Bei so gut wie allen Glasfaseranschlüssen ist ein Modem bereits Teil der Grundinstallation des Anbieters.
Glasfaser heißt du bekommst in der Regel (aber nicht immer, abhängig vom Anbieter) zwei "Kästchen".
Der ersten Kasten ist der HÜP (Hausübergabepunkt). Da rein läuft das Glasfaserkabel. Das Ding braucht keinen Strom, da drin ist nur ein wenig Kabel aufgerollt, quasi als "Reserve".
Dieser dient als Trennstelle zwischen "bis ins Gebäude" und "im Gebäude". Da drin werden einfach nur zwei Glasfaserkabel mit einem Stecker verbunden.
Von da aus geht es mit einem Glasfaserkabel in den zweiten Kasten, den NT (Network Termination, Netzabschluss).
Das Ding braucht Strom, denn das ist das Glasfaser-Modem, dass die Glasfaser auf Ethernet umsetzt.
Je nach Anbieter kann beides auch in einem Kasten vereint sein.
Von da aus gehst du mit einem normalen Ethernetkabel in den Router.
Das heißt du brauchst bei einem echten FTTH-Anschluss in der Regel einen Router ohne integriertem Modem.
Natürlich kann das auch ein Router mit integriertem Modem sein, solange der Router einen WAN-Anschluss hat oder einer der LAN-Anschlüsse als WAN-Anschluss konfiguriert werden kann.
Das interne Modem des Routers wird in dem Fall nicht genutzt.
Empfehlenswert ist z.B. die
AVM FRITZ!Box 7590 https://geizhals.de/avm-fritz-box-7590-20002784-a1596115.html für 189€.
Je nach Geschwindigkeit des Glasfaseranschlusses bietet sich auch ein Router mit mehr als 1GBit/s LAN an, z.B. mit 2,5GBit/s.
Aber dann müssten das idealerweise auch alle anderen netzwerkfähigen Geräte im Haushalt unterstützen.