Zu Zeiten XP und eher war es so, das die Systeme am Besten laufen, wenn man möglichst freien Ram hat. Dieser sollte auch freigegeben werden, wenn ein hungriges Programm beendet wurde. Klappte nicht immer, daher war irgendwann der Neustart nötig.
Dann hat Microsoft umgestellt und die Möglichkeit erschaffen, Programme im Speicher zu hinterlegen, da a) Speicher immer günstiger wurde und b) Programme schneller gestartet werden konnte. Dies wiederum führte dazu, das die Speicherfreigabe optimiert werden musste. Vista war da die Hölle, ab Win7 wurde es besser und mit Win8.1U1 momentan die beste Speicherverwaltung.
Wenn wir uns nun oben die Bilder ansehen, so sieht man a) das Ram-Tool, was alleine schon 300MB frisst. (Wer Programmiert so schlecht?) und b) jede Menge Tabs bei Chrome offen sind.
Dann kommen halt noch Windows-Dienste, Autostarts, usw. hinzu.
Neben der direkten Speichermenge, gibt es noch den Pufferbereich und schwups sind 66% verbraten. Wenn man nun ein Programm startet, das viel Speicher benötigt, so kommen die Aktiven Programme in den Hintergrund und werden auch im Speicherverbrauch reduziert, bzw. ausgelagert..