News Raubkopien: IFPI fordert härteres Vorgehen

hm ich bin letztens durch geschlagene 3 musik läden gepilgert und habe nichts gefunden was ich gesucht habe... ok ich kenn auch keine für meinen geschmack (rock a la audioslave zb) vernünftige hier, aber trotzdem frustrierende erfahrung...

was das mit der news zu tun hat? - ich würde ganz bestimmt ne menge musik kaufen, wenn ich sie im laden kriegen würde. aber ich bin einfach nicht bereit, für eine bitfolge mit der wer weiß was passiern kann, und die ich zumeist nicht auf meinem geliebten debian linux abspielen kann, sp viel geld auszugeben.
Dafür will ich was silbernes auf die hand, mit booklet und songtexten, das auch beim nächsten pc ausfall/kaputten mp3-player noch da ist...
bis dahin gibts inet radio, myspace und band-homepages
 
Zss... Jetzt sind wieder die Provider schuld, ach das Thema ist echt lächerlich, die Punkte sind oben alle genannt. Die Künstler verarmen ja, man siehts nur 5 Ferraries unten in der Garage.
Ich meine jede Branche hat mit etwas zu Kämpfen, wenn bei einer Versicherung eine Naturkatastrophe gibt, müssen die auch mehr zahlen. Aber die Noobs machen ja immer noch Plus also gut ist!
 
Mit den Brüllwürfeln, mit denen der Großteil hier wohl seine Mp3s, WMAs etc. hört, wird man vermutlich in der Tat keinen Unterschied heraushören. Bei diversen Musikgenres fällt der Unterschied noch geringer aus. Aber ich mein, es gibt ja sogar Leute, die meinen, das Gequäke aus ihrem Handylautsprecher klänge gut.

So oder so, mich verwundert der Erfolg von iTunes oder Musicload etc. nicht wirklich, wenn ich einige Kommentare hier lese. Da wird einem im Vergleich zur CD ein weitaus qualitativ minderwertiges Produkt für teuer Geld gekauft. Von DRM möchte ich hier garnicht erst anfangen. Das dann immer noch gejammert wird, liegt wohl in der Natur der MI. Ist halt nen erbärmlicher und geldgeiler Haufen, der jeden Bezug zur Realität verloren hat!
 
mir reicht das web radio auch ..
trotzdem kann ich raubkopierer verstehen , die musik die in den charts ist , ist total schlecht ,
sie kosten zu viel geld und jede platte findet man in saturn und co. gar nicht .
 
... sorry, aber wer heut zu Tage seine Musik über den Computer oder iPot hört, weiß doch überhaupt nicht, wie sich qualitativ hochwertige Musik anhört.

Aus diesem Grund werde ich auch nie auf die Idee kommen, mir Musik aus dem Internet zu ziehen ...
 
Seit Animal Crossing für das DS lite brauch ich eh keine Musik mehr - bringt mir K.K. ja jeden Samstag frei Haus ;-) Alles andere gute liegt eh bei mir auf Vinyl. Meine Musik-CDs kann ich an einer Hand abzählen. Die letzte war von Cher...war das 1998? Danach kam nichts gescheites mehr für meinen Musikgeschmack...lob ich mir die guten alten Beatles mit Abbey Road oder Stones Aftermath...zeitlos gut :-)
 
ich finde das mit den 50 jahren eine frechheit ich meine damit nicht das es zu lange ist sondern viel zu kurz
meiner meinung nach sollte das copyright nie verschwinden
 
Nun, viele Musikrichtungen verlangen nun mal nicht nach besonders hoher Qualität. Weder die Bitrate > 192 Kbit, noch die Größe der "Brüllwürfel" (als sowas würde ich Teufel Systeme z.B. nicht bezeichnen) sind immer und überall notwendig.
Ich höre schätzungsweise 90% der Musik über den PC, der Rest über Plattenspieler und Radio. Trotzdem weiß ich sehr wohl, wie sich "qualitativ hochwertige Musik" anhört.
Einen x-beliebigen Punkrock Titel muss man eben nicht im Lossless Audio Format über > 1000 € HiFi-Systeme anhören - soll man auch nicht. Ich kann jedenfalls auch Musik in 64 kbit genießen. Es zählt die Musik an sich, nicht die Qualität des Abspielens.
 
Von mir aus können sie das herunterladen von "kopiergeschützten" Daten verbieten, nur wird sich am Umsatz trotzdem nix ändern, solang die Rafgier überwiegt.
 
Während die Werke von Komponisten und Textdichtern 70 Jahre über deren Tod hinaus geschützt sind, gilt für die Arbeit von Künstlern in Europa eine Schutzfrist von 50 Jahren nach Veröffentlichung der Tonaufnahmen. Von diesem Phänomen seien allein in Deutschland 14.000 Künstler betroffen. „Immer mehr Künstler müssen die bittere Erfahrung machen, dass ihre frühen Aufnahmen und ihr geistiges Eigentum ohne ihr Wissen, ihren Einfluss und ohne eine Entschädigung veröffentlicht und kommerziell ausgewertet werden“

Ah ja. Ich wußte gar nicht, daß Künstler nach ihrem Tod noch bittere Erfahrungen machen können. Der Schutz nach dem Tod sollte auf 25 Jahre reduziert werden, weil bestenfalls der direkte Nachwuchs noch einen Vorteil haben darf. Alles andere ist nur im Interesse der Wirtschaft, zumal die Rechte an der Kunst nach meinem Verständnis i.d.R. ja eh nicht bei Künstler liegt, sondern gegen Vergütung abgetreten wird.
 
"Nicht mehr lange, das EU-Parlament hat eine entsprechende Richtlinie bereits verabschiedet. Diese muss nur noch umgesetzt (--> Bundestag) werden und dann angewendet werden, dann begeht jeder, der unberechtigt Content zieht/kopiert, eine Straftat wie Mord oder Einbruch. "

Ich hab mir eine Mp3 Datei heruntergeladen ... Bin ich jetzt einem Mörder gleichzusetzen? Wohl kaum...
 
War das Thema eigentlich "Wer von uns ist der größere Audiophile?" oder ging es hier um Copyright in der Musik-Industrie? :freaky:

Immer das gleiche... Fakt ist: Gehöre sind nunmal unterschiedlich gut, Geschmäcker verschieden. Was für den einen "ausreichend gut" klingt, ist für den anderen eine Beleidigung des Gehörgangs.

Allerdings muss ich auch sagen, dass der Mensch im Vergleich zu anderen Säugetieren ein ziemlich bescheidenes Gehör hat und nur eine geringe Frequenzbreite hören kann (Faustregel 20 Hz bis 20 KHz, sind aber eben nur Durchschnittswerte).

Am besten komm hier gleich noch einer an und erzählt, er braucht goldbeschichtete CDs und vergoldete Stecker, weil alles andere zu schlecht klingen würde, dann schmeiss ich mich unter den Tisch...

Wen's interessiert: Ich bevorzuge MP3s ab 192 kbit/s bei 44.1 KHz Abtastrate. Warum? Weil es MIR PERSÖNLICH für Musik in Zimmerlautstärke ausreicht, ich aber bei 128 kbit/s (bei den meisten Songs) Dynamik vermisse. Viel schlimmer aber sind niedrigere Abtastraten, die bemerkt man sofort. Bei klassischer Musik mag das anders sein, bin davon aber kein alluzu großer Fan ;)

BTT, bitte!

EDIT: @ Littleluk Mord und Co sind aber mehr als nur Straftaten, nämlich Verbrechen!

@ Thaquanwyn Also sind die ganzen Tontechniker und Produzenten, die beispielsweise mit ProTools, Logic oder Cubase arbeiten alle total doof, richtig? Selten so einen Blödsinn gelesen :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
192.168.1.1,

Du hast vollkommen recht. Gehört nicht wirklich zum Thema. Trotzdem, man muss sich ja nicht zu 100% an einem Thema festhalten. Immerhin hat es ja noch mit Musik zu tun ;) Die Diskussion verlief ja auch relativ friedlich.

Zum Thema füge ich dann noch etwas hinzu:
Es wird immer wieder von "härterem Vorgehen" gesprochen. Das finde ich sehr bedenklich. Eine Stigmatisierung der "Raubkopierer" kann nie zum Erreichen der von der Industrie und ihren Verbänden vorgegebenen Ziele führen. Die Auswahl an Titeln, deren Qualität, sowie die überflüssigen Schutzmaßnahmen sind nicht akzeptabel. Ich glaube aber, dass es in Zukunft einige Änderungen geben wird, weil es Änderungen geben muss. Klingt komisch, ist aber so. Musik soll und darf nie einer Industrie gehören, sondern ausschließlich den Künstlern bzw. Komponisten. Musik ist für mich nämlich ein abstraktes Gebilde, das den kreativen Köpfen entspringt, nicht einfach eine banale Abfolge von Tönen.
 
Mayer98 schrieb:
Früher hat ein Album im Schnitt 17 DM und ein Konzert 35 DM gekostest.
Heute bezahlt man 15€ (ca.30 DM) für ein Album und 50€ (ca.100 DM) für ein Konzert.
Kein Wunder das der Normalverbraucher sich das nicht mehr leisten kann.
Oh ja, und früher hat ein Golf 8000,- DM gekostet, heute nur 17500 EUR.
Früher verdiente ein einfacher Facharbeiter 7,5 DM/h - heute gerade mal deutlich über 20 EUR. Wir werden wirklich geprellt. :rolleyes:
Eine CD hat 1986 schon 33 - 35 DM gekostet, die Preissteigerung ist also recht moderat ausgefallen. Das Online-Angebot könnte besser und günstiger werden, aber das gab es früher eben nicht.

Hades666 schrieb:
"...forderte Udo Jürgens als Betroffener." :lol:

Also ehrlich! Wer von euch hat sich die brandheiße Scheibe von Udo gezogen?!
*roflmao*
Herzlichen Dank für diesen Kommentar. Ich bin fast vom Stuhl gefallen beim Lesen. :daumen:
 
Die IFPI , die Angela und der Jürgen , lol.

Da hat ja nur noch der Wolfgang S. gefehlt und das perfekte Quartett wäre beisammen
 
was hat udo jürgens überhaupt damit zutun, seine "werke" sind davon bestimmt nicht betroffen. z.b. in der piraten bucht gibt es 2 lieber von ihm und die stecken auch noch in irgendwelchen gemischten alben.
 
an alle, welche sich darüber beschweren, das künstler zuviel verdienen :

wenn ich nur die spitze des eisberges anseh ... sink ich wie die titanik.
und zu deutsch, wenn ich nur die erfolgreichsten anblick, heisst das nicht, das ich begriffen
hab, worums geht. jeder, welcher meint, künstler verdienen zu viel, sollte sich mal fragen,
ob er will, das die kunst gefördert wird. damit ist nun nicht gemeint, das man udo fördern
sollte. sondern die kunst im allgemeinen. oder brauchen wir nichts neues mehr, sind die
charts so voller guter musik, das wir nichts neues an musik, literatur mehr brauchen.
wer bei dieser frage, sagt, das kunst gefördert werden soll, muss sich im klaren darüber
sein, das diese aussage mit seinem verhalten im wiederspruch steht. man kann nicht neues
künstlerisches schaffen fordern und nicht bereit sein, dies zu honorieren.
fakt ist, das die meisten künstler keinen erfolg, wie die beatles, oder udo haben.
das sie glück haben, wenn ein oder zwei werke verkauft werden können(lieder,bücher)
wie siehts nun da aus... verdienen die nun genug daran, damit sie sich weiterhin dem
künstlerischen schaffen widmen können? es ist ja nicht so, das man n song oder so
in ein oder zwei tagen schreibt. da gehört noch einiges dazu. wer das nicht begreiffen
will, tut mir da leid. und klar, das niederschreiben geht schneller, als das zur idee finden etc.
wenn ich äusserungen les, wie : künstler verdienen eh genug !
krieg ich nen hals, da ich genauestens weiss, das derjenige keinen blassen schimmer hat,
was kunst ist und wie sie entsteht. stichwort konsumgesellschaft. immer mehr haben wollen
nicht wissen, wie es entsteht und überall nörgeln, wo es was kostet.

ich finde es gut, das drm wegfallen wird, in zukunft. denn dann wird es für mich interessant,
musik zu laden, sofern die quali stimmt, vom jeweiligen anbieter. was mich dabei noch stört
ist, das ich nicht weiss, wieviel der künstler davon sieht, denn dem will ich eigentlich zahlen,
nicht der MusikIndustrie. denn die machen eigentlich nur die hohle hand und kassieren
schon seit jahren ZU viel. so das im vergleich der künstler mit einer kleinigkeit abgespiesen
werden. überlegt euch mal, wieviel die abgreifen, wenn ihr euch schon darüber aufregt,
das gewisse "künstler" viel verdienen. die musikindustrie schöpft ein mehrfaches ab,
mit weniger einsatz, als der künstler. das ist korrekt, sogar wenn man noch zu lp zeiten
sich die sachlage ansieht. ist heute also noch heftiger.

zu den qualitätstandarts kann ich nicht viel sagen, da mir die normalen mp3 reichen.
klar merke ich den unterschied, doch auch da wird sich was tun, glaube ich.
die meisten werden sich, wenn drm wegfällt, nen song in der bestmöglichen quali
kaufen, dann auf die verschiedenen bedürfnisse rippen, in mp3 etc.

Zitat:
Während die Werke von Komponisten und Textdichtern 70 Jahre über deren Tod hinaus geschützt sind, gilt für die Arbeit von Künstlern in Europa eine Schutzfrist von 50 Jahren nach Veröffentlichung der Tonaufnahmen. Von diesem Phänomen seien allein in Deutschland 14.000 Künstler betroffen. „Immer mehr Künstler müssen die bittere Erfahrung machen, dass ihre frühen Aufnahmen und ihr geistiges Eigentum ohne ihr Wissen, ihren Einfluss und ohne eine Entschädigung veröffentlicht und kommerziell ausgewertet werden“

der geschichtliche hintergrund ist : schriftsteller, maler ... wurden meist erst NACH ihrem
tode berümt. somit ergab sich die nutzung der werke für die kinder, zuweilen auch enkel.
darum ist es logisch und klar, das man sonst keinerlei interesse hätte, die werke zu
veröffentlichen, wenn man sie nicht schützen kann. denn dann hätte man keine
möglichkeiten, damit geld zu verdienen. oder nur sehr kurz.
ich für meinen teil, finde es gut, so wie es ist, da wir, an stelle erben, genauso wollen
würden, das man was gutes vermarkten kann. man darf nicht vergessen, das dies auch
zu teilen im sinne des künstlers ist. er wurde unsterblich und hat für seine nachkommen
gesorgt. also aus meiner sicht völlig legitim und korrekt.

@jodd

udo hat was damit zu tun. egal ob er nun ein säufer, kiffer oder sonstwas ist, seine werke
werden und wurden verkauft. somit versucht er zu seinem recht zu kommen. würden wir
auch tun. und das er genug haben sollte, kann man glauben, versteht aber die
zusammenhänge nicht, da es ja nicht nur um ihn geht. er war als VERTRETER da.

greez
 
@hapelo

sie war da so teuer, weils die cd als medium 1986 erst einige jahre gab....

herstellungskosten sind minimal, das teuerste ist wohl die plaste-hülle
 
Ich glaube nach 50 Jahren und zig Millionen Euros gewinn für den Künstler hat die allgemeinheit ein recht darauf das diese Nummern Frei sind! Wieviele Millionen will denn der Jürgens noch ! Anscheinend reichen 5 Villen, Ferraris , Porsche und 40Jahre Jüngere Gespielinen fürs Bett diesen Opa wohl nicht! Früher hat man Schwerenöter dazu gesagt!

Ohne die allgemeinheit würden solche Leute wohl unter der Brücke schlafen!
 
Naja...wenn die hier antanzen sollten sage ich halt, dass die aus nem Webradio sind und dann hat sich das!
Ist ja erlaubt...und wie wollen die das nachvollziehen?
 
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