Test RTX Spark im Test: Nvidia betritt Neuland

Mehr Konkurrenz per se gut - mehr Konkurrenz im Laptop-Markt für Geräte > 3.000 Euro... ähm... ja... fällt unter Nischenkonkurrenz. Bin definitiv Verfechter von Nischen, aber man sollte wissen, wenn man eine Nische bedient.

Und diese Nische ist bereits gut bedient. Aber das ist wohl die Nische, die Nvidia inzwischen hauptsächlich anvisiert. Firmen-Einsatz. Die sollten die Gaming-Sparte einfach abstossen.
 
Das Ziel dabei ist es eigentlich, Privatkunden, die tatsächlich bei Kauf auch Zahlen mit KI vollzumalen.
Da KI-Firmen ja nur mit Versprechen und Bürgschaften statt Geld bezahlen, will man dadurch warscheinlich einen tatsächlichen Geldfluss für die Großaktionäre erzeugen.
 
dermoritz schrieb:
Die Topmodelle sind ja fast günstig. Für meinen Lenovo mit 5090, 24gb vram, core 9, 64gb ram, 2tb waren Anfang des Jahres knapp 10k fällig. Und nur weil ich max VRAM wollte.

8000€ erscheinen da günstig?! (Für privat sind das absured Mondpreise zweifelsohne)
kommt mir sehr teuer vor. Ich würde jetzt ein Acer Predator mit 32 GB RAM und 1 TB SSD, ansonsten gleiche Konfiguration für 5278€ auf amazon bekommen.
 
1. Kleine Anmerkung/Korrektur:

Anders als im ursprünglichen Artikel und im Podcast besprochen, kann RTX Spark dann, wenn der im Shared Memory fix reservierte Grafikspeicher nicht mehr ausreicht, natürlich Daten in den RAM auslagern. Genau so, wie das auch auf Systemen mit separatem RAM und VRAM der Fall ist.

RTX Spark kann das jedoch tun, ohne dass es zu den drastischen Leistungseinbußen kommt, die auftreten, wenn eine dedizierte Grafikkarte mit eigenem Speicher Daten über die CPU in den Systemarbeitsspeicher auslagern muss. Ich versuche dazu noch Daten zu liefern.

Bei der ganz kleinen Spark-Konfigurationen mit 24 GB ist der zusätzliche Spielraum aber dennoch knapp bemessen: Windows 11 belegt mit einigen offenen Apps schnell 16 GB RAM, so dass der GPU kaum noch Puffer bleibt. Aber es gibt einen Vorteil gegenüber Systemen mit starten 8 GB Grafikspeicher.

Erst mit der 32-GB-Konfig sind aber bis zu 16 GB Grafikspeicher sicher nutzbar, die 48-GB-Version hängt mit reservierbaren bis zu 32 GB dann die bisher verfügbaren dGPUs für Laptop mit maximal 24 GB VRAM ab. Die entsprechende Passage wurde auch im Artikel konkretisiert.

2. Weitere llama-Ergebnisse

@XMG Support hat mir gestern ein neues XMG PRO 18 (M26) geschickt, das habe ich soeben mit in die llama.cpp-Benchmarks aufgenommen.
 
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Reporter:" Frau Merkel, was haben sie zu RTX Spark zu sagen wo es doch nach so vielen Jahren nun das Gebiet betritt, das sie und ihre CDU/CSU so ausführlich erkundet haben?"

Merkel:"…"
 
Pheenox schrieb:
Selbst Microsoft-Geräte wurden damals mit Tegra-Chips verkauft (Microsoft Surface RT). Man hatte also schon das Wissen rund um Windows und wie man es ohne x86-Architektur ans Laufen kriegt.
Windows RT war der Vorläufer von Windows on Arm und näher dran an Windows Mobile als an Windows. Es gab keine Emulation, alle Apps mussten in einer Arm Version vorliegen und Microsoft hat es praktisch gemeinsam mit Mobile abgesägt.

Die Kunst ist nicht irgenein Arm Ableger, sondern eine runde Lösung mit Arm Kernen, x86 Emulation und potenter Grafik. Tegra hatte nichts davon.
 
Der Windows Taskmanager und der Gerätemanager führen die NPU dann auch auf, aber für Drittanbieter-Software bleibt der Zugang versperrt.
Dazu fällt mir ein Video von einem c't Redakteur ein der Windows 11 auf einen Rechner mit einer NPU installieren wollte, ich glaube das hieß "Windows ist ein kompletter Verkehrsunfall".

Hat sich wohl ein bisschen aufgeregt als er Windows installieren wollte und dann ist vermutlich dieses Video entstanden. :D
 
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theGucky schrieb:
Nvidia versucht ein eigenes Ökosystem wie Apple zu bauen. Zunächst haben sie bei den Datacentern angefangen und nun Laptops.
Möglicherweise kommt der Desktop (CPU) oder Smartphones als nächstes...
Smartphones kann man ziemlich sicher ausschließen, damals gingen sie da sie nicht die Patent macht hatten wir qualcomm, Modems musste extra gekauft werden, was teurer war und mehr Platz verbrauchte.
 
Ich bin zumindest zur Zeit kein potentieller Kunde für ein RTX Spark; auch weil es ab Werk (AFAIK) keine Dual Boot Option für DGX OS hat; wär ich wohl nicht der einzige, der sowas deutlich interessanter fände.

Zur Hardware: Da der CPU Teil dieses SoC anscheinend eher der Flaschenhals ist bin ich schon gespannt auf die Intel CPUs, die NVLink integriert haben (offizielle Zusammenarbeit mit Nvidia seit Januar/Februar). Damit könnten dann SoCs mit stärkeren CPUs erscheinen, diesmal halt basierend auf x86.
 
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eastcoast_pete schrieb:
auch weil es ab Werk (AFAIK) keine Dual Boot Option für DGX OS hat
Laut Nvidia Mitarbeiter läuft DGX OS gar nicht auf den Notebooks - jedenfalls derzeit nicht. Auf dem Event in Berlin wurde großen Wert auf die Feststellung gelegt, dass der Chip eine Revolution für die Windowswelt sei und überhaupt erst entstand nach einem Gespräch zwischen Nvidias und Microsofts CEOs. Das klang für mich nicht so, als stünde Linux-Support in kürze zur Verfügung.
 
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Nvidia kann ihre GPUs halt auch derzeit einfacher mit Windows Bündeln, da sind die einigermaßen up to date was Bugs und deren Behebung angeht.

Wenn die Linux darauf raushauen müssten/wollten, dann wäre ja deren interne Aufgabe erstmal die Treiber zu allem Ordendlich Kompatibel zumachen, so dass nicht alle Nase lang irgendwelche seltsamen Bugs auftreten.
Also ... Nvidia → Windows ist stand jetzt logisch, da die da weniger investieren müssen, vorallem auch Test und Zeitmäßig.

Was Linux angeht ist Nvidia eher nur so Server Seitig mit Cudo das ding. aber Desktop und Anwendersoftware ... Bugfest.
(Und klar kommen jetzt die Nvidia verteidiger hier zu wort, bei denen läuft alles TOP und so.. aber wenn man ab und an mal den stand verfolgt und was für bugs/Probleme Leute haben und man das dann sogar noch mit AMD/Intel/Radeon vergleichen kann, naja soviel zu dem erwartbaren gegenwind. Wayland und gewisse Desktops/etc .. es sind einfach mit Nvidias aktuellen Treibern Bugs zu erwarten in einem ausmaß, das es bei anderen nicht gibt.)

Selbstverständlich heißt mehr Bugs und Probleme nicht, das man Nvidia Karten nicht nutzen könnte.
 
Will man ernsthaft Nvidia vertrauen ? Man sieht doch was nvidia vom normalen Konsumenten hält. Sobald Geld lockt wird man im besten Falle mit Mondpreisen erpresst oder man lässt ihn ganz fallen.
 
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Wer kennt ihn nicht? Den Fingerzweig 🤔

Ein Fingerzweig? Ja, wie sich in Gears of War: E-Day und Cyberpunk 2077 noch zeigen wird.
 
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Die Maschine ist nicht zum zocken gedacht wegen Unified RAm. Dieser hat zwar massive Bandbreite aber die Latenzen sind schlecht, was vor allem Games brauchen.
Für KI ist Unified Memory zwar geil, da man viel RAM bekommt. Aber mit 128 GB schon sehr wenig.
Der Preis macht für mich alles zunichte. Viel zu teuer alles im Moment.
Aber Konkurrenz ist immer gut.
Da müssen alle hart arbeiten um am Ball zu bleiben
 
Leute interesseirt ja nicht wofür die Maschienen gedacht sind. wurde schon annodazumal auf Supercomputern gezockt. Sobald das nur Technisch irgendwie umsetzbar war auf den allerersten Computern. Und seien es Textadventure.
 
Also wenn ich die 7000€ für ein ARM-Gerät mit 128 GB über hätte, würde ich doch irgendwie weiter zum MacBook Pro greifen.

Warum sollte man sich als professioneller Anwender oder Gamer noch Windows antun?

Aber bei den aktuellen Preisen ist das ja eh alles nichts mehr für Konsumenten.
 
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interesTED schrieb:
Gemma 4 31B (Q8_K_XL) 7,6 t/s
Naja gut, ineffizienter wäre es eigentlich nur noch mit FP16. Da sollte man den Use Case schon realistisch halten, sprich Q4-Q6, alles darüber ist effektiv verschwendete Performance.
 
TeeKayEV schrieb:
Laut Nvidia Mitarbeiter läuft DGX OS gar nicht auf den Notebooks - jedenfalls derzeit nicht. Auf dem Event in Berlin wurde großen Wert auf die Feststellung gelegt, dass der Chip eine Revolution für die Windowswelt sei und überhaupt erst entstand nach einem Gespräch zwischen Nvidias und Microsofts CEOs. Das klang für mich nicht so, als stünde Linux-Support in kürze zur Verfügung.
Ich vermute daß die Position von Nvidia daß die RTX Notebooks [nur] unter Windows laufen können (sollen) stark der Zusammenarbeit mit Microsoft geschuldet ist . Hier nehme ich an, daß dies nicht nur als Gefallen für MS so ist, würde mich nicht wundern wenn Nvidia hier $$$$ von MS dafür bekommen hat, denn MS will weiterhin Windows-on-ARM im Markt etablieren. Es gibt AFAIK von der Hardware her keinen fundamentalen Grund, warum das SoC der RTX Spark nicht auch mit dem Custom Ubuntu der DGX Spark funktionieren würde.
Ergänzung ()

Alexander2 schrieb:
Nvidia kann ihre GPUs halt auch derzeit einfacher mit Windows Bündeln, da sind die einigermaßen up to date was Bugs und deren Behebung angeht.

Wenn die Linux darauf raushauen müssten/wollten, dann wäre ja deren interne Aufgabe erstmal die Treiber zu allem Ordendlich Kompatibel zumachen, so dass nicht alle Nase lang irgendwelche seltsamen Bugs auftreten.
Also ... Nvidia → Windows ist stand jetzt logisch, da die da weniger investieren müssen, vorallem auch Test und Zeitmäßig.

Was Linux angeht ist Nvidia eher nur so Server Seitig mit Cudo das ding. aber Desktop und Anwendersoftware ... Bugfest.
(Und klar kommen jetzt die Nvidia verteidiger hier zu wort, bei denen läuft alles TOP und so.. aber wenn man ab und an mal den stand verfolgt und was für bugs/Probleme Leute haben und man das dann sogar noch mit AMD/Intel/Radeon vergleichen kann, naja soviel zu dem erwartbaren gegenwind. Wayland und gewisse Desktops/etc .. es sind einfach mit Nvidias aktuellen Treibern Bugs zu erwarten in einem ausmaß, das es bei anderen nicht gibt.)

Selbstverständlich heißt mehr Bugs und Probleme nicht, das man Nvidia Karten nicht nutzen könnte.
Sind die DGX Sparks (die mit Custom Ubuntu OS laufen) denn wirklich so buggy?
 
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