th3o schrieb:
habe auch lust auf ein richtig realistisches racing game. aber ich weiss net ob das geld dafür lohnt

schön ists ja auch mal mit gegnern fahren zu können.
die juiced demo finde ich ehrlich gesagt auch nicht so prall denn irgendwie finde ich das leicht irritierend wenn man nach einem touchieren des bordsteines wieder auf die strecke geschleudert wird. das ist in meinen augen nicht so realistisch. warum läßt man das auto nicht ganz bis an die häuser ranfahren?...
und bei nfsu bemängel ich dass es da nicht wirklich ideallinien gibt und das fahrverhalten der autos ist echt 100% arcade. vermisse ein echtes realistisches rennspiel
zu richard burns rally nochmal: kann man es denn auch mti tastatur gut spielen? läßt es sich ncoh gut lenken? ich bin jetzt nicht so vernarrt dass ich mir ein lenkrad kaufen würde, deshalb die frage.
hm,
also wenn du was wirklich realistisches haben willst, dann solltest du schon ein Lenkrad haben, ohne macht es entweder keinen Spaß, oder es ist unspielbar.
Ohne Lenkrad lässt sich der Wagen nicht richtig auf der Linie halten, man kann, was ganz wichtig ist, das Gas und die Bremse nicht dosieren. Rallygames sollten sich eher besser als Straßenrennen fahren lassen, ohne Wheel.
Mit Lenkrad hast du das richtige Feeling für den Wagen, das resultiert in einem viel höheren Spaßfaktor und in bessere Fahrzeugkontrolle.
Edit:
Wintermute schrieb:
Erzähl doch mal etwas mehr darüber, etwa genauer wenn du Lust hast.
Ich hab nämlich noch etwas Kohle über
tja, was soll ich sagen...
Fangen wir mal von vorne an:
Menüführung:
Leider nur Tastatursteurerung, also keine Maus- oder sonstige Spielsteuerung. Das Spiel lässt sich leicht und intuitiv bedienen.
Spielmodi:
Der Singleplayer ist sehr ausgeprägt. Neben der obligatorischen Schnellrally, gibt es natürlich den Karrieremodus mit Fahrschule, die wirklich hilfreich ist. Dann gibt es noch die RBR-Challenge in der man direkt gegen Richard Burns antritt. Dagegen ist der Multiplayer sehr begrenzt. Er ist nur auf einem Rechner spielbar, d. h. es werden einfach Rennen hintereinander gefahren und dann Zeiten verglichen.
Sound:
Besser als Colin

. Der Motor hört sich richtig kernig an und man kann ohne Probleme nach Gehör schalten.
Grafik:
Strecke und Umgebung sind auf jeden Fall besser als CMR. Sie sind sehr detailiert und deteilgetreu. Besonders die Vegetation fällt auf, so viel Grünzeugs gibt es nirgends! Das wirkt sehr real. Überhaupt wirkt die Grafik schon fast fotorealistisch. Naja, die Fahrzeuge sehen zwar gut aus, allerdings sind diese bei CMR schon noch etwas besser. Auch die Hardwareanforderungen fallen sehr moderat aus. Ich kann in 1280x1024 2AA 2AF problemlos spielen.
Umfang:
Naja, es gibt keine soooo große Fahrzeugauswahl wie bei CMR, auch gibt es nicht so viele Etappen, allerdings macht das folgender Punkt wieder wett...
Fahrverhalten:
Kommen wir nun zum wichtigsten Bestandteil, die Fahrphysik. Einfach unglaublich. Fährt man 10 km/h zu schnell verpasst man den Bremmspunkt und man landet in der Pampa. Wild das Steuer umherreißen bringt da nichts, denn das macht das ganze nur instabil, sowie auch eine Vollbremsung, durch die blockierenden Räder rutscht der Wagen unkontrollierbar von der Bahn. Vor jeder Kurve muss man den Boliden richtig positionieren und dann mit Gas und Bremse spielen, eventuell auch die Handbremse benutzen. Wenn man eine Etappe erfolgreich absolviert hat, ist man zwar geschafft, aber auch zugleich höchst erfreut und stolz auf sich die Strecke mit dem Wagen bewältigt zu haben. Für Anfänger ist das nichts, da es auch keinerlei Fahrhilfen gibt, aber die Fahrschule bringt einem schon viel bei, z.B. den "Scandinavian Flick". Das ist eine Technk eine Haarnadelkurve ohne Handbremse zu durchfahren. Dabei wird kurz vor der Kurve der Wagen in die entgegengesetzte Richtung gebracht und dann plötzlich voll in die Fahrtrichtung gedreht.
greetz
the_shredder