernt doch nie aus :D
 
Aber mal Spaß beiseite, kann denn da überhaupt was reinkommen ?
Ich hab gedacht, dass da im inneren nur ne Membran wär, die ein wenig Platz zum ausdehnen hat, aber nie wirklich Luft rein oder raus könnte, weil das "Loch in der Platte nur bis zur anderen Seite der Membran geht.
 
Ok, ich habe hier mal ein Foto von so einem Filter. Gut erkennen kann man die Lüftungsschlize durch die die Luft in beide Richtungen strömen kann.

Bei der Gelegenheit habe ich noch ein Foto der Kopframpe, die Teil der Load/Unload Technologie ist, angefügt - vielleicht interessiert das ja den ein oder anderen Bordie wie das aussieht bzw. wie man sich das vorstellen muß.


@Blutschlumpf:

Probiere halt mal aus das Loch abzukleben, dann weißt du sehr schnell ob ein Luftaustausch tatsächlich stattfindet oder nicht. :D (Nicht ernst gemeint, @All: auf keinen Fall machen!)


Bye,
 

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ui queen, hättest doch nicht gleich deine gute platte für die photos himmeln müssen! :D
mal im ernst, find ich interessant. jetzt weiß ich endlich mal wo die komischen geräusche bei den hitachis herkommen. :)
 
Keine Sorge, die Fotos stammen nicht von einer meiner Festplatten. ;)


Zum besseren Verständnis hier nochmal zwei Pics:
 

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Kann mir jemand ne Telefonnummer sagen, wo ich wegen der UPS-Abholung anrufen kann ? Würde das auch per E-Mail gehen ?
 
ahh thx, aber die E-Mail adresse ist die gleiche wie bei den anderen Staaten auch --> ich ruf lieber an ^^
 
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