Review Lian Li PC-A12B Gehäuse

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Review Lian Li Gehäuse PC-A12B


Einleitung

Der Hersteller Lian Li ist bereits seit einigen Jahren für durchdachte und hochwertige PC-Gehäuse aus Aluminium bekannt. Neben dem leichten Gewicht der Gehäuse wird ebenfalls viel Wert auf Handling und Belüftung gelegt. Ob dies auch für für das Gehäuse PC-A12B gilt, zeigt mein folgender Test.

Viel Spaß beim Lesen!

Lieferumfang

Der Lieferumfang ist beachtlich für solch ein Gehäuse; neben ca. 88 Schrauben, lagen noch Schraubendreher, Kabelbinder, Kabelklemmen und Gummiringe für die Festplattenentkopplung dem Gehäuse bei.

* Lian Li PC-A12B Gehäuse
* 2 vormontierte 120mm Lüfter inkl. Filter
* 88 Schrauben (HDD, Netzteil, Laufwerksschrauben und sonstige)
* 4 Kabelbinder
* 1 Kabelklemme (selbstklebend)
* 2 Stromadapter für die Lüfter

Details
Das Gehäuse ist glattflächig gestaltet. An den Seiten der Frontverkleidung sind Lüftungsschlitze angebracht. Wie oben bereits erwähnt, ist das Lian Li PC-A12B komplett aus Aluminium hergestellt, inklusive der Front und aller Laufwerksblenden.

An der rechten Seite befinden sich zwei USB 2.0 Anschlüße, ein Firewire-Anschluß und je einmal Kopfhörer und Mirco.

Es stehen insgesamt vier externe 5,25", zwei externe 3,5" sowie weitere drei interne 3,5" Einbauplätze zur Verfügung.

Der hohe Qualitätseindruck setzt sich im Innenraum fort. Scharfe Kanten oder Ecken sgibt es nicht. Selbst die Abgerundeten Kanten im Inneren wurden zusätzlich mit einer Plastikschiene versehen. Der Innenraum ist sehr überlegt gestaltet, der Festplattenkäfig lässt sich um 90° drehen.

Technische Daten

* Farbe: Schwarz / Silber
* Größe: 450mm x 210mm x 490mm (H x W x L)
* 7 Erweiterungsslots
* Power & Resetswitch
* Gewicht: 5,9 KG

Montage
Der Einbau der Hardware gestaltet sich der beiliegenden Anleitung und des klaren Aufbaus des Lian Li problemlos. Die Befestigung der meisten Komponenten erfolgt durch Schrauben.

Die beiden Seitenteile lassen sich nach Lösen von jeweils zwei Thumb-Screws nach hinten schieben und werden dann nach oben abgenommen.

Die Montage der ausreichend vorhandenen Abstandshalter erfolgt mit einem beiliegenden Werkzeug.

Das Netzteil selbst wird zunächst mit der abnehmbaren Blende verschraubt um es dann anschließend in das Gehäuse zu schieben. Abschließend wird die Blende mit 4 Thumb-Screws arretiert.

Die Laufwerke werden verschraubt. Nach dem öffnen der Aluminiumfront lassen sich die Laufwerksblenden einfach ausclipsen. Danach können 3,5" oder auch 5,25" Komponenten von vorne eingeschoben und verschraubt werden.

An die Festplatten werden zunächst die Gummiringe inkl. Montageschrauben angebracht. Anschließend können die Festplatten leicht in den Festplattenkäfig geklippst werden und, je nach Bedarf, zusätzlich fixiert werden (z. B. bei Transport).

Der Einbau des Mainboards sowie die Verkabelung gestaltet sich ebenfalls leicht.

Abschließend kann man noch zusätzlich die blaue Beleuchtung der Front anschließen.

Verbaute Hardware
Folgende Hardware wurde in das Gehäuse eingebaut:

* Asus A8V Deluxe ATX-Mainboard (Sockel 939) 305mm x 244mm
* 1x IDE-HDD
* 2x SATA-HDD
* 1x DVD-Brenner
* 1x AGP Grafikkarte
* 1x PCI Soundkarte
* 1x Drivebay für Soundkarte

Fazit
Das Lian Li PC-A12B Gehäuse überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und dem großzügigen Lieferumfang.

Lediglich die Fronttür stellt in meinem Fall ein Hindernis dar:
Die Tür hat von innen keine tiefe aussparung. Wer ein Drive-Bay für eine Audiokarte mit großen Knöpfen besitzt, sollte sich darauf einstellen, dass dieses nicht bündig zu den externen Laufwerken eingebaut werden kann. Die Tür lässt sich sonst nicht schließen. In meinem Fall musste ich improvisieren und mein Drive-Bay ein wenig nach innen schieben.
 

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Schöner Test!

Wie so oft kann man bei Lian Li negativ anmerken, dass sie noch immer Lüftergitter mit harten (scharfen) Kanten verwenden. Dadurch ist der Luftstrom des Lüfters doch recht deutlich zu hören.

Da ich selber ein Lian Li V350 besitze weiß ich wovon ich spreche. Auch die Lian Li Lüfter sind nicht unbedingt leise. Aber die wechselt man meist eh gegen Noctua oder Scythe Lüfter aus.

Nichts desto trotz sind Lian Li Gehäuse meiner Meinung nach absolute Klasse. Da stimme ich deinem Test zu.

Und Kleinigkeiten die nicht so perfekt sind gibt es schließlich überall.
 
Schöner Userbericht - finds super, dass es doch so viele Leute gibt, die ihre Erfahrungen mit dem Rest des Forums teilen.

Ja - das mit den Gittern isn leidiges Thema bei Lian Li - oft wird am hinteren 120er auch nach außen hin ein ziemlich dichtes Gitter verwendet, was den Luftstrom extrem behindert.

Wenigstens sind normale Lüftergitter nicht wirklich teuer - und die Lian Li Lüfter sind imo ganz okay - man muss sie halt auf 5-7V einbremsen. Aber klar - es geht besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow - diese blaue Frontbeleuchtung ist ein Hammer! :o Mitunter das schönste Frontdesign das ich bisher gesehen habe.
Ich kann mit diesem ganzen Bling-Seitenfenster-Pimp-Your-Tower-Gedöns überhaupt nichts anfangen, und da sind die Gehäuse von Lian Li eine absolute Wohltat.

Wo hast du das Gehäuse gekauft? Ich kannte es bisher nicht und finde auch kaum Infos dazu...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (gelöschter Beitrag wiederhergestellt)
Hier gibts das und Tatsache - der Cäsking scheint auch der Einzige Händler zu sein, ders hat. Ist glaub ein Auslaufmodell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe doch dass nicht - auf Geizhals ist das Case erst seit 1 1/2 Jahren gelistet und nachdem ich jetzt doch noch ein paar andere Reviews gefunden habe ist es jetzt sofort in en engsten Favoritenkreis für mein nächstes Case gerückt. Danke nochmal für das Review!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (gelöschter Beitrag wiederhergestellt)
Nettes gehäuse - dumm nur, dass die Tür wieder zur falschen Seite öffnet. Mein Case steht rechts, ich bin rechtshänder und würd die Tür daher gern zur anderen Seite öffnen
 
Hab das selbe Case, hab's letztes Jahr Weihnachten bei PC-Cooling.de bestellt.

Leider ist mir vor etwa 'nem halben Jahr die blaue Beleuchtung der Front kaputt gegangen, liegt denke ich am Kabel. Desweiteren finde ich die Festplattendämmung nicht wirklich gelungen, besonders da das Case recht leicht ist, fängt also schnell an zu vibrieren. Hab meine Platte mittlerweile auf Schaumstoff "gelagert, damit geht es.

Optisch ist das Ding wirklich der Hammer, hat aber seine Macken wie ich finde.
 
Ist halt n recht günstiges Alu-Case. Da hat man oft mit solchen "Problemen" zu kämpfen - auch bei Lian Li, wenn vielleicht auch weniger schlimm. Zur Verbesserung der Situation kann man aber, abgesehen von einer wirksamen Festplattenentkopplung auch dazu raten die Seitenteile mit Dämmmaten zu bekleben - zB die hier: http://geizhals.at/deutschland/a214530.html. Das hilft idR vor allem, weil es die Sietenteile "schwerer" macht und somit weniger empfindlich für Resonanz und Vibration.

EDIT: Wenns laut ist, einfach mal bei geschlossenem Case mit der flachen Hand auf die Mitte des Seitenteils drücken - meistens werden die Geräusche direkt weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Link, werde ich unter Umständen mal ausprobieren. Dann kann ich auch gleich mal die Beleuchtung reparieren.
 
Ist diese Frontklappe nicht total nervig? Da wird doch zum einen der Lüfter komplett behindert und außerdem muss man jedesmal, wenn man an ein Laufwerk will, die Klappe öffnen... oder man lässt sie offen. Aber dann stört die doch nur und sie bringt nicht mehr viel....

Oder habe ich jetzt irgendwie den Vorteil von sowas übersehen...?

Grüße
jusaca
 
Hat hauptsächlich Optische Vorteile. Die Lian Li haben seitlich in der Klappe Löcher durch die die Lüfter Luft bekommen.
Ansonsten - ich hab bei meinem PC-A10 auch ne Klappe und ich finds gut so. Ans Laufwerk muss ich sowieso nicht wirklich oft. Nicht einmal um den PC einzuschalten.
 
So, kann jetzt erst was schreiben, bin gerade erst aus dem Urlaub zurück:

  • mein PC steht auch rechts - mich stört allerdings nicht die Türlage
  • das Gehäuse stand bei meinem Stamm-Computerladen in Kiel und kann idR. auch noch bestellt werden
  • günstiges Gehäuse - das würde ich nicht sagen - eher gutes Mittelfeld
  • drei Festplatten sind verbaut - gibt keine Vibrationen
  • Vorteile: "edles" Aussehen, hochwertige Verarbeitung, leicht, viel Platz
 
excalibur1976 schrieb:
  • günstiges Gehäuse - das würde ich nicht sagen - eher gutes Mittelfeld

Aber für ein Aluminiumcase ist es trotzdem sagen wir, im Einsteigerbereich. Gibt nicht viele Alu-Cases, die günstiger zu bekommen sind - die Einsteigergehäuse zeichnen sich durch die Verwendung von dünnerem Alublechen aus was natürlich die Vibrationsanfälligkeit erhöht. Das hängt aber natürlich auch stark von der verwendeten Hardware ab - und wie gut das jeweilige Modell ist. Es gibt auch da eine mehr oder weniger starke Serienstreuung.
 
Schöner Test! :)
Zum Gehäuse: Kann es sein, dass das ein PC-7 mit "aufgesetzter" Fronttüre ist? Die Aussenmasse würden überein stimmen, innen & aussen sieht es doch sehr ähnlich aus...
 
Hat jemand eine Idee wie viel es kosten wird? P/L Verhältnis ok?
 
Blindfisch! Da oben war doch ein Link zu Caseking ... knapp 90 Euro kostets
 
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