Richtige Entscheidung? (Xonar STX)

KillerPinockel

Lieutenant
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Hallo,

ich habe mir einen neuen Kopfhörer gegönnt (DT 990 250 OHM).

Nun habe ich ebenso eine Xonar STX bestellt. Da ich meinen Rechner aber nur noch zum spielen nehmen (keine Musik oder Filme, da ich dafür einen HTPC habe) bin ich etwas unsicher, ob es vllt nicht besser wäre diese gegen eine asus xonar phoebus zu tauschen. Noch habe ich die STX nicht hier und kann zum Klang etc nix sagen, aber ich lese immer wieder, dass die Phoebus zum spielen besser geeignet sein soll, auch wegen den verschiedenen Sourround Modi.

Die STX soll ja eine wirklich gute Karte für Musik sein, aber Musik hören werde ich nicht mehr. Es geht wirklich primär ums Gaming.

Aktuell habe ich eine Xonar DX, welche zwar auch dieses DolbyHeadphone bietet, das ist mir aber zu Hallig und somit spiele ich in Stereo ohne irgendwelche Emulation.
Zwischen den Karten liegen ja ungefähr 10€ (wenn ich diese Box bei der asus xonar phoebus nehme).

Vllt könnt ihr mir etwas helfen :)

Ansonsten ... Frohe Weihanchten
 
dann bleibt dir nur der weg zu einer x-fi. die besten karten für´s gamen. die stx ist besser für musik (je nach geschmack natürlich). x-fi ist noch immer für gaming + kh immernoch das maß der dinge. die x-fi titanium hd + dt990 (250ér) habe ich selbst. hatte damals bei meiner entscheidung aus 3 soundkarten und 3 kh der oberen preisklasse mich für (meinen gechmack) auch für diese kombi entschieden.

und ja, das gamen mit den dolby hp ist wirklich unterste schublade. was die phoebus angeht, wäre sie meine wahl wenn ich noch extra ein 5.1 oder 7.1 system anschließen will. ansonsten hat mich der räumliche kh darstellung nicht wirklich überzeugt
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich habe die Xonar STX seit 1 Woche jetzt und ich kann nach anfänglicher Enttäuschung sagen es ist wirklich eine Top Soundkarte.

Beim Musikhören hab ich vor allem gemerkt, dass die Karte wirklich das non-plus ultra ist. Da kann mein Onboard-Sound einpacken. Ich hätte allerdings ein bisschen mehr erwartet was das Gaming angeht. Es liegt warscheinlich auch dadran, dass mein Onboard-Sound nicht wirklich schlecht ist, vorallem durch den Cristalizer. Der Cristalizer von Creative ist einfach Gold wert. War anfangs nämlich wirklich enttäuscht über das Klangbild in Spielen. Alles war viel dumpfer und nicht mehr so klar wie bei meinem Onboard-Sound.

Habe mir dann aber einen eigenen "Cristalizer" gebastelt im Asus Audiocenter und seitdem bin ich auch in Games recht zufrieden, vorallem da die Ortung viel besser ist wie vorher.

Zur Phoebus kann ich leider nix sagen und kann daher auch nicht wirklich sagen, welche jetzt zum Gamen besser ist. Die STX ist auf jedenfall eher eine Musikkarte das ist Fakt. Würde an deiner Stelle deswegen eher zur Phoebus tendieren.

Ich hoffe ich habe dir ein bisschen geholfen mit meinem kurzen Erfahrungsbericht :D
 
Eventuell wäre es wichtig zu erwähnen, dass ich auch nicht vor habe eine 5.1/7.1 System aufzubauen :)
 
Kannst du in Stereo aus allen Richtungen orten? Wenn ja dan bleib dabei so bleiben alle Details erhalten.
Bei Sourround sims geht immer was verloren. Bei mir verschlechtert es sogar die Ortung.

Hast du Dolby Headphone + DH-1 + 7.1 Virtual Speaker Shifter getestet? Der 7.1 Virtual Speaker Shifter nimmt nochmal ein bisschen Hall raus.

@BReTT PiTT

Welchen Kopfhörer benutzt du? Es kann auch sein das der dumpf klingt.
 
Behalt die STX! Benutze ich selber und habe damit in keiner Situation Probleme. :)
 
Noch hat er sie nicht. Er schwankt zwischen Phoebus und STX.

Bestell beide und schick die schlechtere zurück.
 
Ich nutze den DT 770 Pro in der 80 Ohm Version. Am Onboardsound hat er kristallklar geklungen in Spielen und an der Xonar dann war alles plötzlich dumpf. Da hab ich nach kürzester Zeit Kopfschmerzen bekommen, weil ich zum Teil auch das Gefühl hatte das der Sound verzerrt bzw übersteuert wenn es in den Spielen mal richtig zur Sache ging.

Es kam aber auch auf das Spiel selbst an. Ich vermute mit älteren Soundengines kommt die Xonar nicht so gut klar. Bei CS:S war es zum Beispiel am schlimmsten. Ich hatte echt das Gefühl bei mir würde Watte in den Ohren stecken :D. Bei BF3 wiederum war das Klangbild fast so klar wie beim Onboardsound und viel authentischer.
Komischerweise wurde aber die Musikwiedergabe nicht dumpfer, nur detaillierter.

Wollte die Karte erst zurückschicken, weil ich mir echt dachte wofür hast du jetz 150€ ausgegeben. Nur für etwas bessere Ortung in Spielen und etwas detaillierteren Musikgenuss, dafür aber dumpfes und kopfschmerzenbereitendes Klangbild in Games? Hatte mir da einfach mehr erhofft für das Geld.

Dann hab ich ein bisschen mit dem Asus Audio Center rumgespielt und die Frequenzen verstellt, danach wurde es deutlich besser.

Hatte jahrelang jetz nur Realtek Soundchips im Rechner. Hatte mich wohl zu stark an dessen Klangbild und den Crystalizer gewöhnt.

Die Karte bleibt jetzt auf jedenfall drin. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass zum Spielen Creative Karten für mich viel besser geeignet wären, aber ich höre auch gerne Musik am Rechner und da ist die Xonar Essence echt spitze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für ein Geschwafel - angebliches "Nicht klar kommen mit alten Soundengines" :freak: Was ist hier kein Ratespiel. BF3 berechnet den Sound komplett auf der CPU - da macht die Soundkarte nur die Digital-Wandlung und das war es (evtl noch den virtuellen Raumklang bei Kopfhörern falls gewünscht) !

Soundkarten bieten auch generell keine Wunderortung - das sind uralte EAX/A3D Märchen, die längst ausgestorben sind. Den einzigen möglichen Ortungsvorteil können Soundkarten heute durch den virtuellen Raumklang für Stereo Kopfhörer bieten. Aber das ist auch sehr subjektiv und einige bevorzugen Stereo, andere CMSS-3D, andere Dolby Headphone und was sonst auch immer

Über diesen dämichen Crystallizer und EQ Einstellungen will ich erst gar nicht reden. Deine Wahrnehmung muss extrem verzerrt sein, wenn eine Essence STX angeblich dumpf klingt. Das nehme ich dir einfach nicht ab, wahrscheinlich hast du irgendeinen Kram verstellt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann müsste dein Onboard ohne Crystalizer genauso dumpf oder noch dumpfer klingen.
Das mit den Soundengines ist wirklich Quatsch.
Das warscheinlichere ist das du zum ersten mal, ohne klangverbieger, bewusst die bescheidenen Qualität der in CSS verwendeten Audio-files gehört hast.

Der Crystalizer fügt Frequenzen hinzu die im Original nicht da sind. Das kann für dich soga besser klingen hat aber nix mehr mit guten Klang zutun.

Ich hab den DT 770 Pro noch nicht gehört aber er ist geschlossen und soll sehr Bassstark sein.
Ich denke mal dir würde ein offener Hörer mit mehr Höhen besser gefallen.
 
Xyased schrieb:
Dann müsste dein Onboard ohne Crystalizer genauso dumpf oder noch dumpfer klingen.
Das mit den Soundengines ist wirklich Quatsch.
Das warscheinlichere ist das du zum ersten mal, ohne klangverbieger, bewusst die bescheidenen Qualität der in CSS verwendeten Audio-files gehört hast.

Naja das mit der Soundengine war auch nur eine Theorie von mir xD. Ich konnte es mir ehrlich gesagt nicht anders erklären. Aber das mit der Qualität der Soundfiles von CS:S hört sich da eher plausibel an. Hatte den Effekt wie gesagt auch nur bei älteren Spielen. Zocke unter Anderem zB. auch Killing Floor und da kamen mir ebenfalls die Sounds dumpfer vor. Liegt wohl wirklich an der schlechten Qualität der Soundfiles.

Bin halt auch eher der Anfänger was guten, unverfälschten Sound angeht im allgemeinen. Habe früher sehr wenig Wert auf guten Sound gelegt. Hatte meist sehr billige Headsets und Kopfhörer und nie eine Soundkarte im Rechner, bis auf die, die bei meinem Asus Mainboard beilag damals.

Ich frage mich echt, ob vielleicht ein DT 990 Pro sich für mich lohnen würde. Ist ja ein offener Kopfhörer mit weniger stark ausgeprägten Bässen. Vielleicht klingt der für mein Empfinden nochmal ne Ecke klarer als der DT 770 Pro.
 
Kleiner Tip nebenbei für jene, die den DT990 oder ähnlich "bassstarke" Kopfhörer verwenden: Die auf der Karte verbauten JRC2114D gegen entweder LME49860 oder je zwei OPA627 (Achtung: single Op-Amp. Brauchen nicht nur einen Adapter, sondern sollten für besseren Klang auch passend eingemessen werden!) austauschen. Alternativ geht auch der OPA2134, der genauso wie die LME und die JRC auch ein Dual-Op-Amp ist.

Die JRC-Dinger verzerren doch bisweilen deutlich. Ganz besonders im unteren Frequenzspektrum bei höherem Verstärkungsfaktor. Die LME und OPA sind da deutlich stabiler und gleichförmiger. Und vor allem nicht so basslastig.

Selbst die Entwickler der Essence waren nicht sonderlich von den JRC begeistert und empfehlen eher, diese gegen LME49720 auszutauschen. Und natürlich bieten sie diese auch als "Upgrade-set" für nicht wenig Geld an. Imho bezahlt man da aber eher die hübsche Verpackung.

Ein OP-Amp-Upgrade aber lohnt sich, wenn man gute Kopfhörer verwendet. Einfach mal danach googlen, meine ist da nur eine von vielen Stimmen.
 
Twostone schrieb:
Kleiner Tip nebenbei für jene, die den DT990 oder ähnlich "bassstarke" Kopfhörer verwenden: Die auf der Karte verbauten JRC2114D gegen entweder LME49860 oder je zwei OPA627 (Achtung: single Op-Amp. Brauchen nicht nur einen Adapter, sondern sollten für besseren Klang auch passend eingemessen werden!) austauschen. Alternativ geht auch der OPA2134, der genauso wie die LME und die JRC auch ein Dual-Op-Amp ist.

Die JRC-Dinger verzerren doch bisweilen deutlich. Ganz besonders im unteren Frequenzspektrum bei höherem Verstärkungsfaktor. Die LME und OPA sind da deutlich stabiler und gleichförmiger. Und vor allem nicht so basslastig.

Selbst die Entwickler der Essence waren nicht sonderlich von den JRC begeistert und empfehlen eher, diese gegen LME49720 auszutauschen. Und natürlich bieten sie diese auch als "Upgrade-set" für nicht wenig Geld an. Imho bezahlt man da aber eher die hübsche Verpackung.

Ein OP-Amp-Upgrade aber lohnt sich, wenn man gute Kopfhörer verwendet. Einfach mal danach googlen, meine ist da nur eine von vielen Stimmen.

Klingt wirklich vielversprechend.
Ich würde mich für die LME49860 entscheiden. Sollte gut passen, wenn ich mir Charakteristik so anschaue.

Wo bekomme ich die am besten her? Es gibt ja unzählige verschiedene, nennen wir es mal, "Versionen" dieser Chips und ist der Umbau wirklich so einfach?
 
Bei den LME49860 ist gar kein allzu großer Umbau notwendig, die Dinger sind sehr pflegeleicht und die Verschaltung der JRCs passt auch ohne größere Probleme auf die LMEs.

Einfach wie in der der Essence beiliegenden Beschreibung angegeben, das EMI-Shield abnehmen, mit einem Hebelwerkzeug die JRCs vorsichtig und ohne Platine oder nebenliegende Bauteile zu beschädigen, mit nur sehr wenig Kraft heraushebeln und die LMEs richtig herum einsetzen, Karte zusammen- und dann wieder einbauen, Musik laufen lassen und darauf warten, daß die ICs sich mit Benutzung "einbrennen", sprich sich ein leichter Grad der Benutzung bemerkbar macht.

empfohlener Typ: LME49860NA/NOPB (DIP-8-Package).
Hatte meine damals entweder über Farnell oder direkt über TI als "engineering sample" bezogen. Aber auch über die Bucht, Amazon oder Conrad/Reichelt/Schuricht könnten die Dinger zu beziehen sein.
 
Musik laufen lassen und darauf warten, daß die ICs sich mit Benutzung "einbrennen"
Kannst du das mal näher erläutern?
Ist das sowas wie "Kabel einspielen"?
Oder gibt es da einen realen physikalischen Effekt?
 
Console Cowboy schrieb:
Kannst du das mal näher erläutern?
Ist das sowas wie "Kabel einspielen"?
Oder gibt es da einen realen physikalischen Effekt?

So ähnlich. Das Kristallgitter wird lediglich durch den Stromfluß ein wenig erwärmt und verändert. Es ist schließlich noch vollkommen jungfräulich, wenn Du die ICs bekommst. Da ging noch nichts rein und kam auch noch nichts raus.

Ähm... Ja, ist ein realer, physikalischer Effekt.

"Kabel einspielen" ist dabei aber imho eher ein typisches Ammenmärchen landläufiger HiFi-Enthusiasten. Da sind die Strukturen nicht so fein und die Belastung sollte auch nicht so hoch sein, daß da großartig was freigebrannt wird.
 
So ähnlich. Das Kristallgitter wird lediglich durch den Stromfluß ein wenig erwärmt und verändert. Es ist schließlich noch vollkommen jungfräulich, wenn Du die ICs bekommst. Da ging noch nichts rein und kam auch noch nichts raus.
"HiFi-Schwurbel fürs Open-End-Forum"

Ähm... Ja, ist ein realer, physikalischer Effekt.
Ein IC liefert deiner Meinung nach nach "Einspielen" andere Ergebnisse aus gleichem Eingangssignal?

"Kabel einspielen" ist dabei aber imho eher ein typisches Ammenmärchen landläufiger HiFi-Enthusiasten. Da sind die Strukturen nicht so fein und die Belastung sollte auch nicht so hoch sein, daß da großartig was freigebrannt wird.
Wenns im Kabel nix "Freizubrennen" gibt, dann im Ic schon garnicht. Transistor funktioniert, oder halt nicht.
 
Wenn einige meinen sie erkennen keinen unterschied zwischen Onboardsound und einer guten Soundkarte,dann denke ich auch oft,die müssen taub sein.
Wenn ich da aber was von einspielen lese...
Die Leute hören dann auch sicher am Nordpol tote Läuse in Istanbul furzen und können sagen ob das ein Männchen oder Weibchen war.
 
Twostone schrieb:
So ähnlich. Das Kristallgitter wird lediglich durch den Stromfluß ein wenig erwärmt und verändert. E

Wird hexagonal zu kubisch ? Werden Gitterfehler wie Frenkel oder Schottky behoben ? Ändert sich die Raumgruppe von Pm3m zu R3m ? Ändert sich der Gitterabstand um 0.1 Å in 111 ?
 
Twostone schrieb:
So ähnlich. Das Kristallgitter wird lediglich durch den Stromfluß ein wenig erwärmt und verändert. Es ist schließlich noch vollkommen jungfräulich, wenn Du die ICs bekommst. Da ging noch nichts rein und kam auch noch nichts raus.

Alle ICs werden vor der Auslieferung burn-in Tests unterzogen, sonst hätten die Hersteller enorme Ausfallzahlen. Wenn du nach dem "einspielen" eine Veränderung warnimmst, ist das wohl eher Einbildung.
 
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