RAM hinzu gekauft, seitdem sporadische Abstürze

Arcadian79

Commander
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2.784
Hallo CB-Community,

folgendes Problem besteht:
Ich habe mir gestern zu meinem bestehenden RAM (Infinion [Samsung], 512MB, 333er Taktung) ein weiteren RAM-Riegel (Infinion [laut Everest 2.00.264 ist's Noname], 512MB, 333er Taktung) hinzugekauft.
(Habe extra Infinion dazu gekauft, weil ich dachte, daß das besser ist bzw. schon häufiger in diesem und anderen Foren gelesen habe, daß unterschiedliche RAM Marken Probleme miteinander bekommen können.)
Jedenfalls, seitdem neuen Riegel treten sporadisch immer mal wieder Abstürze auf. Es erscheint dann ein blauer Bildschirm, auf dem ganz unten bis Hundert gezählt und ein Abbild des Speichers erstellt wird. Diese Abstürze lassen sich besonders oft herbeiführen, indem ich per WinAmp so ca. 10-20 Minuten Internet-Radio höre.
Was ich bereits gemacht habe, ist ein neuen Treiber (VIA Hyperion 4in1 Ver. 455vp1) für das Board zu installieren. Hat aber nichts gebracht, die Abstürze lassen sich weiter per WinAmp herbeiführen.

Meine Fragen sind nun:
1. Was soll ich tun?
2. Woran liegt es?
3. Warum lassen sich die Abstürze gezielt durch Internet-Radio hören mit WinAmp herbeiführen?

Mein System:
AMD Athlon XP 1800+
ASRock K7VT2
GeForce 4200 Ti
Soundblaster Live #1024
Maxtor 160GB
Win XP + SP 1

P.S.: Ich habe schon gegoogelt und auch hier im Forum nach Lösungen gesucht, aber nix gefunden. Zudem muß ich sagen, daß ich in Sachen Hardware ein absoluter Anfänger und Nichtswisser bin. Also Lösungen bitte leicht verständlich formulieren.
 
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Ist es wirklich ein reiner "Infineon"? Es gibt auch 3rd Infineon, da ist nur der Aufkleber von Infineon drauf und die Chips sind von anderen Herstellern, das würd auch die Everest Auslesung bestätigen.
Da kann es dann zu Problemen kommen. Generell halt ich nix von "zugekauftem" Ram, denn auch in der Artikel - Nummer kann es Unterschiede geben, und können dann irgendwie nicht passen.
 
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Versuch mal nur mit dem neuen Speicher zu booten und lass mal Memtest86 drüber laufen. Vielleicht ist der Speicher defekt, die Abstürze sprechen dafür.

Gruß

Willüüü
 
Also auf den kleinen schwarzen Chips steht auch Infinion drauf. Und getestet habe ich den Speicher (mit beiden Riegeln drin) auch schon dreimal hintereinander mit der Suse Linux 9.0 und Memtest86. Ist alles in Ordnung.
 
bios update gemacht? Latenzen runtergeschraubt? Spannungen vom Netzteil überprüft?
Das neue Modul mal alleine laufen lassen um zu testen ob er in Ordnung ist?
Cmos reset?
 
Was heißt "Latenzen runterschrauben" und "Cmos reset"? Wie gesagt, ich bin absoluter Nichtswisser in Sachen Hardware.
 
Mal mal den Rechner auf (Vorher Netzkabel ziehen) und nimm dann etweder den jumper und steck ihn um (Musst du im Handbuch nachlesen) oder nimm die kleine Knopfzelle (Batterie) weg für eine Minute.

Danach bau wieder alles zusammen so wie es war und starte den Rechner.

Im BIOS muss irgendwo aufgelistet sein, wie hoch die Latenzen vom Speicher sind. Dort solltest du die Werte dann um eine Stelle verschlechtern. Meist reicht es schon wenn man statt CL2,5 nun CL3 einstellt

Manchmal muss man auch keinen CMOS Reset machen. könnte sein das du im BIOS die Herstellerwerte zurücksetzen kannst.
Dann kannst du dir das Öffnen ersparen
 
Danke. Werd' ich mal versuchen. Wenn's nicht hilft, sag' ich nochmal bescheid.
 
Ich habe jetzt im BIOS die Default-Werte wieder hergestellt aber es hat nicht geholfen. Das Problem besteht weiterhin. Kann es eigentlich auch sein, daß es an einer verhunsten Windows-Installation liegt? Habe Windows nämlich schon lange nicht mehr neu installiert.

Hoppla. Fällt mir grade auf, daß ich die Edit-Funktion hätte benutzen können/sollen/müssen. Tut mir leid. :(

Ich wollte nur zur allgemeinen Wissenserweiterung (und damit's in der Suche auftaucht :D ) des Forums sagen, daß ich jetzt ein neues BIOS für mein ASRock K7VT2 drauf gemacht habe und zwar die (inoffizielle) Version 1.383. Zum Test höre ich seit etwa zwei Stunden (deshalb erst die späte Antwort) Internet-Radio per WinAmp und bisher ist er nicht wieder abgestürzt. Bleibt abzuwarten, ob der Compi jetzt auch längere Zeit so läuft... :(
Fazit für alle User die ähnliche Probleme haben: Im Zweifelsfall neues BIOS drauf. :stacheln:

Nun habe ich heute den Rechner angemacht, Internet-Radio mit WinAmp gestartet und nach etwa einer Viertelstunde stürzte der Rechner wieder auf die gleiche Weise ab. Also: Das neue BIOS hat offenbar doch nix geholfen. Letzte Chance jetzt für mich: Windows neu installieren... :(
 
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So, da in den Forum Regeln ja steht, man solle den anderen Forenmitgliedern an Lösungen teil haben lassen, hier meine Schlußfolgerung:
Es liegt am Board (ASRock K7VT2) selber bzw. das Board scheint 1 Gigabyte RAM nicht zu verkraften. Ich habe den Riegel meinem Bruder gegeben, der zwar nicht dasselbe AsRock Board hat, bei dem aber genau die gleichen Abstürze auftraten. Mein Bruder hatte vorher 768 MB RAM drin und nachdem er meinen Riegel einbaute und auf 1 Gigabyte kam, trat das Problem auf.
Essenz des Ganzen: Das AsRock K7VT2 scheint zu "veraltet" für 1 Gigabyte RAM und scheinbar muß ich mir ein neues Board kaufen, um beide Riegel benutzen zu können.
An dem Riegel bzw. den Riegeln kann es nicht liegen, da wir beide in beiden Rechnern einzeln und zusammen ausführlich getestet haben bzw. laufen ließen.
 
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