Ganz sicher kenne ich sowas. Aber nicht mit Marken-Franchises, deren einzige Ziel die Gewinnmaximierung ist. Und ganz ehrlich? Abenteur bei Pokemon? Also ab da wirds etwas albern. Auch die Marken, die du nennst, zumindest Magic, sind von Grund auf darauf angelegt, einfachste Instinkte zu bedienen. Sammeln und Glückspiel. Ich frage mich bis heute, wie diese Sammelkarten nie in den Blick der Jugendbehörden gelangen Konnten als die Glücksspiele, die sie sind, die gezielt auf (süchtig) machende Endorphinschübe ausgelegt sind und bei denen man keinen vorab sicher erkennbaren Wert für sein Geld abschätzen kann.
Pokemon Spiele waren/sind simpel, vom Spielprinzip wie Spieltiefe, die Story war hanebüchen simplifiziert, das Spielprinzip maximal repititiv. Der Anime war billig produziert und die Story ebenfalls simpel und einfach und immer vorhersehbar, weil quasi null Handlungsbogen bestand. Dagegen ist ja selbst sowas wie Dragonball ein Meisterstück der Erzählkunst gewesen.
Wie gesagt, soll jeder machen was er will, es steht ihm ja frei. diese weitgehend kritiklose Betrachtung und gleichzeitige Glorifizierung solcher Marken-Franchises ist trotzdem in gewisser Weise problematisch.