News Samsung Electronics: Wasserfilter mit KI soll 82 Arten von Schadstoffen filtern

Früher hat man das "Sprachsteuerung" genannt und war kostenlos dabei. Heutzutage nennt man es "KI" und kostet mehrere hundert Euro. Und irgendwelche Deppen kaufen das vermutlich noch.
 
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airwave schrieb:
Schiss wegen Knallgas
Das sind doch minimale Mengen nehme ich an, da sollte nichts passieren.
airwave schrieb:
900€ finde ich jetzt eigentlich wenig, wenn ich da an das Brita-ding im Büro denke (Brita VIVREAU Extra mit heiß/kalt,s till, sprudelnd)
Kann man wohl nicht vergleichen, das hier scheint mir eine Art Brita Kartuschenfilter im Gehäuse zu sein, der noch diese Elektrolysefunktion hat um Chlor herzustellen. Im Idealfall wird nur das Chlor in die Wasserzuleitung geleitet und die Elektrolyse findet in einem separaten Wassertank statt, dessen Abwasser abgeleitet wird.

Man sieht im Video ja die beiden Filterkartuschen, wahrscheinlich ein Vorfilter und ein nachgeschalteter Aktivkohle und Feinfilter. Bei der Größe gehen da auch nur ein paar hundert Liter durch, im Büro mit viel Nutzung müssten die alle paar Tage den Filter tauschen.
 
Die Wasserfilter arbeiten doch physikalisch. Von der Qualität her sollte unser billiger Britta-Filter daher genau das gleiche Ergebnis produzieren. Wir haben den, weil hier so viel Kalk im Wasser ist.
 
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Weiter kann für 38 Instantnudel-Rezepte automatisch die passende Wassermenge definiert werden.
Personen mit 39 verschiedenen Instantnudeln im Keller hassen diesen Trick. :D
 
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ueg schrieb:
Personen mit 39 verschiedenen Instantnudeln im Keller
Wer weniger als 39 verschiedene Instant-Nudelsorten im Keller hat, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

-Karl Lagerfeld
 
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ErnstHaft99 schrieb:
Von der Qualität her sollte unser billiger Britta-Filter daher genau das gleiche Ergebnis produzieren.
Nur lässt bei den Brita-Filtern die Filterleistung nach wenigen Gebräuchen schon massiv nach.
 
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Der Artikel ist interessant, weil Technik! Der Artikel wirft bei mir aber auch gleichzeitig mehr Fragen auf, als er beantwortet. Ist diese Art von Wasserfilter in Deutschland überhaupt sinnvoll? Macht der Wasserfilter das Wasser besser oder ist das Wasser nach der "Reinigung" vielleicht sogar schlechter für den Menschen? Am Ende ist Wasser ja nicht gleich Wasser und destilliertes Wasser zum Beispiel auch schlecht.

Gleichzeitig würde ich hier das Thema "AI" irgendwie völlig getrennt von dem Gerät sehen. Nur weil es eine Sprachsteuerung hat, die eventuell ein kleines AI-Model verwendet, ist es noch längst kein "AI-Gerät". Und andere Sachen kann man auch ganz einfach anders lösen. Jeder Taschenrechner kann besser irgendwas berechnen an Mengen, als eine KI, die sich etwas ausdenkt.

Studien zu dem Gerät, welche nicht von Samsung kommen, wären wirklich interessant! Man muss aber auch sagen, dass nicht jeder die Wasserqualität wie wir hier in Deutschland haben.
 
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ja wasserfilter machen in diversen ländern schon sinn, hier nicht wirklich, da wird eigentlich kaum was so gut überwacht wie unser trinkwasser...da macht hier und da nen kalkfilter vielleicht noch sinn...die gibts aber dann doch deutlich günstiger.
die frage fällt da für den preis auch mit drunter das der antibiotika aus dem wasser filtert? das schaffen unsere normalen anlagen eher nicht, das wäre noch das einzigste wo ich sagen würde ok...

aber andere länder haben da mehr mit schwermetallen oder bakterien im wasser zu kämpfen...

und wer jetzt hier lieber zu wasser aus der flasche greift...da müsst ihr genauer hinschauen...da kann ich auch regenwasser aus ner pfütze in flaschen füllen bissel co2 reinpressen und euch das als mineralwasser verkaufen...
 
was macht nun die "KI" genau?
Für den eigentlichen Filterprozess ist das ja wohl kaum notwendig...
 
SaxnPaule schrieb:
In Deutschland relativ unnötig.
Wie ist das denn jetzt eigentlich?
Man hört ja ständig mehrere Seiten.
Die eine sagt deutsches Wasser ist komplett unbedenklich.
Die andere Seite sagt das Wasser wird in Deutschland nur auf ganz wenige Schadstoffe untersucht und der Rest trinkt man mit.
Eine dritte Seite sagt es kommt auf deine Hausinstallation an. Wenn du dir sicher sein kannst dass die auch in Ordnung ist, dann ist es unbedenklich.

Also am besten mal eine Probe wegschicken und analysieren lassen?
 
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airwave schrieb:
Steck da nicht so tief drin, aber ist das eine gute Idee Elektrolyse zu betreiben?
Chlorgas und Wasserstoff? Wegkorrosion der Anode/Kathode?
Wäre nicht einfach ne UV-C Röhre wie bei Teichklärern einfacher und besser wartbar/tauschbar?
UV-C zieht aber keine Schadstoffe oder Elemente aus dem Wasser. Es dient lediglich der Desinfektion.
Weiter muss man eine sehr starke Röhre haben, um das Wasser bei der hohen Durchlaufgeschwindigkeit eines normalen Wasserhahns auch wirklich desinfizieren zu können.

Sinnvoller ist eine Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Aktivkohle- & Mischbettharzfilter (in der Reihenfolge). Das Resultat ist Reinstwasser ohne elektrische Leitfähigkeit, Spuren- oder Mengelemente und Schadstoffe. Das ganze gibt es ohne KI für einen deutlich geringeren Preis. Wir haben so etwas in Betrieb, wie alle Meerwasserquarianer. Ohne Osmoseanlage ist kein Meerwasseraquarium zu betreiben. Man kann die Anlage auch mit Vorratstank ausrüsten und in die normale Hauswasserversorgung integrieren. Nur sollte sie dann auch ausreichend groß/schnell genug sein.
 
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EL-Xatrix schrieb:
da kann ich auch regenwasser aus ner pfütze in flaschen füllen bissel co2 reinpressen und euch das als mineralwasser verkaufen...

Das will ich sehen, weder aufgefangenes Regenwasser und schon gar nicht Regenwasser in einer Pfütze ist sinnvoll. Aber probiere es gerne mal aus und schaue was mit dir passiert...
 
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Es spricht nicht gerade für Samsung, sich auf diese KI Werbe-Lügen einzulassen. Am Ende ist das nichts anderes als ein Feinfilter der zusätzlich über Aktivkohle filtert. Bekommt man für 10€ in sehr vernünftig zum gleichen Ergebnis.
 
knoxxi schrieb:
Nur lässt bei den Brita-Filtern die Filterleistung nach wenigen Gebräuchen schon massiv nach
Das ist doch nur eine unbewiesene Behauptung. Richtig ist, dass sich Keime im Filter absetzen, wenn man ihn nicht oft genug wechselt. Nach wenigen Gebräuchen lässt der Filter in keinem Fall massiv nach.
 
knoxxi schrieb:
Nur lässt bei den Brita-Filtern die Filterleistung nach wenigen Gebräuchen schon massiv nach.
Ja, die Tischfilter sind nicht wirklich gut, es gibt von Brita und anderen Herstellern aber auch Filter, die man vor den Wasserhahn (Dreiwegehahn) baut. Ich habe aufgrund der relativ hohen Wasserhärte hier einen Filtersystem von Brita, da kostet eine ca. 1000l (abhängig von der Wasserhärte) Kartusche ca. 60€, hält ca. ein Jahr.

Drummermatze schrieb:
Also am besten mal eine Probe wegschicken und analysieren lassen?
Ja, aber wohl gar nicht mal so einfach, da man als Laie insbesondere die Messwerte für bakterielle Belastung durch eine nicht fachgerechte Probenentnahme verfälschen kann. Will man wirklich wissen, was schädliches drin sein könnte, dann müsste man eine Probe vor Ort vom Profi nehmen lassen, natürlich nicht ganz billig.

Messungen von z.B. Schwermetallbelastungen sollten aber auch als Laie möglich sein.

Ayo34 schrieb:
Das will ich sehen, weder aufgefangenes Regenwasser und schon gar nicht Regenwasser in einer Pfütze ist sinnvoll.
Das ist überspitzt/satirisch gemeint. Es gibt im Handel sog. Tafelwasser, das ist Leitungswasser ggf. mit Kohlensäure versetzt. Das Leitungswasser wird je nach Region aus Uferfiltrat gewonnen, also Regenwasser.
Als Mineralwasser deklariertes Wasser muss aus einer unterirdischen Quelle stammen, allerdings gibt es bei Mineralwasser immer mal wieder Probleme mit Schadstoff/Erregereintrag in der Abfüllanlage, so dass es mit der Reinheit von Mineralwasser auch nicht immer so weit her ist.
Einige Mineralwässer sind auch viel zu salzig/mineralhaltig, nicht zum täglichen durstlöschen geeignet.
 
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knoxxi schrieb:
Bei Bedarf noch 2-3 Esslöffel Glutamat draufkippen.
Noch mehr davon? Ich dachte die Instantnudelpäckchen bestehen nur aus Nudeln und Glutamat?!? :D
 
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