Hey Leute,
ich hab ein etwas merkwürdiges Problem in meinem Rechner. Und zwar hab ich vor etwa einer Woche ein wenig aufgerüstet, d.h. mir ein neues Mainboard (Gigabyte H87-HD3), eine neue CPU (Core i5 4570) und neuen RAM (2x4GB 1600Mhz GSkill Ripjaws X; genaue Bezeichnung F3-12800CL9D-8GBXL) gegönnt. Alles andere ist wie vorher. Wobei ich zwischendurch noch das Netzteil getauscht habe (von Seasonic 380W auf Seasonic 620W - etwas überdimensioniert, aber ich kam halt grad sehr günstig dran), zumindest dieses würde ich als Ursache also ausschließen, denn am Problem hat sich dadurch leider nichts geändert.
AN SICH bin ich mit dem Rechner absolut super zufrieden, wahnsinnig schnell gegenüber meiner "alten Möhre". Allerdings nur, wenn ich ihn dann mal zum Laufen bekommen habe. Denn da liegt das Problem:
Der Rechner ist total instabil wenn er kalt ist!
Kalt heißt, der Raum hat im Moment etwa 18°C wenn ich morgens aufstehe, und der Rechner war über Nacht abgeschaltet und komplett vom Strom getrennt. Nur eine Stunde oder so zwischendurch ausschalten reicht nicht, um das Problem hervor zu rufen. Bisher trat es wirklich nur auf wenn er über Nacht aus war.
Das äußert sich dann dadurch, dass Windows (8.1) beim Booten am Anfang hängen bleibt, und/oder direkt ein Bluescreen erscheint, und/oder nach Anzeige des Desktops Fehlermeldungen kommen, dass Dienste und/oder Programme nicht gestartet werden konnten, und/oder dass ich bei Start eines Spieles (GW2/TSW) der Rechner in einen Bluescreen verabschiedet.
Nach ein paar Versuchen und/oder wenn ich es schaffe den Rechner ohne Absturz so 5min in Gang zu halten, dann ist er plötzlich völlig stabil. Dann kann ich ihn auch eine Weile abschalten und dann ohne Probleme wieder hochfahren. Ich kann stundenlang zocken ohne auch nur einen einzigen Absturz oder Bluescreen, Benchmarks laufen lassen, usw. usf. Überhaupt gar kein Problem.
Bis ich ihn dann abends wieder abschalte und über Nacht ruhen lasse.
Ich selbst habe bei so etwas immer erst einmal den Speicher in Verdacht, deshalb hab ich das mal hier ins RAM-Forum gepostet. Gerade bei so Modellen mit etwas "besseren" Timings kam es ja schon z.B. vor, dass diese auch nur mit einer etwas höheren Spannung laufen als "normal". Heute hatte ich daher die Spannung mal auf 1.6V, 1.66V und schließlich 1.7V erhöht. Interessanterweise hat dies lediglich dazu geführt, dass der Rechner auch im warmen Zustand instabil wurde, also selbst nach 15+ Minuten immer wieder abgestürzt ist. Daher wieder zurück auf 1.5V und es lief wieder stabil (da warm
).
Insgesamt schon probiert:
Als nächstes will ich gleich im warmen Betrieb (auch wenn er da grad wieder stabil ist) mal Memtest eine Weile laufen lassen.
Morgen früh im kalten Zustand werde ich das ganze Mal mit den anderen beiden RAM-Slots testen. Bisher steckten die RAMs in den Slots 1&2, die zusammen DualChannel bieten, jetzt hab ich es mal zu 3+4 umgesteckt (ebenfalls DualChannel). Also mal sehen ob das etwas ändert. Egal ob ja oder nöö würde ich dann auch gleich im noch kalten Zustand noch Memtest booten.
Und falls das nichts hilft die RAM-Module mal einfach nur jeweils einzeln verwenden.
Und dann gehen mir langsam die Ideen aus.
Hat jemand so etwas schon mal erlebt und irgendeine Idee woran das ansonsten liegen könnte? Bin für alle Ideen offen.
Anhang - Noch mal das System im Ganzen:
Mainboard: Gigabyte H87-HD3
CPU: Core i5 4570 mit Boxed Kühler
RAM: 2x4GB GSkill Ripjaws X 1600 CL9
Grafikkarte: XFX Radeon HD6850 1GB (steckt im obersten PCI-Express 3 Slot; Strom ist dran)
Netzteil: Seasonic S12-II 620W
SSD: Intel X25-M Postville G2, 80GB
HDD: WD Blue, 640GB
DVD-Brenner: Irgendein LG, SATA
ich hab ein etwas merkwürdiges Problem in meinem Rechner. Und zwar hab ich vor etwa einer Woche ein wenig aufgerüstet, d.h. mir ein neues Mainboard (Gigabyte H87-HD3), eine neue CPU (Core i5 4570) und neuen RAM (2x4GB 1600Mhz GSkill Ripjaws X; genaue Bezeichnung F3-12800CL9D-8GBXL) gegönnt. Alles andere ist wie vorher. Wobei ich zwischendurch noch das Netzteil getauscht habe (von Seasonic 380W auf Seasonic 620W - etwas überdimensioniert, aber ich kam halt grad sehr günstig dran), zumindest dieses würde ich als Ursache also ausschließen, denn am Problem hat sich dadurch leider nichts geändert.
AN SICH bin ich mit dem Rechner absolut super zufrieden, wahnsinnig schnell gegenüber meiner "alten Möhre". Allerdings nur, wenn ich ihn dann mal zum Laufen bekommen habe. Denn da liegt das Problem:
Der Rechner ist total instabil wenn er kalt ist!
Kalt heißt, der Raum hat im Moment etwa 18°C wenn ich morgens aufstehe, und der Rechner war über Nacht abgeschaltet und komplett vom Strom getrennt. Nur eine Stunde oder so zwischendurch ausschalten reicht nicht, um das Problem hervor zu rufen. Bisher trat es wirklich nur auf wenn er über Nacht aus war.
Das äußert sich dann dadurch, dass Windows (8.1) beim Booten am Anfang hängen bleibt, und/oder direkt ein Bluescreen erscheint, und/oder nach Anzeige des Desktops Fehlermeldungen kommen, dass Dienste und/oder Programme nicht gestartet werden konnten, und/oder dass ich bei Start eines Spieles (GW2/TSW) der Rechner in einen Bluescreen verabschiedet.
Nach ein paar Versuchen und/oder wenn ich es schaffe den Rechner ohne Absturz so 5min in Gang zu halten, dann ist er plötzlich völlig stabil. Dann kann ich ihn auch eine Weile abschalten und dann ohne Probleme wieder hochfahren. Ich kann stundenlang zocken ohne auch nur einen einzigen Absturz oder Bluescreen, Benchmarks laufen lassen, usw. usf. Überhaupt gar kein Problem.
Bis ich ihn dann abends wieder abschalte und über Nacht ruhen lasse.
Ich selbst habe bei so etwas immer erst einmal den Speicher in Verdacht, deshalb hab ich das mal hier ins RAM-Forum gepostet. Gerade bei so Modellen mit etwas "besseren" Timings kam es ja schon z.B. vor, dass diese auch nur mit einer etwas höheren Spannung laufen als "normal". Heute hatte ich daher die Spannung mal auf 1.6V, 1.66V und schließlich 1.7V erhöht. Interessanterweise hat dies lediglich dazu geführt, dass der Rechner auch im warmen Zustand instabil wurde, also selbst nach 15+ Minuten immer wieder abgestürzt ist. Daher wieder zurück auf 1.5V und es lief wieder stabil (da warm
Insgesamt schon probiert:
- Spannung erhöhen (1.6V, 1.66V, 1.7V)
- BIOS F3 und BIOS F5, bei beiden dasselbe Problem. F5 ist das aktuellste BIOS für das Board.
- Timings auf Board-Default (war glaub ich CL11-11-11-28) - keine Änderung
- Timings auf XMP Profil 1 (CL9-9-9-24)
Als nächstes will ich gleich im warmen Betrieb (auch wenn er da grad wieder stabil ist) mal Memtest eine Weile laufen lassen.
Morgen früh im kalten Zustand werde ich das ganze Mal mit den anderen beiden RAM-Slots testen. Bisher steckten die RAMs in den Slots 1&2, die zusammen DualChannel bieten, jetzt hab ich es mal zu 3+4 umgesteckt (ebenfalls DualChannel). Also mal sehen ob das etwas ändert. Egal ob ja oder nöö würde ich dann auch gleich im noch kalten Zustand noch Memtest booten.
Und falls das nichts hilft die RAM-Module mal einfach nur jeweils einzeln verwenden.
Und dann gehen mir langsam die Ideen aus.
Hat jemand so etwas schon mal erlebt und irgendeine Idee woran das ansonsten liegen könnte? Bin für alle Ideen offen.
Anhang - Noch mal das System im Ganzen:
Mainboard: Gigabyte H87-HD3
CPU: Core i5 4570 mit Boxed Kühler
RAM: 2x4GB GSkill Ripjaws X 1600 CL9
Grafikkarte: XFX Radeon HD6850 1GB (steckt im obersten PCI-Express 3 Slot; Strom ist dran)
Netzteil: Seasonic S12-II 620W
SSD: Intel X25-M Postville G2, 80GB
HDD: WD Blue, 640GB
DVD-Brenner: Irgendein LG, SATA