News Rechenzentren in Deutschland: Ausgebremst durch Strommangel, Energiepreise und komplexe Regulierung

Simanova schrieb:
Was ist aus den Konzepten geworden die Rechnenzentren direkt im Meer an der Künste zu versenken?

Die Leute kommen mit den Fakeln wen ein Windrad schatten auf ihren Schrebergarten wirft! Ich denke da braucht man nicht viel Vorstellungskraft sich vorzustellen was es bedeute wen man nur mit der Idee auftaucht, vor der Küste xyz "Umweltschädliche", "giftige Datenzentren" zubauen, wo dann die leichgründe von Krebs, Frosch, Fisch, Muschel xyz "bedroht" ist, ohne das es direkt unwirtschaftlich und/oder unpopulär wird! :daumen: Scheiße erinnere dich an die LNG Terminals for Sylt! Und das war eine globale uns alle betreffende Krise. Jetzt stell dir vor, du versuchtst als "startup" so etwas umzusetzen, nur dafür Geld zu Sammeln. Keiner wird so dumm sein dir nur einen Cent zu geben, wen du mit dem satz kommt, " ich baue unter Wasser"..."vor der Küste" :daumen: :evillol:

Weil dazu kommt neben die Wutbürger, das Wasser, insbesonderes Salzwasser. Wir sind keine Fische. Und elektrische Geräte mögen eigentlich auch kein Wasser. Wir können dort ohne Hilfsmittel nicht atmen, arbeiten auch nur dort hinbewegen! Und Stromkreise, Datenzentren, Wasserfest, Korrisonfest zu bekommen, dort wo es keiner sieht, nichts lebt und damit keine Umweltaktivsten stört...?!

Der Windrad ausbau scheitert ja auch daran, weil Offshore schnell unwirtschafltich teuer wird. Da reden wir nur von nem Windrad, also nen Stab mit nem Properller oben drann und nem Kabel. Ich denke der komplexitätsgrad, aber auch der wartungsaufwand dürfte bei einem versenkten Datenzentrum nicht kleiner und damit günstiger sein. ;)
 
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Derweil Deepseek: 90 % weniger Energieverbrauch und 92 % geringerer CO₂-Fußabdruck ^^

Tja....
 
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Der Preis ist, denke ich, zumindest aktuell gar nicht so sehr das Problem.
Wie wir aus dem Hardware-Bereich wissen, wird im KI-Bereich aktuell jeder Preis gezahlt.

Primäres Problem ist tatsächlich, überhaupt genug Strom zu bekommen.

Wie viele schon meinten: Raus aufs Land. Ran an die Erneuerbaren.
Marode Ost-Kommunen freuen sich über Steuereinnahmen.

Und statt nur an Kraftwerkszubau zu denken, lohnt es sich langfristig vielleicht auch mal eine westliche TSMC-Konkurrenz oder zumindest zusätzliche Fertigungskapazitäten im Westen aufzubauen.
Strukturbreiten von 2nm würden gegenüber Blackwells 5nm geschätzt 40% Energie sparen.
 
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Nähe zum Internetknoten DE-CIX, das wird oft als Argument genannt.
Ist das wirklich so relevant, da mache ich mal drei Fragezeichen.
 
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Was soll man sagen?
Kohle und Atom-Energie wird abgeschaltet, Erneuerbare werden gebremst und auf knappes Gas gehofft.
Ist doch kein Wunder, dass kein Strom da ist und der so teuer ist...
 
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classic Germoney
 
garfield121 schrieb:
Nähe zum Internetknoten DE-CIX, das wird oft als Argument genannt.
Ist das wirklich so relevant, da mache ich mal drei Fragezeichen.
Nicht wenn die Telekom als Anbieter haben, die machen ihr eigenes Peering.
Deshalb wechlse ich zum April zu 1&1. Die bieten aktuell 2,5x mehr für 10€ weniger (min 2 Jahre).
 
garfield121 schrieb:
Nähe zum Internetknoten DE-CIX, das wird oft als Argument genannt.
Ist das wirklich so relevant, da mache ich mal drei Fragezeichen.
Ja, die Dödel die die Dinger planen haben sicherlich nicht genug Erfahrung in sowas.
 
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CPat schrieb:
Es gibt keine Stromknappheit in Deutschland

doch, sonst gäbe es das Thema "Redispatch" nicht. außerdem ist auch der Preis ein Indikator für die Verfügbarkeit und auch da sagt der Strompreis, dass Strom bzw. Energie generell in Deutschland ein knappes Gut ist.

wäre hier Energie in Form von Strom im Überfluss gewollt, würden wir nicht 30-40 Cent kWh für Hausstrom und 20 Cent für Industriestrom zahlen, sondern vielleicht 15 Cent für Hausstrom und 10 Cent für Industriestrom. viele moderne Probleme lassen sich mit einem Überfluss an Energie lösen. ohne Energie haben wir halt keine Lösung. Wasserstoff, Recycling usw usf. ist auf ein Mal ein riesen Problem, wenn Energie teuer ist.

billiger Strom wäre möglich, wenn wir die Netze hätten, wenn wir die erneuerbaren von den 2000ern an Konsequent ausgebaut hätten und nicht zu blöd für netzdienliche Stromspeicher und Zähler wären.

aber die gute alte Fossillobby + CDU ist halt ein Träumchen.
 
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garfield121 schrieb:
Nähe zum Internetknoten DE-CIX, das wird oft als Argument genannt.
Ist das wirklich so relevant, da mache ich mal drei Fragezeichen.
Wenn mann jede Millisekunde benötigt, sitzt man eh im Knoten!
Ergänzung ()

panopticum schrieb:
Ja, die Dödel die die Dinger planen haben sicherlich nicht genug Erfahrung in sowas.
Wenn du wüsstest! Bei unserem Spital im Ort gab es einen Neubau für MIPS und CHIPS, nach 3 Wochen wurde sie für 1 Jahr geschlossen, weil es 0.0 durchdacht war, Kosten 2.9 Millionen CHF obendrauf!
 
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@lynx007 Was soll diese rumgepoltere denn?
Es hat einen einfachen Grund warum aus den Unterwasser Rechenzentren nix geworden ist, genauso wie aus Rechenzentren im Orbit oder auf dem Mond nix wird: Es ist schlicht und ergreifend zu teuer.

ruthi91 schrieb:
Warum tun die so als würde es in Brandenburg keine Flüsse geben?
Flusskuehlwassser ist unguenstig, denn zu warmes Wasser ist alles andere als gut fuer unsere eh schon angeschlagenen Fluesse.
Da sind - vom Stromverbrauch abgesehen - geschlossene Kuehlsysteme wesentlich sinnvoller.
Wenn dann die entstehende Waerme in ein Nahwaermenetz eingespeist werden kann, ist der erhoehte Stromverbrauch aber auch schon wieder mehr als sinnvoll eingesetzt.

Averomoe schrieb:
Nur gut, dass wir Weitsicht betrieben und Ideologie-getrieben unsere Atommeiler stillgelegt haben.
Ah, die Maer vom Atomstrom, der alles gut macht. Die Meiler waren schon vor der entgueltigen Abschaltung durch den unsaeglichen Ausstieg vom Ausstieg im Ueberbetrieb. Um die Betriebserlaubnisse wesentlich zu verlaengern waeren massive Investitionen noetig gewesen. Das haben die Energieversorger schon geschickt eingefaedelt dann auch noch einen Ausgleich fuer den Austieg vom Ausstieg vom Ausstieg zu bekommen.

garfield121 schrieb:
Nähe zum Internetknoten DE-CIX, das wird oft als Argument genannt.
Der DE-CIX ist ueber mehrere Standorte in Deutschland verteilt.
 
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Ewoodster schrieb:
Deshalb wird alles dort angesiedelt
Das macht es nicht besser oder sinnvoller.
Eine entsprechend schnelle Standleitung von "Standort am Arsch der Welt" zum DE-CIX zu bauen ist deutlich einfacher und billiger, als zig Gigawatt an Durchleitungskapazität von "Windpark am Arsch der Welt" nach FFM zuzubauen ;)
Die 1-5ms Latenz spielen für 99.9% der Anwendungsfälle keinerlei Rolle.
 
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Termy schrieb:
Es ist ja nun auch maximal hirnverbrannt, Rechenzentren ausgerechnet in ein Ballungsgebiet zu pflanzen, anstatt diese z.b. im dünner besiedelten, dafür aber mit ungleich mehr erneuerbarer Energie gesegneten, Norden anzusiedeln...
Vielleicht ist es wie mit erneuerbarer Energie:
Jeder will es haben, aber wenn es im Blickfeld vom Eigenheim ist, lehnt man es ab oder klagt dagegen.

Im Ballungsgebiet, wo überall graue Blöcke stehen, fällt es gar nicht bis wenig auf.
In ländlicheren Gebieten gehen aber alle auf die Barrikaden.

Syrato schrieb:
Auf jedes Dach PV Anlagen! Es geht, wenn man möchte, aber der Wille fehlt.
Nein, bei uns nicht.
Viele Möglichkeiten für erneuerbare Energie wird blockiert, weil es nicht zum Stadtbild passt und die hässlichen einheitlichen Gebäude irgendwie hässlicher machen soll.

Vor einigen Jahren gab es sogar Stress, weil ein Neubau mit roten Dach nicht das richtige rote Dach hatte. Was das richtige rote Dach ist, kann aber niemand sehen, weil die anderen roten Dächer durch die Jahre und Verschmutzung auch nicht im richtigen rot standen.

Und jetzt versuch mal auf das richtige / falsche rote Dach eine PV Anlage zu installieren. Da werden plötzlich neue Probleme ausgedacht.

(So ähnlich, nur mit Dächern)
 
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Wenn Strom in Deutschland Mangelware ist, wieso sollte der Preis dann laut Artikel sinken? Für bestmögliche Ressourcenallokation ist der Preis marktwirtschaftlich zu bilden und wird sich auf einem höheren Niveau einpendeln. Dann wird auch die Bereitstellung zusätzlicher Erzeugungs- und Transportkapazitäten beschleunigt.
 
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Zemblanity schrieb:
Es werden schließlich immer wieder die gleichen Parteien für die kommende Deindustrialisierung gewählt.
Sollen wir die wählen, die Windräder "Windmühlen der Schande" nennen?

Da klingt nicht klug.
 
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Lokal sind entsprechende Ausbauvorhaben in vielen Fällen äußerst unbeliebt.
Ein aus meiner Sicht unterschätztes Risiko. Man muss sich ja nur mal anschauen was beim Bau des Tesla Werks sowie dessen Erweiterung in Grünheide los war.
 
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Wie unsere Uschi von der EU schon sagte, wir brauchen mehr SMRs. Wenn wir da technologisch führend werden würden, hätten wir nicht nur saubere Energie sonder evtl. nicht mal mehr das "Problem" mit dem Abfall. Billige Energie und weniger Bürokratie (durch Gesetzeabbau) und es könnte wieder was werden aus uns.
 
panopticum schrieb:
Ja, die Dödel die die Dinger planen haben sicherlich nicht genug Erfahrung in sowas.

Den Eindruck habe ich bei sehr vielen Planungen und Projekten heutzutage in der Tat.

Syrato schrieb:
Wenn mann jede Millisekunde benötigt, sitzt man eh im Knoten!

Die spannende Frage ist, ob das gerade beim AI Bereich wirklich so ist. Ich hätte da meine Zweifel, zumindest bei den bisherigen Anwendungsgebieten von AI.
 
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Ranayna schrieb:
@lynx007 Was soll diese rumgepoltere denn?

Das ist immer der Grund! Einen anderen Grund gibt es praktsich nie! ;) Ich wollte es nur ihm und auch jeden anderen den es auch noch intressiert darstellen, warum es zu teuer ist.

Kann sich nochjemand an die Wasserschlange, das gezeitenkraftwerk erinnern? Auch so eine Nette Idee... Ich bau ne schwimende Schlange, die Strom erzeugt, durch den wellengang. Gibt sogar eine interesante Doku darüber von Arte die frägt, "was ist aus der stromerzeugenden Schlange" geworden.

Am Ende kommt halt heraus, das alles was mit Salzwasser zu tun hat, eine dumme Idee ist, weil es ein unglaublicher kostentreiber ist.
 
Wenn ich Strommangel schon lese, ziehen sich mir als Elektroniker die Schuhe aus. Da wird so viel Stumpfsinn von sich gegeben was das angeht.
 
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