News Rechenzentren in Deutschland: Ausgebremst durch Strommangel, Energiepreise und komplexe Regulierung

kurgon181 schrieb:
hohen Energiepreise
Resultieren beim Strom aus den hohen Herstellungskosten. Insbesondere sind Gaskraftwerke ein enormer Kostentreiber.
 
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No Cars Go schrieb:
dass die Franzmänner rasch ihre Kernkraft ausbauen
:volllol:
EDF, der franzoesische Atomkonzern, ist am Bau von Hinkley Point C in Grossbritannien fast Pleite gegangen. Die Baukosten fuer Hinkley Point werden aktuell auf ueber 48 Milliarden Pfund projektiert, und 2030 soll es - so der aktuelle Plan - fertig werden. Da haben sich jetzt chinesische Konzerne mit eingekauft, sonst waere das womoeglich eine sehr teure Bauruine geworden.
Und ach ja: Der Strom aus Hinkley Point wird nach aktuellen Planungen mindestens 13 Cent pro Kilowattstunde kosten. Dass hat der britische Staat den Bauherren versprochen.
 
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sverebom schrieb:
SMRs existieren nur als Techbro-Verheißungen,
SMR sind bisher nichts als Nebelkerzen um gegen angebliche grüne Ideologie zu schiessen.
 
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No Cars Go schrieb:
ihre Kernkraft ausbauen
Ich mag diese Witze zur Kernenergie.
Frankreich hat gerade exakt 0 Reaktoren im Bau.
EDF braucht für das EPR2 Projekt mit 6 Reaktoren 100 Mrd €. Wo sollen die herkommen, wenn die Instandhaltung der alten Dinger schon unsummen verschlingt?
 
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Zockmock schrieb:
Wie unsere Uschi von der EU schon sagte, wir brauchen mehr SMRs. Wenn wir da technologisch führend werden würden, hätten wir nicht nur saubere Energie sonder evtl. nicht mal mehr das "Problem" mit dem Abfall. Billige Energie und weniger Bürokratie (durch Gesetzeabbau) und es könnte wieder was werden aus uns.
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Zahlen des Fraunhofer Institut 2024/2025,
Atomkraft von 3ct (die alten AKWs... sind ja schon bezahlt, hehehe) bis 39ct (Neubau & Planung), aber da in Europa kein Energiekonzern ohne staatliche Absicherung ein AKW baut... bezahlt alles der Steuerzahler und wer kassiert, die CEOs!
Darin ist der Rückbau und die Endlagerung noch nicht einmal eingerechnet, von der Abhängigkeit des Urans ganz zu schweigen! Ach und vergiss die zu warmen Flüsse, für die Kühlung, nicht!
Ergänzung ()

No Cars Go schrieb:
Tja, da bleibt uns wohl nur zu hoffen, dass die Franzmänner rasch ihre Kernkraft ausbauen und uns versorgen.
Lies bitte oben!
 
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wtfNow schrieb:
Schade dass einfach alle unter der links-grünen Politik leiden müssen.
Ich bin für eine Teilung Deutschlands, auf der einen Seite grüne Dritte-Welt-Bananenland und auf der anderen eine blühende Technologienation.:king:
Nichts anderes ist die linke Brandmauer🤷🏽‍♂️
Ich feiere deine Ironie.

Zurück zum Thema:

Das Deutschland ein Trassenproblem hat (Strom kommt aus dem Norden nicht in den Süden) sollte doch inzwischen hinlänglich bekannt sein. Das kommt halt davon, wenn Netze keine staatliche Infrastruktur sind sondern an irgendwelche ausländischen (z.T. Staatskonzerne) verramscht werden (besser wurden).

Damit kam der Ökostrom aus dem Norden z.B. nicht effektiv im Süden eingesetzt werden, was einfach Verschwendung und auch „blöd gelaufen“ ist, da dort weiterhin Kraftwerke am Netz sind, die nicht mehr am Netz sein müssten.

Ansonsten haben wir mit Gas-Kathi aber derzeit eh eine Inkompetenz-Granate in der Regierung.
 
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Minthera schrieb:
Das Deutschland ein Trassenproblem hat (Strom kommt aus dem Norden nicht in den Süden) sollte doch inzwischen hinlänglich bekannt sein.
Da komme ich aktuell taeglich an den Baustellen fuer neue Strommasten vorbei.
Endlich bewegt sich da was, wenn man ueberlegt wielange geredet und geredet und geredet wurde.
Die Masten sind auch ganz schoene Klopper. Nochmal ne Stufe groesser als die anderen die wir hier eh schon haben.

Das dem Druck nachgegeben wurde die Kabel zu grossen Teilen zu verbuddeln finde ich sehr schade. Das macht das ganze nochmal deutlich teurer und zeitaeufwendiger.
 
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Ranayna schrieb:
Flusskuehlwassser ist unguenstig, denn zu warmes Wasser ist alles andere als gut fuer unsere eh schon angeschlagenen Fluesse.
Da sind - vom Stromverbrauch abgesehen - geschlossene Kuehlsysteme wesentlich sinnvoller.
Wenn dann die entstehende Waerme in ein Nahwaermenetz eingespeist werden kann, ist der erhoehte Stromverbrauch aber auch schon wieder mehr als sinnvoll eingesetzt.
Ist mir schon klar, dass wärmere Flüsse auch nicht geil sind.
Da kommt mir die Idee man könnte die RZs auch neben einen Flughafen bauen (oder Keller).
Dort ist eh schon Lärm und die Gebäude des Flughafens kann man dann mit Wärme versorgen.
Denn ein RZ irgendwo im nirgendwo hat eben keine Bürofläche bzw. ganz simpel nicht genug Menschen in der Nähe um die Wärme direkt zu nutzen.
 
Würde ich ein Rechenzentrum bauen und betreiben, wäre mein größtes Ziel unabhängig und Autark zu sein!
Geothermie, Solar und Windkraft sowie große Speichermöglichkeiten für Ausfälle und Hoch/Tiefphasen.

Sollte doch alles möglich sein!?
Es gibt so viele Möglichkeiten!!! Die sind hier in DE immer noch nicht ausgeschöpft!

Strom aus Abwasser, einem Fluss etc. Etc etc….
 
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theGucky schrieb:
Erneuerbare werden gebremst
Naja der Ausbau wird u.a. am Baufortschritt der Trassen und Speicher angepasst. Hilft doch nicht wenn wir jedes Jahr 500 Mio€ für produzierten, aber nicht nutzbaren Strom ausgeben.

Teilweise werden irgendwo Ladeparks gebaut, die dann jahrelang nicht ans Netz gehen.
 
Syrato schrieb:
Anhang anzeigen 1716851
Zahlen des Fraunhofer Institut 2024/2025,
Atomkraft von 3ct (die alten AKWs... sind ja schon bezahlt, hehehe) bis 39ct (Neubau & Planung), aber da in Europa kein Energiekonzern ohne staatliche Absicherung ein AKW baut... bezahlt alles der Steuerzahler und wer kassiert, die CEOs!
Darin ist der Rückbau und die Endlagerung noch nicht einmal eingerechnet, von der Abhängigkeit des Urans ganz zu schweigen! Ach und vergiss die zu warmen Flüsse, für die Kühlung, nicht!
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Lies bitte oben!
Aber das sind doch komplett nutzlose Zahlen das sind Gestehungskosten und keine Systemkosten

Kein ersthafter Datacenterplaner schaut sich die Gestehungskosten an das ist für die ist das ein sinnlose Zahl.
Gestehungskosten sind für MAXIMAL irgendwelche lokalen kleine Buden ok die z.B. maximal Europa bedienen aber das sind dann im Vergleich zu global agierenden AI Datacenter die rund um die Uhr laufen halt kleine Hobbyveranstaltungen - die mit den grossen nie auch nur ansatzweise mithalten werden.

Ai Datacenter bauchen den Preis was kostet die Durchschnitts kWh rund um die Uhr egal ob im Sommer um 12 Uhr oder nachts November um 2:00 wenn das mit PV und Wind evtl schwer ist.

Das ist in D super teuer und wackelig (D muss in Frankreich für postiven und negativen Redispatch bei den Kernkraftwerksbetreibern dort längst immer mehr betteln gehen, dass die das ausgleichen) - und was dazukommt dadurch das D keine tatsächlichen Langzeitspeichersysteme hinbekommt ist der dt Duschschnittstrom auch extrem CO2 lastig im Vergleich z.B . zu Frankreich - so ein schlechtes CO2 Image will natürlich auch kein Unternehmen - maximal Musk, der nutzt ja Gas (Methan) kraftwerke für seine AI Gigantocenter, dem wäre der sehr stark CO2 dreckige Durschnittsstrom in D vermutlich egal, der kommt aber erst wenn die AfD die absolute Mehrheit im Bund hat

Deutschland ist halt wenn man das beste Land für Datacenter Invests sucht das Suchergebnis auf "Seite 112" bei google 111 Seiten davor gibt es bessere Alternativen

Es gibt ein paar Argumente dafür, die aber auch viele andere Länder bieten - insgesamt reicht das halt nur für den "naja nur wenn man in den "30" besseren Ländern für die mehr spricht nichts findet, dann kann man über einen Bau in D nachdenken, wenn der Staat das aus Sondervermögen den Bau zahlt und dne Betrieb hinterher :D

D kann ja trotzdem Software entwickeln und auch Netze trainieren - die Server müssen dazu nicht unbedingt vor Ort stehen - die grossen Anbieter weltweit bieten sowieso sicher Kapazität zum mieten an.
 
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supermanlovers schrieb:
Naja der Ausbau wird u.a. am Baufortschritt der Trassen und Speicher angepasst. Hilft doch nicht wenn wir jedes Jahr 500 Mio€ für produzierten, aber nicht nutzbaren Strom ausgeben.

Teilweise werden irgendwo Ladeparks gebaut, die dann jahrelang nicht ans Netz gehen.
500mio? Das ist doch lächerlich wenig in dem Kontext. Alleine vom Schaden durch Masken könnte man das 20 Jahre locker zahlen. Impfstoffe inklusive vermutlich ein halbes Jahrhundert.
Aber immer wieder interessant wie leicht sich die Leute mit Nebensächlichkeiten blenden lassen, wenigstens da sind unsere Politik Profis.
 
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Stefan234 schrieb:
Alleine vom Schaden durch Masken könnte man das 20 Jahre locker zahlen.
Was ist das für ein dämlicher Vergleich 🤦

Es zeigt dennoch das ein Solar oder Ladepark erst fertiggestellt werden sollte, wenn die Stromtrasse fertig wird. Es gibt Fälle in den fast fertig gebaute Neubaugebiete nicht beziehbar sind, weil die Stromleitungen für die vielen Wärmepumpen fehlen.
 
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MR2 schrieb:
Klar, Trump ist an unserem Strompreis Schuld.
Die iea spricht von der größten Energiekrise seit Jahrzehnten. Woher soll die denn sonst kommen, wenn nicht durch den Irankrieg und der Situation in der Straße von Hormus?
Ohne die Krise wären wir eher bei 24 denn 28ct/kwh
MR2 schrieb:
Sogar die von der Leyen hat kapiert dass es ein Fehler war.
Sie redet von SMR. Damit ist eigentlich genug zum Sachverstand von ihr gesagt. Rein ökonomisch sind SMR absoluter Irrsinn.
 
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Ich hatte mal spaßeshalber nen Vergleich angestellt:
Anbaufläche Energiepflanzen für Biogasanlagen in Deutschland: 1,35 Mio. Hektar
Leistungsfähigkeit von Freiflächen-PV pro Hektar: ca. 1 MW (0,8-1,2 MW)

Würde man nun also die gesamte Fläche, die aktuell nur für Monokultur Biogas-Energiepflanzen benötigt wird, gegen Freiflächen-PV-Anlagen tauschen, kämen diese auf eine Leistung von 1.350.000 Megawatt bzw. 1350 GW bzw. 1,35 TW. Bei 1000 Vollaststunden pro Jahr wären das 13.500 TWh die an Solarstrom erzeugt werden würden. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 528 TWh (Stand 2024) im Jahr könnte man den deutschen Strombedarf also allein durch diese Fläche 25-26 mal decken. Den aktuellen Primärenergiebedarf (10.542 TWh Stand 2024) ca. 1,28 mal, wenn kein Effizienzgewinn durch Elektrifizierung möglich wäre.

Das würde natürlich entsprechende Speicher nötig machen, aber durch die enorme Fläche würde, selbst wenn im Winter nur noch 5-15% des Nennertrags erreicht werden würde, immer noch mehr Strom erzeugt werden als wir zu diesen Zeitpunkten benötigen (10% von 13500 TWh sind immer noch 1350 TWh bzw. in Leistung ausgedrückt 135 GW PV-Leistung), weshalb die Speicher nur zur Überbrückung von maximal ein bis zwei Tagen ausgelegt werden müssten. Die 5-15% gelten übrigens für Tage mit diffusem Licht, also während einer "berüchtigten Dunkelflaute" im Winter. Bei Sonne im Winter sind es bis zu 30%. Diese Menge PV würde also reichen um bei dauerhafter Dunkelflaute das gesamte Jahr über mehr Strom zu erzeugen als Deutschland benötigen würde.
Diese (zugegeben sehr grobe) Rechnung bezieht das stärkere Windaufkommen und die Stromerzeugung durch Wind im Winter nicht mit ein!
 
Mit Augenwischerei über den Mehrwert und der Leier, das alles sei dringend-dringend-dringend, soll wohl fachfremden Geld aus der Tasche gezogen werden.

Grundsätzlich fände ich es für die Diskussion hilfreich, nicht den Kampfbegriff ‚KI‘ zu verwenden. Der suggeriert ein Versprechen, dass die Technologie auch absehbar nicht halten wird. Davon ab geht nun mittlerweile auch die Nützung zurück (Link).

Vulvarine schrieb:
Derweil Deepseek: 90 % weniger Energieverbrauch und 92 % geringerer CO₂-Fußabdruck ^^

Tja....
Katzenjoghurt schrieb:
[…] Und statt nur an Kraftwerkszubau zu denken, lohnt es sich langfristig vielleicht auch mal eine westliche TSMC-Konkurrenz oder zumindest zusätzliche Fertigungskapazitäten im Westen aufzubauen.
Strukturbreiten von 2nm würden gegenüber Blackwells 5nm geschätzt 40% Energie sparen.
Euer Argument zusammen betrachtet wird noch stärker: Wir werden ohnehin weder Innovatoren noch First-Mover sein. Scharlatanerie/Imposter, in der Informatik weit verbreitet, und Ineffizienz aktueller Modelle können wir überspringen und gleich Generation 2 (oder Distillate) einsetzen.

Ähnlich wie bei TSMC die „nur“ Chips herstellen, baut größerer Mehrwert darauf auf. D. h. bitte nicht ans Mittel zum Selbstzweck denken.

panopticum schrieb:
Ja, die Dödel die die Dinger planen haben sicherlich nicht genug Erfahrung in sowas.
Du wirst überrascht sein. ‚Können‘ und mit ‚Expertise Zukunft gestalten‘, dazwischen ist generell häufig eine riesige Kluft. Ist ein gesellschaftliches Problem, nicht nur in Deutschland.

duskstalker schrieb:
doch, sonst gäbe es das Thema "Redispatch" nicht. außerdem ist auch der Preis ein Indikator für die Verfügbarkeit und auch da sagt der Strompreis, dass Strom bzw. Energie generell in Deutschland ein knappes Gut ist. […]
x86 schrieb:
Resultieren beim Strom aus den hohen Herstellungskosten. Insbesondere sind Gaskraftwerke ein enormer Kostentreiber.
Der Strompreis wird hierzulande durch Vergütungsvorgaben wie das Merit-Order Modell getrieben: Der teuerste Anbieter, der die Nachfrage noch bedienen mag, setzt auch das Entgelt für alle günstigeren (die so belohnt werden).

Das ist (noch?) politisch gewollt statt Alternativen umzusetzen. Denkbar ist, nach Merit-Order alle bis ausschließlich zum teuersten zu beauftragen und den teuersten gesondert zu vergüten. Das würde es unattraktiver machen an ineffizienten Kraftwerken festzuhalten (um für eigene günstige unlauter mehr zu bekommen).
 
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