Repeater oder AP

Mobbel

Cadet 1st Year
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Hallo,

Ich habe folgendes Problem: In einem Kellerzimmer steht der uralte Telekom Wlan-Router (Speedport w701v)am NTBA fest, schon wenige Meter von diesem Raum entfernt sind 2 andere Räume mit jeweils einem PC mit Wlan-Karte. In beiden Räumen kommt fast Garnichts mehr an, obwohl sie auf der gleichen Etage sind. Das Signal im 1. Stock ist dementsprechend grausam. schuld daran ist eine massive Beton Wand und Treppe die das Arbeitszimmer mit Router umgeben. Die Position des Routers verändern ist leider nicht möglich und auch ein Austausch mit einem anderen Router brachte leider fast keine Verbesserung.

Meine Idee: Einen Repeater oder einen AP in den Flur hängen, der das Signal dann über den Freiraum ordentlich weiter in die Zimmer und nach oben bringt.

Meine Frage:
  • Repeater, sinnvoll oder nicht. Habe gelesen dass es da oft Probleme wegen doppelt gesendeten Datenpaketen gibt. Meist sind die Teile auch wesentlich teurer als normale Router.
  • AP? Wobei hier die Frage ist: Brauche ich dann generell ein Kabel von Router zum AP oder kann dieser sich normal als Client über WLAN am Router anmelden. Wenn kein Kabel benötigt wird, stellt sich die Frage welchen AP man sich da anschafft. Sollte wie immer nicht so teuer sein. Gibt es Erfahrungen bzw., Tipps?

Habe auch über eine neue Router Antenne nachgedacht, nur leider sind da diese Telekom Mistdinger nicht so flexibel wie z.B. der Linksys wrt54g. deswegen fällt diese Option leider raus.

Vielen Dank und über eine Antwort würde ich mich freuen
 

jpop

Lt. Junior Grade
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Hallo,

die meisten Geräte haben beide Funktionen. Ich selbst besitze einen Wireless AP von Longshine. Den kann ich entweder als Repeater oder Access Point konfigurieren.

Du solltest dir einfach einen von diesen hier aussuchen http://geizhals.at/deutschland/?cat=wlanap und ausprobieren.

mfg
jpop
 

Schlummi

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ap = Access point ... dein router ist also selber schon Access point (stellt WLAN zur Verfügung) ein weiterer ap ist immer mit Kabel verbunden. hast du die Möglichkeit ein Kabel in den Flur zu legen? wenn ja, mach das! wenn nein, dann versuch einen repeater mit dual band zu bekommen ... die von buffalo (?!?) sollen ganz ok sein glaube ich
mfg Schlummi
 

Tignanello

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ich würde mir einen simplen Router ohne Wlan besorgen (für den Keller) z. B. eine alte Fritzbox SL (1x LAN)/Fritzbox 2030 (2xLan, fallls Leerrohr in den ersten Stock zu einem switch), die gibts in der Bucht für 1 € zzgl. Versand oder im Bekanntenkreis nach einem 0815 Router mit DSL Modem fragen, evtl. hat jemand was rumliegen was nicht mehr verkäuflich ist.

Das Teil (den simplen Router mit DSL Modem) würde ich gegen den W701V (= hardware=> Fritzbox 7170) austauschen.

Von dem Kellerraum (also vom simplen Router mit DSL Modem) würde ich ein Lankabel oben an der Decke verlegen. Ich denke mal das ist ein Loch durch die Wand in den Flur. Ob man ein Patchkabel nimmt oder zwei Aufputzdosen RJ45 LSA mit Verlegekabel, hängt davon ab ob das Patchkabel durch das Loch passt, man LSA Auflegewerkzeug verfügbar hat, zwei Dosen für je 6 € kaufen möchte und wie wichtig ästhetische Aspekte sind.

Dann hängt man den Speedport W701V (der nur 7 Watt braucht) an die Wand, macht eine Reset auf Werkseinstellungen, geht ins Menü und gibt ihm eine feste IP aus dem Range des Routers mit DSL Modem (z. B. 192.168.1.254), deaktiviert DHCP und steckt das verlegte Kabel in den LAN1 port. Damit hat man ein AP mit sehr guter Sendeleistung, denn die anderen Hersteller kochen auch nur mit Wasser. Immerhin ist der W701V identisch mit der Fritzbox 7170 und die war/ist ja so schlecht nicht.

1x Patchkabel 5 m = 3 €
1x Loch = Arbeit = umsonst (evtl. Bohrmaschine und speziellen Betonbohrer mit ausreichend Länge leihen)
1x DSL Router m. Modem = 1 € zzgl. Versand

Testen kann man die Sendeleistung des W701V ja vorab mit einem längeren Patchkabel im Flur, die letzte Firmware 3.30.xxx sollte drauf sein.
Zumindest ist bei dieser günstigen Variante das Ergebnis nicht schlechter als per Repeater (ohne Kabel), da dann die Verschlüsselung auf WEP reduziert ist.
Ergänzung ()

dem W701V natürlich noch WPA2, Passwort und SSID geben
 

Tarnatos

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Ich hatte den Speedport selbst ein mal und ich bezweifele, dass das Gerät überhaupt in der Lage ist ein gescheites WLAN durch 2 Räume auf zu bauen.

Ich hab es seinerzeit durch ein stärkeres Gerät in meinem Fall den Siemens SX763 ersetzt.

Bei mir im Haus kam der Speedport nie auf einen grünen Zweig.

Ich würde dir zu einem moderneren Gerät mit 2/5Ghz simultan Technik raten. Dieser sollte in der Lage sein, ein stabiles Netzwerk auf zu baun. Aber Bedenke, auch ein guter Accesspoint nützt nichts, wenn auf der Gegenseite kein gescheites Gegenstück vorhanden ist.

Als Alternative zu einem ganz modernen Gerät ist hier noch der WRT54GL von LinkSys zu nennen. Der läßt sich mittels einer Open-WRT oder dd-wrt Firmware so anpassen dass man Einfluss auf die Sendeleistung des Gerätes mittels Webinterface hat. Dies würde zwar dazu führen dass man über die gesetzliche Höchstgrenze von max. 20dBi Sendeleistung kommt. Aber aus meiner Sicht: How cares?! Das Ding steht im Keller.

Jedoch kann ich dir aus schmerzlicher Erfahrung nur dazu raten auf Kabel zu setzten. 2 Löcher in der Wand vielleicht hinter der Fußleiste tun keinem weh. Und der Kostenaufwand für 2,3 Netzwerkdosen, eine Crimpzange, Hülsen, Stecker und eine Rolle Cat5e, Cat6 oder Cat7 Kabel hält sich in Grenzen. Aber viel wichtiger die Investition und die Arbeit ersparen dir auf Dauer viele Nerven und/oder graue Haare.
 

Tignanello

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Ich hatte den Speedport selbst ein mal und ich bezweifele, dass das Gerät überhaupt in der Lage ist ein gescheites WLAN durch 2 Räume auf zu bauen.

Ich hab es seinerzeit durch ein stärkeres Gerät in meinem Fall den Siemens SX763 ersetzt.

Bei mir im Haus kam der Speedport nie auf einen grünen Zweig.
das sehe ich anders :)
Ergänzung ()

Habe auch über eine neue Router Antenne nachgedacht, nur leider sind da diese Telekom Mistdinger nicht so flexibel wie z.B. der Linksys wrt54g. deswegen fällt diese Option leider raus.

Vielen Dank und über eine Antwort würde ich mich freuen
so mistig sind die "Telekom" Dinger garnicht

Pigtail Antenne für W701V Anleitung Umbau, Bezugsnachweis

und in 10 min gefritzt
 
Zuletzt bearbeitet:

Tarnatos

Lt. Commander
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Meinungen sind verschieden.

Ich kann nur davon berichten, was ich im Praxis "Alltag" erlebt habe. Jedes Haus ist anders. Andere Baumaterialien, DECT Telefone, andere WLAN Netze im Bereich... Da wäre es müßig zu diskutieren wer Recht hat. Fakt war ich war mit dem Gerät nicht glücklich.

Der SX763 der als Ersatz kam ist sicher auch nicht das gelbe vom Ei aber mit ihm kann ich noch im Garten oder in der Garage surfen (Gerät ist unter dem Dach 2. OG). Mit dem alten war an schlechten Tagen schon im 1. OG Schluss und ich hatte regelmäßig Gejammer von der kurzen zu ertragen ...
 

Tignanello

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Meinungen sind verschieden.

Ich kann nur davon berichten, was ich im Praxis "Alltag" erlebt habe. Jedes Haus ist anders. Andere Baumaterialien, DECT Telefone, andere WLAN Netze im Bereich... Da wäre es müßig zu diskutieren wer Recht hat. Fakt war ich war mit dem Gerät nicht glücklich.
eben, wäre der W701V so schlecht, würde er nicht in so vielen Haushalten stehen und seinen Dienst (im Zustand default) verrichten :)
 

Mobbel

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Hallo,

Danke erstmal für die vielen Antworten und Vorschläge. Ich nehme mir mal die Vorschläge zu Herzen und teste ein paar Dinge. Ich habe hier noch einen wrt54g rumfliegen, den ich im Flur mal als Repeater betreiben will. Dann messe ich mal was noch so in den Räumen ankommt.
Die Sache mit Rohr/Kabel verlegen ist leider extwas kritisch, höhere Kräfte herrschen, die mögen keine Kabel....

Die Idee mit dem Antennenumbau ist auch nicht so schlecht, habe noch große Antennen von einer alten, defekten Linksys Wlankarte (WMP54g)runliegen. Habe auch noch 3 Meter Antennenkabel mit Spezialantennen, die sind aber eher für Richtfunkreinsätze gedacht (ein Versuch ist es wert).

Die Lösung mit dem Loch ins Erdgeschoss wäre sicher die tollste, ist leider aber nicht umsetzbar.

Zu den WLankarten: Habe im Desktop schon fast alles dringehabt: von usb Stick, über WMP54g, Sitecom (2 Antenen) und Dlink (3 antennen). Habe mitlerweile auch einen anderen PC getestet, kein Erfolg (man könnte meinen da ist Blei in den Wänden)

Ich berichte von den Test
und Danke nochmal!
 

Mobbel

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Jop, kenne ddwrt schon einige Jahre. Ist wirklich die beste Firmware überhaupt. Mein Plan nun: den ddwrt54 im Brigde-Repeater Modus laufen lassen und in das Zimmer mit den meisten Problemen stellen. Der PC wird dann mit Lan angeschlossen. Das Wlan wird dann hoffenlich von dort nochmal ordentlich gesendet (Muss keine riesen Bandbreite sein, ist eh nur ein 3mbit DSL Anschluss). Wenn das klappt schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe
 

santander

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Was hälst du von dLAN? Also das Signal nicht über die Funkstrecke zu verteilen, sondern zuerst über das Stromnetz? Zumindest kämst du damit problemlos in den 1. Stock deines Hauses. Und von da an könnte das Signal ja weiter per WLAN verteilt werden.
Übrigens: Den W701V kann man auch zu einer Fritz!Box FON WLAN 3170 umflashen. Ich habe mir letzte Woche erst den "Congstar DSL Box" (baugleich mit W701V) bei eBay für ca. 20,- € incl. Versand besorgt und sie erfolgreich "gefritzt". Das geht ganz einfach, indem man sich zuerst ein Kernel-Image aus der Fritz!Box-Firmware zusammenbastelt, und die dann mit dem Tool "ruKernel" flasht. Dazu braucht man nicht einmal viel Fachwissen (was ich nicht habe).
 
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